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RoundTheWorld

Bericht ueber unsere Weltreise 2005 und alles was so folgt...


Dienstag, 27. September 2022

Bilderreise Malawi

Von w-scharfenberg, 09:05
Hier ist unser offizieller Reiseblog, mit Fotos! https://www.polarsteps.com/svagtswebdeVagts/5717245-malawi-hands-at-work

Mittwoch, 21. September 2022

Richtung Liwonde ins Safari Camp

Von w-scharfenberg, 19:38
Heute können wir ein paar Minuten länger schlafen denn es geht heute weiter, von Detza nach Liwonde. Unser Fahrer Blessing fährt uns sicher über die löcherigen Straßen von Malawi. Völlig durchgerüttelt und durchgeschwitzt kommen wir gegen 13:30 an. Die Safari soll um 14 Uhr starten aber wir überreden den Fahrerguide uns etwas Zeit zu geben

Dienstag, 20. September 2022

Abschied vom Carepoint in Malawi

Von w-scharfenberg, 19:05
Es ist soweit, wir nehmen heute Abschied von den Kinder und dem Careteam. Zunächst wird aber noch gespielt. Es ist schön anzusehen wie die Kinder alle miteinander soielen ohne zu streiten, wie sie einfach neue Spiele gemeinsam erfinden/entwickeln. Heute gibt es ein Festessen: Reis, Gemüse und Fleisch. Anstelle von Wasser gibt's Ananassaft. Nach dem Essen dann noch nette Worte, natürlich ein Gebet und Abschieds-Gruppenfotos. Danach werden die Kinder nach Hause geschickt. Nun können wir uns in Ruhe von den Careworkern verabschieden. Wir geben jedem ein "Carepaket" mit: 5 kg Reis, 1 kg Salz, 1 kg Zucker, Fertiggerichte und eine Stange Seife

Montag, 19. September 2022

Ein ganz normaler Tag

Von w-scharfenberg, 21:37
Heute morgen ist "Männergebet" angesagt... Nicht gerade mein Spezialgebet. Wir treffen uns im Servicepoint mit den männlichen Mitarbeitern. Es ist aber eher eine Gesprächsrunde in der wir etwas über Deutschland erzählen sollen. Anschließend kommen die Frauen dazu und wir haben ein normales morgendliches Treffen. Eigentlich sollte es heute zum Carepoint Mnugere gehen, dort ist aber gestern ein Kind gestorben und es wird heute beerdigt. Daher sind wir dann nach Puntzi gefahren. Die Kinder ware so aufgeschlossen und munter, dass sie uns zum spielen animiert haben bevor wir auch nur etwas unternehmen konnten. Abends hat unser Koch Steak zubereitet, wie immer sehr lecker aber leider ein wenig zäh... . gelobt sei das Schweitzer Messer😀

Freitag, 16. September 2022

Wasserschaden

Von w-scharfenberg, 21:30
Nachts wache ich auf und muss zum Klo. Das Licht geht nicht, aber das ist schon normal. Nun funktioniert das Wasser auch nicht, naja, wir hatten schon gehört, dass das vorkommen kann. Morgens höre ich dann den Grund dafür: in der Nacht gab es einen Wasserschaden, der Hahn in der Küche war undicht geworden. Zum Glück ist Kupa und dann auch Steffi von dem. Geräusch wachgeworden und haben das Wasser abgedreht und dann wieder alles trocken gemacht. Dann haben sie Eimer mit Wasser gefüllt um die Klos zu spülen. Der erste Eimer hatte ein Loch, erneut feudeln und einen anderen Eimer nehmen. Der hatte ebenfals ein Loch... Später am Carepoint machen wir erneut einen Homevisit. Das ist eine eigene Geschichte... Heute ist der zweite Maltag, diesesmal mit Ölfarbe. Das Ergebnis ist ganz passabel,nur die Farbe reicht nicht.

