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RoundTheWorld

Bericht ueber unsere Weltreise 2005 und alles was so folgt...


Samstag, 20. November 2010

Bangkok auf eigene Faust

Von w-scharfenberg, 23:21

Das Frühstücksbuffet im Marriott Resort ist hervorragend. Es gibt wirklich alles was man sich wünschen kann und das in einer sehr guten Qualität.

Die angebotene Tour durch Bangkok machen wir nicht mit, sondern erkunden auf eigene Faust. Mit dem Shuttleboot fahren wir nach Taksin, einem Verkehrsknotenpunkt. Wir verpassen knapp das Linienschiff und haben damit Zeit die Möglichkeiten zu erkunden. Für 150 Baht (4 EUR) bekommt man eine Tageskarte auf dem Touristen Expressboot. Wir entscheiden und für das Linienschiff. Fahrplan und Preis können wir nicht finden. Ein Schiff kommt, wir steigen ein und eine Fahrkartenverkäuferin kämpft sich durch die Massen. Wir bezahlen 56 Baht (1,40 EUR)... für alle vier zusammen. Es geht bis zur Station Wat pra Kaew.

Zu Fuß 300m zum Königspalast und Wat Pra Kaew. Überall sind Schilder, man solle sich nicht auf fremde selbsernannte Touristenführer einlassen... oder auf Menschen die behaupten der Palast wäre geschlossen... und wir sind artig.

Der kombinierte Eintritt für beide ist mit 350 Baht sehr hoch... aber ohne den Besuch ist eine Reise nach Bangkok nicht vollständeig. Absolute Muss!

Zu Fuss zum Wat Poh. Es liegt auf der Rückseite vom Königspalast und gehört mit dem liegenden Buddha und der Massageschule ebenso zu den Highlights.

Durch einige Märkte zum Anleger Wat Poh und mit einem Langbootvercharterer verhandelt. Er bietet mir einen Sonderpreis von 500 Baht pro Person bei 4 Personen an. Die Verhandlungen sind etwas intensiver, mit wegkehen und später wiederkommen. Aber unter 1000 Baht gesamt kommen wir nicht. Wir nehmen dann die etwas längere Tour und 1100 Baht

Zufällig (?) ist eine Schleuse geschlossen, "kann 30 min dauern", also soll er anders fahren. Nun Fährt unser Langschiffkapitän den Hauptklong bei den Königlichen Barken vorbei nach oben, Die Punkte "ein Boot geht längsseits zum verkaufen" und "Fischefüttern" werden natürlich erledigt. Aber an Stelle von einer Rückfahrt durch die kleinen Klongs fährt er direkt zurück. Alles in allem eine knappe Stunden, na ja, nicht der Hit. Dann will er auch noch Trinkgeld. Wir entschließen uns zu 20 Baht, mehr hat er nicht verdient, Er ist sauer... sein Problem.

Direkt vom Anleger fahre wir mit dem Schiff zurüch bis Ratschawong. Das Touristenschiff kommt als erstes und so nehmen wir es. Kostet dann auch gleich 100Baht für alle... aber es ist auch schneller, da es Zwischenstationen auslässt.

Nun sind wir quasi direkt in Chinatown. Wir lassen uns durch Straßen und Gassen treiben und beobachten das bunte, hauptsächlich rot/goldene, Leben.

Das "Texas" Restaurant mit authentischem chinesischen Essen möchten wir an dieser Stelle ausdrücklich nicht weiterempfehlen.

Nun haben wir ausser dem Wochenendmarkt alle Punkte unserer Wunschlist abgehakt. Der ist aber zu weit weg und muss entfallen. Für den Rückweg nehmen wir eine Kombination aus Metro und Skytrain nach Taksin. Dort nehmen wir wieder das Shuttleboot.

Da ich noch etwas bummeln will sondere ich mich von der Gruppe ab... und werde mit einem Heftigen Regen auch gleich bestraft. Da bleibt selbst die Unterhose nicht trocken

Im Marriott können wir das Fitness-Center zum duschen und Kleidungswechsel benutzen... ein willkommener Service!

