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RoundTheWorld

Bericht ueber unsere Weltreise 2005 und alles was so folgt...


Dienstag, 31. März 2015

Wandertag

Von w-scharfenberg, 23:29
Monas Ohren geht es besser... Glück gehabt! Wir entscheiden uns, den Tag dennoch ruhig angehen zu lassen. Das Auto bleibt stehen und wir laufen Richtung Stadt. Zugegeben, so eine richtige Innenstadt wie gehofft finden wir nicht.
Die Anziehungskraft läßt uns die Straßen Richtung Meer nehmen und nach einigen Zwischenstops in Cafes kommen wir dann am Hafen von Riposto an. Kein Strand! Was tun? Nach links und dann so weit bis wir am Strand sind... haben wir ja schließlich vom Balkon aus gesehen.
Es ist eine ganz schön lange Strecke, leider ohne Restaurants. Hätten schon gerne etwas gegessen, Na ja, dann eben nicht.
Der Strand ist unspektakulär, die Füße müde, die Mägen leer: wir drehen um.
So ernähren wir uns weiter von Espresso und kleinen Küchlein. Erschöpft kommen wir nach einigen Stunden wieder in der Wohnung an und ruhen etwas. Um 19:30 starten wir, wieder zu Fuß, zum von Maria empfohlenen Restaurant Novecento, nur 500 m entfernt, Es ist hell erleuchtet... aber geschlossen. Die Navi zeigt ein weiteres Restaurant ganz in der Nähe... wir gehen hin: nicht mehr vorhanden! Sylvia fragt und man schickt uns Richtung Innenstadt nach weitern 800 m kommen wir an: geschlossen. Was bleibt? wWir laufen auf:s gratewohl weiter: nichts! Wir fragen erneut: fragende Blicke zurück... ach ja, da gibt es eines, sollen wir euch fahren? Wir lehnen ab, da das zu weit weg ist. Also zurück zum Auto, telefonisch ein geöffnetes Restaurant ausgemacht hingefahren: Volltreffer! Das "La Spiga" ist groß, geöffnet und gut!

Montag, 30. März 2015

Mit Schallgeschwindigkeit in die Sonne

Von w-scharfenberg, 22:51
...na ja, in die Sonne würde auch bei der Geschwindigkeit zu lange brauchen... aber nach Sizilien, wo seit gestern die Sonne scheint. Aber nun der Reihe nach: heute Morgen sind wir, zusammen mit Ramona, zum Flughafen. Zuerst einmal nach Köln, umsteigen in den Flieger nach Catania und... warten. Der Zubringer aus Berlin hat Verspätung (was für Berlin ja typisch ist) aber de Pilot verspricht trotz 30 Minuten Verspätung eine pünktliche Landung. Es gibt einen Luftstrom in unsere Richtung mit 300 km/h. Und so fliegen wir dann mit seiner Unterstützung mit 1200 km/h (Schallgeschwindigkeit) über Grund der Sonne entgegen. Nur der Aufsprung und der Absprung auf diesen Luftstrom ist etwas rappelig!

Auf Sizilien wartet ein brandneuer Clio auf uns (hoffentlich bleibt er heil) und  mit dem geht es nach Giarre, einer Stadt am Fuß des Ätna. Zu meiner Überraschung ist er nicht aktiv... so kenne ich ihn nicht. Leider ist der Flug Mona auf die Ohren geschlagen und so besuchen wir Abends noch die Apotheke. Hoffentlich ist es morgen besser!

Ich hoffe, Carsten hat in unserem Garten nicht zu viel zu tun, denn in Deutschland ist ja Unwetter angesagt. Wie gut, dass ich mich verkrümelt habe...

Sonntag, 16. November 2014

Wir machen den Abflug

Von w-scharfenberg, 22:27
Um 4:00 reißt uns der Wecker aus dem Schlaf, eine Stunde später sitzen wir im Auto. Auch um diese Zeit am Sonntagmorgen ist hier schon etwas los, wiederum eine Stunde später ist es hell und die Orte voll erwacht. Gut in der Zeit erreichen wir den Flughafen, der Check-In läuft reibungslos und wir sitzen nun am Abfluggate.

Erste Etappe geschafft, dieses Mal ohne Schrei- und  Kotzkinder... In Dubai schnell die Uhr umgestellt, Zeitversatz kenne ich noch vom Hinflug. Dann vertreiben wir uns die Zeit mit Ladenbummeln, Kaffeetrinken und... ja eigentlich wollten wir dann noch ganz in Ruhe auf den Topf als Sylvia fragt welche Zeit wir wirklich haben... ein Blick auf die Flughafenuhr... verdammt! Die Ruhe ist vorbei, Gate-Schließung war vor einer Minute! Laufschritt marsch und wir erreichen als letzte das Flugzeug... puh, das war knapp!

