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RoundTheWorld

Bericht ueber unsere Weltreise 2005 und alles was so folgt...


Dienstag, 19. November 2019

Kontrollfreaks

Von w-scharfenberg, 07:57
Um 4:45 stehen wir auf, die Sachen sind schon gepackt. Wir brauchen also nur noch zu duschen. Das Frühstück besteht aus Kaffee und leckeren kleinen Bananen. Eine Stunde später sitzen wir im Taxi Richtung Flughafen.

Am Check-In sind nur 4 Personen vor uns, das klappt ja gut... denkste! Es geht nicht voran, an den Schaltern herrscht Aufregung. Menschen wuseln dazwischen und dahinter herum. Nach 20 Minuten sind wir endlich dran. Es wird alles hinterfragt... Wo wir denn gewohnt haben... Und es dauert unendlich lange. Hinter jedem Schalterbediensteten stehen zwei Personen und schauen was passiert. Uns ist nicht klar ob es Azubis sind oder Kontrolleure. Schön ist aber, dass wir ein Upgrade in die Businessklasse bekommen haben.

Immigration: die Frage nach dem Hotel, ich muss den Namen aufschreiben, es dauert fast 5 Minuten bis auch diese Hürde geschafft ist.

Nun noch die Handgepäckkontrolle. Ich hole alle Elektronikteile (und davon habe ich viele) heraus und lege sie in eine Box. Beim warten auf die Körperkontrolle werde ich zurück beordert. Alles an Elektronik muss aus der Tasche! Nun also noch die Kamerabatterien, USB Kabel, Ladegeräte, Kugelschreiber, Schlüsselbund etc raus. Aber alles ist gut, beim. 2ten Anlauf klappts

Ich brauche wohl kaum erwähnen, dass beim Boarding und zwischen den Stationen auch noch Zwischenkontrollen von Pass und Boardingkarte stattfanden.

Mittlerweile sind wir in Dubai und warten auf den Anschluss nach Hamburg

Sonntag, 17. November 2019

Temperatursprung

Von w-scharfenberg, 17:03
Nach dem Frühstück mussten wir uns von Kattappana verabschieden. Gerne kommen wir wieder einmal hierher zurück.

Die Landschaft verändert sich für uns stetig. Nach der bergigen Umgebung von Kattappana wird es hügelig. Hier ist die Heimat des Tees. Dann wird es immer flacher... und heisser. Schließlich sind wir in der ebenen Gegend der Backwaters, sehen Hausboote und auch bald das Meer.
Die Temperaturanzeige im Auto klettert auf 35 Grad. Dann kommen wir im Heritage Marari an. Welch ein Glück, es gibt Klimaanlagen!
Nach dem Check In erwandern wir die Umgebung. Doch um 19:30 sind wir zum Essen im Hotel verabredet. Diese Einladung nehmen wir gerne an. Es ist superlecker. Danach plauschen wir noch ein Weilchen mit dem Eigentümer bevor wir in die Betten sinken.

Samstag, 16. November 2019

Entwöhnung

Von w-scharfenberg, 22:13
Langsam müssen wir uns mit dem Gedanken abfinden nach Hause zurück zu kehren. Die Koffer werden gepackt, die Reiseführer verschwinden darin. Langärmelige Kleidung und Jacken obenauf zur baldigen Benutzung.

Zum Abendessen grillen wir und es gibt Kartoffelsalat. Auch sehr lecker! Wir werden wohl auch ein Leben ohne (mit wenigen) Curries leben können 😉

Freitag, 15. November 2019

Hausbesuch

Von w-scharfenberg, 21:53
Heute ist Besuchstag! Nachdem wir schon zum Frühstück besuch hatten sind Sylvia und ich zum Abendessen bei unserem Fahrer eingeladen.
Abby holt uns um 16 Uhr ab. Zunächst noch ein kleiner Abstecher zum Idukki Reservoir. Hier gibt es eine 5 km lange, 7m große Röhre durch ein Bergmassiv um auch das Wasser eines anderen Flusses in diesen größten Stausee Asiens einzuspeisen.
Dann geht es zu Abby nach Hause. Ein schönes großes Haus und eine nette Familie warten auf uns. Wie hier üblich übergeben wir ein paar kleine Gastgeschenke und es gibt etwas Smaltalk im Foyer. Alina, die 11 jährige Tochter hat vor ein paar Tagen einen Singwettbewerb in ihrer Schule gewonnen. Sie singt es für uns noch einal... und sie singt gut. Ihr Englisch ist sehr gut, sie geht ja auch auf einer englischsprachige Schule.
Dann gibt es Abendessen, Biryani (Reisgericht mit Gemüse und Obst), Hühnchencurry, Zwiebelsalat, Lime Chutney, Chapati (typisches indisches Fladenbrot) und als Nachtisch eine Frucht aus seinem Garten die ich nicht kenne. Auch Abby kennt nur den Namen in der Landessprache Malayalam. Sowohl Abby wie auch Alina es mit uns zusammen, das ist duraus nicht typisch. Meist stehen die einheimischen Gastgeber höflich nneben dem Tisch mit den essenden europäischen Gäste, was wir nun wirklich nicht angenehm empfinden.
Wir unterhalten uns über vieles, natürlich auch über unsere Familien. Ich zeige Bilder und ein Weihnachtsvideo. Ein Rundgang durch das Haus beendet dann den sehr schönen Besuch bei einer sehr netten Familie!

