Wieder allein
Von w-scharfenberg, 23:11
Eigentlich wollten wir heute relaxen. Wir fangen vor dem Frühstück damit an, indem wir baden gehen. Beim Frühstück fängt dann ein Bediensteter ein Gespräch mit uns an. Er überzeugt uns, dass wir doch im eigenen Wagen in den Hluhluwe Nationalpark sollten. Also dann, relaxen können wir ja Weihnachten, ferig gemacht, 40er Sonnencreme drauf und los.
Der Park ist landschaftlich sehr schön. Hügel, Täler, Bäche und viel Grün. Nur Tiere, die haben sie wohl vergessen. Dann erscheint Familie Pavian beim Umzug. Nachdem wir irgendwann von den geteerten Wegen auf die Sandpisten umsteigen wird es etwas tierischer. Aber der ganz große Clou bleibt aus. Wir fahren nach drei Stunden wieder zurück. Und dann, kurz vor der Ausfahrt doch noch ein Nashorn und wenige Meter weiter Familie Hippo beim dösen unterm Baum. Doch noch Glück gehabt!
In der Lodge nehmen wir an einer traditional Show teil. Zugegeben touristisch aber sie gibt gute Einblicke in die alten Traditionen. Wir haben es nicht bereut.

Abendessen hat man uns heute in einem Nachbarrestaurant angeboten, da wir immer noch die einzigen Gäste sind. Haben wir auch angenommen, man kommt sich sonst schon komisch vor, wenn mehr Bedienstete um einen herumlaufen als Restaurantbesucher da sind.
Der Abend ist dann aber super. In dieser Lodge ist auch nur ein Päärchen und so freuen wir vier uns, dass man sich unterhalten kann. Am Nachbartisch kommen kurz noch ein paar Bushbabies zum essen vorbei.
Später wird die Unterhaltung am Lagerfeuer weitergeführt. Es ist sehr nett.
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Happy Hippo = Happy Sylvia?
Von w-scharfenberg, 23:09
Frühstück im Garten, es ist herrlich hier oben. Eigentlich brauche ich es ja nicht zu erwähnen, aber trotzdem: Fortunate hat natürlich alles bestens vorbereitet. Wir sind traurig, daß wir schon wieder abreisen müssen. Wir machen aber noch einen kleinen Abstecher in das tiefer gelegene Camp vom Mlilwane Nationalpark. Dort bekommen wir von einer Touristin den Tip, eine bestimmte Wanderung zu machen. Bei den Krokodilen könnte man ein totes Tier sehen, welches gerade recycled wird. Und etwas weiter dann die Hippos, die gefährlichsten Tiere in Südafrika. Aber die wären weit unterhalb des Weges und somit keine Gefahr. Alles ist wie beschrieben, nur können wir die Krokodile nicht sehen. Auf dem Rückweg im Wagen dann der Schreck: wo wir eben noch spazieren gegangen sind ... geht jetzt ein ausgewachsener Hippo spazieren. Da bekommt man sogar im Auto ein laues Gefühl im Magen.

Die Fahrt verläuft recht normal. Lediglich eine typische Baustelle (Straße gesperrt, das wars) verlangt uns etwas Geduld und extra Kilometer ab. Nach knapp 400km sind wir in unserem neuen Domizil, der Duma Zulu Traditional Lodge in Hluhluwe. Auf den ersten Blick sehr touristisch, auf den zweiten recht interessant, auf den dritten ... sind wir die einzigen Gäste... langsam wird's unangenehm.
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Auf Reilly's Felsen
Von w-scharfenberg, 23:07
Nach einem ruhigen Frühstück fahren wir ab in Richtung Swaziland. Zuerst hatten wir geplant, durch den Krüger Park zu fahren. Aber man hat uns doch überzeugt, dass alleine diese Fahrt 8 Stunden brauchen würde. Also normale Straße.
Beim tanken nicht aufgepasst und der Tankwärter hat seine Zapfsäule nicht zurückgesetzt. Habe ich zwar noch beim Zapfen bemerkt, aber was soll man machen? Nächstesmal besser aufpassen!
