





Eigentlich wollten wir früh aufstehen um eine Wanderung zu machen... nun sind wir aber doch spät aufgestanden ... und machen eine Wanderung. In der örtlichen, deutschsprachigen Costa Blanca Nachrichten wird jede Woche eine Wanderung vorgeschlagen. Wir haben uns entschieden die aktuelle Wanderung auszuprobieren. Mit dem Auto geht es von Moraira über Benissa nach Pinos, kurz dahinter Richtung Refugio de Marnes. Nun weiter auf Schusters Rappen, gleich einmal in die falsche Richtung. Aber das merken wir nach 10 Minuten, drehen um und beginnen neu. Die Wanderung ist ca. 11 km lang, verhältnismäßig einfach zu finden und auch zu gehen. Immer wieder tauchen verlassene Finkas auf und laden zum fotografieren ein.

Aber wir sind ja nicht zum Spaß hier! Also weiter. Am Restaurant Refugio Vista Bernia wollen wir vorbeilaufen... entscheiden uns aber doch noch auf einen Imbiss zu bleiben... und das ist gut so. Ein schöner Platz mit toller Aussicht und nettem Essen.
Auf der Rückfahrt halten wir bei ALDI und versorgen uns mit dem Nötigsten (u.A. Mojito für den Sundowner) um anschließend bei den letzten Sonnenstrahlen noch etwas im Pool zu paddeln.
Es ist schon irgendwie toll... man setzt sich bei Schmuddelwetter ins Flugzeug...drei Stunden später steigt man wieder aus... und ist in einem völlig anderen Klima angekommen. Hier in Moraira, in Spanien zwischen Valencia und Alicante, ist der Himmel durchgehend blau. Bei strahlendem Sonnenschein wird es im Schatten über 20° warm, in der Nacht, bei strahlendem Vollmond sind es noch 8°.

Dass der Pool am Haus 24° hat macht das baden zum Vergnügen. Und ohne Sonnencreme... au weia, das wäre heute schief gegangen!













Das Wetter ist unschlagbar! Fast durchgängig blauer Himmel und Temperaturen um 25°. Wären nicht die Tiraden des Mückenkönigs Piekst-du-mir wäre es allerbest. So aber haben wir die Möglichkeit Mittel und Wege zu finden die Übermacht zu bekämpfen.
Verteidigung ist wichtig... wir installieren Mückengitter um den Eingang. Nun können wir draußen sitzen, entspannt dem Sirren lauschen und ... Angriff ist die beste Verteidigung... die wenigen Eindringlinge mittels der elektrischen Insektenklatsche bekämpfen. Ein leises Knistern, der Duft nach verbranntem Chitin und ein breites Grinsen im Gesicht! Das ist Urlaub mit Abenteuertouch!
Nachmittags kommt Peter, unser Hustomt. Bei Kaffee und Kuchen (nun auf dem Rasen) erzählt er von der großen Flut. Um uns nicht in den Herzinfarkt zu treiben hat er das bis jetzt vermieden... Das Wasser ist nicht nur vom Fluss gekommen sondern auch aus dem Wald und von der Straße. Wir hatten also Zeitweise ein Seegrundstück. Zum Glück ist der Boden sehr Felsig und daher hat die Durchweichung nicht zu einem absinken der Gebäude geführt.
Den Abend beschließen wir in unserem Eingangsbereich, geschützt und behütet. Es gibt Cocktails als Sundowner und wir sinken in die Betten.
Wir sind wieder einmal in Schweden. Dieses Mal hatten wir aber schon vor der Anreise ein mulmiges Gefühl: selbst in unserer Heimatzeitung waren schon Bilder von unterspülten Häusern in Lönneberga zu sehen. Der Wasserstand in Flüssen und Seen war bis 1,5 m über dem normalem Wasserstand. Und unser Haus steht direkt neben einem Fluss, nur 15 km von Lönneberga entfernt!
Als wir ankommen sieht alles toll aus. Peter hat den Rasen gemäht, alles ist grün, nur das Haus rot und der Himmel blau: ein Idyll! Beim Näherkommen gibt es dann nasse Füße... der Boden ist durchweicht, in den Senken steht das Wasser. An den Spuren sieht man, dass unser Haus zeitweise eher eine Insel war. Der Fluss ist immer noch nicht ganz in sein Bett zurückgekehrt...

