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RoundTheWorld

Bericht ueber unsere Weltreise 2005 und alles was so folgt...


Mittwoch, 24. Oktober 2018

Der "ganz normale Alltag" kann schon stressen...

Von w-scharfenberg, 22:03
Nun bin ich schon über drei Wochen hier... aber von all den vielen Ideen die ich verwirklichen wollte hab' ich noch nicht viel geschafft. Der ganz normale Alltag lässt nicht so viel Zeit. Warum? Ja, das hat einige Gründe! Es geht schon mal mit dem knappen Strom los. Die Solarenergie reicht nur für Licht, Wasser und WLAN, selbst das ist schon knapp. Damit fallen großartige Internetrecherchen, Elektronikbasteln oder mit der Alarmanlage experimentieren schon mal weg. Wie gut, dass ich sowieso kein Fernsehen schau, das geht schon mal gar nicht!

Und dann ist da noch die Heizung... derzeit reicht der Küchenherd zum heizen aus, aber auch der will mit Holz gefüttert werde, mindestens alle 30 Minuten. Und das Holz hier überall im Überfluss vorhanden ist stimmt schon... Leider wächst es aber nicht direkt in Form von Scheitern im Holzschuppen😣 so ist derzeit meine Hauptbeschäftigung den Holzvorrat aufzustocken... ganz schön mühsam!

Nicht zu erwähnen brauche ich für die Eingeweihten, dass es hier keine elektrischen Helferlein wie Mikrowelle, Geschirrspüler, Waschmaschine oder Brotbackautomat gibt... hier ist alles Handarbeit. Aber: ich hab's mir ja so ausgesucht😱 Schön, dass man wenigstens ordentlich einkaufen kann... In 45 km Entfernung. Der Laden vor Ort ist aber zum Glück auch noch da, nur die Auswahl ist recht übersichtlich.

So, jetzt muss ich aufhören zu schreiben und mich um das Brot kümmern, nicht, dass es gleich verbrannt ist!

Samstag, 20. Oktober 2018

Endlich: ganz oben!

Von w-scharfenberg, 21:19
Die Nacht war wieder kalt, knapp unter Null. Trotzdem setzte ich gleich nach dem Frühstück das Rasenmähen fort. Es ist schlechteres Wetter angesagt und da möchte ich entsprechend Aufgaben fertig haben.

Noch während des Rasenmähens ruft Sascha an und fragt ob er vorbeikommen und wie abgesprochen auf mich aufpassen soll. Das passt gut, denn auf das Stalldach gehe ich nicht ohne dass jemand zugegen ist. Schließlich soll doch jemand dabei sein wenn ich endlich einmal ganz oben bin! So klappt der Austausch der defekten Firstpfannen gut und wir können auch gleich das Gerüst abbauen. Nebenbei wechseln wir an seinem Wagen die Räder... der Winter ist im Anmarsch!

Kaum ist Sascha wieder weg mähe ich weiter... und kaum bin ich mit mähen fertig ist es auch schon dunkel! Die Tage werden spürbar kürzer!

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Blackout

Von w-scharfenberg, 20:30
Über Tag habe ich an unserem Klo gearbeitet, es soll etwas praktischer werden, insbesondere für Gäste, wir haben uns ja dran gewöhnt...

Mittlerweile wird es um 18:00 Uhr schon dunkel, Zeit für das Abendessen. Den Ofen angeheizt, Kerzen zum Essen, alles schön.

Danach noch schnell den Abwasch machen, Licht an, Wasser marsch... Licht aus! Diesmal leider ohne mein Zutun🤔. Da ist die Batterie wohl am Ende und die Elektronik hat dann alles abgeschaltet. Heißes Wasser habe ich ja auf dem Herd. Also die Flasche Mineralwasser geholt um es auf Abwaschtemperatur runterzubringen. So bleibt der Abend dann ohne Aktivitäten, hab ja keinen Strom und damit auch kein Internet😫 Kennt ihr den Roman Blackout von Marc Elsberg? Sehr zu empfehlen und leider nicht abwegig...

Dienstag, 16. Oktober 2018

Wolfgang, allein im Wald!

Von w-scharfenberg, 18:33
Nun ist es soweit, nachdem Sylvia mich die ersten zwei Wochen betreut hat ist sie nun wieder zuhause und ich bin allein im Wald. Na ja, hoffentlich! Nicht, dass ich hier noch ungebetenen Besuch bekomme.

Im Moment mache ich gerade eine Aufgabenliste... und die nimmt gar kein Ende! Egal, ich suche halt erst einmal nach dem Anfang, ist ja auch viel sinnvoller!

Montag, 15. Oktober 2018

Ein Besucher bleibt länger

Von w-scharfenberg, 21:28
Nach dem Frühstück haben wir erst einmal einige Dachpfannen am Stall ersetzt. Diese waren durch einen abgebrochenen Baum vor einigen Wochen zerschlagen worden. An die Firstpfannen sind wir heute noch nicht herangekommen, das mache ich dann in den nächsten Tagen

Am Nachmittag haben wir die obligatorische Wanderung zur Windschutzhütte gemacht, einer der schönsten Plätze hier. Es ist wunderbares Wetter, aber beim Weg zurück merkt man wie die Nachtkälte schnell hinterherkommt.