Die laut Reisebüro 150km Fahrt beenden wir nach 420km (Plus nochmal 40km wegen Verfahrer) mitten im Nationalpark Mlilwane in Swaziland. Wir übernachten auf Reilly's Rock. Hier sind wir, mittlerweile ja keine Überraschung mehr, die einzigen Gäste! Fortunate, eine Mittzwanzigerin empfängt uns. Sei erklärt uns dann die Lodge. Am Tresen bekommen wir von Fortunate neben einem HANSA-Bier tiefere Einblicke in ihr Leben. Soviel sei verraten: Sie hat es wirklich schwer und ist glücklich! Diese Kombination ist hier nicht selten. In Deutschland würden die meisten wider einmal einen Lokführer unglücklich machen.
Vor dem Abendessen machen wir noch eine Wanderung über das Lodgegelände welches gleichzeitig der innere Mlilwane Nationalpark ist. Hier gibt es neben seltenen Pflanzen auch die Tiere, die weniger dominant sind. Zwei dieser Arten sind regelmäßig an der Lodge: Clifspringer und Bushbabies. Die Bushbabies kann ich dann sogar füttern!
Zum Abendessen bedient uns Fortunate, die auch die Köchin ist. Lecker!
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Fotojagd auf die "Big Five"
Von w-scharfenberg, 23:05
Um 4:30 klingelt der Wecker...oh neh! Aber schwächeln geht jetzt nicht. Kurz nach 5:00 ein Kaffee im stehen, die Kühlbox mit Frühstück in den Kofferraum und schon geht es los. Kurz nach 6:00 sind wir am Gate vom Krüger Nationalpark und treffen unseren Guide Andrew. Er ist ein Leib und Seele Guide. Seit seinem 5 Lebensjahr ist der Busch seine Welt. Städte? Nein, dort möchte er nicht hin. Andere Länder? Nein, da muß er fliegen und die Flughäfen sind in Städten! Neben Andrew sitzt eine junge Frau, die er gerade ausbildet. Aber 30 Jahre Buscherfahrung kann man nicht mal eben ersetzen.
Wir fahren in einem offenen Geländewagen. Nicole von der Kubu Safari Lodge hatte uns geraten, mit dem eigenen Wagen bis zu Gate zu fahren und erst dort umzusteigen. Ein guter Rat! Es ist recht zugig und kühl.
Schon nach wenigen Metern sehen wir die ersten Impalas, mit Nachwuchs. Dann folgen Zebras,Wasserböcke und Kudus (ach, die haben wir gestern Abend gegessen?). Auch Giraffen sind immer wieder zu sehen. Teilweise müssen wir weit fahren um überhaupt ein Tier zu sehen. Die Guides unter sich aber auch die Touristen im eigenen Wagen tauschen bei Begegnungen die neuesten Informationen aus. Elefanten sind die ersten der "Big Five" die wir sehen. Als Besonderheit sogar einen Trupp von 13 Männchen auf Erkundungstour.
Dann der Wasserbüffel. In Thailand ein Nutztier, hier wild und sehr gefährlich. Aus ziemlicher Entfernung erspähen wir dann bald auch Nashörner. Nun haben wir schon drei von den fünfen und es wird schwieriger. Die Guides tauschen sich immer mehr aus. Bis dann die Meldung kommt: "Wir haben sie gesehen, 10km weiter!" Und wahrhaftig, eine Löwenfamilie ist da! Unser besonderes Glück: sie bewegen sich! So können wir sie kurz in voller Größe bewundern, bevor sie sich wieder zur Ruhe legen.
Leider bleibt die Suche nach dem Leoparden erfolglos und so geben wir irgendwann auf, völlig fertig von dem anstrengenden Tag...
Wie gut doch dann ein bisschen planschen im Pool der Lodge tut. In Verbindung mit einem kühlen Windhoek Bier sind wir bald wieder auf dem Damm.
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Nikolaus in Afrika
Von w-scharfenberg, 23:03
Nichts im Schuh, trotz Nikolaus! Zum Gück auch kein Skorpion. Da sollte man sich vor dem hineinschlüpfen immer vergewissern.