Donnerstag, 15. September 2022

Maltag

Von w-scharfenberg, 21:25
Wir fahren wieder zum Carepoint. Heute wollen wir gemeinsam mit den Kindern den Raum weiß anstreichen, ein Erlebniss der besonderen Art: Drei deutsche Männer, vier Männer und vier Frauen aus Malawi und ca acht Kinder teilen sich 3 Rollen und 5 Pinsel sowie 3 Farbeimer mit einer wässrigen Farblösung um einen 40 qm kleinen Raum zu streichen. Das Ergebnis ist entsprechend: scheckig! Langsam lernen wir immer mehr Namen und Gesichter der Betreuer (Careworker) und der Kinder. Die Kinder werden immer zutraulucher. Mit den Careworkern können wir uns leider kaum kommunizieren. Selbst die Translator im Internet kennen Chi Chewa nicht

Mittwoch, 14. September 2022

Erste Begegnungen mit der Bevölkerung

Von w-scharfenberg, 21:29
Heute Morgen gind es zunächst in die hiesige Zentrale von "Hands at Work" Gegenseitiges vorstellen und dann schon ab in Arbeitsgruppen zum Thema Sünde. Na ja... Dann die Fahrt zu unserem Carepoint. Abenteuer pur, die Strecke würde selbst ich nicht gerne fahren. Die "Straße" ist vielleucht 4m breit und besteht aus getrocknetem Lehmboder. Leider wurden durch vorangegangenem Regen tiefe Rinnen fortgespült. Danach ist dann alles wieder festgetrocknet. Als wir am Servicepunkt ankommen sind alle Kinder (ca. 40) draußen und empfangen uns singend. Durch COVID sind wir die Ersten Weißen nach über 2 Jahren Ruhe. Somit gibt es hier durchaus auch Kinder die nie zuvor einen Weißen gesen haben Wir gehen in das kleine Gebäude und setzen uns auf den Boden. Alle stellen sich mit dem Namen und gegebenenfalls einer kurzen Selbstbeschreibung vor und erzählen ob es ihnen gut geht oder sie gerade Probleme haben. Nebenbei wird viel gebetet, auch für diejenigen die zuvor von Problemen bereichtet hatten. Nun geht es nach draußen und wir spielen zusammen verschiedene Spiele. Gut ausgedach förden sie ein schnelles zusammenwachsen aller. Nachmittags sind wir in kleinen Gruppen zu Hausbesuchen unterwegs. Eine Erfahrung die ganz tief unter die Haut geht. Alle Kinder in diesem Carepoint sind Waisenkinder oder haben ganz besondere familiäre Probleme. Es sind die "Most vulnerable Children", meist verwundbaren Kinder. In unserem Fall sind es zwei Mädchen, 11 und 14 Jahre alt Die 11 Jährige geht in die 3. Klasse, die 11-jährige in die 3. Klasse. Beide wohnen bei der Oma, der Opa ist tot, der Vater unbekannt, die Mutter mental behindert. Die Mutter hatte 9 Kinder. Drei sind tot, 3 Brüder und 3 Schwestern leben. Die Mutter und drei Geschwister sind Mental behindert, wohnen aber auch bei der Oma. Das Feld von dem sich diese ganze Familie ernähren muss ist durch unklugen Anbau fast unfruchtbar. Einzig die Oma verdient sich etwas dazu indem sie die Felder der Nachbarn pflegt. Eine Situation die fast unvorstellbar ist. Es ist kein Kunststück sich vorzustellen was mit den beiden Mädchen passiert wäre wenn sie nicht am Carepoint etwas zu essen bekommen würden. Und die Vorstellung was passiert wenn die Oma stirbt ist unbeschreiblich. Abends in der Unterkunft unterhalten wir uns noch viel über unsere Erlebnisse und die Möglichkeiten die Situation zu verbessern