Beim aufräumen entdecke ich eine Zecke die an mir herumklettert und ein feines Plätzchen zum Blutsaugen sucht... und ich hab´ sie im Affekt umgebracht... hoffentlich bekomme ich mildernde Umstände! Beim duschen entdecke ich eine zweite Zecke. Nun habe ich dazugelernt und ich töte sie nicht. Sie bekommt ein großzügiges Zuhause in einem Aleteglas... und einen Namen: ich nenne sie/ihn Donald, ein schöner Name für eine Zecke, nicht wahr? Beim Fotoshooting haut Donald ab, keine Ahnung wie er das hingekriegt hat. Nach bald 5 Minuten haben wir ihn aber wieder und er darf es sich jetzt wieder in seinem gläsernen Zuhause bequem machen. Ich habe Donald angeboten länger bei mir zu bleiben um zu lernen wie er sich so benimmt... er hat nicht widersprochen!

Sonntag, 14. Oktober 2018

Rumprobiert

Von w-scharfenberg, 23:08
Vom sägen haben wir erst einmal genug... Rückenschmerzen! Also fangen wir den Tag etwas anders an. Anstatt um 6 Uhr stehe ich um 9 Uhr auf. Es ist Sonntag, also gemütlich frühstücken, mit Eszet und Lachs (Nein , nicht auf der selben Scheibe Weißbrot) Müsli und natürlich: Öko-Kaffee.
Zu arbeiten gibt es aber auch genug. Wir sägen etwas Holz klein, welches abgelagert im Stall wartet, stellen das Gerüst damit ich mich um meinen Dachschaden kümmern kann.
Nachmittags bereite ich Monas neuen Laptop vor, ersetze das unglückliche Windows 10 s gebührenfrei durch ein Windows 10 pro, lade das ziemlich schöne LibreOffice und noch ein paar Kleinigkeiten
Nach einem langen Abeitstag darf natürlich auch die Belohnung nicht fehlen: wir grillen uns ein paar Lachssteaks und kommen dann zum Highlight: eine Rumprobe! Von Feinkost Albrecht, ergänzt durch einen noch vorhandenen dunklen Rum vom Kapitän Morgen (oder so).

Letzteren stufen wir als: "sehr gut für Rumtopf" ein, die Aldi-Rums aus Kuba gefallen ganz gut... und so freuen wir uns auf unseren Urlaub im Januar umso mehr!

Samstag, 13. Oktober 2018

Kettensägenmassaker im Wald

Von w-scharfenberg, 22:50
ich gebe zu, was heute passiert ist hätte ich wissen müssen, sie hatten es angedroht... und haben es wahr gemacht!

Gegen 11 Uhr kamen unsere Nachbarn, bewaffnet mit Kettensägen, Benzinkanister und Schutzausrüstung. Bevor ich mich noch wehren konnte war der Erste schon am Boden. Schützend stellte ich mich vor den zweiten... aber ich konnte den Lauf der Dinge nur etwas aufhalten. Nach 20 Minuten fiel auch dieser Baum... und acht weitere folgten in kurzen Abständen. Der Kampf schwedische Huskvarna- gegen deutsche Einhell Kettensäge ging unentschieden aus, die Zahl der Opfer stieg zum Abend nicht mehr. Dafür wurden die Gefallenen aber gleich in ofengerechte Längen von 30 cm tranchiert. Nur das Zerhacken sparen wir uns für die nächsten Tage auf

Abends sind wir zu Dank bei den Nachbarn eingeladen, es gibt Smörgastorta und Garnelen... mit korrespondierendem 7,2 % starkem schwedischen Bier. Sylvia läßt es später noch so richtig krachen!


Freitag, 12. Oktober 2018

Öko-Kaffee

Von w-scharfenberg, 08:18
Hier in der Wildnis ist das Leben so furchtbar... Mögen manche denken. Wir sind da ganz anderer Meinung: es ist einfach schön die Freiheit zu genießen, auch wenn das hin und wieder mit etwas Arbeit oder etwas eingeschränktem Komfort bezahlt werden muss. So ist Kaffekochen schon ganz anders: zunächst brauchen wir Kaffee, gut das ist normal und lässt sich auch hier nicht vermeiden. Nur ist der Kaffee hier recht günstig (guter Marken-Kaffee kostet knapp 3 €, auch in Eko-Qualität). Das Wasser kommt aus dem eigenen Brunnen, direkt aus dem Naturschutzgebiete von dem saubersten Fluss Schwedens. Die Energie kommt aus Holz von eigenen Bäumen. Die Kaffeemaschine braucht kein Filterpapier. Der Kaffeesatz wird auf dem Kompost wieder zu guter Erde. Das ist Öko-Käfer vom feinsten und richtig lecker! Die Kollegen werden nun vielleicht etwas neidisch sein, aber es ist kein Problem, ihr seid stets zu einem Kaffee eingeladen!

Ach, übrigens:die Energie für das Licht kommt aus Solar- und Windenergie, natürlich auch die zum Senden dieser Infos und zum Empfangen eurer Kommentare!

