Beeplog.de - Kostenlose Blogs Hier kostenloses Blog erstellen    Nächstes Blog   

RoundTheWorld

Bericht ueber unsere Weltreise 2005 und alles was so folgt...


Samstag, 29. September 2018

Unglaublich: schon wieder Oktoberfest in Ohlendorf!

Von w-scharfenberg, 23:03
Es war doch gerade erst Oktoberfest in Ohlendorf, und nun müssen wir schon wieder in Dirndl und Krachlederner los!

Es findet in "unserem" Schützenhaus statt. Zuvor ist Bürger- und Vereinsschießen. Ab 18 Uhr ist dann das Oktoberfest angesagt, zunächst mit Löwenbräu Oktoberfestbier und verschiedene bayerische Essenspezialitäten bilden den kulinarischen Rahmen. Sylvia tanzt, ich trinke Bier, also die normale Arbeitsteilung...

Freitag, 21. September 2018

Es ist soweit: wir trennen uns!

Von w-scharfenberg, 20:59
Nun sind wir über 13 Jahre meist sehr gut miteinander ausgekommen... und dennoch trennen wir uns! Das wäre ja garnicht so schlimm, die meisten fahren ein Auto ja viel kürzer! Was so schade ist? Unsere A-Klasse ist in einem guten Zustand und würde wohl noch einige Jahre einen neuen Besitzer fahren. Nur die wirklich verrückte "Umweltpolitik" gibt enorme Zuschüsse zum Neuen wenn der alte Diesel abgewrackt wird. Dafür wird dann ein neuer gebaut, der Spritverbrauch ist kaum niedriger und der alte wird lieblos entsorgt. Herzlichen Glückwunsch an unsere Politiker, dass sie es geschafft haben den meisten Bürgern das auch noch als gut für die Umwelt zu verkaufen...
Wo ich bei dem Thema Diesel abwracken bin komme ich auch gleich noch zum Thema Stickoxide: Wir Dieselfahrer sind ja derzeit die bösen. Stickoxide bringen die armen Bürger an bestimmten Straßen um! Entschuldigt bitte liebe Leute, aber ok, dann bringe ich eben jemanden in einer anderen Straße um... aber, tue ich das wirklich? Forschen wir doch einmal nach, Tante Google hilft dabei. Ich fasse hier nur ein paar Fakten kurz zusammen:
- Die Stickoxidbelastung am Arbeitsplatz darf über 20 mal höher sein als die an der Straße
- Die Stickoxide die vom Dieselmotor ausgestoßen werden führen maximal zu kurzfristigen Reizungen, Dauerschäden sind nicht nachgewiesen,
- Der Dieselmoteor stößt bei gleicher Leistungsabgabe deutlich weniger CO2 aus als der Benziner (aber dazu sagt der Gesetzgeber erst etwas in 2 Jahren, dann trifft es die Benzinerfahrer)
Gut, ich will mich nicht weiter beklagen, ich könnte ja Politiker werden und alles besser machen. Einiges könnte ich wirklich besser machen, aber damit würde ich in Europa und in Deutschland einfach nicht durchkommen, die Lobbies sind zu stark. Also lass' ich es bleiben.
Zurück zu meiner A-Klasse, sie ist nun beim Verwerter und ich hoffe das durcjh viele "Organspenden" die Eine oder die Andere A-Klasse etwas länger leben darf und sich damit der Tod unserer A-Klasse doch noch zum positiven kehrt.
Åke, unser Maskottchen seit über 20 Jahren A-Klasse, verabschiedet sich und wird nun eine neue Heimat in den schwedischen Wäldern finden, dort wo Elche noch glücklich sind...




Sonntag, 16. September 2018

Bierbrauen, mal ganz alleine

Von w-scharfenberg, 20:09
Eines meiner Hobbies ist ja das Brauen von Bier. Leider hatte ich in den letzten 2 Jahren nie jemanden der mitgemacht hat. Egal, jetzt versuche ich es einmal alleine, können Andre ja auch!