Seit drei Tagen sind wir wieder in Schweden. Mit uns erschien auch das gute Wetter und wir können schön entspannen. Der Himmel ist strahlend blau, die Temperaturen um 20 °C, und heute ist der 1.Mai. Was machen wir da bloß? Arbeiten ist heute ja nicht angesagt... eine Demo auf unserem Grundstück eher nicht spektakulär... da setzen wir uns doch an den Fluß, genießen die Sonne... und den 1. Mai Tai!
Es ist zwar ein Fertig-Cocktail aber er läuft genauso lecker die Kehle herunter wie unser Fluß durch sein Bett.

Das vorgesehene Programm aus Museum- und Pagodenbesuchen haben wir abgewandelt. Es soll original vietnamesisch werden. So geht es zuerst in eine Stadt, die nur von Keramiken lebt Gegen die Erwartung ist es recht spannend!
Nun geht es über Kilometer auf einem Deich entlang des Red Rivers. Ziel ist ein Dorf, das von Papierprodukten lebt. Seit über 20 Generationen werden hier Drucke in Naturfarben hergestellt. Die meisten Motive sind für uns schwer zu durchschauen... sie erzählen Geschichten die wir eben nicht kennen. Aber wir finden auch wirklich schönes... und das Reisegapäck wird größer. Diese Kunst wird aber nur noch von zwei Familien weitergeführt. Der Rest des Dorfes hat sich neuen Geschäften zugewandt: es wird einfach alles hergestellt! Autos, Häuser, Schuhe, Frauen, HiFi-Anlagen... aus Papier! Was soll denn das nun wieder? Ganz einfach: auch die Verstorbenen haben dort wo sie jetzt sind Bedürfnisse. Und wenn Vietnamese ihnen etwas schenken möchte kauft er das eben in Papierform und verbrennt es... es wird schon richtig ankommen.

Mittag essen wir in einer Garküche... eine Erfahrung der besonderen Art. Wir kommen alle zu dem Schluss, dass die Suppe Spitze war... Das Ambiente allerdings auch!

Danach kommt ein Tempelbesuch... mal was Anderes? Ja, dieser ist wirklich anders, 700 Jahre alt, eine kleine hübsche Anlage.
Auf den Reisfeldern ist ordentlich Betrieb. Es ist zwar Sonntag, aber die Bauern und Arbeiter sind sehr fleißig (übrigens eine vietnamesische Tugend). Sie ernten die vor Wochen ausgesäten Setzlinge und vereinzeln sie dann auf Pflanzabstand. Eine Arbeiterin schafft so etwa 200 m² am Tag... wir wollen da nicht konkurieren. Auf jeden Fall werden wir den Reis in Zukunft mit mehr Achtung essen.
Auf eigene Faust erkunden wir noch einmal Hanoi. Besonders interessant ist ein Hochzeitsempfang bit Trommlern und kämpfenden Drachen.

Das Einchecken bei LOT ist eine Schau! Zuerst ist die Bodenstewardess nur unfreundlich zu uns... dann quält sie den Gepäckschilddrucker und es kommen Mengen von Schildern heraus, die sie alle wieder wegschmeißt. Auch unsere Bordkarten landen im Papierkorb. Doch schon nach 20 Minuten halten wir dann die Bordkarten in den Händen. Der Flug wurde von 0:10 auf 23:55 vorverlegt... also musste eine Umbuchung gemacht werden.
Nun eine unendlich lange Schlange an der Gepäckkontrolle... na ja, da brauchen wir wenigstens nicht so viel in der Lounge konsumieren...
Mittlerweile ist es kurz vor Mitternacht. Wir sitzen in der LOT Lounge und warten auf den Flieger. Wein gibt es hier nicht, der ist leider aus. Sekt oder Schnaps auch nicht...
An Bord merken wir dann, dass unsere vorgebuchten Plätz umgebucht wurden... wild durcheinander. Na toll! Aber die Fluggäste sind dann in der Lage einen vernünftigen Sitzplan zu erstellen und dem Personal mitzuteilen.
Bis bald