Samstag, 06. Oktober 2018

Veteranen bei der Arbeit

Von w-scharfenberg, 21:29
In der einschlägigen Lektüre habe ich gelesen, daß im Nachbarort Malilla heute eine Veranstaltung der Veteranen Traktor Vereinigung stattfindet. Wir also gleich hin, so eine Gelegenheit gibt's ja nicht alle Tage. Im Ort ist dann auch gleich ein Stau, mehrere Parkplätze sind angelegt, einige Veraufsbuden zum Malilla Markt sind aufgestellt, mit anderen Worten: Richtig Remmy Demmy Mit einem Porsche-Fahrer (Allgeier Porsche Traktor, drei Zylinder) komme ich leicht ins Gespräch. Die Veteranen Traktoren müssen je 8 m Feld sauber umpflügen. Ins Ziel kommen ist aber das Wichtigste. Er bietet mir gleich an mir beim Kauf zu helfen. Ich habe mittlerweile eingesehen, dass ein Baggerlader einfach zu gewaltig für mein Grundstück ist.


Wir essen noch ein paar Snacks bevor es zurück geht und es anfängt zu regnen.

Freitag, 05. Oktober 2018

In Stillem Gedenken

Von w-scharfenberg, 20:26
Heute habe ich erfahren, daß eine gute Freundin und ehemalige Kollegin für immer von uns gegangen ist. Ich bin traurig, natürlich... aber ich bin auch froh. Froh, dass sie bei meiner Abschiedsfeier vor einem Monat dabei war, dass sie gut gelaunt gegangen ist... und das wir in tiefer Freundschaft und mit einer Umarmung auseinander gegangen sind. Wie wäre es gewesen, wenn wir uns im Streit getrennt hätten? Das sollte man sich zueigen machen: nie im Streit auseinandergehen, immer offen auch für andere Meinungen sein und den Gegenüber verstehen und akzeptieren. Trotzdem, ich bin traurig... Ich trauere um das, was wir nicht mehr gemeinsam erleben können, um die Pläne die sie geschmiedet hatte und die jetzt nicht mehr Realität werden können ( warum eigentlich nicht?), einfach nur unendlich traurig... Tschüß Walli!

Mittwoch, 03. Oktober 2018

Wünsch mir was!

Von w-scharfenberg, 22:08
Langsam komme ich im Rentnerdasein an. Spät aufgestanden (nicht ich, Sylvia!), in Ruhe gefrühstückt, kleine Wanderung gemacht, Kaffee getrunken zu Abend gegessen... und nicht viel mehr. Natürlich zwischendrin immer wieder den Ofen mit Holz gefüttert, wir wollen es ja gemütlich haben! Abends wird es empfindlich kalt, das Thermometer sackt unter 3 Grad. Da muss es ja Sternenklar sein: wir gehen raus... und sehen einen Sternenhimmel wie es ihn auch hier nicht so oft gibt. Entscheidung: Sylvia macht uns einen Rumgrog und ich hole die Gartenstühle heraus. So sitzen wir dann bei Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt auf unserer Wiese und bestaunen den Sternenhimmel. Wie viele Lebewesen mag es dort oben geben? Und gibt es welche die noch dümmer sind als die Menschen? Kann man die Entstehung der Menschheit dor oben noch sehen, wenn man ein seeeehr gutes Teleskop hat, schließlich ist das Licht aus der Vergangenheit immer noch auf dem Weg durchs Universum. Und dann: eine Sternschnuppe! Zu spät, ich habe so schnell keinen Wunsch parat. Aber es kommen noch einige Sternschnuppen... und so lebt sie weiter, die Hoffnung, vielleicht auf einen Lottogewinn?

Montag, 01. Oktober 2018

Packtag

Von w-scharfenberg, 23:59
Das war noch mal ein härter Tag. Morgens bin ich in die Firma und habe noch eine Schulung durchgeführt. Dann ab nach Hause und das Auto gepackt. So voll war es lange nicht aber ich will ja auch zwei Monate in Schweden bleiben. Da kommt mehr zusammen als mein Kombi schleppen kann. Zwischendrinnen dann auch noch zum Zahnarzt. Von dort dann zu einer Bekannten der ich angeboten hatte sie zum Flughafen zu bringen. Ich habe Glück, die Staus haben sich aufgelöst. Wieder zu Hause angekommen wird der Wagen fertig gepackt. Und nun? Ach ja, schnell noch den Brunnen winterfest machen. Nach einer kleinen Pause geht es um Mitternacht dann auf die Reise...

Samstag, 29. September 2018

Unglaublich: schon wieder Oktoberfest in Ohlendorf!

Von w-scharfenberg, 23:03
Es war doch gerade erst Oktoberfest in Ohlendorf, und nun müssen wir schon wieder in Dirndl und Krachlederner los!

Es findet in "unserem" Schützenhaus statt. Zuvor ist Bürger- und Vereinsschießen. Ab 18 Uhr ist dann das Oktoberfest angesagt, zunächst mit Löwenbräu Oktoberfestbier und verschiedene bayerische Essenspezialitäten bilden den kulinarischen Rahmen. Sylvia tanzt, ich trinke Bier, also die normale Arbeitsteilung...

Freitag, 21. September 2018

Es ist soweit: wir trennen uns!