Wir fahren heute die Panorama-Route, wie vom Reisebüro vorgeschlagen. Erster Stop: Pilgrims Rest. Eine alte Goldgräberstatt die heute praktisch ein Museumsdorf ist. Es ist sehr nett und das Wetter sehr gut. Ich hole mir dann auch prompt den ersten kleinen Sonnebrand.
Nun geht es weiter zum "Gods Window und der "...Säule". Zwei Kilometer vorher tauchen wir in eine Wolke ein, drei Kilometer dahinter wieder raus. So sieht Gott also die Welt? Na, dann wird mir einiges klar.
Nächste Anlaufstelle sind die "Pottholes" und der "Blyde River Canyon", der Drittlängste Canyon der Welt. Trots des nur mäßigen Wetters hier ist es wunderschön!
Nun schnell zur Lodge, die wir auch problemlos finden. Wir werden von Nicole, einer gebürtigen Deutschen empfangen ... als die einzigen Gäste des Tages! Alles ist sauber und hübsch angelegt und die Aufnahme ist superfreundlich. (www.kubusafarilodge.co.za)
Da Nicole in Ihrem vorherigen Leben Reiseleiterin in Südafrika war, will sie uns bei der Planung der weiteren Route helfen. Glück muß man haben
Wir gehen zeitig ins Bett, da wir morgen früh um 6:00 schon am Tor des Krüger Nationalparks sein müssen: SAFARI!
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Die ersten 350 km in Afrika....
Von w-scharfenberg, 20:44
... haben wir im Auto hinter uns. Der Verkehr hier ist sehr angenehm: ganz locker fahren, nur die Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h wird selten überschritten.
In unserem Hotel, dem Umbhaba (www.umbhaba.co.za) haben wir eine Wahnsinns-Suite, African Tribal. Das Essen war gut, die Bedienung nicht ganz auf europäischem Stand. Im Moment trinke ich gerade einen "Kamikaze" Cocktail: sehr lecker, sehr stark (bin ich stärker oder er?) und kostet nur knapp 2€..
Dementsprechend allless wweieitere mmorggen
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Mit wehenden Fahnen in den Urlaub
Von w-scharfenberg, 19:03
Ja, 15 Minuten vor der Abfahrt hab' ich die Musikanlage im Wintergarten wieder zum laufen .... schließlich müssen die Kindere sich ja wohl fühlen!
Unsere Tochter bringt uns zum Flughafen und wir sitzen jetzt gerade bei einem Gläschen Südafrikanischem Rotwein. In 30 Min uten soll der Flieger abheben ... Zeit also zum Gate zu gehen.
Also bis morgen, so wir Internetverbindung haben....
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... in der nicht unattraktiven Betonwüste angekommen
Von w-scharfenberg, 21:43
Dubai ist die wohl größte Baustelle der Welt. Angeblich befinden sich 1/3 aller Baukräne dieser Welt in Dubai ... und das glaub ich mittlerweile! Drei der interessantsten Gebäude haben wir heute besucht, nachdem wir um 13:00 unsere Arbeit hier vollendet haben
A - das kurzzeitig höchste Gebäude der Welt, der Burj Dubai:

Die größte Mall der Welt, gestern eröffnet, 1200 Shops, die Dubai Mall:

Und danach waren wir im Atlantis, dem fantastischsten Hotel in dem ich je war. Es liegt auf der künstlichen Insel the Palm....Beschreibung wäre hier zu lang, daher nur eine Außenaufnahme...

So, das war es erst einmal von mir. Morgen früh geht es in die kalte Heimat... Im Dezember geht es dann weiter mit dem südlichen Afrika!
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In die Wüste geschickt...
Von w-scharfenberg, 23:56
Vielleicht wollte uns ja der Eine oder die Andere schon mal in die Wüste schicken ... nun ist es geschafft!
