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RoundTheWorld

Bericht ueber unsere Weltreise 2005 und alles was so folgt...


Dienstag, 28. Februar 2012

My Son

Von w-scharfenberg, 23:04

Nein, nein! Ich habe hier keinen Sohn! My Son ist ein Tempel der Cham. Dieses Volk hat vor über 1000 Jahren hier gewohnt und unter anderem diese Tempelanlage in hübscher Umgebung (My=hübsch, Son=Berg) angelegt. Diese kleine Anlage haben wir heute besichtigt. Es ist ein guter Einstieg für die Tempel in Kambodscha, die ja noch vor uns liegen.

Den Nachmittag haben wir zu einem Spaziergang an den Strand genutzt.. Nicht so stark bevölkert... aber die Wellen sind hoch. Wir haben auch keine Badesachen dabei.

Anschließend per Taxi nach Hoi An. Gucken hier, fotografieren da, ein Stück Superoberleckerkuchen dort.

Nach der guten Erfahrung von Gestern essen wir noch einmal im Hotel... und es ist nicht zu unserem Schaden ;-)

 

Montag, 27. Februar 2012

Über den Wolken-Pass

Von w-scharfenberg, 16:23

Nach Hue geht es heute früh nach Da Nang und Hoi An. Der Weg führt über den Wolkenpass. Es ist schon verblüffend: kurz vor Erreichen des Passes stecken wir plötzlich in einer Wolke... und wenige Meter dahinter sind wir wieder heraus. Hier werden die Wolken der einen Seite wirklich über den Pass geschoben und fallen auf der Anderen Seite ins Tal.

Die Gegend ist gespickt mit Soldatenfriedhöfen. Die genaue Anzahl der Gefallenen kann uns auch unsere Führerin nicht nennen.

In Hoi An gehen wir zunächst Essen. Da Michael nicht richtig auf dem Damm ist checken wir zunächst im Hoi An Riverside Resort ein.Das ist ein Tip von Herrn Isenberg... und der Tip ist gut. Nach einer Erkundung der Altstadt sind wir schnell zurück im Resort. Wir nehmen ein Bad im Pool, trinken auf der Terrasse ein Gläschen Wein und essen Logan-Früchte. Anschließend wird im Resort-Restaurant gegessen. Zunächst sind wir von den Preisen nicht so angetan. Aber die Qualität ist gut auch die Menge. Fazit: Gute Qualität braucht ihren Preis!

Die Kapelle spielt dezent und gut. Meine Befürchtung, dass alles Playback ist wird wiederlegt... die singen wirklich so gut.

 

 

 

Sonntag, 26. Februar 2012

Hue... ohne Hott

Von w-scharfenberg, 12:18

gegen 7 Uhr sind wir alle wieder wach. Das Fruehstuck ist dieses Mal etwas ganz besonderes: Wasser, Mandarinen, ein Keks, Erdnusskraecker und... CHAMPAGNER! Per SMS haben wir heute Morgen eine Nachricht erhalten die gefeiert werden muss... Santez!

Am Bahnhof von Hue, der alten Koenigstadt, steht dieses Mal niemand mit einem Schild fuer uns... wir bleiben ruhig und das ist gut so. Nach wenigen Minuten erscheint eine Dame und outet sich als unser Guide... sie hat das Schild vergessen. Im Camellia Hotel fruehstuecken wir bevor zwei Zimmer fertig sind. Die Zimmer sind Klasse und nachdem wir nun noch schnell geduscht haben fuehlen wir uns als waeren wir nie zuggeschaedigt gewesen.

Es gibt hier sieben Grabstaetten der unterschiedlichen Koenige... wir besichtigen die vom 2ten. Huebsches 13 HA Plaetzchen. eigentlich zu schade um da nur tot rumzuliegen.

Der Koenigspalast wurde im Krieg fast voellig verwuestet. Vieles ist aber mit UNESCO-Hilfe wieder aufgebaut. Wenn ich ehrlich bin: ich finde es gut! Dresden ist ja auch wieder aufgebaut worden und alle finden es schoen.



Nachdem wir dann noch die schoenste Pagode Vietnams besichtigt haben geht es mit einem Boot zurueck zum Hotel. Puh, reicht auch fuer heute!

Samstag, 25. Februar 2012

Wo viel Sonne, da viel Schatten...