Von w-scharfenberg, 20:59
Nun sind wir über 13 Jahre meist sehr gut miteinander ausgekommen... und dennoch trennen wir uns! Das wäre ja garnicht so schlimm, die meisten fahren ein Auto ja viel kürzer! Was so schade ist? Unsere A-Klasse ist in einem guten Zustand und würde wohl noch einige Jahre einen neuen Besitzer fahren. Nur die wirklich verrückte "Umweltpolitik" gibt enorme Zuschüsse zum Neuen wenn der alte Diesel abgewrackt wird. Dafür wird dann ein neuer gebaut, der Spritverbrauch ist kaum niedriger und der alte wird lieblos entsorgt. Herzlichen Glückwunsch an unsere Politiker, dass sie es geschafft haben den meisten Bürgern das auch noch als gut für die Umwelt zu verkaufen...
Wo ich bei dem Thema Diesel abwracken bin komme ich auch gleich noch zum Thema Stickoxide: Wir Dieselfahrer sind ja derzeit die bösen. Stickoxide bringen die armen Bürger an bestimmten Straßen um! Entschuldigt bitte liebe Leute, aber ok, dann bringe ich eben jemanden in einer anderen Straße um... aber, tue ich das wirklich? Forschen wir doch einmal nach, Tante Google hilft dabei. Ich fasse hier nur ein paar Fakten kurz zusammen:
- Die Stickoxidbelastung am Arbeitsplatz darf über 20 mal höher sein als die an der Straße
- Die Stickoxide die vom Dieselmotor ausgestoßen werden führen maximal zu kurzfristigen Reizungen, Dauerschäden sind nicht nachgewiesen,
- Der Dieselmoteor stößt bei gleicher Leistungsabgabe deutlich weniger CO2 aus als der Benziner (aber dazu sagt der Gesetzgeber erst etwas in 2 Jahren, dann trifft es die Benzinerfahrer)
Gut, ich will mich nicht weiter beklagen, ich könnte ja Politiker werden und alles besser machen. Einiges könnte ich wirklich besser machen, aber damit würde ich in Europa und in Deutschland einfach nicht durchkommen, die Lobbies sind zu stark. Also lass' ich es bleiben.
Zurück zu meiner A-Klasse, sie ist nun beim Verwerter und ich hoffe das durcjh viele "Organspenden" die Eine oder die Andere A-Klasse etwas länger leben darf und sich damit der Tod unserer A-Klasse doch noch zum positiven kehrt.
Åke, unser Maskottchen seit über 20 Jahren A-Klasse, verabschiedet sich und wird nun eine neue Heimat in den schwedischen Wäldern finden, dort wo Elche noch glücklich sind...




Sonntag, 16. September 2018

Bierbrauen, mal ganz alleine

Von w-scharfenberg, 20:09
Eines meiner Hobbies ist ja das Brauen von Bier. Leider hatte ich in den letzten 2 Jahren nie jemanden der mitgemacht hat. Egal, jetzt versuche ich es einmal alleine, können Andre ja auch!

Ich hatte mir schon vor einiger Zeit ein eine fertige Zusammenstellung für ein IPA bestellt. Indian Pale Ale ist mein Lieblings-Bierstil. Nichts für passionierte Pilstrinker und schon garnichts für Menschen die bitter nicht mögen... aber ich gehöre beiden Kategorien nicht an. Seit mir Sylvia einen Bierkurs geschenkt habe ist meine Einstellung zu Bier total verändert und eine echte Bereicherung!

Meine kleine Brauanlage ist komplett auf einem rollfähigen Schreibtisch untergebracht. Der wird dann auf die Terasse gerollt und dann geht es los. Warum draußen? Beim ersten Mal habe drinnen gebraut... und der Raum war anschließend einer Tropfsteinhöhle ähnlich! Immerhin werden 35 Liter Flüssigkeit über drei Stunden bei verschiedenen Temperaturen bis hin zum kochen erhitzt. Das gibt schon etwas feuchte Luft!



Wenn also jemand einmal ausprobieren möchte wie das brauen so ist, fragt mich gerne. Bis zu 35 Liter kann ich mit meiner Anlage handwerklich herstellen und dem Geschmack sind kaum Grenzen gesetzt. Ausserdem beruhigend: bis zu 200 Liter pro Haushalt und Jahr sind abgabenfrei und nach Anmeldung beim Zoll auch legal!

Meine Hobbies habe eines gemeinsam, es gibt immer Überraschunge auf die man kurzfristig reagieren muss. So geht auch beim Brauen häufig etwas schief und die Situation muss irgendwie gerettet werden. Das Schlimmste beim Brauen: die große Läuterkatastrophe! Gleich beim ersten Mal durfte ich da durch, hab's geschafft und das Bier war hitverdächtig. Diesmal habe ich leider die Hopfenmenge beim kochen falsch gemacht: der Hopfen der für 50 Liter ausgerechnet war ist in meine 35 Liter gelangt: BITTER! Aber da kann man nicht viel machen ausser: Augen zu und durch!