Im Flieger treffen wir dann Erik, unseren Schwager... die Welt ist klein.

Hamburg erreichen wir wieder problemlos, auf das Gepäck brauchen wir nicht lange zu warten... weil wir das schon vorher an der Passkontrolle tun durften

Mit Mona telefoniert, sie holt uns in Harburg ab. Bis dahin kommen wir Dank HVV ja zügig... dachten wir. Die Realität holt uns schnell ein. Erste Hürde: der Fahrkartenautomat. Obwohl ich ja Hamburger bin ist mir nicht automatisch klar was der Unterschied zwischen Kurzstrecke, Nahbereich, Großbereich und Gesamtnetz ist. Ich wähle Nahbereich und entscheide mich danach doch die Tickets für Großbereich (o.Ä.) zu nehmen. Dann den Zug geentert und es geht auch bald los. Ein paar Stationen danach die Ansage, dass der Zug auf Grund von Bauarbeiten endet und ein Schienenersatzverkehr eingerichtet ist. Auch die U3 könne man nehmen. Das ganze natürlich nur in deutsch, ist ja nur der Airport-Express (sollte man ihn doch Flughafen Schnellbahn nennen?). Gut, wir steigen gezwungenerweise aus. Rolltreppe? Fehlanzeige! Also alle Gäste mit Gepäck am schleppen, toll! In der U3 versuche ich den optimalen Umsteigebahnhof per Internet zu finden... erneut Fehlanzeige: keine Info über bereits fahrende Züge. So steigen wir dann am offiziellen Umsteigebahnhof um: Hauptbahnhof.  Rolltreppe: außer Betrieb! Nächstes Gleis... Rolltreppe Fehlanzeige... wieder schleppen... runter in die Katakomben, natürlich keine Rolltreppe... hoch zum Gleis... erneut schleppen... ich nehme mir vor: die nächsten zwei Jahre werde ich den HVV nicht mehr nutzen. Es ist wirklich ein Scheißladen! Meine Empfehlung: Dienstreise der HVV-Verantwortlichen nach Shanghai, der Partnerstadt von Hamburg. Da dann aber bitte nicht saufen und fressen sondern Bahnfahren, lernen und nachmachen. Was die Chinesen früher gemacht haben sollten wir nun nachmachen.

Nach eineinhalb Stunden sind wir schon in Harburg und genießen den Luxus die letzten Kilometer mit dem Auto gebracht zu werden

Samstag, 15. November 2014

Doppelsuperessen

Von w-scharfenberg, 23:28
Der Morgen beginnt völlig entspannt. Sya nimmt noch vor dem Frühstück ein Bad im Pool, ich erst im Anschluss. Das Frühstück wird uns im Pavillon im See gereicht, ein wunderschöner Platz. An Stelle von gepresstem Saft gibt es eine Kokosnuss in Form einer Maus.

Das für 10:00 Uhr angegkündigte Krokodil sehen wir leider nicht da wir wieder auf Tour gehen. Und dann werden wir zu einer Familie zum Essen eingeladen! So ändert sich de Plan... Eigentlich wollten wir nur eine Bootstour auf dem Fluss machen und dann im Hotel Lotus Paradise den paradiesischen Gärten genießen. Nun fügen wir nach der Bootstour ein paar Pausenfüller ein: Schildkrötenfarm, Strand, Ingwerbier... Und landen später in einem hübschen Garten zwischen spielenden Kindern und der ganzen Familie. Hier spielen die Kinder wirklich noch mit dem was sie finden und setzen ihre Phantasie ein. Das Essen ist toll! Vom Prinzip das Gleiche wie in den Restaurants aber einfach noch etwas individueller gewürzt. Dass wir natürlich wieder mit den Fingern essen brauche ich hier wohl nicht zu erwähnen... Kurz nach 18 Uhr sind wir dann im Hotel... Immer noch allein. Der Pool wartet auf uns und wir wollen ihnauch nicht zu lange warten lassen. Um 20:00 Uhr dann erwartet uns noch etwas: das angekündigte besonder Sri lankisches Essen! Und der Koch hat sich wirklich etwas einfallen lassen: außer dem Reis alles Schalen mit Gerichten die wir bisher noch nicht hatten: Jackfrucht, panierte gefüllte Pepperonie, Thunfischcurry... Wir Sind begeistert! Kein Besteck eingedeckt...  soll ja original sein! Ein letztes Bier im Seepaviion, packen, schlafen ....