Heute konnten wir etwas eher Feierabend machen und haben mit LAMA-Tours eine "Evening Safari Tour" gemacht. Gegen 16:00 Uhr vom Hotel abgeholt worden, in die Wüste gefahren und dann Querfeldein in eiener 3er Gruppe. Sehr aufregend und durchaus weiterzuempfehlen. Im Anschluß dann noch ein Wüstencamp besucht mit BBQ und Bauchtanz sowie einigen anderen Touri-Attraktionen.

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Was für ein Saftladen!
Von w-scharfenberg, 21:01
Moderne Stadt <==> Open Air Warenlager, in Alt Dubai sind die Kontraste dicht beieinander.
Ja Und dann ... wirklich .... Wir waren heute in Alt-Dubai in einem Saftladen! Und was für einer ... es war so gut, dass wir sogar für einige Zeit dachten, Bier könne gar nicht besser sein...

Mit so vielen Vitaminen gedopt, hätte ich das Billardspiel heute Abend sogar fast gewonne ... fast!
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Von Mall zu Mall besser
Von w-scharfenberg, 20:35
Eigentlich war heute nicht viel anders als gestern ... nur eben besser!
Die Arbeit haben wir auch heute fast auf die Minute nach Plan hingekriegt. Das wird langsam schon verdächtig, denn normalerweise benötige ich doppelt so viel Zeit wie ich gedacht hatte.
Der Traffic jam war heute auch nicht so schlimm, nur 30 Minuten zum Hotel.
Da es schon wieder dunkel war als wir Feierabend hatten sind wir wieder in eine Mall gefahren, diesmal in die Ibn Battuta Mall(www.ibnbattutamall.com). Sie ist nicht so mondän wie die Mall of the Emirates ... aber nach meinem Geschmack viel schöner angelegt.
Gestaltet in sechs Regionen (Ägypten, Andalusien, China, Indien, Persien und Tunesien). Auch die Preise sind etwas moderater. Zu Sylvias Beruhigung: ich war beim Teppichhändler und mir ist das schier Unmögliche geglückt - ich bin ohne zu kaufen wieder rausgekommen!
In der Mall haben wir dann auch noch gegessen:

Lecker und Preiswert! Kann ich wirklich empfehlen.
Das Billardspiel heute Abend ist äh nlich ausgegangen wie gester ... aber schneller und mit etwas mehr gelungenen Spielzügen!
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Das ganze Spektrum...
Von w-scharfenberg, 20:50
Heute haben wir (fast) das ganze Spektrum des Lebens in Dubai mitgemacht:
Frühstück im 4 Sterne Hotel Tulip Inn
10 Stunden gearbeitet in einer staubigen Fabrik in der Wüste, die Hände sind nicht mehr sauber zu bekommen, der Hals kratzt, man kann kaum so viel trinken wie man ausschwitzt.
Und nach einer erforderlichen Körperreinigung dann in die Luxus-Einkaufs-"Mall of the Emirates" mit Ferraris und Lambourghinis vor der Tür... und Skipiste hinter der Tür.


Zwischendurch noch für 8EUR in einem Strassenrestaurant lecker gegessen.
Beim abschließenden Billardduell habe ich einen hervorragenden zweiten Platz belegt, während Detlev nur Vorletzter wurde
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Ausgang
Von w-scharfenberg, 19:57
Nach einer nicht so langen Nacht (2:00 bis 6:45) haben wir den ganzen Tag gearbeitet. Aber darüber möchte ich hier gar nicht berichten.
Nach Feierabend haben wir dann einen Ausgang in Richtung Stadt gemacht. Schließlich haben wir auch den Souk gefunden von dem Detlev schon erzählt hat! Echt alles toll angelegt, ein sympatisches Einkauscentrum mit künstlicher Wasserpromenade und Restaurants mit Blick auf das Hotel Burj Al Arab, mit 321 m Höhe das (noch) Wahrzeichen Dubais

Das Essen dort war recht gut, der Preis ... na ja, man muß ja nich alles ausplappern
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Altes Team, neues Ziel: Dubai
Von w-scharfenberg, 23:15
Was für Ohio gut ist, kann für Dubai nur Recht sein: Detlev und ich sind heute in die Wüste geschickt worden! Aber keine Bange: wir haben alles fest im Griff!