Ansonsten lief alles sehr relaxed, nach 9 Stunden war ich fertig, auch mit dem reinigender Gerätschaften Nun muss der Sud nur noch abkühlen und dann wird Hefe zugesetzt

Hier noch eine kurze Erklärung meiner Anlage


Rechts im Bild ist der Thermoport. Eigentlich zum Transport von Speisen und Getränken gedacht ist er von der Brauerszene entdeckt worden. Hier ist der Ursprung des Bieres. Zunächst wird heißes Wasse eingefüllt und dann das geschrotete Malz eingemaischt. Dieses wird anschließend auf verschiedene Temperaturen (Rasten) gebracht und dort jeweils für eine bestimmte Zeit belassen. Bei jeder Temperatur (55, 67, 78 °C) werden bestimmte Anteile dem Malz entzogen und gehen in der Flüssigkeit, der Würze, auf. Hier wird der spätere Geschmsck, der Alkoholgehalt und der Schaum beeinflusst. Wir heizen zentral mit einem alten aber jetzt modifiziertem Dampfdrucktoip von Oma. Dieser erzeugt, geheizt von einem kräftigen Induktionskochfekd, Dampf. Mit dem wiederum kann man ohne Risiko von anbrennen die Temperaturen genau erreichen. Nimmt man dann "den Dampf raus" sorgt der Thermoport für eine gleichbleibende Temperatur.

Unten im Thermoport befindet sich ein sprzielles "Läuterblech" ein Blech mit Schlitzen über welches nach beendigen des Maischprozesses die Würze geläutert wird. Diese Würze geht dann in den linken Behälter. Ehemals zum Warmhalten von Kaffee oder Glühwein gedacht eignet er sich hervorragend zum Würzekochen. Das heißt hier wird die gerade gewonnene Würze mindestens eine Stunde lang unter Zugabe des Hopfens gekocht. Dabei wird der Hopfen zum haltbar machen und für den bitteren Geschmack zugefügt. Das Eiweiß gerinnt und kann so später herausgefiltert werden. Und das wichtigste: Alle Keime werden abgetötet. Daher war Bier früher das gesündeste Getränk überhaupt (vielleicht heite noch?)

Zum Schluss wird dann  durch ein Filter direkt in den Gärbottich gefiltert und dieser alsbald geschlossen. Damit wird ein infizieren mit "wilden" Hefen vermieden.

Ist der Sud dann abgekühlt wird Hefe zugestzt und ggf. weiterer Opfen "gestopft". Da dieser nicht gekocht wird können sich die wohlschmeckenden Hopfenaromen im Bier breit machen und dem Brauer gibt es ungemein schöne Gelegenheiten ein spezielles Bier zu brauen. Doch dazu weiteres in den nächsten Tagen

Donnerstag, 13. September 2018

Toby Beard ist in Bergedorf!

Von w-scharfenberg, 23:50
Nun fragt bloß nich: Wer ist denn Toby Beard? Toby kommt aus Australien, genauer gesagt aus Perth, der abgelegendsten Stadt der Welt! Sie kommt regelmäßig nach Europa und hier insbesondere in die Niederlande, Deutschland und Dänemark. Und genauso regelmäßig in den "Club am Donnerstag".


Ich mag sie, weil sie einfach lebendig ist, ein ziemliches Spektrum an Musik drauf hat und die Leute animiert mitzumachen.Besonders schön war als Toby und Band ins Publikum gingen und wir gemeinsam gesungen haben... You didn't know... ein Lied über... eigentlich jeden, denn wir wissen nicht was passieren wird und sollten daher so leben als wäre es die letzte Gelegenheit. Die letzte Gelegenheit mit einem Menschen zu sprechen, Spaß zu haben, etwas wichtiges zu erledigen. Und wenn es dann glücklicherweise doch weitergeht... vielleicht ist das dann die letzte Gelegenhei?


Sonntag, 02. September 2018

Mast und Schotbruch? Vonwegen!

Von w-scharfenberg, 18:45
Nach langer Zeit wollen Alex und ich wieder segeln gehen, bei mir ist es jetzt fast zwei Jahre her seit ich das letzte Mal los war. Doch zunächst müssen die Segel angeschlagen werden. Beim Großsegel gibt es keine Schwierigkeiten. Dann kommt die Rollfock. Fock funktioniert... aber Roll nicht. Wir versuchen den Fehler zu finden, sind uns aber letztlichg nicht sicher. Irgendwo hier muss er sein, wohl der Wirbel der nicht wirbelt...

Egal, wir können die Fock ja auch normal hochziehen und später wieder Einholen. Also den neuen E-Motor dran und erst einmal raustuckern..

Leider hat der Motor ganz andere Abmessungen... und beim Versuch alles klar zu machen liege ich etwas ungünstig auf meinem unteren Brustkorn. Als das dann knackt und etwas schmerzt... habe ich erst einmal keine Lust mehr zu segeln. Hab' ich mir jetzt etwa die Rippe angebrochen und fange mein Rentnerlebe mit Arztbesuchen an? Ich will das nicht!

Samstag, 01. September 2018

Irish Folk und Scotch Whisky

Von w-scharfenberg, 23:45
Auf diesen Tag habe ich michg lange gefreut: der erste Tag im Ruhestand und dann gleich ein Irish Folk Festival mit Whisky-Tasting in Ramelsloh! Mein Freund Michael, mein Schwiegersohn und kurzentschlossen mein Nachbar kommen mit. Am Anfang bin ich ein wenig enttäuscht: Nur 5 Whiskys, das ist ja die Sparversion. Aber dann sind wir alle begeistert!