Donnerstag, 14. November 2019

Baumkletterer

Von w-scharfenberg, 20:09
Ein geruhsamer Tag im Haus begrüßt uns, wie jeden Tag, mit einer öffentlichen Geräuschberieselung. Um 5 Uhr gehen die Sirenen für ein paar Sekunden: Aufstehen! Wir ignorieren das natürlich. Um 7 Uhr wird für 30 Minuten religiöse Hindimusik gespielt, zunächst leise dann immer besser zu hören. Für die Hindi hier religiös, für uns meditativ angenehm. Ich setze mich auf den Balkon und genieße den Ausblick und das schöne Wetter. Um 8 Uhr wieder die Sirene: Arbeitsbeginn auf dem Feld. Für uns eher: langsam fertigmachen zum Frühstück.
Wir verbringen den Tag auf dem Grundstück mit lesen, surfen, Garten durchstreifen und ein wenig Pflanzenkunde.
Martin verlegt seinen Gemüsegarten und stellt fest, dass am neuen Platz zuviel Schatten ist. Ein Jackfruitbaum ist zu gewaltig. Also den Kokosnusspflücker/Baumfäller gerufen.
Um 15 Uhr erscheint er mit all seinem Gerät:eine Machete, ein Seil und ein Kletterband für die Füße. Er wuselt im Baum herum als wäre es sei Zuhause. Äste bis 4 cm sind mit einem Machetenhieb entfernt, bis 8 cm sind es ca. 4 Machetenhiebe. Selbst den Stamm kappt er nur mit der Machete. Kleine Äste fallen in Massen herab, die größeren werden abgeseilt. Unten wuseln drei Arbeiter und bringen alles weg. Hier würde der deutsche BG-Beauftragte wahrscheinlich eine Herzattacke bekommen!

Mittwoch, 13. November 2019

Rüsseltiere in freier Natur

Von w-scharfenberg, 21:59
Wir stehen um 7:30 auf, waschen und Frühstück im Eiltempo, der Fahrer wartet schon... und um 10 Uhr sind wir in Kumli am Eingang des Periaky Nationalparks.
Nach kurzer Beratung mit den Damen von der Info entscheiden wir uns für die "Green Tour", einen 2,5 stündigen Rundgang durch den Dschungel mit privatem Führer. Unserer heißt Benjou, er ist ein sympathischer junger Tribe, also Ureinwohner.
Kurz über die Straße, vorbei an seinem Dorf und dann sind wir auch schon in der Wildnis. Wir sehen Riesenspinnen und Sandalholz-Bäume, Einheimische beim sammeln von Feuerholz, ein paar Rindviecher. Langsam weicht die Zivilisation der Natur. Hier das Nest einer Fledermaus, dort ein Riesige Baum und da, an Sylvias Arm!? Ein Blutegel! Ohh, an meiner Hose auch!Sie sehen aus wie kleine Rüsselchen ohne Körper... Und an unsere Körper wollen wir die auch nicht kommen lassen. Daher hat man uns gedrängt so eigenartige Stlpen überzuziehen. Ab sofort mehr aufpassen und gleich abpflücken.
Weiter geht es durch den Dschungel, vorbei an einem Nest von Tigerwespen, einem Afffenschädel, Affen und Rieseneichhörnchen.
Plötzlich wird Benjou ganz leise, bedeutet uns es ihm gleichzutun:"Elefanten raunt er uns zu". Er schleicht voran, holt uns hinterher, gucken, lauschen, weiterschleichen. Und tatsächlich, ganz versteckt sehen wir die erste Silhouette! Ganz langsam bewegen sich mehrere der Rüsseltier fressend dur den Dschungel. Wir weichen etwas zurück, immer darauf bedacht nicht gesehen zu werden und dabei selber zu sehen. Sylvia hat schon lange ihre leuchtende Schirmmütze versteckt. Wir können zwei Erwachsene Elefanten und einen kleinen sehen, Benjou spricht von 7.Vielleicht kennt er die Herde und weiss daher wie viele es sind. Da trötet ein Elefant Alarm! Eine zweite Gruppe von Touristen war zu unvorsichtig und ist entdeckt worden, zum Glück verzieht sich die Herde tiefer in den Dschungel und nicht in unsere Richtung.
Benjou hält den Trail voraus für zu gefährlich und so beenden wir unsere Rundwanderung über den Weg den wir gekommen sind
Unser Fahrer erwarte uns bereits. Wir machen eine kurze Stadttour per Auto, steigen aber nicht aus da wir Kumli bereits von früher kennen.
Auf dem Rückweg halten wir an einem Hotel und nehmen einen kleinen Snack und Kaffee zu uns. Kostet 1,50 € für uns drei. Dazu muss aber gesagt werden, dass Hotel hier die Bezeichnung für einen Imbiss ist.