Ich hatte mir schon vor einiger Zeit ein eine fertige Zusammenstellung für ein IPA bestellt. Indian Pale Ale ist mein Lieblings-Bierstil. Nichts für passionierte Pilstrinker und schon garnichts für Menschen die bitter nicht mögen... aber ich gehöre beiden Kategorien nicht an. Seit mir Sylvia einen Bierkurs geschenkt habe ist meine Einstellung zu Bier total verändert und eine echte Bereicherung!

Meine kleine Brauanlage ist komplett auf einem rollfähigen Schreibtisch untergebracht. Der wird dann auf die Terasse gerollt und dann geht es los. Warum draußen? Beim ersten Mal habe drinnen gebraut... und der Raum war anschließend einer Tropfsteinhöhle ähnlich! Immerhin werden 35 Liter Flüssigkeit über drei Stunden bei verschiedenen Temperaturen bis hin zum kochen erhitzt. Das gibt schon etwas feuchte Luft!



Wenn also jemand einmal ausprobieren möchte wie das brauen so ist, fragt mich gerne. Bis zu 35 Liter kann ich mit meiner Anlage handwerklich herstellen und dem Geschmack sind kaum Grenzen gesetzt. Ausserdem beruhigend: bis zu 200 Liter pro Haushalt und Jahr sind abgabenfrei und nach Anmeldung beim Zoll auch legal!

Meine Hobbies habe eines gemeinsam, es gibt immer Überraschunge auf die man kurzfristig reagieren muss. So geht auch beim Brauen häufig etwas schief und die Situation muss irgendwie gerettet werden. Das Schlimmste beim Brauen: die große Läuterkatastrophe! Gleich beim ersten Mal durfte ich da durch, hab's geschafft und das Bier war hitverdächtig. Diesmal habe ich leider die Hopfenmenge beim kochen falsch gemacht: der Hopfen der für 50 Liter ausgerechnet war ist in meine 35 Liter gelangt: BITTER! Aber da kann man nicht viel machen ausser: Augen zu und durch!

Ansonsten lief alles sehr relaxed, nach 9 Stunden war ich fertig, auch mit dem reinigender Gerätschaften Nun muss der Sud nur noch abkühlen und dann wird Hefe zugesetzt

Hier noch eine kurze Erklärung meiner Anlage


Rechts im Bild ist der Thermoport. Eigentlich zum Transport von Speisen und Getränken gedacht ist er von der Brauerszene entdeckt worden. Hier ist der Ursprung des Bieres. Zunächst wird heißes Wasse eingefüllt und dann das geschrotete Malz eingemaischt. Dieses wird anschließend auf verschiedene Temperaturen (Rasten) gebracht und dort jeweils für eine bestimmte Zeit belassen. Bei jeder Temperatur (55, 67, 78 °C) werden bestimmte Anteile dem Malz entzogen und gehen in der Flüssigkeit, der Würze, auf. Hier wird der spätere Geschmsck, der Alkoholgehalt und der Schaum beeinflusst. Wir heizen zentral mit einem alten aber jetzt modifiziertem Dampfdrucktoip von Oma. Dieser erzeugt, geheizt von einem kräftigen Induktionskochfekd, Dampf. Mit dem wiederum kann man ohne Risiko von anbrennen die Temperaturen genau erreichen. Nimmt man dann "den Dampf raus" sorgt der Thermoport für eine gleichbleibende Temperatur.

Unten im Thermoport befindet sich ein sprzielles "Läuterblech" ein Blech mit Schlitzen über welches nach beendigen des Maischprozesses die Würze geläutert wird. Diese Würze geht dann in den linken Behälter. Ehemals zum Warmhalten von Kaffee oder Glühwein gedacht eignet er sich hervorragend zum Würzekochen. Das heißt hier wird die gerade gewonnene Würze mindestens eine Stunde lang unter Zugabe des Hopfens gekocht. Dabei wird der Hopfen zum haltbar machen und für den bitteren Geschmack zugefügt. Das Eiweiß gerinnt und kann so später herausgefiltert werden. Und das wichtigste: Alle Keime werden abgetötet. Daher war Bier früher das gesündeste Getränk überhaupt (vielleicht heite noch?)