Freitag, 14. November 2014

Sylvia und Wolfgang allein im Hotel

Von w-scharfenberg, 22:30
Nachdem gestern 12 Gäste von Chamaelion Reisen hier angekommen sind, also ca. 400% mehr Gäste im Hotel sind reisen wir ab und warten was der Tag so bringt. Zunächst bringt er einen Platten Reifen. Das bemerkt Wasanthe aber noch im Hotel und wechselt ihn eben aus. Dann bringt er uns viele Ausblicke auf den indischen Ozean, einfache Unterkünfte ab 3 €, tolle Hotels ab 300 €... und überall Ruinen als Überbleibsel des Tsunami. In Unawatuna machen wir einen Stop, wandern den teilweise stark frequentierten Strand entlang und trinken ein Ingwerbier, lecker und erfrischend! Der Ort ist in russischer Hand und für ruhesuchende Urlauber nicht zu empfehlen. Weiter geht es nach Galle, der größten Stadt weit und breit. Wir Zotteln durch die Altstadt in der Festung, nett, touristisch und sicher nichts für einen langen Urlaub. Weiter die Küste entlang, Mittagessen in einem einfachen Restaurant, An einem Denkmal für die Tsunami Opfer machen wir Halt. In einem kleinen Ort sind 249 Einwohner gestorben, dazu noch 1200 Fahrgäste eines vorbeifahrenden Zuges.

Dann noch eine Massage im vorbeifahren (Yoga gab es leider nicht) und ab ins Hotel. Da wartet die Mannschaft schon gespannt, wer denn die einzigen Gäste des Tages sind. Gut gegessen und mit dem Küchenchef gesprochen. Er bereitet uns morgen ein besonderes Sri lankisches Essen. Wir sind gespannt

Mittwoch, 12. November 2014

Jetzt wird es heiß

Von w-scharfenberg, 21:47
Die Nacht ist überlebt. Dass es hier so kalt sein kann hatten wir gelesen aber nicht ganz geglaubt. Das Frühstück ist OK. Dann resen wir entspannt ab.

Zunächst geht es durch das Hochland mit seinen Teeplantagen. Hier wird der Tee, im Gegensatz zu Indien, noch gepflückt und nicht geschnitten. Ob das einen Qualitätsunterschied gibt? Keine Ahnung! Ab und an hält Wasanthe und ich kann ein paar Bildchen machen. In Ella trinken wir einen Tee und dann geht es langsam aus dem Gebirge herunter an die Küste. Wir schlagen vor, einen kleinen Essenstop einzulegen... und Wasanthe braucht bestimmt eine Stunde bis er das passende findet. Aber die Wahl ist gut: ähnlich wie in den Hotels gibt es ein Buffet. Dieses ist noch angereichert mit zusätzlichen Gerichten, für die man aber bezahlen muss. Echt lecker... und kostet gerade einmal 3 € pro Person. Nun geht es weiter, nach einiger Zeit passieren wir den Nationalpark Uda Walawe. Hier wollten wir ursprünglich hin. Aber nachdem wir in Kaudulla gewesen sind verzichten wir. Wasanthe hält Ausschau nach Elephanten... und wird schließlich fündig: am Staudam des Uda Walawe Sees ist einer direkt hinter dem Zaun, so dass wir ganz nahe daran sind! Bald kommen wir an die Küste... leider versperren Hotels die Sicht auf das Wasser und die Strände. Alles ist touristisch erschlossen und wir sind noch nicht wirklich begeistert. So geht die Zeit ins Land. Bei Ahangama fährt Wasanthe zielstrebig ein Hotel an, das Garton's Cape Hotel. Wir nehmen das schönste Zimmer, riesiger Balkon mit eigenen Liegestühlen, ein Whirlpool im Bad... und fast die einzigen Gäste (wie fast immer). Das Abendessen wird auf der Dachterasse serviert... Isa würde sagen: Ein Träumchen!