Von w-scharfenberg, 22:48
Um 5:45 bin ich an Deck um den Sonnenaufgang mitzubekommen... das war wohl nichts. Es wird einfach nur hell, Sonne ist nicht zu sehen. Sylvia macht beim Tai Chi mit, dann gibt es ein kleines Fruehstueck. Die Victory Star faehrt zur Sung Sot Hoehle. Ich habe schon viele Hoehlen gesehen... aber diese ist immer noch sehenswert. Sie ist riesig, sehr schoen beleuchtet und in einigen Details ganz anders.

Nach der Rueckkehr an Bord geht es noch ein letztes Mal in die Kabine, duschen und packen ist angesagt. Danach ist Brunch! Das Schiff laeuft nun auf direktem Kurs zurueck zum Hafen. Abheuern und Guide treffen... zurueck nach Ha Noi... Essen Gehen und Wein fuer die Nacht... Bahnhof... Zug... Schlafwagen entern... Schock! Die betten sind nicht neu bezogen... die Abteile dreckig... aber welche Chance haben wir? Aus weiser Voraussicht haben wir Seidenschlafsaecke dabei. Die benutzen wir nun gerne, um etwas Abstand zwischen uns und unsere Umwelt zu bringen.

Der Wein war teuer... und das zahlt sich aus: Balsam fuer unsere Seelen und Schlafmittel fuer unsere Koerper. Trotz der Umstaende schlafen wir gut....

Freitag, 24. Februar 2012

Ha Long im Sonnenlicht

Von w-scharfenberg, 22:22

Wir haben gut geschlafen... kommen aber schon um 5 Uhr in Ha Noi an. Unser neuer Guide erwartet uns direkt am Gleis und so faellt die Ankunft problemlos aus. Nach halber Strecke halten wir zum Fruehstuecken an. Es ist kein Restaurant sondern eine riesige Verkaufstelle fuer Handarbeitsprodukte, angefangen bei Schmuck, ueber K\Textilien und Holzarbeiten bis hin zu riesigen Marmorskulpturen. Alles durch die Bank weg schoen und preiswert. Es faellt schwer... aber wir kaufen nichts.

Dann geht es weiter zur Ha Long Bucht. Unser Schiff ist die Victory Star. Sie liegt, anders als die meisten Schiffe, in Hon Gai. Wir muessen noch etwas warten bevor das Schiff fertig zum boarden ist. Aber das Warten hat sich gelohnt! Die Kabine ist Klasse! Wir nutzen die Gelegenheit zum duschen. Auch das nach kurzem aufgetischte Lunch ist sehr gut.



Die Befuerchtung, die Halong-Bucht sei ueberfuellt bewahrheitet sich zum Glueck nicht. Und so ist es auch mit der Befuerchtung, das es hier eigentlich immer neblig oder regnerisch ist. Das Wetter ist wunderbar, laut Conferencier haben wir 35 C.

Wir werden an einem schwimmenden Dorf namens Vung Vieng ausgebootet und dann mt Ruderbooten weitergefahren. Zuerst wollen wir gar nicht mit... aber dann ist es doch recht schoen anzusehen.


Abends gibt es einen Kochkursus und anschliessend ein Leckeres "ich weiss nicht wie viele Gaenge Menue". Mit kurzen Aermeln bekleidet geniessen wir den Abend an Deck

Donnerstag, 23. Februar 2012

Es geht auch einsam

Von w-scharfenberg, 22:08
Nachdem wir Gestern mit Hunderten von Touristen gewandert sind haben wir heute die andere Seite gesehen. Die erste Wanderung hat uns ueber einsame Pfade durch Landschaft und Zivilisation gefuehrt. Ein Touristenpaerchen haben wir auf Entfernung gesehen, einige Einheimische (nicht in traditioneller Tracht) die uns nicht beachtet haben und uns auch nichts verkaufen wollten, himmlische Ruhe, ein Gebirgsbach der zum Motorradwaschen eingeladen hat... einfach nett.

So, nun noch schnell ein anderes Dorf. Anders ist wahr! Unser Auto wird bei Ankunft lautstark von einem Dutzend Frauen umlagert. Der Guide fragt ob wir etwas kaufen wollen... wir verneinen... er versucht es zu erklaeren... und bis auf eine verstehen die Frauen das. Die Eine begleitet uns noch einen Kilometer bis sie versteht.

Danach geht es mit dem Minibus zurueck nach Lao Cai zur Bahnstation. Wir essen etwas und dann ist auch schon der Nachtzug nach Ha Noi da.

Mittwoch, 22. Februar 2012

How Matsch?