Flug mit Emirates, das ist die einzige Direktverbindung HAM - DXB. Das wissen die natürlich auch und haben somit die Preise recht hoch angelegt. Das Interessante dabei: hätten wir z.B. Bagkok mit Zwischenstop in Dubai gebucht, wäre der Flug nur 15 EUR teurer gewesen. Um mögliche Neider (ich kann sie nicht ausstehen) nicht zum Hezinfarkt zu bringen, habe ich diese Option nicht gewählt und würde den Flug dann lieber selbst bezahlen. Der Flug selbst war sehr gut. Spitzen Verpflegung auch in Economy, Inseat Video on demand und aufmerksames Personal. Das war eine tolle Leistung. Lediglich die Bestuhlung ist etwas schmal ausgefallen.
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Heimflug
Von w-scharfenberg, 06:29
Hiermit verabschiede ich mich erst einmal wieder aus meinem Online-Tagebuch. Gleich geht es heimwärts und ich hoffe der Flug wird nicht so spektakulär, dass darüber etwas geschrieben werden müsste. Über Kommentare zu den Einträgen der letzten Tage würde ich mich natürlich freuen... Vielleicht auch über die Frage, in welcher Sprache ich weiterschreiben soll. Was haltet Ihr von englisch?
In diesem Sinne: Bis bald, machts gut, ich freue mich Euch bald wieder zu sehen!
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nine eleven ... ein besonderer Tag?
Von w-scharfenberg, 21:12
Heute ist Einkauftag. Es ist nicht so leicht, hier im Norden ein Outlet-Center zu finden, aber es gelingt uns doch. Nach vier Stunden shoppen bewundere ich meine Tochter, die es locker auf die doppelte Zeit bringt. Preisbeispiele: Tommy Hilfiger Polohemd ab 15€, Puma Sneaker 48€. Leider ist das Limit (www.zoll.de) bei 175€. Darüber muss gezahlt werden.
Abends erreichen wir unseren Abflugort Cleveland und wir machen noch einen kleinen Stadtbummel. Gestern an den Niagarafällen war Halbmast geflaggt. Also hatten wir für heute mit landesweiter Trauer gerechnet. Davon ist nicht viel zu sehen. Einige wenige Schulen und Friedhöfe sind mit Fähnchen geschmückt, aber das ist auch schon alles. Die modernen Amerikaner halten es da wie ihre Vorfahren im Bürgerkrieg: Die Fahne hoch!

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Nigara Falls
Von w-scharfenberg, 23:59
Es ist vollbracht, unsere Maschine läuft hervorragend, der Kunde ist zufrieden und wir habe 1,5 Tage frei. Wohin soll es gehen? Wir entscheiden uns für die Niagara Fälle. 
Nach einer strammen 4-stündigen Fahrt sind wir da. Und es hat sich gelohnt! Ein tolles Erlebniss, insbesondere die Bootstour (aber etwas nass)

Abends fahren wir dann die Bundesstraße 5 direkt am Eriesee wieder in Richtung Cleveland.
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Ende in Sicht...
Von w-scharfenberg, 21:12
Nachdem wir hier ziemlich gewühlt haben deutet sich nun das Ende der Dienstreise ab. Alle Messungen sind durch, alle Änderungen gemacht und wir warten nur noch auf das Ergebniss. Hoffentlich haben wir heute Nacht einen störungsfreien Betrieb
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Murphies Friedenstaube gesichtet
Von w-scharfenberg, 22:33
Heute hat es bei unserer Arbeit schon wieder perfekt geklappt. Detlev und ich sind ja leidgeplagt, weil der nette Herr Murphy uns in den letzten Jahren viele gemeinsame Lektionen gelehrt hat. Aber weil wir gute Schüler waren hat er heute seine Friedenstaube zu unserer Maschine entsandt...
Weil alles so schön geklappt hat habe wir es dann auch ganz ausgereizt und bis 20:30 gearbeitet. Mit etwas Glück können wir hier morgen unsere Zelte abbrechen....