Ab 18:00 Uhr ist ein Buffet-Abendessen auf dem Programm: ein letztes Highlight auf der Reise. Zu gut um es hier hinreichend zu beschreiben... alles dabei, indisch, japanisch, Hummer, Austern Salate, Nachtische, Obst, und und und

Tja, dann geht es heimwärts und Thaiairways beweiset auch auf der Rücktour dass sie nicht mehr die Klasse von früher haben. An Bord wirkt alles schlecht koordiniert, auf das erste Getränk wartet man ewig, der Wein ist sehr mittelmäßig, das Essen auch... nach dem essen kein Film sondern gleich Licht aus... so bekommt man hervorragend Jetlag. Ich hoffe die halten sich bald an den Ford-Werbespruch und "tun was"

Freitag, 19. November 2010

Vom Mekong zum Chaophraya

Von w-scharfenberg, 23:37

Heute Morgen ist große Verabschiedung: Mannschaft von Gästen, Gäste untereinander weil einige von uns nach Kambodscha und andere nach Vietnam weiterfliegen und natürlich alle Gäste vom Mekong.

Ich nutze die freien Stunden um im nächste Internetkaffe den Blog aufzufrischen. Es ist ein mühseliges Unterfangen, da die Geschwindigkeit nicht gerade DSL Niveau hat.

Der ganze Aufwand zusammen vom Schiff bis zur Ankunft im Hotel in Bangkok summiert sich auf 6 Stunden. Da hätten wir ja schon fast mit dem Bus fahren können.

Das Hotel liegt direkt am Chaophraya-Fluß und somit passt es schön zu der gesamten Reise. An die Preise müssen wir uns allerdings erst gewöhnen...

Abends ist eine Dinnerfahrt auf dem Fluß Reisebestandteil. Wir machen natürlich mit. Die Qualität ist aber nicht gewaltig. Das Essen ist ziemlich langweilig... so wie die Musik mit der wir 2,5 Stunden berieselt werden. Da war die Fahrt vor 5 Jahren mit Sylvia auf der Wan Fah deutlich besser.

Bei Rückkehr zum Hotel warten Karnda und Derek am Anleger.Sie übernachten im gleichen Hotel und so haben wir etwas Zeit uns zu unterhalten... nach über 1,5 Jahren

 

Donnerstag, 18. November 2010

Wir kommen an... und Vientiane feiert

Von w-scharfenberg, 23:33

Das letzte Teilstück ist nicht mehr so aufregend. Die Landschaft wird flacher, die Orte größer. Nur die Stromschnellen sind für Kapitän und Navigator eine echte Aufgabe.

Wir kommen planmäßig am frühen Nachmittag an. Kurz danach gehen wir an Land. Der Bus wartet und bringt uns 10 km nach Vientiane.

Die erste Station ist eine Shopping Mall. Normalerweise ist hier länger geöffnet, aber auf Grund der Feierlichkeiten wird heute eher geschlossen und daher wird der Programmpunkt vorgezogen. Hier gibt es fast alles zu kaufen. Vom gefälschten IPhone 4 für 50 USD über Chinesische Holzschnitzarbeiten bis zu edlen Handarbeiten.

Dann geht es zum Staatsheiligtum, der Stupa Thatluang. Hier tobt das Leben wirklich! Flohmarkt, Fahrgeschäfte, LAUTsprecher und Menschenmassen. Langsam glauben wir an die vorhergesagten 100000 Besucher.

Auf dem Rückweg noch dem Arc de Triomphe angesehen... "Wie in Paris, hat aber 4 Eingänge"

Auf dem Schiff ist heute Abschiedsdinner. Die Mannschaft verabschiedet sich, Trinkgelder werden gesammelt abgegeben, ich bekomme spezialgewürztes Essen.

Susanne und Carsten lassen noch eimal 2 Loi Kratong Ballone steigen, natürlich ohne vorher bei der Polizei eine Genehmigung einzuholen. Die Ballone folgen dann auch artig dem Flusslauf auf laotischer Seite. Somit braucht die Thailändische Luftwaffe nicht einzugreifen.

Es ist wieder einmal so weit... wir schicken die Kellner ins Bett und beenden den Abend unter Hamburgern....

 

Mittwoch, 17. November 2010

Mekong meets Thailand again

Von w-scharfenberg, 23:30

Vor dem Ablegen geht Dieter noch zu den Wanderbauern am Strand und gibt ihnen eine finanzielle Entschädigung für die unvermeidliche Zerstörung einiger Pflanzen (wahrscheinlich mehr als genug). Dann geht es nach Auflösung der Nebelfelder weiter Flussab.

Gegen 11:00 Uhr läuft der Mekong wieder als Grenzfluss. Rechts ist Thailand, links Laos. Das telefonieren wird wieder einfacher.