Dienstag, 13. September 2022

Landpartie in Malawi

Von w-scharfenberg, 21:04
Es geht weiter zu unserem eigentlichen Bestimmungsort: Detza. Die Straße ist so wie man es sich vorstellt:geteert aber meist in schlechtem Zustand. Am Staßenrand sind wirklich überall Häuser und Menschen zu sehen, es gibt keine ungenutzten Ecken. Der Boden ist hart getrocknet und teilweise staubig, die Äcker karg, Bäume nur vereinzelt. Nach 1,5 Stunden erreichen wir unsere Unterkunftin Detza. Sie ist spärlich möbliert aber sons sehr guter Standard. Wir bekommen (da verheiratet) das einzige Zimmer mit privatem Bad. Kuga, unsere Partnerin vor Ort, begrüßt uns herzlich. Wir bekommen Zeit uns einzurichten. Dann die erste Besprechung, angereichert mit Gebeten Um 21 Uhr liegen wir alle in den Betten

Montag, 12. September 2022

2ter Versuch - Es geht los

Von w-scharfenberg, 21:48
Mit gespannten Gefühlen geht es auf zum 2ten Versuch nach Malawi zu kommen: und es geht wirklich los. Zunächst mit ITA Air (früher ALITALIA) nach Mailand Linate, dem alten Mailänder Flughafen. Hier sollen wir den Shuttle nach Mailand Malpensa nehmen. Vor Ort stellen wir fest, dass wir umsteigen müssten und anstatt 45 Minuten etwa 2 Stunden bräuchten. Das Risko erneut einen Flug zu verpassen wollen wir nicht eingehen und nehmen ein Grossraumtaxi. Alles klappt, mit Zwischenstop in Rom bringt uns die ETIOPIAN sicher nach Addid Abeba und dann nach Lilongwe. Am Flughafen besorgen wir uns das Visum und auch noch SIM Karten für die Handys. 3,6GB für 6 Dollar! Wir werden für eine Nacht in WENDELS Pension gebracht. Ein wunderschöner Ort, friedlich schöner Pool, netter Garten und superliebe Betreuung und Essen. Danke! Am Abend hat Jürgen einen Besuch bei der EU-Vertretung für uns organisiert. Wir erfahren viel über deren Arbeit und Sorgen. Aber das ist ein eigenes Kapitel

Sonntag, 11. September 2022

Fehlstart

Von w-scharfenberg, 14:35
Eigentlich wollte ich diesen Blog nicht mehr betreiben da er vom Anbieter seit bestimmt 10 Jahren nicht mehr modernisiert wird. Egal, mangels eines neuen Blogs bin ich wieder hier! Wir sind auf dem Weg nach Malawi. Auf dem Weg heißt wir sind gestern um 14 Uhr Richtung Flughafen Hamburg aufgebrochen. Zunächst klappte alles perfekt, Anfahrt, Check-In, Sicherheitskontrollen, alles ging zügig. Dann kamen die ersten Meldungen über eine Verzögerung des Flugs nach Paris. Die Verspätung immer größer bis schließlich ein Anschluß dort nach Nairobi unmöglich erschien. Der Mitarbeiter von Air France legte sich richtig ins Zeug und hat uns komplett umgebucht. Jetzt ist die Route Hamburg, Mailand, Addis Abeba, Lilongwe...aber leider einen Tag später. Hotels sind in Hamburg angeblich ausgebucht (Hafengeburtstag) nur das Flughafenhotel RADDISSON hätte noch etwas frei. Das müssten wir aber selbst bezahlen und uns später erstatten lassen. Dort haben wir dann 1,5 Stunden für den Check-In gebraucht Dieses doch recht große Hotel hatte nur eine Mitarbeiterin am Front-Desk! Es ist 14:35 und: wir sind an Bord der Maschine nach Mailand. Dort müssen wir und unser Gepäck zum anderen Flughafen bevor wir dann dort neu einchecken. Es bleibt spannend 17:20, wir sind in Mailand. Haben ein Großraumtaxi vom Linate zum Malpensa Airport genommen. Häätten wir den Shuttlebus genommen wären wir evtl. Wieder hängengeblieben. So abe sollten wir den Flieger nach Addis Abeba gut erreichen.