Dienstag, 11. November 2014

Wenn man ganz unten ist kann es ja nur bergauf gehen

Von w-scharfenberg, 19:17
5:30 kurz vor dem Weckerklingeln wache ich auf. Wir müssen um 7:00 los damit wir um 12:25 den Zug nach Nuwara Eliya bekommen. Die Zugfahrt ist ein Touri -Muss, aber alle Tickets sind reserviert. Es gibt nur direkt vor der Abfart am Bahnhof welche. Wir sind gut in der Zeit unx es reicht sogar für ein Päuschen. Um 11:25 sind wir am Bahnhof...dumm nur,dass sich die Abfahrt geändert hat... auf 11:10 ... gut aber, dass der Zug Verspätung hat. Also schnell ein Ticket gekauft... m Mist, die Fotoausrüstung ist noch im Auto... kleiner Spurt... Tasche gegrifffen... Surt zurück... Fahrkartencheck... Spurt zum Zug... reinspringen... und dann die Erkenntnis: wir hätten una gar nicht so beeilen müssen - der Zug fährt erst nach 20 Sekunden los.

Die Fahrt ist wirklich schön und wir sehen das Touri-Muss ein. Es geht durch Täler, über Brücken und Bergrücken, vorbei an Villen und Arbeitersiedlungen ruckelnd und zuckelnd bis Nanu Oya. Dort ist Wasanthe gerade eingetroffen und holt uns vom Zug ab Nach einigen Kilometern sind wir in Nuwara Eliya, einer Stadt die scheinbar mehr Hotels als Einfamilienhäuser hat.


Der Stadtbummel wird etwas erschwert durch den einsetzenden Regen. Wir laufen ein bischen hier und ein bischen da. Nichts wirklich aufregendes. 

Das Grand Hotel ist ein Highlight. Alt englisch, toller Garten... wir haben da ein eher einfaches Hotel oben am Berg. Aber die Aussicht ist schön und das Essen OK. Leider wird es aber recht kalt. Ich versuche nachts den Heizlüfter in Betrieb zu nehmen. Leider sind Stecker und Kabel völlig ruiniert und so begnügen wir uns mit Zusatzdecken und Socken...

Montag, 10. November 2014

Nun geht es erst einmal bergab...

Von w-scharfenberg, 21:21
Heute verlassen wir das Elephant Corridor und fahren runter an die Ostküste, nach Triconmalee. Hotel ist noch nicht gebucht, mal sehen was Wasanthe uns aussucht. Dort ist dann schnorcheln angesagt... ob das als Brillenträger gut geht?Nein natürlich nicht. Und wenn man ehrlich ist gibt es hier auch nicht viel mehr zu tun. Wir fahren ein wenig durch die Gegend sehen uns einen H indutempel an ... umfahren den zweitgrößten Naturhafen der Welt... alles recht unspektakulär

Sonntag, 09. November 2014

Wir haben den Gipfel erreicht

Von w-scharfenberg, 21:21
Nach dem frühen aufstehen erst einmal in unseren Pool gehüpft... richtig schwimmen kann man in ihm zwar nicht, aber dafür ist er nur für uns und direkt auf der Terasse...

Nach dem Frühstück fahren wir zum Lions Rock, einem gewaltigen Felsen (selbst die in Schweden sind dagegen winzig) und besteigen ihn. Das ist eher anstrengend als gefährlich, denn es ist alles ausgebaut mit Treppen, stufen und Wendeltreppen. Unterwegs werde ich durch die Ansicht der Bildnisse der Wolkenmädchen, alle mit  wundervollen unbedeckten Brüsten ausgestattet, wieder aufgemuntert. So sind wir dann nach ca. einer Stunde oben, über 200 m über dem sonst flachen Gelände. Die Aussicht ist leider nur mittelmäßig, da die Luft wieder diesig ist. Unser Hotel können wir zwischen all den Bäumen nicht ausmachen.

Nachmittags dann eine Fotosafari in den Kudawella Nationalpark (der empfohlene Minnerya-Park hatte leider keine Elephanten und so wurden wir weitergeschickt) und sehen weit über 100 wilde Elephanten aus unmittelbarer Nähe. Wirklich schön!


Vorerst nichts neues weil die Technik nicht will

Von w-scharfenberg, 09:34
Sind in Sigiriya. Uns geht es super. Die Technik will nicht wie sie soll. Um nicht genert zu sein gibt es erst einmal nichts mehr