Zum Schluss wird dann  durch ein Filter direkt in den Gärbottich gefiltert und dieser alsbald geschlossen. Damit wird ein infizieren mit "wilden" Hefen vermieden.

Ist der Sud dann abgekühlt wird Hefe zugestzt und ggf. weiterer Opfen "gestopft". Da dieser nicht gekocht wird können sich die wohlschmeckenden Hopfenaromen im Bier breit machen und dem Brauer gibt es ungemein schöne Gelegenheiten ein spezielles Bier zu brauen. Doch dazu weiteres in den nächsten Tagen

Donnerstag, 13. September 2018

Toby Beard ist in Bergedorf!

Von w-scharfenberg, 23:50
Nun fragt bloß nich: Wer ist denn Toby Beard? Toby kommt aus Australien, genauer gesagt aus Perth, der abgelegendsten Stadt der Welt! Sie kommt regelmäßig nach Europa und hier insbesondere in die Niederlande, Deutschland und Dänemark. Und genauso regelmäßig in den "Club am Donnerstag".


Ich mag sie, weil sie einfach lebendig ist, ein ziemliches Spektrum an Musik drauf hat und die Leute animiert mitzumachen.Besonders schön war als Toby und Band ins Publikum gingen und wir gemeinsam gesungen haben... You didn't know... ein Lied über... eigentlich jeden, denn wir wissen nicht was passieren wird und sollten daher so leben als wäre es die letzte Gelegenheit. Die letzte Gelegenheit mit einem Menschen zu sprechen, Spaß zu haben, etwas wichtiges zu erledigen. Und wenn es dann glücklicherweise doch weitergeht... vielleicht ist das dann die letzte Gelegenhei?


Sonntag, 02. September 2018

Mast und Schotbruch? Vonwegen!

Von w-scharfenberg, 18:45
Nach langer Zeit wollen Alex und ich wieder segeln gehen, bei mir ist es jetzt fast zwei Jahre her seit ich das letzte Mal los war. Doch zunächst müssen die Segel angeschlagen werden. Beim Großsegel gibt es keine Schwierigkeiten. Dann kommt die Rollfock. Fock funktioniert... aber Roll nicht. Wir versuchen den Fehler zu finden, sind uns aber letztlichg nicht sicher. Irgendwo hier muss er sein, wohl der Wirbel der nicht wirbelt...

Egal, wir können die Fock ja auch normal hochziehen und später wieder Einholen. Also den neuen E-Motor dran und erst einmal raustuckern..

Leider hat der Motor ganz andere Abmessungen... und beim Versuch alles klar zu machen liege ich etwas ungünstig auf meinem unteren Brustkorn. Als das dann knackt und etwas schmerzt... habe ich erst einmal keine Lust mehr zu segeln. Hab' ich mir jetzt etwa die Rippe angebrochen und fange mein Rentnerlebe mit Arztbesuchen an? Ich will das nicht!

Samstag, 01. September 2018

Irish Folk und Scotch Whisky

Von w-scharfenberg, 23:45
Auf diesen Tag habe ich michg lange gefreut: der erste Tag im Ruhestand und dann gleich ein Irish Folk Festival mit Whisky-Tasting in Ramelsloh! Mein Freund Michael, mein Schwiegersohn und kurzentschlossen mein Nachbar kommen mit. Am Anfang bin ich ein wenig enttäuscht: Nur 5 Whiskys, das ist ja die Sparversion. Aber dann sind wir alle begeistert!

Die Whiskys sind super ausgewählt, kein Billigsch...  Hartwig, der Tasting Spezialist führt uns in die Kunde der Wahrnehmungen und des Whiskys als solchem auf spannende und lustige Weise ein, Super!

Die Stimmung auf dem Platz ist ausgelassen, die Musik in Ordnung, man trifft sich und redet ein paar Worte: ich freue mich auf's nächste Jahr