Dienstag, 12. November 2019

Relaxen die 2te

Von w-scharfenberg, 22:15
Auch heute sind wir mit relaxen und lesen wie auch surfen im Iternet beschäftigt.
Nachmittags fahren wir zu shoppen in die Stadt. Neben Lebensmitteln gibt es auch noch ein paar Kleidungsstücke und Küchenutensilien.
Das Thema Alkohol ist in Indien ein echtes Problem. Extrem viele Männer sind ihm verfallen und werden dann auch recht brutal, schlagen Frauen und Kinder... Das Mittel dagegen: Verkauf nur an wenigen Stellen, an bestimmten Tagen überhaupt nicht, trinken in der Öffentlichkeit verboten. Wir gehen in einen Keller unter einem Hotel. Hier gibt es einen Alkoholausschank und wir gönnen uns ein Bier. Einige Nischen sind extra finster da man beim trinken nicht gesehen werden möchte.
Auf dem Parkplatz wartet Abby, unser Fahrer. Wir fahren zum Essen in ein Restaurant

Montag, 11. November 2019

Relaxen

Von w-scharfenberg, 19:49
Keine besonderen Aktivitäten. Das Maximum ist ein Rundgang durch den großen Garten...

Sonntag, 10. November 2019

Sonntagsmesse

Von w-scharfenberg, 19:10
Das Erste Mal brauchen wir den Wecker, es geht in die Kirche! Wir sind früh da, die Kirche ist noch leer. So schauen wir uns etwas um, sehen uns den Friedhof an und dann... werden wir zum Besichtigungsobjekt! Bestimmt 1000 Kinder erscheinen nach dem Sonntäglichen Kirchunterricht und viele haben so eigenartige Gestalten wie uns noch nie gesehen. "What's your name" und "where are you from" haben wir noch nie so geballt gehört.
Dann müssen wir aber in die Kirche. Aus Platzgründen gibt es nur am Rand ein paar Stühle. Auch wir gehören zu den Privilegierten! Es ist zu voll, alle aufstehen, enger stellen, auf den Boden setzen! Nein, reicht noch nicht, Prozedur von vorne! Die meisten Erwachsenen sitzen draußen auf Plastikstühlen.
Zu Beginn der Messe werden wir als Ehrengäste begrüßt. Die Messe ist sehr schön. Wechselgesänge Gebete und Predigt sind natürlich in Malayalam, wir verstehen nichts. Nach der Messe sind wir noch beim Pfarrer auf einen Kaffee eingeladen. Er erzählt, dass es in seiner Gemeinde 1300 Familien mit durchschnittlich 2 Kindern gibt. An den Sonntagen kommen 5000 Gläubige in die 4 Messen, also praktisch alle.
Nachmittags bekommen wir Besuch. Zuerst kommt eine Nichte von Martin, die von ihm deutsch lernt, zusammen mit ihrer Familie. Minuten später erscheinen 5 Mädchen aus den unterstützten Familien. Sie haben einen Monat lang einen Tanz einstudiert den sie uns vorführen. Sie machen das wirklich toll, besonders die Jüngste ist mit Feuereifer dabei

Samstag, 09. November 2019

Wasser, überall nur Wasser!

Von w-scharfenberg, 21:19
Heute haben wir einen Ausflug gemacht den wohl noch nicht viele Europäer gemacht haben. An einem Seitenarm des Periaya-Flusses sind wir über eine abenteuerlich Hängebrücke im Stil der Golden Gate Bridge zu einem Boot gelangt. Diese haben wir für ein Stündchen gechartert. Der Bootsführer hat uns gemächlich vorangebracht, wir haben die Landschaft und die bei einem Straßenstand gekauften Leckereien genossen.
Dann hat uns der Wettergott mit einem prächtigen Regen in die Tücken einer Bootsfahrt eingeweiht! Na ja, wir waren gerüstet: Regenschirme raus und klein gemacht, das Meiste fällt ja vorbei😉
Der Bootsführer hat uns ans nächstliegende Ufer gebracht. Aussteigen nicht erwünscht, hier ist Nationalpark und von Schlangen über Elefanten bis zum Tiger sind dort unerwünschte Überraschungen möglich.
Wir stellen uns doch lieber hin, auf den Bänken steht das Wasser. Auch im Boot steht das Wasser... und es steigt unaufhörlich. Standortwechsel nach vorne, dort sind die Bretter noch nicht überflutet. Der Bootsführer rettet sich unter Martins Schirm. Das Wasser läuft von Martins Schirm auf meine Schulter, von meinem Schirm auf Elke, Sylvia sitzt mittendrin. Wir schützen Handys und Geldbörsen in einem Plastikbeutel. Bei jedem Blitz fängt der Bootsführer erneut an zu beten. Nun, endlich, läuft das Wasser in die Schuhe😩
Nach 45 Minuten geht dem Wettergott langsam das Wasser aus. Uns ist es fast egal, wir haben sowieso nichts Trockenes mehr am Leib. Natur lassen wir jetzt Natur sein und Rudern mit Volldampf zurück. Nur das Taxi muss jetzt noch etwas unter uns leiden.

Freitag, 08. November 2019

Familienbesuch

Von w-scharfenberg, 23:04
Wir haben uns wieder "landfein" gemacht und fahren Nachmittas in die Stadt. Die gekürzten Hosen werden abgeholt (meine passt, Martins ist zu lang) so wie auch Elkes Bluse (ganz nett, entspricht nur nicht der Vorlage). Wir kaufen noch etwas ein bevor wir z einem Schulfreund von Martin fahren.
Bei Ankuftwerden die Gastgeschenke (Chivas Regal und Kleinigkeiten) übergeben. Dann ein wenig Smalltalk. Schon bald geht es auf die Dachterasse. Neben allen erdenklichen Getränken gibt es ein wunderbares Essen. Auch die Kinder von unserem Gastgeber sind extra gekommen. Sie stehen ein wenig im Hintergrund, setzen sich auf unsere Aufforderung aber dann auch gerne zu uns. Es wird viel über diverse Themen geredet und nebenbei wird auch das Trinken nicht vergessen. Ein netter Abend der auch das Leben der gutsituierten beleuchtet!