Samstag, 08. November 2014

Beim Medizinmann

Von w-scharfenberg, 21:03
Sylvia nutzt den Pool noch vor dem Frühstück, ich unternehme eine kleine Fotowanderung auf dem Hotelgelände. Nach dem Frühstück verlassen wir das Galavilla mit der Absicht, später einmal wieder hierher zu kommen... für etwas längere Zeit. Der Weg nach Sigirya führt über Matale und Dambulla. In Matale besichtigen wir einen Hindutempel der an Farbenfreude kaum zu übertreffen ist. Auf dem Weg liegt ein Gewürzgarten und wir machen Halt. Ein netter Führer, angeblich ein Ayurvedaarzt kurz vor dem Abschluss, erklärt die Pflanzen. Wir kennen fast alles aus Indien, staunen aber netterweise. Ich bekomme einen ayurvedischen Haarentferner aufs Bein. Später dann noch eine Nackenmassage "for free", natürlich bekommen die Masseure 3 € Trinkgeld... Dann gibt es vom Medizinmann eine Liste der vorhandenen Medikamente und die Erklärung was daran so einzigartig ist (Haarentferner hält 4 Wochen vor, Tiger Balm brennt nicht, Öl heilt alle Muskel, Gelenk- und Sehnenleiden...) Weietr hinten im Shop dürfen wir die Liste dann zeigen, damit die Medikamente eingepackt werden können. Ein Blick auf die Preise verrät, dass hier richtig abgezockt wird. Wir kaufen dennoch ein paar Kleinigkeiten... und sind fast 100 € los. (Nachtrag 27.11: Versprechen der Wirkung natürlich nicht gehalten...) In Dambulla angekommen ist es richtig heiß (gefühlte 137,8 Grad). Trotzdem steigen wir hoch zu den Höhlentempeln und erforschen die fünf Höhlen die angefüllt sind mit Buddha Statuen. Das nächste Hotel ist das Elephant Corridor in Sigirya. Die Anlage erforschen wir zu Fuß... mit einigem Aufwand. Der Pool der 22 Suiten Anlage liegt in 500 m Entfernung. Irgendwo dahinter die Ayurveda-Anlage. Pferdeställe, Hubschrauberlandeplatz, Teiche und Biogärten... dann fängt uns ein Mitarbeiter mit seinem E-Golf-Cart ein und zeigt uns alles auf die faule Weise. Hier ein paar Vögel mit Jungen, dort ein Pfau... wollen sie einmal reiten? ... alles umsonst. Aber wir lehnen dann den Ausritt mangels Können doch liebe ab. Nach dem Essen auf der Terrasse desinfiziert und ein kleines Bad im eigenen Mini Pool... so lässt es sich leben!

Freitag, 07. November 2014

Hundewecker

Von w-scharfenberg, 04:47
Für manche ist es ja vielleicht ein schönes Geräusch: Hundegebell und -geheule. Ich liebe da eher die Laute die meine Aqurienfische von sich geben ;-)  Mehrmals in der Nacht bin ich von dieser Geräuschkulisse aufgewacht, Sylvia natürlich nicht...

Wir bestellen uns Frühstück und gehen davor schwimmen. Der Pool ist nicht geheizt und da wir hier ziemlich hoch in den Bergen sind ist er etwas kühler als in Indien aber immer noch gut auszuhalten Die Kulisse ist ein Traum: Berge, urwaldähnliche Wälder, ein über die Felsen quirlender Bach, das Hotel hoch über dem Pool... einfach schön
Frühstück ist hier nach Bestellung frisch zubereitet, die Sri Lanka typischen Gerichte brauchen 45 Minuten, daher ist Vorbestellung angesagt.
Wasanthe, unser Fahrer/Guide ist heute wieder gut drauf. Er hat gestern noch die ganze Hotelanlage ausgekundschaftet. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15 km/h rast er den 17 km langen Weg in die Stadt herunter. Wir sind erwartungsgemäß zu spät für die Zeremonie im Zahntempel. Dafür haben wir mehr Zeit uns die schöne Anlage von Wasanthe erklären und zeigen zu lassen. Und wir kommen gerade noch am Zahnschrein an als dieser verschlossen wird. Was für ein Zahn denn nun überhaupt, wird sich der uneingeweihte fragen... es ist ein original Backenzahn von Buddah... wow!

Im Anschluß erwandern wir die Innenstadt die so wie zu erwarten lebendig ist, schließlich ist Kandy die zweitgrößte Stadt des Landes
Irgendwann sind wir platt, haben keine Lust noch auf die Vorführung Sri Lankischer Tänze zu warten und entscheiden uns für Entspannung im Hotel. Poolplantschen, Bierchen trinken, Fotosafari über das Hotelgelände, so bringen wir die Zeit bis zum Abendessen hinter uns. Nach dem Essen gesellen sich Wasanthe und die Managerin des Hotels zu uns. Wir bekommen eine Führung durch die Hotelzimmer. Neben unserem ist nur ein einziges Zimmer belegt. Die Zimmer sind individuell nach den Elementen designt: Erde, Wasser , Luft, Sonne und Mond, Metall, wir finden die anlage ist ein echtes Hideaway. Schade dass wir nicht genügend Zeit zum Verweilen haben.
Bei einem Glas Arrak erfahren wir dann auch, was es mit dem Hundegebell auf sich hat: die Hunde beschützen die verschiedenen Häuser vor Übergriffen von Affen. Mit diesem Wissen wird das Gebell und Gehäule dann auch akzeptabler!