Wir halten in Ban Sanakham und TukTuks bringen uns zu neinem Wat. Einiger thailändische Touristen sind auch dort und es ist interessant ihnen in der Gebetshalle zuzusehen... Buddhisten sind nicht sonderlich kompliziert...

Am Nachmittag legen wir unterhalb einer Schule an... der letzte gute Liegeplatz vor Vientiane an dem man ein Lagerfeuer machen kann. Wir bleiben an Bord, weil es einfach zu heiß ist.

16:00...immer noch heiß aber wir ziehen los. Von den 15 Häusern im Ort sehen wir uns zwei an... die Reismühle und die Kneipe. Aus rein sozialen Gesichtspunkten bleiben wir in der Kneipe und erhöhen den Jahresumsatz deutlich.

Nach einem Vortrag über Elephanten und einem Abendessen gehen wir dann zum Lagerfeuer am Strand. Es gibt BeerLao, LauLau und Tanz. Wir laufen wieder zu Hochform auf und Ralf und ich sind die letzten die an Bord zurückgehen.

Dienstag, 16. November 2010

Fledermausschei...

Von w-scharfenberg, 23:28

Um unsere Stecke zu schaffen muss das Schiff früh los... und wir früh aufstehen. Früh aufstehen alleine hilft aber nicht... denn bei Nebelbänken fährt der Kapitän natürlich nicht. So haben wir sehr viel Zeit für ein ausgedehntes Frühstück

Schließlich kommen wir doch im Dorf Don Saignam an. Wieder erwarten uns viele Kinder und auch Dorfbewohner. Nach einer straffen Wanderung mit vielen Pflanzenerklärungen (Dieter war in seinem ersten Leben Landschaftsgärtner) kommen wir in den Höhlen von Phabeuk an. Phabeuk ist übrigens auch die Bezeichnung der Mekong-Riesenwelse.

Die Höhlen sind in einem der Pyramidenberge, Berge aus Kalkgestein. Dieses ist im Laufe der Jahre von Wasser ausgehöhlt worden. Die Höhlen werden jetzt von Fledermäusen bewohnt und deren Kot ist ein begehrter Dünger.

Die Luftfeuchtigkeit in der Höhle ist 100%, die Temperatur hoch und der Boden rutschig. Nach einiger Zeit des kletterns sehen meine Hände auch nach Fledermaus aus, der Schweiß brennt in den Augen und ich bin froh als es am Ausgang Erfrischungs- und Reinigungstücher gibt.

Nach unten kommen Ralf und ich so wie die Dorfkinder... über die Kotrutsche...

Das Schiff legt zügig ab und der Kapitän gibt noch einmal alles. Wir holen gut Zeit auf.

Mittags legen wir in einer Kleinstadt Namens Paklay an. TukTuks bringen uns zum Markt. Kein wahres Highlight, gehört aber zum kennenlernen des Landes dazu.

Vor dem Mittagessen hält Dieter einen Vortrag über verschiedene Obstsorten... mit Proben. Sehr interessant. Als Nachtisch dann ein Obstbuffet.

Der Nachmittag vergeht ohne besondere Höhepunkte. Es gibt wieder Kaffee und Kuchen.

Eine kleine Enttäuschung erleben wir am Abend. Die Sandbank an der wir anlanden ist von Wanderbauern zum anlegen ihrer Gemüsebeete benutzt worden. Die Besatzung meint, gegen Entschädigung sei es kein Problemalles wieder platt zu machen... aber Dieter entscheidet, dass das nicht im Sinne von Lernidee ist. So haben wir das geplante Babecue dann an Bord... mit Gesang der Besatzung und viel Romantik. Auch sehr schön und völlig in Ordnung.

Montag, 15. November 2010

Rentnertag

Von w-scharfenberg, 22:24

Früh aufstehen heißt es auch heute wieder. Einige aus unserer Truppe gehen noch einmal Mönche gucken. Auch ein Besuch auf dem Frühmarkt wird angeboten. Wir nehmen die dritte Alternative: gemütlich frühstücken

Um 8:00 Uhr treffen sich alle Interessierten oben an der Hauptstraße. Minibusse warten und bringen uns in 45 Minutee zu den Kuang Si Wasserfällen. Um diese Zeit ist es hier herrlich ruhig und idyllisch. Ein vielstufiger Wasserfall mit Becken ähnlich wie das bekannte Pamukkale in der Türkei. Ralf und ich können nicht auf das Baden in einer dieser Terassen verzichten

Auf dem Weg zum Schiff, dass uns schon etwas gefolgt ist, beobachten wir die immer noch wie jeher arbeitenden Reisbauern beim Dreschen ihrer Ernte

Zu Fuß geht es durch ein Dorf zum Anlegeplatz. Die Mekong Explorer kommt zeitgleich an... das nenne ich gutes Timing.