Donnerstag, 07. November 2019

Wanderung auf den Berg der Armen

Von w-scharfenberg, 19:19
Die Sonne scheint aber es ist nicht zu heiß, genau richtig für eine Wanderung. Wir gehen unter Martins Führung Richtung Berg.
Bei der Gelegenheit zeigt er uns einige der Projekte die von der DIG Winsen hier realisiert wurden. Es ist schon fast unbeschreiblich was hier geleistet wurde! Neben dem Bau von mittlerweile 74 Häusern für Familien die bis dahin unter Plastikplanen wohnen mussten sind auch Erschließungsmaßnahmen wie der Bau von Wegen, Treppen und Trinkwasserbrunnen durchgeführt worden. Nunmehr gibt es keine einzige Familie mehr die nicht ein festes Dach über dem Kopf hat! Wer aber glaubt damit sei Martin nun zufrieden und ruht sich aus... der kennt Martin nicht... und auch nicht die Not die hier herrscht. Auch wer glaubt, dass der Bau der Häuser die größte Aufgabe war und ist, der irrt. Die größte Aufgabe mit Perspektive für eine bessere Zukunft ist die Bildung der Kinder der Armen. Hier hat die DIG weit über 100 Kindern und damit auch ihren Familien zu guten Ausbildungen bis hin zum Studium und damit zu einem Weg aus der Armut geholfen, HUT AB!
Wer diese Zeilen liest und denkt er kann etwas Geld erübrigen ist hier wirklich gut aufgehoben. Die Hilfe komme so direkt an, direkter geht es nicht! Sowohl einmalige Hilfe wie auch die Unterstützung eines Patenkindes sind gerne gesehen. Einfach einmalbei der DIG Winsen/Luhe oder bei mir anfragen.
Nun geht es aber weiter auf den Berg. Wir kommen richtig ins Schwitzen aber die Aussicht und die frische Luft sind die Entschädigung. Als Zugabe bekomme ich auch noch einen Sonnenbrand...

Mittwoch, 06. November 2019

Zurück in Indien

Von w-scharfenberg, 22:35
Es ist nun fünf Jahre her, dass wir zusammen in Indien waren. Damals waren wir auf einer Kerala-Rundreise mit Cherian Reisen. Diesmal sind wir bei Elke und Martin Cherian zuhause.

Die Anfahrt war etwas beschwerlich, über 4 Stunden gekurve, zunächst in der Stadt, danach durch die Berge. Gut, dass Sylvia eine Spucktüte dabei hatte😕

Nach einem wunderbaren Frühstück sind wir in die Stadt gefahren, Lebensmittel, Klamotten und Schuhe kaufen. Auf dem Markt konnte ich nicht widerstehen und musste an einer 1 cm kleinen Piripiri knabbern😤🤯🤪🥵

Als wir wieder im Haus ankamen besuchte uns Anitta, unser Patenkind. Wir haben sie nie zuvor getroffen und hatten uns schon sehr auf sie gefreut. Wir haben sie nun knapp 5 Jahre unterstütztund somit geholfen, dass sie Zahnärtin werden kann. Nun hat sie ihren Abschluss mit "first class" geschafft. Wir sind richtig stolz auf sie obwohl wir ja nichts dazu getan haben. Eine tolle junge Frau der die DIG und Martin Cerian ein Leben ermöglicht haben von dem sie ohne die Hilfe nicht einmal geträumt hätte! Zum Schluss sind wir noch in ihr Elternhaus gefahren und haben dort auch ihre Eltern getroffen

Freitag, 05. Juli 2019

Grün-grün-grün-ist alles was ich sehe...

Von w-scharfenberg, 13:29
Ja, die Grünen sind auf dem Vormarsch! Sie retten die Welt!
Langsam wird der Strom knapp, die Preise schnellen in die Höhe: endlich ein Argument, dass auch der einfache Mensch versteht: Wir müssen sparen!

Flugreisen um die Welt, dass muss verboten werden, wir haben ja schließlich alle Smartphones und Google, da können wir doch viel besser und grüner die Welt erkunden.

Und die Autos? Einfach stehen lassen, einen Hühnerstall draus machen! Fahrradfahren ist sowieso gesünder. Und dann haben wir alle gesunde Eier aus Autohaltung! So brauchen wir dann auch die LKW nicht mehr die nur die Umwelt verpesten um uns ungesunde Eier zu bringen.

Ich freue mich auf die Zukunft, wohnen im größten Museumsdorf der Welt, in Deutschland!

Die Exportüberschüsse verschwinden zur Freude der EU, die Automobilwirtschaft setzt die Arbeitskräfte frei die wir brauchen um auf den Feldern die Wildkräuter auszujäten damit wir auch noch ein wenig, aber sehr gesundes, Essen haben. Die Chemikalien verschwinden aus unserem Leben. Das passt zusammen!