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Heiliger Sonntag
Von w-scharfenberg, 23:56
Es ist kurz nach sechs Uhr morgens und ich bereite mich auf die Arbeit vor: duschen, saubere Klamotten anziehen, delicious Frühstück genießen, dreckige Arbeitsklamotten anziehen.
Ganz anders die Amerikaner. Es fing schon gestern an: die Parkplätze vor den Kirchen sin rappeldicke voll und jeder muß irgendwie in die Messe. Hier hat jede Kirche einen Parkplatz wie bei uns ein Einkaufscentrum. Und die sind Voll! Was würden sich die deutschen Pastoren freuen...
Die Arbeit hat gut geklappt und so können wir gegen 15:00 unser Freizeitprogramm starten. Wir fahren über die Dörfer (keine Wegweiser etc.) in Richtung Wooster. Dort ist der alljährliche Jahrmarkt, der Fair. Neben Fahrgeschäften und Fressbuden werden hier alle möglichen Farmtiersorten ausgestellt. Und natürlich gibt es dort auch Schönheits-Wettbewerbe. Eine mögliche Siegerin ist auf diesem Bild zu sehen:
Abends essen wir Steak im Appelbee's. Diese Kette ist sehr zu empfehlen...
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Der Umbau
Von w-scharfenberg, 22:27
Heute bauen wir die Anlage um. Es geht planmäßig voran und um 18:15 sind wir wieder im Hotel und die Anlage wieder produktionsfähig. Wir habe einen kurzen Check der Anlage hinter uns. Dieser ist spitzenmäßig ausgefallen.
So können wir erleichtert zum Freizeitprogramm übergehen. Nach einer absolut notwendigen Grundreinigung von uns selbst cruisen wir etwas durch die Gegend. Wir finden sogar das Centrum von Canton, es ist nett angelegt und es laufen sogar so 10 bis 11 Gestalten hier herum. Abgesehen von einem größeren Komplex (im Bild im Vordergrund) ist alles modern und sauber

Abends gehen wir im ShukoThai thailändisch essen. Empfehlenswert!
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Nun heißt es anpacken
Von w-scharfenberg, 21:56
Die Zeitumstellung ist durch (siehe auch: Fliegen (das)). Der Morgen beginnt mit einem Frühstück welches der Betreiber vom Fairfield Inn Marriott als delicious bezeichnet. Der Grund aus dem ich dieses Hotel gewählt habe. Hmm, weiß gar nicht wie ich es bechreiben würde... vielleicht: mittelmäßig ausgestattetes self-service Frühstück... Die Amerikaner scheinen es aber durchaus als delicious zu empfinden. Und Ihr Körpervolumen zeigt dieses auch deutlich, was mir wiederum ein wenig den Appetit vermiest...
Um 8:00 gehts zur Arbeit, wir messen an der noch laufenden Maschine um sie anschließend aus der Produktion zu nehmen. Die Arbeit beginnt.
Um 19:00 Uhr geht es heimwärts ins Hotel. Kurz frisch machen und dann etwas umsehen. Ich brauche meinen Abstecher zu "Circuit City", einem Elektronik-Trader. Auswahl ist nicht doll, Preise hatte ich mir besser vorgestellt. Ein iPhone 3G finde ich gar nicht. Ich verlasse den laden ohne etwas gekauft zu haben!
Im "Outback" Steak und Samual Adams Oktoberfestbier gehabt. Beides sehr gut!
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Dienstreise nach Ohio
Von w-scharfenberg, 23:42
Nicht, dass ich in der letzten Zeit nur zu Hause gesessen hätte, ganz im Gegenteil: ich war nur auf Achse. Aber vor lauter auf Achse sein hab' ich die Zeit zum schreiben nicht mehr gefunden.