Nach diesem Ausflug gibt es noch zwei Highlights: viele, teils enge Stromschnellen und Kaffe und Kuchen auf dem Oberdeck

An der engsten Passage ist vor einigen Jahren ein französisches Schiff mit Gold an Bord gesunken. Durch die hohe Fließgeschwindigkeit und die Tiefe von bis zu 40 m ist es aber bis heute nicht gelungen es zu bergen

Abends legen wir in dem Dorf Pak Tung an.Eines der wenigen Dörfer die auch vom Fluss her gut zu sehen sind. Hier gibt es gleich zwei Tankstellen... für Boote natürlich

Dieter hält einen Vortrag über Buddhismus bevor wir zu Abend essen. Dann heißt es: alle Mann von Bord. Dieter hat eineige der typischen Ballone für das Lichterfest Loi nKrathong dabei und die Genehmigung sie starten zu lassen. Es ist wunderschön die 14 Ballone zum Himmel aufsteigen zu sehen

Der angebotene Dorfrundgang entfällt, da die nächsten drei Tage zwei Jubiläen in Laos gefeiert werden: 450 Jahre Vientiane und 35 Jahre Kommunistische Partei. Um Ausschreitungen zu vermeiden ist das Militär in den Dörfern aufgetaucht und sorgt nach Einbruch der Dunkelheit für Ruhe.

Statt dessen wird auf dem Oberdeck bei laotischer Musik... zusammengesessen und getrunke. Der Zuspruch ist so gross, dass es nur drei Interessierte für den Buddhismusfilm gibt. Also verschieben wir den auf Morgen

Dass unsere Gruppe den Abend wieder einmal am längsten nutzt ist mittlerweile traditionell...

Sonntag, 14. November 2010

Heiliger Sonntag

Von w-scharfenberg, 15:52

5:30... der Wecker klingelt... eindeutig zu früh. Aber wir wollen ja nicht das Spektakel versäumen, dass hier täglich um Sechs Uhr beginnt. Die Mönche gehen auf ihren Rundgang durch die Stadt um denen die Almosen geben wollen dazu Gelegenheit zu geben. Den Mönchen zu spenden gilt als gute Tat und Ehre

Es ist nicht so schlimm wie befürchtet... aber die Anzahl der Spender ist deutlich kleiner als die der Mönche und diese wiederum deutlich kleiner als die der Touristen.

Kurze Unterbrechung für das Frühstück und dann geht es auf Tempeltour. Erst einmal einen Tempel ganz in der Nähe der Anlegestelle. Dann mit dem Minibus zum ehemaligen Königspalast Weiter mit dem Minibus zum nächsten Tempel. Wenn man nicht detailverliebt ist reicht es langsam. Nun zur Abwechselung in eine Weberei / Handpapierfabrik. Die ist recht nett und fast alle kaufen ein paar Souvenirs.

Unser Bordkellner hat vor wenigen Tagen Nachwuchs bekommen. Heute ist die Feier ihr zuehren und wir fahren mit der ganzen Gruppe zum Gratulieren.

Da wir die Feier nicht stören wollen fahren wir gleich weiter und kehren in einem Restaurant ein. Es wirkt edel aber das Essen ist "touristisch langweilig" In der Mittagshitze gehen wir zurück zum Schiff. Eigentlich wollte ich direkt von dort in ein Internetcafe und diese Seiten in den Blog einstellen... aber an Bord weht ein laues Lüftchen und ich schreibe lieber noch etwas....

Heute Abend sind dann Tänzerinnen an Bord gekommen und haben verschiedenen landestypische Tänze vorgeführt. Eigentlich machen sie das nicht für Touristen, aber da Herr Oth, der Eigner des Schiffes gute Beziehungen hat geht auch das

Samstag, 13. November 2010

Luangprabang

Von w-scharfenberg, 22:29

Der Morgen ist etwas verrauscht... war wohl doch ein schlechter LauLau gestern Abend dabei...

Auf der Strecke treffen wir das Schwesterschiff, die Mekong Sun. Beide Schiffe legen an einer Sandbank an und der Eigner wechselt auf die Mekong Sun.