Die Whiskys sind super ausgewählt, kein Billigsch...  Hartwig, der Tasting Spezialist führt uns in die Kunde der Wahrnehmungen und des Whiskys als solchem auf spannende und lustige Weise ein, Super!

Die Stimmung auf dem Platz ist ausgelassen, die Musik in Ordnung, man trifft sich und redet ein paar Worte: ich freue mich auf's nächste Jahr

Freitag, 31. August 2018

Mein allerletzter Urlaubstag...

Von w-scharfenberg, 22:37
Mein allerletzter Urlaubstag... klingt dramatisch, ist es aber nicht! Heute ist nicht nur mein letzter Urlaubstag sondern gleichzeitig auch mein letzter Tag an dem ich aktiv für die Firma arbeite. Ab morgen bin ich dann in der passiven Phase meiner Teilzeit bevor ich im Juli 2020 offiziell Rentner werde. Also nie wieder Urlaub aber gaaanz viel Freizeit!

Der Tag fängt schon mal gut an: Mein Microsoft Windows 10 Smartphone hat in der Nacht ein Update bekommen. Die Folge: es hängt sich auf! Die Folge: der Wecker läßt mich in Ruhe ausschlafen

So, nun aber zügig. Ich packe unsere beiden Autos voll mit Getränken und anderem Klimbim. Sylvia fährt noch schnell zu Knolle, unserem EDEKA-Markt um Limettensaft zu kaufen, METRO hattet keinen mehr...

Ich hin zur METRO, meinem zweiten Zihause, und das bestellte Eis geholt. Eine Freundin hat extra Frühlingsrollen gemacht, auch die noch abgeholt. Bei HWH treffen wir uns dann wieder. Mittlerweile ist es 10 Uhr, also heißt es: Nun aber schnell!

Die Tische in der Kantine werden umgestellt und eingedeckt, die Getränke in die Kühlung gestellt (bis gestern war der Weg dorthin leider verbaut, ich durfte also Gastplätze in den Kühlschränken in der ganzen Firma verteilt belegen, somit haben wir heute manchmal so etwas wie österliches Getränkesuchen... danke nochmal dafür!)

Viele helfende Hände  machen das fast unmögliche möglich, in der Kantine ist alles rechtzeitig fertig und auch die Aperitivs (Portonic und Weizen/Aperol) warten auf die Gäste.

Und was ist mit den Getränken? Ja, da habe ich wohl ein wenig übertrieben, einige sagen das sei typisch, sie haben Recht! Der Stargast des Tages ist der
eine selbstgebaute Cocktailmaschine.Zwei Azubis und ein Entwickler haben sich hier extrem eingesetzt in und in unglaublich kurzer Zeit etwas tolles geschaffen. Dafür möchte ich mich hier nochmals bedanken! Allerdings darf man nicht verheimlichen, dass es noch Kinderkrankheiten gibt. So passiert beim Probelauf, 45 Minuten vor Ankunft der Gäste tritt leider ein Problem auf, der Ananassaft hört nich auf zu sprudeln! Fast 6 Liter Saft ergießen sich über den Fussboden (und das klebt so schön...) . Die Kollegen bauen in Eile ein neues Ventil ein, ich bereite mich auf die Ankunft von 85 Gästen vor. Meinen kleinen Spickzettel finde ich so schnell nicht wieder... na ja, rede ich eben wir mir der Schnabel gewachsen ist.

Ich freue mich riesig über meine Gäaste, praktisch alle auf die ich gehofft habe kommen wirklich. Sogar zwei Geburtstagskinder sind dabei... ihr seid super!Ich werde reich beschenkt, neben Lebensmitteln wie Wein und Whisky gibt es eine ganze Menge Geld für meine nächste Anschaffung, ein echtes Männerspielzeug, ich möchte mir einen Baggerlader kaufen!



Die Feier ist rundum schön, das Wetter spielt mit, das Essen reicht und die Getränke... wie schon erwähnt neige ich manchmal zu Übertreibungen...

Mein ganz großer Dank geht an die vielen helfenden Hände, ohne euch wäre das nie gegangen!


Sonntag, 01. Juli 2018

Fußballzeit

Von w-scharfenberg, 14:25
Wer mich kennt, der kennt meinen Leitspruch:"Sport ist Mord, Breitensport ist Massenord"! Nun ist aber einmal Fussball-WM und man soll die Feste ja feiern wie sie fallen. Ich schließe mich dem Trend an. Abends ist bei mir im Hotel so eine Art public viewing mit Essen. Mehrere Leinwände und Fernseher, Fassbier der Marke "Tiger" und Hotpot zum Sonderpreis. Stimmung inklusive. Da macht Fußball Spaß…ach ja, wer spielt überhaupt?

Samstag, 30. Juni 2018

Regenzeit

Von w-scharfenberg, 12:33
Da ich Montagmorgen wieder auf der Matte stehen muss kann ich dieses Wochenende nichts großartiges machen. Nun hilft mir das Wetter bei der Entscheidung: Regenwahrscheinlichkeit 90 % über den ganzen Tag gleichmäßig verteilt... da bleibt das Hotelzimmer und endlich einmal Dinge zu tun die ich in letzter Zeit vernachlässigt habe.