Schade, die Sache mit den Strohhalmen, entschuldigung: Trinkhalmen, muss noch verbessert werden. Zurück zum Strohhalm geht ja nicht, die sind leider nicht hygienisch genug, also muss Glas oder Edelstahl her, etwas mehr oder weniger unvergängliches.  Da können sich die Forscher in ein paar Jahrhunderten fragen wozu die ganzen Dinger so sind die da nun am Strand Rumliegen und den armen Hunden in die Füße pieken.

Ach ja, die Hunde... da muss Grün leider auch noch etwas tun: Die CO2 Bilanz sieht hier leider sehr schlecht aus. Der ökologische Fußabdruck eines durchschnittlichen deutsche Hundes entspricht dem von drei Indern...

Freitag, 17. Mai 2019

Die Chefin kommt

Von w-scharfenberg, 16:42
Nach einem Monat allein im Wald hole ich heute die Chefin vom Bahnhof ab. Aber das ist ja nicht das erste Mal, wir werden uns schon arrangieren.

Bin schon relativ früh losgefahren und war zuerst in Torsås in einer speziellen Holzwerkstatt. Mit Kjell habe ich mich auf Anhieb gut verstanden und, nach über 50 Jahren Arbeiten mit Holz, er hatte gute und wertvolle Tips für mich!

Dann bin ich nochmal zum Kyrkö Mosse Autofriedhof gefahren. Vor ein paar Jahren waren Sylvia und ich einmal im Schnee dort. Heute war es im Regen. Meine Jacke habe ich natürlich zu Hause vergessen, dann bleibt sie wenigstens trocken. Ein sehenswerter Platz mit diesem morbiden Charme den Fotografen ja so lieben.

Nun bin ich gleich am Bahnhof... Mal sehen wann ich wieder Zeit zum schreiben finde...

Freitag, 10. Mai 2019

Es gibt mich noch...

Von w-scharfenberg, 00:19
... Hatte nur irgendwie nie Zeit zu schreiben und bitte um Entschuldigung.

Was gab es denn, was mich so beschäftigt hat? Tja, im nachhinein betrachtet garnichts weltbewegendes. Hauptsächlich habe ich mich um die Weissbuche gekümmert, die im Winter in teilweise einfach zerbrochen war. Es war schon nicht einfach die sicher zu zerlegen aber nun ist alles unten und es ist lediglich Fleissarbeit übrig. Zweimal musste ich die Straße absichern, da Baumteile dort runterkamen. Einmal war mein Schützenbruder Peter dabei und einmal meine Nachbarin Carina. Beiden danke ich hiermit noch einmal!

Dann waren Sachen zu klären die auch Zeit in Anspruch nehmen. Zum Einen ist das meine Latrinenleerung. Die ist im wahrsten Sinne scheißteuer und zum Anderen immer dann wenn ich nicht hier bin. Nun werde ich wohl den ganzen Sch.... kompistieren, ersatzweise auch verbrennen. Der Antrag muss gestellt werden und die Bearbeitung kostet gutes Geld. Da bereite ich mich dann gerne genauer vor.

Dann ist da noch die Solaranlage die im Winter einfach zu schwach ist. Somit muss hier etwas gemacht werden. Auch hier bin ich am Ball, aber es zieht sich.

Nicht zu vergessen der Alltag mit Essen machen, essen, abwaschen, Wäsche wascen, einheizen.... Zeit um auf dumme Gedanken zu kommen ist kaum übrig.

Leider ist es auch wieder kalt und ungemütlich. Da bleibt es nicht aus, dass eingeheizl werden muss, und auch das kostet Zeit..

Sonntag, 28. April 2019

Auf den Regen folgt schon wieder Sonnenschein!

Von w-scharfenberg, 11:27
Gestern hat es doch tatsächlich etwas geregnet. Die Waldbrandgefahr hat das aber nur minimal gesenkt. Heute scheint die Sonne schon wieder... und so soll es bleiben! Ich denke über den Kauf einer Motorpumpe nach, so könnte ich im Zweifelsfall ein wenig dagegen tun. Immerhin habe ich als einer der wenigen immer Wasser, der Fluss bringt es direkt zu mir und damit in meine Brunnen. Da der Fluss unter Naturschutz steht wird ihm das Wasser am oberen Wehr auch nie zugedreht werden

Heute ist Sonntag, ja klar werdet ihr sagen, wissen wir auch. Ich habe mir allerdings vorgenommen Sonntags nicht mehr zu arbeiten sondern den Tag zu genießen. Schauen wir mal ob ich das durchhalte. Wenn mich also jemand besucht: ihr findet mich auf dem Liegestuhl oder bei einer Wanderung!

Dienstag, 23. April 2019

Waldesruh

Von w-scharfenberg, 20:28
Nach dem eher turbulenten Osterwochenende (gefühlt sind hier alles Schweden vorbeigefahren, alle Nachbarn waren hier und ich hatte Besuch) ist jetzt totale Ruhe. Ich sitze am Fluss, trinke einen Schluck Merlot und träume vor mich hin. Das klingt ja fast als würde ich langsam alt🤔

Sonntag, 21. April 2019

Frohe Ostern!

Von w-scharfenberg, 09:10
Wie in Deutschland ist auch hier phantastischer Osterwetter! Lediglich die Nächte sind kalt, bisher immer unter 0 Grad... Zur Zeit habe ich Besuch aus der Heimat. Gestern haben wir gegrillt, selbstgebrautes Bier getrunken und ein Schwedenfeuer entzündet. Währenddessen kam eine E-Mail von unserem Hustomte: Wegen der großen Trockenheit gibt es Grill- und Feuerverbot🤔 Da das Haus auch heute morgen noch steht und der Wald auch ok ist haben wir wohl keine großen Fehler gemacht, puhhh!