Von w-scharfenberg, 23:31

Das Wetter hat sich gravierend geändert. Wir nehmen aus Angst noch Jacken mit... reiner Ballast! Die Sonne brennt uns auf den Pelz. Trecking ist heute angesagt. Wir haben zwar gedacht dass wir durchaus nicht alleine sind... und hatten Unrecht! Wir sind 4 von etwa 1000! Hier gewinnt das Wort Trecking eine ganz andere Bedeutung.

Schon beim losgehen kurz hinter dem Hotel werden uns 4  einheimischeDamen zugeteilt. Diese begleiten uns die nächsten Stunden. Fragen wie: Were are you from und what's your name beantwortet Sylvia nur noch mit "I don't know"... und wer sie kennt weiss, das bedeutet sie ist "not amused"

Alle Anderen haben gleiche Begleitung: pro Touri ein Einheimischer. Wir überlegen ob wir uns so etwas überhaupt antun sollen. Mit den Begleitern sind also etwa 2000 Menschen auf dem 13 km lange Treck. Egal, bezahlt ist bezahlt und wir müssen da jetzt durch!

Im Laufe des Weges freunden wir uns dann doch an. Der Weg wird nä#mlich richtig matscig und die Vier nehme unsere beiden Frauen zwischen sich und bugsieren sie heil über die Bergpfade Zwischendurch machen wir Picknick mit Hühnerbein und Tiger-Bier. Endlich kommen wir im Haus der Damen an, trinken frisch gebrannten Reisschnaps und kaufen Ihnen als Dank für die Hilfe Kissen und Taschen ab

Nach Sapa zurückgekehrt entscheiden wir uns dazu, dass eine Massage angebracht wäre. Gesagt, getan. Zunächst weichen wir uns in einem Bottich mit allerlei kräutern und viel Wasser ein. Dann werden wir eine Stunde lang geknetet und geschlagen. Ob´s geholfen hat werden wir morgen wissen.

Abends wollen wir mal richtig gut essen. Wir finden ein Restaurant, dass wirklich edel ist. Problem: wir hätten 2 Stunden vorbestellen müssen. Abflug und weitersuchen. Nächstes Restaurant, nettes Ambiente, gute Speisekarte, Preise etwas hoch aber noch OK. Wir bestellen, die Vorspeise kommt...  zwei Teller fehlen... bevor die kommen kommen die Hauptspeisen... eine fehlt, Teller fehlen...die gegrillte Entenbrust ist geschreddertes Fleisch aus der Pfanne... es reicht und wir verlassen das Restaurant

Wir gehen in die Bäckerei, bestellen Kuchen und Kaffee und danach noch ein Bier. Nette Bedienung, günstige Preise: ja, so geht es auch!

Den Abend schließen wir auf der Dachterasse zwischen unseren Zimmern ab...

Dienstag, 21. Februar 2012

Nachtzug nach Sa Pa

Von w-scharfenberg, 22:22

Die Nacht ist für uns alle besser verlaufen als befürchtet. Kurz nach 5 Uhr klingelt mein fleißiger Wecker unüberhörbar. Innerhalb von wenigen Minuten sind wir alle aufgestanden und haben die notwendigste Morgentoilette hinter uns gebracht. Und da kommen doch wirklich zwei Zugbegleiterinnen mit Kaffee und Tee etc. vorbei.

Vor dem Bahnhof von Lao Cai wartet unser neuer Guide. Wir werden nach Sa Pa auf ca. 1600m hochgefahren. Einchecken im Hotel noch nicht möglich, also nzunächst frühstücken. Das Lokal wird mit Feuerschalen mit Holzkohle beheizt. Heizung ist hier oben auch wirklich nötig.

Nach dem einchecken gehen wir dann nach CatCat-Village.Ein Einheimischendorf ,dass sich dem Tourismus bestens angepasst hat. Hier wird alles Mögliche und Unmögliche verkauft. Wenn man nicht bei dem ersten Kontakt deutlich "NO" sagt hat man auch schon verspielt

Eine kleine Schau wird aufgeführt... und die verblüfft poaitiv. wir sehen uns die Stadt an, trinken original vietnamesischen Kaffee (lecker, geht runter wie Öl) und zum Abendessen dann Hotpot. Auf einem traditionellen Induktionskochfeld heizen wir am Tisch eine Brühe auf und geben alle möglichen Zutaten, also Gemüse, Fleisch und Seafood; dazu. Unser Guide hilft, da im Restaurant niemand "auswärts" sprechen kann.

