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RoundTheWorld

Bericht ueber unsere Weltreise 2005 und alles was so folgt...


Sonntag, 24. Juni 2007

Man soll aufhoeren wenn's am schoensten ist

Von w-scharfenberg, 23:48
Ja, die tollen Tage koennten meinetwegen noch weitergehen, aber toppen koennten wir sie nicht mehr. Somit ist heute "Schluss mit lustig". Morgens gibt es das nunmehr bewaehrte Fruehstueck. Dann heisst es Abschied nehmen


Im Bus kehrt langsam Ruhe ein und die Mannschaft betreibt Augenpflege...


... waehrend Ute, Michael, Horst und ich den Hof wieder aufklaren. Leider ist auch unser Denkmal zum Projekt 100 nicht dauerhaft und faellt der Gravitation zum Opfer


Bis Mitternacht dauert die Aufraeumaktion noch an, bevor am See die gewohnte schwedische Ruhe wieder einkehrt

Samstag, 23. Juni 2007

50 ... und kein bisschen leise!

Von w-scharfenberg, 23:47
Heute ist es nun so weit   ich bin 50 Jahre alt. Und ich fühle mich auch wirklich richtig alt. Wahrscheinlich sehe ich auch so aus. War ja gestern auch ein harter Abend. Im Laufe des Tages finde ich dann aber doch zu meiner alten Form zurück.
Um 6:00 Uhr stehe ich auf und fange an das Früstück vorzubereiten. Aufräumen, Generator an (der zickt etwas rum, beugt sich dann aber der Obrigkeit), Kaffee aufsetzen, Eier kochen. Mittlerweile sind unsere "Hausgäste" auch wach und packen gezielt an. An dieser Stelle ein ganz grosses DANKESCHÖN an Angelika, Beate, Carsten, Cindy, Hauke, Helmut, Horst, Ramona, Sylvia und Tibor , Ihr seid ein Klasse Team!

Als der Bus ankam durfte ich mir ein Geburtstagsstaendchen in Chorstaerke anhoeren ... Danke an Euch alle! Es war sehr schoen!

Heute ist das Wetter gut, na ja, wahrscheinlich weil gester alle brav ausgetrunken haben ;-) . Nun startet unsere Bustour ins „Astrid Lindgren Land“. Zuerst fahren wir nach Bullerby. Das kennt wohl jeder ... aber ... wer war wirklich schon mal im Limonadenbaum?



...

Anschliessend sind wir dann nach Pelarne gefahren und haben uns eine der letzten schwedischen Stabkirchen angeschaut.



Nun wollten wir unseren Gaesten endlich einmal ihre Freiheit geben und sie sollten den wirklich netten Ort Vimmerby auf eigene Faust erkunden. Leider hatten wir nicht bedacht, dass auch am Mittsommardag nichts laeuft. So mussten wir damit zufrieden sein, dass wenigstens zwei Restaurants geoeffnet hatten

 Was bleibt uns also uebrig? Na klar: zurueck zum Hof und weitergefeiert! Zugegeben, heute tun sich alle etwas schwerer in Form zu kommen. Zuerst werden die Liegestuehle belagert, ein paar ganz fitte trauen sich aber schon an Badminton im Dreieck heran. Nach kurzer Ruhepause geht es dann aber weiter. Sylvia und ich duerfen uns einige schoene Reden anhoeren (Was tut das gut, wenn die Leute nur nettes sagen...). Und auch unsere schwedischen Nachbarn treffen ein. Es wuerde diesen Rahmen sprengen, alles zu erzaehlen was  passiert ist, daher seien hier nur zwei Ereignisse erwaehnt, die als platzhalter fuer alle anderen stehen. Zuerst der Besuch eines Zwerges. Dieser Erschien, stellte sich auf einen Tisch und trank, ass und rauchte, bevor er wieder  spurlos verschwandt....