Dienstag, 16. April 2019

Der zweite Frühling

Von w-scharfenberg, 19:28
Die Überschrift bitte nicht falsch verstehen... nachdem ich in Deutschland den Frühlingsbeginn erleben durft bin ich heute nach Schweden aufgebrochen. Hier ist es ein wenig kälter und somit zieht auch der Frühling hier etwas später ein. Im Haus sind es gerade einmal 10 Grad, draußen 17 Grad. Da fällt es nicht leicht den Ofen anzufeuern. Es ist ja kein Zug im Schornstein, also hat der Rauch nur einen Weg: den ins Zimmer! Somit muss ich warten bis es draußen kalt wird. Um 18 Uhr ist es soweit, der Ofen ist an. Zusätzlich zünde ich noch ein paar Kerzen an, da muss es ja warm werden!

Mittwoch, 27. Februar 2019

Der letzte Urlaubstag... vorerst!

Von w-scharfenberg, 12:24
Heute haben wir doch wirklich mal wieder den Wecker ausprobiert! Allerdings nicht, weil wir so früh los mussten sondern weil wir ein entspanntes Bad im Atlantik ganz ungestört nehmen wollten. Hat geklappt, wir waren die Einzigen dort. Das Wasser hat geschätzt 27 Grad, das kann sogar ich ohne Überwindung.

Die Handtücher lagen sogar zu dieser frühen Zeit schon aus, aber es waren nur ca. 20 % belegt.

Nach dem Frühstück haben wir dann heftig gepackt. Eben haben wir ausgecheckt können aber noch bleiben und weiter alles nutzen, das ist schon ganz angenehm.

Hier noch ein paar Impressionen:






Wir sind am Gate angekommen, der Flieger steht vor der Tür... schnell noch ein paar Fotos mit demn Figuren zum Tag der Unabhängigkeit der Dominikanischen Republik




Wenn nichts aufregendes mehr passiert war es das für diesen Urlaub.
Ich hoffe meine Einträge haben euch gefallen, zum schmunzeln gebracht, auf den Geschmack gebracht und auch vor schlechten Erfahrungen in der Zukunft bewahrt. Meine Einträge stellen immer meine ganz persönliche, nicht unumstrittene, Meinung dar. Seid ihr anderer Meinung könnt ihr das in den Kommentaren gerne äußern, sachliche Kommentare werden von mir grundsätzlich nicht gelöscht.

So, dann bis Ende März/Anfang April in Schweden!

Dienstag, 26. Februar 2019

Liegenreservierung durch Handtuchauflegen

Von w-scharfenberg, 15:56
Es ist schon erstaunlich, du kommst morgens am Pool vorbei, kaum einer da und alle Liegen mittels Handtüchern, Gummilatschen oder Luftmatratze reserviert!
Der Kenner der Szene weiss sofort Bescheid: das sind die Deutschen! Nur... hier gibt es kaum Deutsche außer uns (und wir waren das nicht!) Wir lernen: da hat die Welt wohl wieder etwas von uns gelernt

Kennt eigentlich jemand die typische Körperhaltung der All-Inklusiv-Reisenden? Sitzend auf einem Liegestuhl, Barstuhl, einem Elektromobil oder auch einem Barstuhl im Wasser, die linke Hand auf dem Knie und den rechten Arm angewinkelt vor dem meist dicken Bauch. In der rechten Hand ein möglichst großes Trinkgefäß mit einem möglichst gut wirkenden alkoholischem Getränk. Beim Gehen ist es ähnlich, nur die linke Hand hat etwas mehr Bewegungsfreiheit. Meine Frage an die Sachkundigen: Ist das bei deutschen AI-Urlaubern auch so oder haben wir da Lernbedarf?

Dieses Bild entstand übrigens vor dem Ansturm (der gestrige Abend muss noch verdaut werden)

Montag, 25. Februar 2019

Verkaufsveranstaltung

Von w-scharfenberg, 22:46
Unser Hausportier hat uns gestern schon gesagt wir würden abgeholt werden. Jemand zeigt uns das Frühstücksrestaurant und anschließend die verschiedenen Bereiche, insbesondere die Privilege-Bereiche. Ausserdem bekämen wir ein Angebot bei folgenden Aufenthalten für weniger Geld mehr zu bekommen.

Das Ganze stellt sich als eine sehr professionell aufgezogene Verkaufsveranstaltung heraus. Zunächst sollen wir für nur 400 € im Jahr die Möglichkeit bekommen für 65 € pro Person und Tag in einem der 18 H10 Hotels zu wohnen. Wir müssen nur mal eben einen Vertrag für die nächsten 25 Jahre abschließen. Als wir nicht so recht wollen kommen verschiedene Berater mit verschiedenen Angeboten und unterschiedlichen Methoden... schon wirklich interessant... und ein echter Abtörner!

Die Rezeption hatte uns schon empfohlen uns für das japanische Restaurant anzumelden, um 11:00. Durch die vorangegangene Verkaufsveranstaltung sind wir leider 15 Minuten später da... zu spät!

