Nach zwei Wochen USA kann man langsam auch wieder etwas deutsches ab. So entscheiden wir uns fuer einen Ausflug nach Helen. Laut unseren bayrischen Kollegen hier ein Dorf, dass von Deutschen gegruendet wurde und ueber die ahre seinen Charakter erhalten hat. Wir sind sehr gespannt.
Ankommen tun wir in einem Vergnuegungspark (so wuerden wir Deutsche es nennen) Das Fachwerk der Haeuser ist aufgenagelt, Sauerkraut, Hot Dogs und Lasagne sind nebeneinander vertreten und stehen fuer Bayern...
Nichtsdestotrotz ... wir wagen uns herein, essen gar nicht mal so schlecht und bekommen sogar so etwas wie Weissbier...bevor wir fliehen
Ueber die Landstrassen geht es zurueck nach Greenville durch wirklich schoene Landschaften. Dort ist dann ein wenig Pool angesagt bevor es wieder in die Arbeitswoche geht.
Es ist 7:00 als wir fruehstuecken. Und dann geht es sofort los zum Chimney Rock, nachdem wir letzte Woche dafuer zu spaet losgekommen waren. Hier sind wir mit die ersten, was den Besuch bestimmt schoener gemacht hat.
Die Leute sind sehr kontaktfreudig und jeder hat irgend etwas mit Deutschland zu tun. Der Chimney Rock ist sehenswert. Wir machen natuerlich die Rundwanderung mit, denn das viele Essen muss ja auch einmal abgebaut werden. Am Anfang sind die Wege auf Holzplanken, was das gehen sehr einfach macht. Das wird allerdings immer schwieriger, die Planken verschwinden und die Steine auf dem Weg werden groesser und scharfkantiger. Und dann kommen wir kurz vor dem Ziel beim Wild Cat Trap vorbei und durch. Aber was macht hier ein gut gewachsener Amerikaner? Wir haben nicht so lange gewartet bis einer kam, wahrscheinlich versuchen die sowieso nicht, diesen Weg zu gehen.
Naechstes Ziel ist Ashville. Soll eine wunderschoene alte Stadt sein. Das Visitor-Center ist riesig, die Damen sehr hilfsbereit. Das Parkhaus finden wir auf Anhieb, die wunderschoene Innenstadt gar nicht. Aber dafuer jede Menge kauzige Type, so dass wir anstelle von Stadtrundgang uns auf eine Bank setzen und die vorbeiziehenden Gestalten bewundern. Gegessen wird im Bier-Garden. Sehr laut aber vernuenftige Burger und eine wahnsinnige Bierauswahl ... die wir leider nicht testen koennen.
Nun fahren wir weiter nach Gatlinburg, dem nach Las Vegas groessten Veranstaltungsort fuer Hochzeiten. Von kitschig bis Drive-Through soll hier alles moeglich sein. Was wir finden ist der amerikanische Wahnsinn...Touristenkitsch in Reinkultur. So fliehen wir nach 15 Minuten, Eine Hochzeit haben wir nicht gesehen ... aber einige Brautpaare..
Ganz in der Naehe ist Pidgeon Forge...ein Einkaufsparadies. Wenn es nach unserem ADAC-Reisefuehrer geht (Nicht empfehlenswert, dann lieber das Geld an eine wohltaetige Gesellschaft geben. Oder etwas mehr ausgeben und Marco Polo holen). Hier erschlaegt uns der amerikanische Wahnsinn schon wieder. Der Ort ist eine Hauptstrasse, ca. 5 km lang, gesaeumt von Geschaeften. Aber heute sind die Parkplaetze belegt mit Oldtimern und Rods und die Buergersteige mit Klappstuehlen. Es ist naemlich der FALL GRAND ROD RUN, ein Rod Renn Wochenende.
Nun wollen wir nur noch "nach Hause". Ich schlage die kurze Strecke vor ... und so fahren wir bis 23:00 Serpentinen...
Wolfgang
Am Sonntagmorgen um 7:00 (!) gefruehstueckt. Dann sind wir gleich wieder ins Auto und haben eine Stadtrundfahrt gemacht. Natuerlich wie alles im Eiltempo. Es reicht, um ein Gefuehl fuer Miami zu bekommen, aber auch nicht zu mehr. Daher gebe ich hier auch keine weiteren Kommentare ab.