Unser erster Stop ist das Dorf Ban Muang Keo. Wir fahren mit einem schnell angemieteten Langboot dorthin. Hier gibt es Webereiprodukte... und frisch gebrannten LauLau! Egal, für 1 Euro den halben Liter kaufe ich eine Flasche...

Nun geht es zu Fuss zu den Höhlen Tham Teung und Tham Ting. Mein Fotoapparat gibt den Geist auf und somit werden meine Fotos nicht mehr richtig gut

Jetzt zeigt der Langbootkapitän noch einmal was er nicht kann... er bugsiert das Boot unter quietschen und knarren in die breitesten Parklücken. Einige steigen aus um Elephanten zu sehen... ich war schon einmal im Zoo...

Nach kurzer Fahrt landen wir in Luangprabang an. Das Schiff ist sofort ein touristisches Highlight und es fällt schwer die, vor allem asiatischen, Touristen auf Abstand zu halten

Abendessen ist heute nicht inklusive. Wir entscheiden uns nicht in eine der edlen Touristenfallen zu gehen. Eine Strassenkneipe oberhalb des Tham-Flusses wird von uns ausgewählt. Jedes Gericht wird einzeln zubereitet. Mein Essen kommt als Ralf schon fertig ist. Michaels Essen ist langweilig, die anderen OK.

Nun geht es zum Nachtmarkt. Die Preise die verlangt werden sind 50% höher als im Dorf... aber es ist kein Problem 30% bis 50% runterzuhandeln

Die Cocktailbar die wir nun aufsuchen ist eindeutig nicht zu empfehlen. Wir probieren Screwdriver und MaiTai... der Wiedererkennungsfaktor tendiert zu 0

Freitag, 12. November 2010

Lau Lau...uuuuuuh

Von w-scharfenberg, 23:18

Wir stehen rechtzeitig zum "Early Bird" Frühstück auf. Aber das hilft uns nicht viel, denn es ist neblig. Mit einer Stunde verspätung starten wir nachdem sich der Nebel etwas gelichtet hat. Leider kommen wir nicht weit. Die entgegenkommenden Schiffe warnen vor Nebel in den Stromschnellen.

Der Kapitän macht aus der Not eine Tugend und legt an einer Sandbank an. Damit haben wir die Gelegenheit ein weiteres Dorf zu besichtigen, wiederum von Mittelhochland Laoten. Es ist einiges größer als das Dorf von gestern. Vom Fluss aus kaum zu sehen hat es ca. 500 Häuser. Über eine Schotterpiste ist es mit drei weiteren Dörfern verbunden... aber dahinter endet die Straße.

Wir können nun weiterfahren, verzichten auf den geplanten Zwischenstop in Pak Beng und geben ordentlich Gas. Auf unser Mittagessen brauchen wir natürlich nicht zu verzichten...

Nächster Stop in einem Dorf der Tiefland-Laoten, Ban Tha Noun. Wir werden sehr freundlich empfangen und nehmen an einer Zeremonie teil die natürlich extra für uns abgehalten wird.Wir bekommen eine Banane und einen Schokoriegel... und LauLau. Das ist der typische selbstgebrannte Reisschnaps. Der erste schmeckt lecker aber beim 4ten mag ich langsam nicht mehr. Eine silberne Schale wird herumgereicht in die jeder eigen händig Geld gibt. Üblicherweise geben wir nichts und Lernidee spendet nützliche Dinge zentral, zumeist für Schulen.

Es ist spät geworden und daher bleiben wir hier an der Sandbank für diese Nacht liegen Wegen der fortgeschrittenen Zeit fällt auch der Vortrag und der Film zum Thema Buddhismus aus.

Wir sind beim Abendprogramm... füllen den dehydrierten Körper wieder mit Flüssigkeiten auf, als Reiseleiter Dieter kommt. Einige Gäste würden gerne hoch ins Dorf. Ralf und ich sind natürlich dabei. Außer uns dann nur noch Susanne und Carsten.

In der Zeremonienhalle ist ordentlich Betrieb. Es wird gemeinschaftlich gegessen... und LauLau getrunken. Und da wir ja nette Menschen sind können wir schlecht ablehnen mitzutrinke... so wie auch die Hälfte der Schiffsbesatzung. Eine nette Feier die ich nicht missen möchte... obwohl... war wohl etwas viel ;-)

Donnerstag, 11. November 2010

Laos=Please Don't Rush

Von w-scharfenberg, 15:07

Please Don't Rush ist die inoffizielle Form der Abkürzung PDR, Peoples Democratic Republic. Und so wird hier auch gelebt. Nur keine Eile.