Wir verbringen den Tag mit Strandspaziergang, Kaffee trinken, baden und abends dann im italienischen Restaurant I Mascherati. Das Essen ist, wie gestern, sehr gut. das drumherum ein wenig holprig...

Am Eingang des Nachbarrestaurants Route 66 ist Sylvia etwas überrascht worden:


Sonntag, 24. Februar 2019

Ab nun ist alles inklusive! Bis auf die Ausnahmen...

Von w-scharfenberg, 22:01
Aus dem Jurassic Parc Retreat ins All Inklusiv Resort... wir sind gespannt! Es wird unser erster All Inklusive Hotelaufenthalt. Bisher sind wir davon ausgegangen, dass das nichts für uns ist... aber wir testen das nun einmal aus.

Die Fahrt klappt gut und wir kommen am frühen Nachmittag an. Die ganze Gegend ist abgeschirmt, die Schranken werden erst nach Rücksprache mit der Rezeption geöffnet. Der Check In klappt problemlos. Die Anlage ist recht groß, geschätzt fast 1000 Zimmer. Pool, Garten und Häuser sehen sehr gepflegt und nett aus. Dieser Eindruck wird im Zimmer nicht ganz bestätigt, die Polster sind schmuddelig und teilweise kommt das Innenleben schon heraus. Mindestens einer der fünf Sterne ist wohl am abbröckeln🙄


Ein Gang zum Strand folgt. Sehr schön, auch schön voll.

Zu Abend essen wir im Blue Moon, dem französischen Restaurant. Aufpreis oder nicht, wenn das Love Menü dann nur mit Bezahlwein, dem Tischkellner ist es egal. Nach einem kleinen Verwirrspiel ist das Essen dann aber wirklich gut und nett angerichtet!

Nach dem Essen ist mir nach einem Cocktail zumute. Leider finden wir zunächst gar keine Karte, dann eine die nur mit Aufpreisen ausgestattet ist oder aber mit dem Zusatz S... versehen. Kostet denn hier alles extra? Ich bin angefressen! 😠 Fragen ist auch schlecht, die Musik ist unendlich laut! Schließlich fragen wir an der Rezeption und die klärt uns auf. Viele Spirituosen kosten Extra, die Cocktails sind inklusive. Ich bestelle einen Coocktail. Der bekommt sogleich eine Spitzenposition in meiner persönlichen Rangliste:
Aussehen und Deko: - -,
Geschmack: - -
Alkoholgehalt: Wirkung offensichtlich

Da hilft nur eines - schlafengehen

Samstag, 23. Februar 2019

Samstag ist Badetag...

Von w-scharfenberg, 09:02
... und wir halten uns daran. Vormittags genießen wir zunächst die Ruhe im JP,

bevor es zum Strand geht. Wir entscheiden uns für die Playa Coson. Er liegt etwa 6 km außerhalb von Las Terrenas und ist so eine Art wilder Strand, also nicht wirklich erschlossen... und trotzdem oder daher wunderschön!



Am Abend wollen wir uns mit allen Leuten vom JP an einem Strand in der Stadt treffen und feiern. Nachdem ich mir den Verkehr im dunklen mit unbeleuchteten Fahrzeugen und übermütigen Mopedfahrern angesehen habe entscheide ich mich gegen selberfahren. Sylvia ist kein Fan der Moticonchos, der Motorradtaxis, und Dominik ist schon fort. Wir bleiben im JP, etwas traurig aber man kann nicht alles haben. Wer weiß wozu es gut war?

Freitag, 22. Februar 2019

Wandertag

Von w-scharfenberg, 21:01
Wir gehen den Tag ruhig an, schreiben Tagebuch und sichten Fotos.

Pünktlich zur heißesten Stunde, um 13 Uhr, machen wir uns zu Fuß auf nach Las Terrenas. Dominik hatte von einem schönen Fußweg erzählt, jenseits der Zivilisation, des Lärms und der Autos und Motorräder.

Es begegnet uns zunächst auch nur ein Auto... doch dann hören wir etwas ziemlich lautes von vorne. Wir bringen uns in Deckung, gut so! Es ist eine riesige Straßenwalze!

In der Stadt sehen wir uns etwas um, essen ein leckeres Eis und kehren wieder Heim. Der Weg ist recht sonnig, nur für Sylvia nicht:


Überall wo auch nur ein paar Häuser stehen gibt es auch ein kleines Lebensmittelgeschäft, Colmado, in dem man das Nötigste bekommt. Wasser, Bier und Süßigkeiten sind immer dabei, Brot aber auch Gummilatschen, immer das was der Besitzer gerade so ergattert hat. Bei einem Zwischenstop an einer Bar erfrischen wir uns und kommen mit der Besitzerin ins Gespräch. Essen hätte sie auch, sie zeigt uns eine Speisekarte und wir verabreden uns für übermorgen

Mit Dominic, dem Besitzer des Jurassic Park Retreat führe ich einige hochinteressante Unterhaltungen. Vielleicht sollte der Eine oder der Andere mal danach googlen wenn man interesse an einem sicheren Rückzugsort in der Dominikanischen Republik hat.

Zu Abend essen wir in unserem Bungalow, als Zugabe gibt es eine indische Gewürzmischung aus dem Privatvorrat von Dominic, scharfe Sache!