Donnerstag, 06. November 2014

Es geht weiter

Von w-scharfenberg, 22:21
Wieder ein langer Tag: Aufstehen um 4:00 , Abfahrt um 4:30 nach Kochi, Flug um 9:45 nach Colombo / Sri Lanka. Eine Stunde Später sind wir da, als erste durch die Immigration und schon empfängt uns Sunny, der Inhaber von Rubin Reisen. Wir besprechen kurz den Ablauf der Reise bei einem Tee im Tamarinde Tree Hotel. Draußen wartet Wasanthe, unser Driver-Guide für die nächsten 10 Tage. Das erste Ziel ist Kandy im Zentrum der Insel. Wir machen einen Zwischenstopp im botanischen Garten. Absolut sehenswert! Wir laufen bestimmt 2 Stunden herum, haben nur einen Bruchteil gesehen und sind schwer angetan. Besonders stark empfinden wir einen Bambushain, er ist wie eine Wand aus 20 cm starken Bambusrohren angelegt und hat eine Größe in der man wohnen könnte... nur dass die Bambuswände leben und weiterwachsen. Ein anderer Baum fasziniert ebenfalls: die Äste haben immer wieder Wurzeln nach unten die dann wie ein weiterer Baum wachsen und ihrerseits Äste austreiben. Spannende Frage: wie groß kann so ein Baum werden?

Langsam wird es spät und wir müssen weiter, unser Hotel, das Galavilla Boutique Hotel liegt 17 km hinter Kandy. Die Navi sagt 32 Minuten. Hmm, nach 32 Minuten haben wir gerade einmal ein drittel des Weges geschafft! Die Straße ist schmal, das Verkehrsaufkommen groß, der Gegenverkehr breit. Wasanthe wird langsam nervös, die Nacht immer dunkler und die Straße immer schlechter. Dann erreichen wir das erste Hinweisschild zum Hotel: 2,5 km in die Nebenstraße. Nebenstraße? Neben = ja, Straße = Nein! Es ist ein Weg am Berghang, teilweise ist erkennbar, dass er früher geteert war.Und hinter jeder Kurve das Gleiche: es geht noch weiter...Doch dann passiert es: das Hotel taucht auf und erwacht mit unserem Erscheinen. Große Eisentore werden geöffnet und eine kleine Delegation zum Abholen vor das Hotel geschickt. Viel können wir in der Dunkelheit noch nicht sehen, aber es ist schon klar, dass wir hier ein echtes Hideaway gefunden haben!

Mittwoch, 05. November 2014

Es muss immer noch eine Steigerung geben

Von w-scharfenberg, 10:09
... das ist das Motto von unserem Reiseveranstalter Martin. Dem habe ich mich heute angeschlossen. Wie?

YOGA !!!

Heute morgen um 7:00 Uhr aufgestanden und dann draußen eine Stunde Yoga gemacht. Später dann noch zwei Ayurveda-Anwendungen. Der Rest wie gestern... essen, trinken, planschen, bummeln... und natürlich Geburtstag feiern. Hoffentlich wird das keine bleibende Wesensveränderung!

Dienstag, 04. November 2014

Wellness-Hotel - Ayurveda - Wolfgang !?

Von w-scharfenberg, 09:53
Wellness-Hotel - Ayurveda - Wolfgang ... Wer mich kennt wird sicher der Meinung sein: da passt etwas nicht in die Reihe. Der Wolfgang ist da sicher fehl am Platz. Nichtsdestotrotz, es ist die reine Wahrheit. Ich bin im Wellness-Resort und habe 4 Ayurveda-Anwendungen gebucht... für mich! Zwei habe ich schon hinter mir und nach den Ölmassagen fühle ich mich an wie eine 18 jährige (Stelle ich mir jedenfalls so vor).

Auch die weiteren Tätigkeiten bewegen sich in diesem Rahmen: Im Pool planschen, auf der Terasse sitzen, essen, trinken.... und abends natürlich Geburtstag feiern. Die Tradition haben wir jetzt die ganzen Tage beibehalten, hat sich schließlich bewährt.
 