Sämtliche Grenzformalitäten werden von Dieter erledigt Der Thailändische Grenzer kommt an Bord und bearbeitet die Pässe. Dann macht er ein Foto von uns beim Frühstücken als Beweismittel.

Um 8 Uhr legen wir ab. An Deck ist es noch recht frisch. Am späten Vormittag legen wir in das erste mal an. Minibusse bringen uns in die "Stadt" Huay Xai. Unaufregender Tempelbesuch, Hauptstraße hoch und runtergelaufen. Handyshop besucht. Mehr braucht man hier auch nicht zu machen.

Es geht weiter den Mekong hinunter, teilweise durch recht "holperige" Stromschnellen.

Nachmittags stoppen wir und steigen in zwei Langboote um. Mit denen fahren wir den Nebenfluss Tha hinauf und erreichen ein Dorf der Khmu. Die Laotische Bevölkerung wurde in drei Gruppen eingeteilt, die Hochland- Mittelhochland- und Tiefland-Laoten. Die Khmu gehören zu den Mittelhochland.-Laoten. Ihre Häuser sind Hölzerne Pfahlbauten auf niedrigen Pfählen. Daher kann man den Raum unter dem Haus nur als Lagerfläche nutzen.

 

Lernidee unterstützt die Schule in diesem Dorf mit Geldspenden. Daher dürfen wir uns zu den Schülern setzen und Herr Oth erzählt einiges über das Projekt. Die Kinder singen für uns... etwas kitschig aber auch bewegend..

Mittwoch, 10. November 2010

Das goldene Dreieck

Von w-scharfenberg, 22:04

Das goldene Dreieck

Der Morgen beginnt mit einem reichhaltigen Buffet. So gestärkt werden wir auf vier Minibusse a sechs Personen aufgeteilt. Das Gepäck ist jeweils im Kofferraum dabei damit nichts verloren geht.

Zuerst geht es nach Mae Sai, dem nördlichsten Punkt Thailands. Ausguck nach Myanmar, Tempelbesuch und Marktbesuch stehen auf dem Programm. Wir finden einen guten Kunstgewerbeladen... und Ralf interessiert sich für Opiumpfeifen!?!

Nun steht das goldene Dreieck auf dem Programm. Hier treffen die Länder Myanmar, Thailand und Laos zusammen

Weiter geht es zum Königlichen Garten, vorher noch etwas essen. Beim Betreten des Gartens denkt man: was ist denn daran Besonders? Aber je weiter man kommt desto interessanter und vielseitiger wird es. Uns hat besonders der "Regenbogengang" fasziniert: von beiden Seiten des Weges werden Wasserstrahlen im Bogen auf die jeweils andere Seite geschossen. Man kommt aber praktisch trocken hindurch

Zwischenstop am goldenen Buddah. Er wurde zu Ehren der Königin zu ihrem 72 Geburtstag errichtet. Im Buddismus ist alle 12 Jahre ein besonderes Fest, da sich dann das Sternzeichen wiederholt.

Nun noch ins Opiummuseum bevor es schließt. Das goldene Dreieck ist berühmt für Opiumherstellung und -schmuggel. Eine wirklich gut gemachte Ausstellung über ein dunkles Kapitel der Menschen und Völker.

Nach 10 Minuten Busfahrt erreichen wir unser Schiff, auf dem wir die nächsten 10 Tage leben werden, die Mekong Explorer. Es ist schon eine Augenweide! Dieter heißt unser Reiseleiter der uns hier in Empfang nimmt. Nach der etwas hektischen Führung der letzten 24 Stunden verspricht er uns, dass nun der Urlaub beginnt!

Hier an der Strandpromenade von Chiang Saen ist eine Art "Fressmeile" aufgebaut, hauptsächlich für die Einheimischen. Nach dem sehr guten laotischen Abendessen laufen wir hier noch etwas herum. Die Menschen stimmen sich schon auf das Lichterfest Loi Krathong ein, dass in zwei Wochen stattfindet. Es wird geböllert und leuchtende Ballons werden zusammen mit guten Wünschen in den nächtlichen Himmel steigen gelassen.

Eine kleine Bar lädt zum Cocktailtrinken ein... auf dem Schiff noch ein Bierchen und die ersten intensiveren Gespräche unter den Passagieren beenden den erlebnisreichen Tag.