Freitag, 29. Juni 2018

Wartezeit

Von w-scharfenberg, 19:08
Nachdem ich letzte Woche herausgefunden habe warum unser Inverter kaputtgegangen war warte ich auf Ersatzteile. Sollen Montagabend ankommen... und sind schon Montagvormittag da, brauche ich ja kaum zu warten! Denkste: auf die Techniker die die beiden Teile einbauen sollen warte ich schon. Das Erste ist dann um 14:00 Uhr eingebaut, darauf folgen Schichtwechsel und warten auf die nächsten Techniker. Die sehe ich aber an dem Tag nicht mehr!
Am nächsten Morgen ist auch das zweite Teil eingebaut. Es könnte wieder losgehen... wenn da nicht ein Problem mit der Presse wäre. Mal sehen soll heute noch fertig werden.
Weitere Teile sind für Mittwoch angekündigt, kommen aber schon am Dienstag. Die müssen nun aber wirklich etwas komplizierter eingebaut werden. Die Techniker helfen und schaffen eine Einheit, auf die zweite muss ich weiter warten. Langsam werden die Beine dick, habe hier nur einen Stehplatz, und das bei mittlerweile 38 °, Allzeitrekord!
Am Mittwochwird dann das zweite Teil fertig, aber die Presse läuft immer noch nicht. Der Hersteller hat einen Techniker geschickt.
Donnerstag, meine Teile sind eingebaut, die Presse... läuft immer noch nicht, der Servicetechniker weiss nicht was er noch tun kann, ich werde rausgeschickt und erwandere mir die Innenstadt bei heute nur noch 37°. Nachmittags warte ich weiter.
Freitag fahre ich früh ins andere Werk zu einer Besprechung. Dann überschlagen sich die Ereignisse: die Presse läuft wieder! Ich fange an meine Änderungen und Einbauten der letzten Woche zu testen. Dann stelle ich fest, dass ein neues Programm nicht ganz so funktioniert wie geplant. Ich fordere eine neue Version an... und... warte wieder!

Sonntag, 24. Juni 2018

Am schiefen Turm von ... Suzhou!

Von w-scharfenberg, 23:42
Ja, auch die Chinesen können das! Ganz oben auf dem Tiger Hill steht der schiefe Turm von Suzhou, umgeben von einem Park, für einige der schönst Ort Chinas!?! Ist zwar sehr schön aber da geht bestimmt noch etwas!



Nachdem ich drei Stunden im Park war holen mich Wu Feng, der Schweißfachmann von meinem Kunden, und seine Frau mit Sohn ab, Nächster Stop ist ein Tempel außerhalb der Stadt. Dieser ist sehr schön in einem See gelegen. Innen ist der größte stehende Buddha den ich je innerhalb eines Tempels gesehen habe!


Nun geht es weiter in eine weitläufige Parkanlage. Das scheint eine Lieblingsbeschäftigung der Chinesen zu sein, wie schon erwähnt musizieren oder tanzen sie dort gemeinsam oder machen eben nur einen kleinen Ausflug. Die Kinder müssen übrigens schon früh zwei Musikinstrumente lernen.

Bevor ich mit der Taxe wieder zurück fahre gehen wir gemeinsam essen. Shrimps in Schale mit Stäbchen essen... ganz einfach: mit den Stäbchen hinterm Kopf greifen, den hinteren Körper teil abbeissen und Schale vom Fleisch im Mund trennen, Kopf in irgendeine leere Schüssel und dann die Reste vom Shrimp da reinspucken. So geht es im Prinzip mit allem.

Samstag, 23. Juni 2018

Happy Birthday lieber Wolfgang, happy Birthday to me!

Von w-scharfenberg, 23:23
Nun ist es zum vierten Mal passier, dass ich auf meinem Geburtstag auf Dienstreise bin. Allerdings ist es dieses Mal schon etwas dürftig, bin Mutterseelenallein in China, sonst hatte ich immer Betreuung oder einen Kollegen als Begleitung. Na, das soll mir nicht wieder passieren!

Allerdings: meine chinesische Kollegin aus Deutschland hat mich aus der Ferne betreut, zum Frühstück hat mir das Hotel ein Kuchenpaket geschenkt und die Kollegen haben sich vom HSH-Nordbank Run gemeldet.

Ich habe den Tag ziemlich verbummelt. Morgens Frühstück im Hotel, dann E-Mails gelesen und beantwortet,Anschließend habe ich einen Spaziergang durch die Stadt und ein Einkaufszentrum (WanDa Mall) gemacht. Dort habe ich Western Food (Ribeye-Steak) gegessen. War das mit Abstand langweiligste Essen bisher. Nachmittags ein Schläfchen und dann den Geburtstagskuchen verputzt.

Danach ein weiterer Gang, diesesmal in die andere Richtung. Was ich festgestellt habe: hier sind alle sehr friedlich! Man fühlt sich total sicher. Die Menschen treffen sich in Parkanlagen, singen oder tanzen miteinander, andere sehen zu und jeder toleriert jeden, sehr angenehm!