Sonntag, 02. November 2014

Früh geweckt - spät geduscht

Von w-scharfenberg, 12:14
Um 4:30 Uhr wurde ich geweckt... nicht etwa vom Wecker oder Telefon... die Inderkinder von gegenüber waren aufgewacht! Ja, und dann ist es normal das die Tür aufgemacht wird und die Kinder spielen. Im Treppenhaus bringt das viel Spaß, man kann auf den Fliesen rutschen, rennen, sich im Fahrstuhl verstecken, wehtun, schreien... uvm.

Irgendwann war dann körperpflege angesagt, Sylvia duscht vor mir, ich will mir gerade die Haare einseifen... da ist das warme Wasser am Ende. Egal, ich bin ja schon etwas abgeduscht und die Haare sind naturschön!

Um 9:30 Uhr kommt Martin und fragt ob schon einer Zeitung gelesen hätte - Nein - schlechte Nachrichten. Ab heute sind die Elephantenparks vorerst geschlossen da es irgendwo in Kerala einen tödlichen Unfall gegeben hatte. Heute hatten wir natürlich den Elephantenpark geplant. Er konnte dort telefonisch niemanden erreichen !? Wir fahren trotzdem los denn Martin meint das es vielleicht trotzdem ginge... und er behält Recht. Die Parkbesitzer wissen noch von nichts ;-) .

Das Programm hat drei Punkte: Punkt 1 ist der Elephantenritt durch den Dschungel. Nicht viel anders als wir es schon kennen.


Punkt 2 ist eine Demonstration wie mit Elephanten gearbeitet wird. Die Elephanten hier werden entweder über Sprachbefehle gesteuert oder aber, wenn der Mahout auf dem Elephanten sitzt, über Fußberührungen am Ohr. Unser Mahout steuert seinen Elephanten präzise wie eine Baumaschine. Punkt drei: Elephanten waschen. Nach dem Ritt durch den Dschungel ist er ja schmutzig geworden und wir waschen ihn zu viert. Dafür revanchiert er sich im Anschluß mit einer Dusche... und ich hab' mein Shampoo nicht mit!



Nach einem Imbiss im Camp geht es per Bus zurück zum Hotel und dann mit 5 Tuktuks die hier Ottos heißen zu einem Gewürzgarten.

Samstag, 01. November 2014

Schulbesuch

Von w-scharfenberg, 17:30
Dieses war der wohl bewegendste Tag... nicht nur dieser Reise sondern für lange Zeit!

Die DIG (Deutsch-Indische Gesellschaft) Winsen hat dank Martin Cherian die Auxilium Schule in Kattappana für mittlerweile 9 Jahre stark unterstützt. Und das Albert-Einstein Gymnasium in Buchholz ist dank der Vermittlung die Partnerschule und hat hier schon viel großes geleistet, es sei nur die Einrichtung eines Computerraumes als ein Beispiel erwähnt.

Diese Schule besuchen wir heute... besuchen?... Nein, wir sind die Ehrengäste! Hauptsächlich natürlich Martin, aber wir werden alle mit einer Kapelle vom Bus abgeholt und zur Schule begleitet. In der großen Aula sitzen 700 Schüler und ihre Lehrkräfte! Wir nehmen an der Tribühne Platz und dann gibt es ein unbeschreibliches Programm. Lobesreden in alle Richtungen und indische Tanzaufführungen der verschiedenensten Stilarten von allen Altersgruppen. Natürlich werden auch Spenden (1000 € vom AEG und einige andere) und Preise für die 3 besten Schüler verteilt

Mich selbst hat im Bus der Anruf von Martin ereilt in dem er mich bat eine kurze Ansprache zu halten... vor wie gesagt etwa 750 Augenpaaren! Also schnell ein paar Ideen gesammelt und im Kopf eine Rede gehalten... die ich dann auf der Bühne irgendwie hingekriegt habe. Ende der Rede war dann die Überleitung zu unserer am Vorabend geübten Choreinlage. Bei "klaun, klaun, Äppel wüllt wie klaun! klatschen alle mit und wir bekommen riesigen Beifall... die Geburtsstunde eines neuen Chores?

Nach der Veranstaltung in der Aula gibt es einen leckeren Imbiss der von den Schwestern der Schule selbst bereitet wurde. Dann eine Gesprächsrunde mit den Schülern der 9. Klassen in 6 kleinen Gruppen. Die Berufswünsche sind durch die Bank weg Arzt oder Ingenieur...