Dienstag, 09. November 2010

Der Weg ist das Ziel...und der führt uns heute weiter

Von w-scharfenberg, 15:05

Heute ist es soweit... unser Vorprogramm Kambodscha endet und wir reihen uns wieder in die organisierte Tour "Flusskreuzfahrt Orchidee" ein. Von Siem Reap geht es nach Bangkok und dann weiter nach Chiang Rai im Norden Thailands. Dort werden wir etwa 2 Stunden später als unsere Tourbegleiter eintreffen und unter Verzicht auf Mittagessen dann eine erste Besichtigungstour starten

Wir sind in Bangkok... und schon muss ich mich korrigeiren: neben uns am Transferschalter stehen 7 Deutsche... aus Sim Reap kommend... unsere zukuenftigen Tourbegleiter. Damitsind wir schon 11 von insgesamt 24.

Nun sind wir in Chiang Rai angekommen. Haben 2 Tempel besucht, Wat Rong Krun, ein voellig irrer, voellig weisser Tempel mit Gemaelden von Raketen und Batman im Inneren und Wat Phra Keo, der Tempel in dem frueher der Smaragdbudda gewesen ist bevor er ueber Umwege nach Bangkok gekommen ist. Auf dem Weg dorthin ueber den Markt geschlendert der aufregend exotisch und sehr bunt ist.

 

Montag, 08. November 2010

Am Tempel geschraubt

Von w-scharfenberg, 12:01

... genauer gesagt... über dem Tempel " Hubgeschraubt" Aber nun der Reihe nach. Morgens wie gewohnt um 8:00 gefrühstückt. Danach haben wir Siem Reap erwandert... das volle Programm mit Märkten, Geschäften, Pagoden, TukTuk-Fahrern und und und

Nach dem mittlerweile traditionellen Mittagsbier werden wir vom Fahrer der Helistar (www.helistarcambodia.com) abgeholt. Am Flugfeld angekommen landet der Hubschrauber gerade und wir können direkt losfliegen. Zuerst Ralf und ich...dann Dieter und Michael. Wir haben zwar nur die 8 min Tour gebucht, aber es reicht völlig um sich ein Bild über die Tempelanlage zu machen. Es sieht von hier oben schon groß aus, wenn man aber vorher durch die Tempel gewandert ist kann man das Ausmaß erst richtig abschätzen.

Den Abend lassen wir ruhig mit shopping, essen und trinken ausklingen... natürlich ohne den Poolaufenthalt zu vernachlässigen!

 

Sonntag, 07. November 2010

schwimmende Dörfer

Von w-scharfenberg, 11:37

Da unser Guide gut war haben wir ihn gleich noch einmal engagiert. Heute ist der Tonle Sap See unser Ziel. Wir fahren nach...... Die Häuser sind auf Pfählen gebaut. Wahrend der Trockenzeit hat man dann einige Stufen zu erklimmen... die Häuser stehen an Land. In der Regenzeit kann man mit dem Boot fast direkt ins Wohnzimmer. Wir sind genau in der Übergangszeit hier... es ist zwar trocken aber der See hat noch genügend Wasser. Er ist zur Zeit etwa so groß wie Schleswig Holstein... und schrumpft in der Trockenzeit auf etwa 20% zusammen

Nach unserer Bootstour geht es dann wieder zu einem Tempel. Wir haben ....Mealea ausgewählt. Er befindet sich 60 km von Siem Reap entfernt am Fuß der Berge. Seit 1993 ist er zu besichtigen. Davor war er von Mienenfeldern umgeben und somit nicht erreichbar. Hier hat man noch so etwas wie ein "Entdeckergefühl", Es ist praktisch alles so gelassen worden wie es die Natur zerstört hat

 

Samstag, 06. November 2010

Angkor... oder watt?

Von w-scharfenberg, 11:40

Der Urlaub hat begonnen! Wir haben einen Minibus samt Fahrer und Touristenführer gechartert. Hat 65 USD gekostet ohne dass wir gehandelt haben.

Am Anfang hat mich die Tour doch sehr an unsere Weltreise vor 5 Jahren erinnert. Das ist als solches ja nicht schlecht. Aber der Führer den wir dieses mal haben ist doch noch etwas besser. Wir laufen mehr und sehen somit natürlich auch einiges mehr. Das Programm selber ist natürlich nicht so unterschiedlich:

Erster Halt: Ticket-Station. Für 20 USD bekommen wir ein Eintagesticket

Zweiter Halt: Süd-Eingangstor nach Angkor Thom. Diese Stadt mit einer Kantenlänge von 3 km hat früher neben den Tempeln und dem Königspalast ca. 1 Million Bewohner gehabt

Dritter Halt: Bayoon Tempel in Angkor Thom.. Ein sehr interessanter Tempel mit unendlich vielen Reliefbildern über das Leben der Bewohner. Detailverliebte können hier Tagelang immer wieder Neues entdecken. Unser Guide erklärt uns vieles... und wiederholt  gezielt... wodurch einiges besser im Gedächtnis bleibt.