Heute ist das Ziel Canton, ein kleiner nicht besonders interessanter Ort in Ohio. Detlev und ich bauen hier eine Anlage um. Die erste Schwierigkeit: wie kommen wir dahin? Ich habe mich für den Continental Airlines Direktflug Hamburg - New York entschieden. Der zur Zeit einzige Direktflug von Hamburg in die USA. Da ich kein Fan von amerikanischen Airlines bin, war ich im Vorwege nicht so glücklich. Aber: neues Flugzeug, Video on demand, Getränkeversorgung sparsam, Alk gegen 5$, der Rest im Mittelfeld. Fazit: Continental ist empfehlenswert, die bis jetzt beste US-Airline die ich geflogen bin
Von New York sind wir dann nach Cleveland weitergeflogen und von dort mit dem Mietwagen nach Canton
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Mit dem Mopped unterwegs
Von w-scharfenberg, 22:24
Am Dienstag hatten wir kurzerhand beschlossen, eine Moppedtour zu machen. Wir, das sind meine Kollegin Rosi, mein Sohn, mein Freund Jürgen und ich.
Nachdem wir am Anfang zwischen Mecklenburgischer Seenplatte und Weserbergland schwankten, haben wir uns schnell auf die bergige Variante geeinigt. Rosi hat im Internet eine Ferienwohnung gebucht. Das war gar nicht so einfach, da die Zimmer nach Bekanntgabe des Status's "Biker" plötzlich doch schon belegt waren.
Da Jürgen aus Münster und wir anderen aus Hamburg kommen mußten wir einen Treffpunkt vereinbaren. In der Karte war ein Biker-treff in Aerzen bei Hameln eingezeichnet. Den haben wir auch prompt nicht gefunden. Dafür eine Eisdiele direkt an der vielbefahrenen Bundesstraße.
Von hier ging es über schöne Strecken bis nach Warnecke, wo wir unser Domizil gebucht hatten. Die Wohnung in "Sieks Stall" ist sauber, groß und preiswert. Direkt nebenan eine Dorfkneipe für lebenswichtige Getränke und Speisen
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Der letzte Tag
Von w-scharfenberg, 18:15
Heute ist also nun der letzte echte Urlaubstag. ZZum normalen Hotelfruehstueck nehmen wir den uebriggebliebenen Sekt mit, ausserdem noch ein paar frische Nutella-Croissants. Der Balkon ist heute fuer uns alleine.
Dann geht es von Sliema mit dem Boot fuer 93Cent nach Valetta. Sonntags ist dort, neben dem Busbahnhof Markt. Sylvia und ich gehen nach kurzem unsere eigenen Wege, in diesem Fall nach Rabat und Mdina. In Rabat sehen wir uns neben der niedlichen Altstadt die St. Pauls Katakomben an. Es gibt einen elektronischen Guide. Natuerlich ist nur ein kleiner Teil der riesigen Anlage zugaenglich, aber das reicht voellig aus um sich ein Bild zu machen.
Anschliessend bummeln wir durch die benachbarte Festungsstadt Mdina, die spitzenmaessig erhalten bzw renoviert ist.
Mit dem Expressbus fahren wir weiter nach Mosta, zur dortigen 'Gemeindekirche'. Hier treffen wir uns alle wieder. Mosta Dome hat eine Kuppel von 55m Aussendurchmesser und 40 m Innendurchmesser. Damit war sie bei Fertigstellung die drittgroesste Rotunde der Welt, bei 5000 Einwohnern!
Nachdem wir einen Bus verpasst haben (Arm nicht rechtzeitig rausgehalten) geht es zurueck ins Hotel. Sonnenbrand trotz Sonnencreme inklusive.
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Valetta
Von w-scharfenberg, 23:19
Den Morgen lassen wir ruhig angehen. Die Kinder und wir gehen jeweils getrennte Wege. Sylvia und ich fahren mit der Faehr von Sliema nach Valetta. Dort erwandern wir die Stadt und schaffen es, nicht ein Museum und nicht eine Kirche zu betreten. Trotzdem (oder gerade darum?) ist es sehr schoen.
Abends sind wir im Ta' Kolina in der Tower Road. Es wurde in unserem Reisefuehrer sehr empfohlen. Wir koennen nur warnen: ein richtiges Touristenrestaurant mit schlechter Qualitaet!