Das Abendessen habe ich wieder in Lily's Bar & Restaurant eingenommen. Lachs vom Grill. Vorweg selbstgemachtes Kirschbier, danach "German Weizen", auch selbstgemacht. Diesesmal fast wie ein normales deutsches Weizen, letztes Mal schmeckte es lecker nach Cascade-Hopfen (Orange/Zitrone) und ein wenig Karamellmalz!




Freitag, 22. Juni 2018

Taicang, eine chinesische Kleinstadt

Von w-scharfenberg, 22:11
Ja, es hat mich mal wieder nach Asien verschlagen. Dieses Mal bin ich in Taicang, einer Vorstadt von Shanghai. Vom Flughafen in einer Stunde ins Zentrum, eine weitere Stunde nach Taicang. Heute so etwa eine Million Einwohner und ein Zentrum deutscher Industrieansiedlungen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Taicang

So ist es dann auch nicht schwierig deutsches Bier oder Bratwürste zu bekommen, so man möchte. Ersteres ziehe ich dem sehr milden chinesischem Bier vor, beim Essen aber wähle ich natürlich das chinesische...

Wenn also ein Leser dieses Blogs Vorurteile gegen chinesisches Essen hat... darüber können wir uns gerne unterhalten!

Ansonsten habe ich bis jetzt nur gearbeitet, geschlafen, gegessen und getrunken. Aber das soll sich ab Morgen ändern!

Donnerstag, 05. April 2018

Klimawandel, Rindfleisch und Diesel

Von w-scharfenberg, 15:57
Nun fahre ich schon viele Jahre nach Schweden, esse Rindfleisch und nehme immer meinen bösen Diesel. Da muss es doch auch in Schweden endlich wärmer werden. Aber was soll ich sagen, es hat nicht funktioniert! Bei der Ankunft war alles unter einer dicken Schneedecke begraben, auf der eigenen Einfahrt habe ich mich festgefahren und der Schnee hat sich auch nach einer Woche nicht verzogen. Ich werde mich bei den Grünen beschweren, ihre Tricks funktionieren nicht!

Mittwoch, 28. Februar 2018

Durchschnitt 50

Von w-scharfenberg, 13:38
Um 4:00 Uhr wurde ich im Hotel abgeholt. Ziel ist Yogyakarta mit unter Anderem Borobodur, dem größten Tempel der Welt. Meine Navi sagt 459 km, 14 Stunden. Yudi sagt Auto geht garnicht, Zug braucht 10 Stunden, geht auch nicht, also fliegen. So werde ich zum Flughafen von Jakarta gebracht. Da man in Indonesien imme mit Wahnsinnsverkehr rechnen muss wird ordentlich Reserve eingeplant. Um 13:00 Uhr bin ich fahrplanmässig vor Ort. Macht dann also 51 km/h theoretische Durchschnittsgeschwindigkeit. Hier bin ich abgeholt worden und habe eine kleine "Tempelrunde" hinter mir. Leider kann dieser Mistblock immer noch keine Bilder vom Handy einstellen... Ist halt auf Status 2002 hängengeblieben

Samstag, 24. Februar 2018

Der Blog ist tot

Von w-scharfenberg, 14:44
Da ich seit einiger Zeit keine Kommentare mehr bekomme gehe ich davon aus, dass hier niemand mehr liest. Sobald ich also aus Indonesien zurück bin werde ich ihn löschen, schade...

Dienstag, 20. Februar 2018

Alles sieht so klein aus...

Von w-scharfenberg, 08:54
... Wenn man aus 10000 m Höhe nach unten schaut Im Moment bin ich erade über Myanmar auf Höhe von Bangkok, Flug TK 056. Noch knapp 3Stunden bis zum Ziel. Dann reicht die Fliegerei aber auch. Na, wo will ich hin?

Sonntag, 05. November 2017

Teneriffa, die Zweite

Von w-scharfenberg, 22:54
Die Kreuzfahrt ist zu Ende! Um 5 Uhr morgens haben wir wieder auf Gran Canaria festgemacht. Nach einem letzten Frühstück sind wir dann mit der Taxe zum Flughafen und von dort in 15 Minuten Flugzeit wieder nach Teneriffa. Dort hatten wir ein Auto vorgebucht, TopCar heißt das Unternehmen. Eigentlich alles Top, nur der Schalter war nirgends zu finden. Durchs Fenster war der Laden zu sehen aber ich konnte keinen Weg dorthin finden. Nach einem Anruf dort und etwas suchen ging es doch, nur auf Parkebene S2 fahren und zum Meeting Point Parkhaus gehen, da steht die wirklich nette "Miss TopCar" und alles geht wie von selbst. Nach kurzer Fahrt(25 Minuten) und langem Parkplatz suchen (60 Minuten) sowie einem 400 m Fussweg haben wir dann im Hotel Marquesa eingecheckt. Historisches Hotel, nett anzusehen, kleiner Pool auf der Dachterrasse, Zimmer ein wenig wie "Gelsenkirchener Barock", Frühstück eher nicht so gut. Am Abend haben wir uns dann mit Birgit und Hein getroffen und ein tolles Abendessen genossen