Donnerstag, 21. Februar 2019

Ruhetag

Von w-scharfenberg, 21:18
Unser erstes Frühstück im neuen Domizil ist üppig: große Obstplatte, Empanados mit Käse und Tomaten, Eier, Toast und Marmelade, dazu Kaffee und frisch gemachten Saft. Eigentlich eine komplette Tagesration und so nehmen wir uns den Tag dann auch frei um alles zu verdauen was dieser Tag mit sich gebracht hat.

Nachmittags sind wir noch mal am Pool in unserem vorherigen Haus und übergeben dieses dann

Abendessen bekommen wir auf unserer Terasse serviert

Mittwoch, 20. Februar 2019

Whalewatching - Walbeobachtung

Von w-scharfenberg, 22:32
So, ich schreibe den Text nun ein zweites Mal, den ersten Text hat mein ODYS-Tablet PC leider gelöscht. Wer sich gerne die Zeit mit tippen vertreibt, für den hätte ich günstig etwas passendes abzugeben.

Wir haben in den letzten 7 Wochen so vieles gesehen, dass wir nicht mehr vieles für uns Interessantes finden. Hier allerdings findet gerade jetzt etwas besonderes statt! Die Buckelwale, sonst bei Grönland lebend, kommen jährlich etwa am 15 Januar in die Bucht von Samana und bleiben 2 Monate. Sie nutzen das kuschelig warme Wasser um sich hier zu paaren . Wir also los nach Samana. Dort ist die Firma "Whales Samana" ansässig. Die Besitzerin und viele der Angestellten sind professionelle Walforscher. Das heißt allerdings auch, dass sie sehr rücksichtsvoll mit der Beobachtung sind und daher immer einen Mindestabstand und eine bestimmte Richtung einhalten.

Wir haben Glück und bekommen noch zwei Plätze. Mit den Bordkarten gibt es auch gleich eine Tablette gegen Seekrankheit
Wir haben noch Zeit essen zugehen bevor es um 13:30 an Bord geht. Es gibt gute, klare Anweisungen. Dann bekommen wir auch noch Akkupressur Armbänder gegen Seekrankheit denn es ist heute sehr windig. Nachdem wir bestimmt 40 Minuten gefahren sind tauchen die ersten Wale auf (im wahrsten Sinne) und es wird fotografiert und gefilmt, dass es nur so eine Freude ist!

Besonders schön ist es, wenn beim abtauchen die Schwanzflosse der 40 Tonnen Kolosse hoch aus dem Wasser ragt oder wenn die Weibchen mit ihren 5 m langen Flossen "winken" und auf das Wasser schlagen um die Männchen anzulocken.

Wir sind gerade noch rechtzeitig zurück um die Sachen zu packen und in den Jurassic Park umzuziehen. Richtig gesagt, wir wären rechtzeitig wenn wir uns nicht verfahren hätten! So kommen wir direkt mit Einbruch der Dunkelheit an

Dienstag, 19. Februar 2019

Sonnen - Bade - Grill - Tag

Von w-scharfenberg, 21:29
Der Titel beschreibt den heutigen Tag komplett...

Montag, 18. Februar 2019

Erster Besuch im Jurassic Park Retreat

Von w-scharfenberg, 21:17
Das Wochenende ist vorbei, nun muss das faulenzen aber aufhören! Unser Haus hier ist wunderschön, indes, es fehlt ein Ansprechpartner! Unsere nächste Unterkunft ist da wohl eher das Gegenteil! Ein kleiner Bungalow im Dschungel, ohne Stromversorgung aber mit einer Besitzerfamilie die am Platz wohnt. Um schon mal ein paar Tips für die nächsten Tage zu bekommen fahren wir einfach mal hin

Luftlinie sind es man gerade 1000 m. Wie Wolfgang so ist nehmen wir natürlich nicht die Hauptstraße. Here-Maps zeigt einen alternativen Weg und wir haben schließlich einen Geländewagen! Allerdings: die Straße wird zum. Weg, der Weg zum Pfad, das schafft selbst unse kleiner Japaner nicht.

Auf dem Feld sichte ich einen Einheimischen, vielleicht weiß der ja mehr! Als ich nähekomme zuckt seine Hand nach der Machete die er unter der Achsel versteckt hat. Aber ich bin so freundlich, dass er mich am Leben lässt. Nein, eine Straße ist da nicht! Also zurück! Nach 200 m im Rückwärtsgang findet sich eine Wendestelle und Wolfgang nimmt nun doch die Hauptstraße!

Im Jurassic Park angekommen werden wir sehr lieb aufgenommen. Dominic ist schon ein sowohl sympatischer wie auch interessanter Mensch. Er behandelt uns wirklich wie Freunde, erzählt vom Leben hier und von seinen Projekten. Wir sind gespannt auf die Zeit hier und entscheiden uns die Luxusunterkunft eher zu verlassen und statt dessen hierher zu kommen.

Nun fahren wir zum Strand. Playa Bonita, vor kurzem noch ein Geheimtip, ist sowohl hübsch wie auch hocherschlossen! Wir wandern bis ans Ende der Luxusanlagen hin zum "wilden Strand"... Ganz hübsch, nicht wahr!? Das Wasser ist wunderbar, wir wollen garnicht wieder raus. Hilft aber nicht, wir müssen ja noch einkaufen...

Den Abend genießen wir auf unserem Berg...
... beim Aufgang des Vollmondes