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RoundTheWorld

Bericht ueber unsere Weltreise 2005 und alles was so folgt...


Mittwoch, 25. Juli 2012

Nun kommt die Wahrheit ans Licht!

Von w-scharfenberg, 23:11

Das Wetter ist unschlagbar! Fast durchgängig blauer Himmel und Temperaturen um 25°. Wären nicht die Tiraden des Mückenkönigs Piekst-du-mir wäre es allerbest. So aber haben wir die Möglichkeit Mittel und Wege zu finden die Übermacht zu bekämpfen.

Verteidigung ist wichtig... wir installieren Mückengitter um den Eingang. Nun können wir draußen sitzen, entspannt dem Sirren lauschen und ... Angriff ist die beste Verteidigung... die wenigen Eindringlinge mittels der elektrischen Insektenklatsche bekämpfen. Ein leises Knistern, der Duft nach verbranntem Chitin und ein breites Grinsen im Gesicht! Das ist Urlaub mit Abenteuertouch!

Nachmittags kommt Peter, unser Hustomt. Bei Kaffee und Kuchen (nun auf dem Rasen) erzählt er von der großen Flut. Um uns nicht in den Herzinfarkt zu treiben hat er das bis jetzt vermieden... Das Wasser ist nicht nur vom Fluss gekommen sondern auch aus dem Wald und von der Straße. Wir hatten also Zeitweise ein Seegrundstück. Zum Glück ist der Boden sehr Felsig und daher hat die Durchweichung nicht zu einem absinken der Gebäude geführt.

Den Abend beschließen wir in unserem Eingangsbereich, geschützt und behütet. Es gibt Cocktails als Sundowner und wir sinken in die Betten.

Freitag, 20. Juli 2012

Land in Sicht!

Von w-scharfenberg, 21:44

Wir sind wieder einmal in Schweden. Dieses Mal hatten wir aber schon vor der Anreise ein mulmiges Gefühl: selbst in unserer Heimatzeitung waren schon Bilder von unterspülten Häusern in Lönneberga zu sehen. Der Wasserstand in Flüssen und Seen war bis 1,5 m über dem normalem Wasserstand. Und unser Haus steht direkt neben einem Fluss, nur 15 km von Lönneberga entfernt!

Als wir ankommen sieht alles toll aus. Peter hat den Rasen gemäht, alles ist grün, nur das Haus rot und der Himmel blau: ein Idyll! Beim Näherkommen gibt es dann nasse Füße... der Boden ist durchweicht, in den Senken steht das Wasser. An den Spuren sieht man, dass unser Haus zeitweise eher eine Insel war. Der Fluss ist immer noch nicht ganz in sein Bett zurückgekehrt...