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Gozo Adieu, Hallo Malta!
Von w-scharfenberg, 22:28
Die Woche ist um, wir sind total relaxed und nehmen Kurs auf Malta.
Nachdem wir fertig gepackt haben kommt Frau Krammer, die Vermieterin, hoechstpersoenlich zur Uebergabe. Sie ist zufaellig hier und so lernen wir uns kennen. Wie schon zuvor am Telefon verstehen wir uns sehr gut und gehen, froh einander kennengelernt zu haben, auseinander. Ich bin ziemlich sicher, dass ich noch eimal in dieses schoene Haus kommen werde!
Dann kommt auch schon, superpuenktlich, der Fahrer von der Victroriagarage mit einem zweiten Auto. Gepaeck und Sylvia zu ihm, die Anderen zu mir. Im Konvoi geht es zum Hafen, wo wir den Wagen stehen lassen.
Die Faehre bringt uns in 30 min nach Malta. Auch hier wartet schon wieder ein Fahrer auf uns, jetzt im Minibus. Er bringt uns ins Hotel Roma. Es ist gar nicht so schlecht, wir haben wohl mehr Glueck als die Kinder vor einer Woche.
Abends essen wir im 'La Cuccanga', eine Empfehlung aus unserem Reisefuehrer. Sehr empfehlenswert und guenstig
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Rueckkehr nach 25 Jahren
Von w-scharfenberg, 20:52
Vor knapp 25 Jahren war ich das letzte Mal in Malta. Damals war es meine Hochzeitsreise. Heute bin ich immer noch mit der selben Frau verheiratet ... ergo: es ist unsere Silberhochzeitsreise!
Lange hatte ich gedacht, dass ich enttaeuscht sein werde, wenn ich das mittlerweile vom Tourismus entdeckte Land wieder sehe. Ob es so ist werden die folgenden Tage zeigen.
Unsere Tochter und ihr Freund sind schon drei Tage vor uns hierher geflogen. Wir treffen sie vor ihrem Hotel und fahren gemeinsam nach Gozo, der kleinen und ruhigeren Nachbarinsel. Die Fahrt hat die Viktoriagarage organisiert, alles klappt hervorragend. Auch viel Gepaeck stoert nicht, schliesslich kann man den Kofferraum ja auch zubinden, wenn die Klappe nicht mehr schliesst...
Nach einer insgesamt doch langen Reise kommen wir in unserer Unterkunft an. Wer mehr davon sehen moechte oder vielleicht auch Geschmack nan dem Haus findet:
www.meingozo.com
Das Haus ist fast wie eine kleine Burg, sehr liebevoll restauriert und individuell eingerichtet. Wir haben die obere Wohnung, die 'Kinder' die untere.
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Schmuddelwetter
Von w-scharfenberg, 16:23
Deutschland hat mich wieder! Am 11. Dezember um 9:45 bei Schmuddelwetter in Hamburg gelandet. Vom Flughafen dann gleich in die Firma und gearbeitet. Warum? Ganz einfach, um dem Jetlag vorzubeugen (siehe: Fliegen ).
Nach Feierabend dann zu Hause erst einmal den noch schnell vor der Reise gebackenen Stollen probiert. Der hatte genug Zeit sein Aroma zu entfwickeln und schmeckt schon ganz gut. Bis 22:00 Uhr habe ich mich tapfer auf den Beinen gehalten um dann ins Bett zu fallen. Am nächsten morgen um 6:00 ohne Wecker aufgewacht und damit hab' ich den Jetlag endgültig besiegt!
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Kein Schwein ruft mich an...
Von w-scharfenberg, 13:53
Ja, anrufen soll auch niemand, das ist ja viel zu teuer. Aber wenigstens mal einen Kommentar schreiben, ist das zu viel verlangt? Oder sind meine Einträge so besch... dass man sie lieber nicht kommentiert? Es liegt bei Euch, ob ich weiter meinen Blog pflege ... Ob ich gerade einen Depri habe? Nein, aber ich bin schon jedesmal enttäuscht wenn die Anzahl der Kommentare bei 0 liegt...
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