 

Und dann trug Ute ein ganz persoenliches Staendchen vor. Obwohl sie mit O Capella haeufig auf der Buehne steht und auch dort Soli singt war sie doch etwas aufgeregt ... voellig unnoetigerweise den unsere Gaeste tobten und Ute kam um eine Zugabe nicht herum!


Ich  bin in der Nacht noch lange wach gewesen, habe  die Tage noch einmal Revue passieren lassen und  kann von ganzem Herzen sagen:

Es war ein toller Geburtstag  ...  Danke an alle unsere Gaeste!


 



 

Freitag, 22. Juni 2007

Midsommarafton

Von w-scharfenberg, 20:11

Heute ist Midsommerabend, der wohl wichtigste Feiertag in Skandinavien. Hier ist wirklich alles geschlossen, ganz anders als sonst.

Nach einem Frühstück bei uns im Stall geht es auf Wandertour. Die große Wanderung geht über 3,5 Stunden in teilweise schwierigem Gelände

Die kleine Wanderung immerhin über eine Stunde unter Sylvias Führung. Danach treffen wir uns in der Emabaren. Die haben extra für uns geöffnet und uns das typische schwedische Midsommaressen bereitet: Hering in weißer Soße, für die nicht-Fischesser auch Wurst, neue Kartoffel, Erdbeeren mit Sahne und natürlich einen Nubbar (Schnaps). Wirklich hervorragend gemacht und von hier aus nochmals ein Dankeschön an den Wirt und seine Kokitschka!

Nun tun wir das, was die Schweden auch tun: wir fahren zum Maibaumaufstellen. Zuerst wird der von allen geschmückt, dann zum Festplatz getragen...



 

... und dann wird um ihn herum getanzt. Bei uns fiel dieser Tanz allerdings etwas mager aus. Insgesamt muss man sagen, waren die Schweden hier eindeutig in der Minderheit. Ich glaube, das lag nicht nur an dem mittlerweile schlechten Wetter. Die meisten Schweden waren wohl schon mit dem beschäftigt, was wir dann auch taten: Man kümmert sich intensiv um seine Familie, seine Freunde und den Alkohol!

Zurück auf unserem Hof wurde die Stimmung dann auch schnell richtig gut. Gegen die nicht so hohen Temperaturen wurden schnell drei Mittel gefunden: eng beieinander stehen oder sitzen und sich über mehr oder weniger heiße Themen unterhalten, mit Alkohol innerlich einheizen und tanzen bis zum Schweißausbruch.


Eigentlich wollen wir um 22:00 Uhr Schluß machen um morgen fit zu sein ... aber wir haben dann das Zentralprogramm noch um eine Stunde verlängert. Damit es im Vandrarhem, wo die Mehrzahl unserer Gäste untergekommen ist, nicht zu trocken wird, hat der HWH-Festausschuß gezielte Maßnahmen eingeleitet...



 






Donnerstag, 21. Juni 2007

Mit 50 Freunden nach Schweden!

Von w-scharfenberg, 23:47

Ein Jahr ist es nun her, dass der Grundstein für diese Fahrt gelegt wurde: auf meiner letzten Geburtstagsparty hatten Horst und Jürgen die glorreiche Idee meinen nächsten Geburtstag in Schweden zu feiern!

Wir haben dort einen kleinen Hof, der Dank fehlender Versorgungsstruktur auch heute noch den Charme der 20er Jahre hat.

Gesagt - getan! Nachdem unsere Einladung auf eine unerwartet hohe Zustimmung gestossen war fingen die Vorbereitungen an. Über die wollen wir hier aber nicht berichten (da reicht der Speicher von Beeplog nicht!).

Nach einer kleinen unverschuldeten Verspätung geht es los ... erster Zwischenstop schon in Lübeck

Nach einer langen Fahrt über die Vogelfluglinie mit Fähre, Brücke und Tunnel gibt es Abends um 21:00 Uhr endlich was zu futtern. Horst ist der Chef de la Cuisine

Danach fallen dann auch alle in die Betten ... Busfahren ist ja sooo anstrengend ;-)