Montag, 20. Februar 2012

Halong Bucht trocken!

Von w-scharfenberg, 23:46

Es fällt schwer... aber kurz nach 6 Uhr klingelt der Wecker. Aufstehen, Körperpflege, packen und frühstücken stehen an. Um 8 Uhr kommt Toni und lädt uns samt Gepäck in den Minibus.

Nach zwei weniger aufregenden Tempeln geht es in die trockene Halong Bucht bei Ninh Bhin. Sylvia und ich besteigen eines der 1300 Boote, Ute und Michael ein zweites. Nun lassen wir uns wildromantisch durch die trockene Halong Bucht rudern. So trocken ist sie also doch nicht. Der Fluß windet sich durch Gesteinsformationen wie in der Halong Bucht. Daneben Reisfelder mit unermüdlich schaffenden Bauern. Ebenso unermüdlich sind die Touristenjäger. Am Umkehrpunkt der Fahrt warten schwimmende Händler auf uns. Da wir nichts möchten wird uns aufgenötigt den Bootsfahrern etwas zu spendieren und das wird schnell ausgehändigt und aufgerissen. Der Preis ist dann natürlich auch etwas überhöht. Gut, die machen das ca. 4000 Mal am Tag und sind dementsprechend geübt. Auf der Rückfahrt sollen wir noch etwas kaufen... um ehrlich zu sein: ES NERVT!

Trotz allem eine schöne Fahrt...

Abends besteigen wir den Nachtzug. Das Abteil, 4 Bett Matratze mit Klimaanlage, ist OK... aber auch nicht mehr, Wir schlafen aber gut, auch Dank des Weines den wir uns noch besorgt haben.

 

Sonntag, 19. Februar 2012

Fliegen in der Vergangenheit

Von w-scharfenberg, 22:01

In Warschau haben wir die Maschine in Richtung Hanoi bestiegen. Für einen sensationell günstigen Preis hatten wir unser Business-Class-Ticket ergattert. Vorher nach den Bewertungen von LOT geschaut... da sah alles gut aus, etwas besser als Lufthansa. Nun wird uns der Preis langsam klar: die LOT hat Business-Revival-Sitze an Bord. Die Schlafposition ist mit eingebauter Rutsche ausgestattet... man rutschl langsam nach unten und darf sich dann wieder hocharbeiten. In-Seat-Video gibt es nicht... wer möchte kann ein Akkubetriebenes Videogerät bekommen. Ist zwar nicht die schlechteste Lösung aberauch nicht wirklich State of the Art.

Pünktlich landen wir um 15:00 Uhr in Hanoi. Auf das Visum warten wir ca. 30 Minuten. Der Tourguide wartet am Ausgang und so geht es gleich ins Hotel. Das ist sehr schön. Auch die Lage ist Spitze... mitten in der Altstadt.

Um 18:00 Uhr kommt Do Ha in die Lobby. Das ist der Ansprechpartner von PA-Tours. Bei und mit ihm haben wir die größten Teile der Reise gebucht. Er ist sehr sympatisch und kompetent.

Um 21:00 Uhr ist das Wasserpuppentheater gebucht... und das ist gut so: Tickets ausverkauft bis 21.02! Wir essen vorher noch etwas. Dann rein ins Theater. Wider Erwarten ist es in einem Haus im 2. Stock. Es ist recht nett, muss man wohl gesehen haben. Lediglich die Bestuhlung ist nicht Europäer-kompatibel. Wer lange Beine hat sollte auf jeden Fall am Rand sitzen!

Nach einem Abschlußbier fallen wir übermüdet in die Betten.

Samstag, 18. Februar 2012

Abflug Richtung Warschau

Von w-scharfenberg, 23:43

um 17:00 Uhr geht es endlich wieder einmal los: Wir fliegen mit LOT nach Warschau... und dann weiter. Vietnam und Kambodscha sind die Ziele. Wie üblich lassen wir unsere Kinder in der Kälte zurück... aber dieses Mal sind wir nicht allein, Ute und Michael begleiten uns. Gemeinsam haben wir in den letzten Monaten die Details festgelegt und nun kommt nach der ganzen Theorie der Praxistest.

Leider ist Ute nicht wirklich auf dem Damm... und ich habe mir in den letzten Stunden auch noch eine Erkältung aufgesackt...

Nun wird aber erst einmal versucht zu schlafen...