Vierter Halt: Ta Promh...bekannt durch Tomb Raider... vergeblich suchen wir nach Lara Croft. Aberauch ohne sie ist der Tempel super! Hier hat man die Bayon Bäume nicht entfernt. Somit überwuchern sie weiter die Tempelanlagen. Es sieht einfach toll aus... wirkt aber zerstörerisch auf den Tempel. Kippt der baum um, hebelt er Mauern aus und zieht mit seinen Wurzeln Fundamente weg.

Fünfter Halt: Mittagessen! Es ist 14:00 Uhr und wir haben mittlerweile doch  Hunger bekommen. Für 29 USD  bekommen wir ein leckeres Essen und ein großes Bier für alle... sicher kein Schnapper aber OK

Sechster Halt: Angkor Wat, der Tempel mit dem berühmten Namen.. Er ist  heute ganz anders als vor 5 Jahren. Damals kam man nur über lebensgefärliche Stufen überall nach oben... heute geht es über Holztreppen nur an einige Stellen... Für die meisten Touristen wohl das gesündere

Siebter Halt: Zurück im Hotel... wir gehen im Pool schwimmen und trinken ein... zwei Bierchen

Ja, und nun quengelt Michael... also gehen wir und suchen uns was zu essen

Nachtrag: Was lässt man abends in Kambodscha so mit sich machen? Massage? Fischmassage! Diese hungrigen kleinen Tierchen befreien die Füße von ihrer Hornhaut... kitzelt aber gewaltig!

Dann haben wir zusammen für 29 USD gegessen und getrunken...und es war echt lecker. So gesättigt sind wir dann zum Cocktailtrinken übergegangen... 2 Cocktails 3 USD... wir haben 39USD bezahlt...Eintrag Ende...

Freitag, 05. November 2010

Das Abenteuer geht weiter... Ticket ist weg!

Von w-scharfenberg, 11:16

Wir sind gut in Bangkok angekommen... na jaa... mehr oder weniger. er Thai-Jumbo war etwas betagt... Enterrtainmentsystem mit WINDOWS 98... kein In-Seat-Video... hatten wir anders erwartet.

Mein Fensterplatz war von einem Kleinkind beelegt... das sollte alleine zwischen Ralf und Michael sitzen... na ja... dann hab ich halt den Platz genommen.

In Bangkok dann festgestellt, dass mein Ticket weg ist... hat uns nur eine Stunde extra gekostet. An meinem Ticket waren nämlich die Gepäckaufkleber... und die haben wir zum Weitertransport gebraucht

Wir werden aufgerufen... Tschaui

So... bin wieder da! Nun aus Siem Reap in Kambodscha. Hier hat alles gut geklappt. Visum problemlos bekommen... Gepäck da... und mit einem Mercedes 600SE abgeholt! Das Hotel "Terrasse des Elephantes" ist auch recht gut. Außer Essen und Bier war dann aber nicht mehr viel...

Donnerstag, 04. November 2010

Das Abenteuer beginnt... mit der Deutschen Bahn!

Von w-scharfenberg, 20:12

Mehr oder weniger pünktlich kommen wir (Dieter, Michael, Ralf und ich) los. Wir fahren mit der Bahn nach Frankfurt... und haben schlauerweise eine Verbindung ohne umsteigen gewählt.

Schon beim einsteigen wird es abenteuerlich... der Zug ist ein Ersatzzug... die Wagen von Hande nummerier4t, die Platzreservierungen nur mitSchildchen... also sind unsere Plätze belegt. Nach kurzer Diskussion setzen wir uns dann an unseren Tisch.

Mit einem Glas Sekt beginnen wir die Reise.  Durch unberührte Landschaften und auf ungeplanten Gleisen nähert sich der Zug sieben Stunden später dem Frankfurter Flughafen.

Nun sitzen wir am Gate, betrachten im Fernsehen den Fast-Unfall der A380 und boarden gleich. Also: See you soon from Thailand and Cambodia!