Ueber die 41 sind wir dann ins Naturschutzgebiet Everglades gefahren. Laut Buch kann man Tiere am besten Morgens oder Abends sehen. Voegel waren auch zu Hauf da ... aber? Doch, der Busfahrer mit uns 4 Touristen haelt ploetzlich: ein Aligator! Bis jetzt sind wir uns nicht sicher, ob der echt war, denn er ruehrt sich kein bisschen. Aber auf dem Rueckweg sehen wir dann wirklich welche keine 20 cm lang und echt suess. Dann kommt aber die Mama, nich ganz so niedlich...
Weiter geht es Richtung Naples. Wir kommen in gluehender Mittagshitze an, springen aus dem Wagen und finden einen Strand (60 km lang) der echt Spitze ist. Da aergern wir uns schon, dass die Zeit zum verweilen zu knapp ist. Also zurueck zum Auto...und da aergern wir uns schon wieder! Haben fuer die 2 Minuten auch noch ein Knoellchen ueber 22 $ bekommen.
Jetzt essen wir noch einen Burger bei Dennys. Die sind wirklich gut! Und dann ohne Halt bis 22 Uhr zurueckgefahren. Uebernachten tun wir in einem wirklich guten BestWestern in Perry/GA
Trotz des Wochenendes gibt es um 7:00 Uhr Frühstück. Während ich packe sieht Detlev im TV, daß Atlantis heute früh startet. Also brechen wir auf, um so schnell wie möglich Cape Canaveral zu erreichen. Von Unterwegs kriegen wir über Alexander H. die genaue Startzeit:11:15. Kaum zu schaffen, aber bis in die Nähe müssten wir kommen. Detlev holt aus dem Malibu heraus, was gerade noch zu verantworten ist. Um 11:08 sind wir dann in Titusville. Hier ist schon ein Menschenauflauf. Wir halten und fügen uns ein, Atlantis startet und der ganze Spuk ist innerhalb weniger Minuten vorbei ... einfach geil! Wer hat das schon mal gesehen? und gehört? Video folgt!
Dann ins JFK Spacecenter. Nicht so superaufregend. Also mit dem Bus über das Gelände!? Wo ist er denn? Schon weg, der letzte um 14:15! Also lernen wir: In Parks geht man früh!eiden wir uns für Miami als nächstes Ziel ... und sin um 20:00 Uhr dort im Best Western...on the Bay.
Gutes Abendessen im Hotel bekommen ... und nun wünsche ich eine gute Nacht!
Ja, erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Eben hatten wir uns entschieden nach Hause zu fahren wünscht sich der Kunde, dass wir bleiben sollen. Da aber das Wochenende frei ist, starten wir zu einer Florida-tour.
Um 14:00 Uhr kommen wir los, fahren bis Columbia auf dem Freeway und danach über die Dörfer Richtung Savannah. Auf dem Weg, irgendwo, entdecken wir diesen schönen Laden:
Vom Büffelschädel bis zur Zapfsäule ist alles da. Welch ein Paradies für mich!
Danach weiter zu den golden islands, kurz vor der Grenze zu Florida. Hier nisten wir uns im Quality-Inn ein, der wirklich gut ist. Abendessen gibt's im Restaurant gleich nebenan, auf der Terasse. Um 8:00 Uhr kommt dann ein koordinierter Angriff der Mücken und wir fliehen nach drinnen. Die Wunden werden eine Weile bleiben....
Ja, die Weltreise ist lange vorbei.... Aber durch die Welt reisen tue ich immer noch. Diesesmal bin ich in Greenville SC. Das BMW-Werk hier hat da ein paar Probleme und ich tue mein bestes diese zu beheben. Nun ist es wohl geschafft und das normale Leben fängt wieder an. Da der Rückflug von meinem Kollegen Detlev und mir erst für den 12 September gebucht ist, haben wir nun wohl etwas Zeit für touristische Aktivitäten. Wer also etwas weiß über Greenville, South Carolina oder Umgebung ... wir sind dankbar für jeden Tip