Nach einem hervorragenden Essen in Martins Haus kommt ein Überraschungsgast: eines der Paare hat über Martin ein Patenkind, sie ist mittlerweile im Bachelorstudium, und die steht samt Mama vor der Tür! Eine Anreise über 500 km und 12 Stunden hat sie auf sich genommen! Auf der Dachterrasse haben sie sich viel zu erzählen...

Mit Schirmen bewaffnet geht es zum Bus und mit dem in die Stadt. Wir erkunden den Markt mit den verschiedenen Obst- und Gemüsesorten, lebenden und toten Tieren und natürlich Gewürzen. Dann wird eine Mühle für Kaffee und  Chili besucht. Nach dem Stadtbummel haben wir eine halbe Stunde "Freigang". Um zu unserem Bus zu kommen benutzen wir den "Linienbus", ein Erlebnis der ganz besonderen Art auf Tuchfühlung mit den Einheimischen.


 

Schulbesuch

Von w-scharfenberg, 15:25
Dieses war der wohl bewegendste Tag... nicht nur dieser Reise sondern für lange Zeit!

Die DIG (Deutsch-Indische Gesellschaft) Winsen hat dank Martin Cherian die Auxilium Schule in Kattappana für mittlerweile 9 Jahre stark unterstützt. Und das Albert-Einstein Gymnasium in Buchholz ist dank der Vermittlung die Partnerschule und hat hier schon viel großes geleistet, es sei nur die Einrichtung eines Computerraumes als ein Beispiel erwähnt.

Diese Schule besuchen wir heute... besuchen?... Nein, wir sind die Ehrengäste! Hauptsächlich natürlich Martin, aber wir werden alle mit einer Kapelle vom Bus abgeholt und zur Schule begleitet. In der großen Aula sitzen 700 Schüler! Wir nehmen an der Tribühne Platz und dann gibt es ein unbeschreibliches Programm. Lobesreden in alle Richtungen und indische Tanzaufführungen der verschiedenen Richtungen von verschiedenen Altersgruppen. Natürlich werden auch Spenden (1000 € vom AEG und einige andere) und Preise für die 3 besten Schüler verteilt

Mich selbst hat im Bus der Anruf von Martin ereilt in dem er mich bat eine kurze Ansprache zu halten... vor wie gesagt etwa 750 Augenpaaren! Also schnell ein paar Ideen gesammelt und im Kopf eine Rede gehalten... die ich dann auf der Bühne irgendwie hingekriegt habe. Ende der Rede war dann die Überleitung zu unserer am Vorabend geübten Choreinlage. Bei "klaun, klaun, Äppel wüllt wie klaun! klatschen alle mit und wir bekommen riesigen Beifall... die Geburtsstunde eines neuen Chores?

Nach der Veranstaltung in der Aula gibt es einen leckeren Imbiss der von den Schwestern der Schule selbst bereitet wurde. Dann eine Gesprächsrunde mit den Schülern der 9. Klassen in 6 kleinen Gruppen.

 

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Abenteuer Busfahrt... die Steigerung

Von w-scharfenberg, 22:28
Nur kurz, habe keine Zeit, der Bus wartet!

Diesesmal ist die Straße wegen eines Erdrutsches komplett gesperrt, Umweg: 3 Stunden... aber wir schaffen das dank eines Tricks in 1,5 Stunden: wir nehmen einen kleinen Nebenpass. Der Busfahrer traut sich nicht aber Martin läßt einen Fahrer mit PKW vorfahren. So kann er rechtzeitig Gegenverkehr an Engpässen anhalten damit wir dann mit unserem Riesenbus um die Ecken kommen.

Durch die verlängerte Reisezeit müssen wir das Ausflugsprogramm ein wenig einkürzen... es wird nur an einer Teeplantaage gehalten und ausgestiegen. Alles andere nur aaus dem langsam rollenden Bus. Auch das Mittaagessen wird gekürzt, reicht aber trotzdem.

Sind in Madurai, größter Hindutempel in Indien (siehe 2006)

Melde mich wieder

Dienstag, 28. Oktober 2014

Abenteuer Busfahrt

Von w-scharfenberg, 18:54
Heute nehmen wir Abschied von der Küste und fahren ins Hochland

Montag, 27. Oktober 2014

Ausgeschlafen

Von w-scharfenberg, 18:41
Wir brauchen erst um 8:00 Uhr beim Frühstück zu sein! Da bleibt Zeit zum Ausschlafen und für ein nettes Bad im Pool. EWigentlich erst ab 9:00 Uhr geöffnet sorgt Martin auch hier für eine Sonderregelung...

Nun geht es wieder nach Kochi, diesemal aber in den modernen Stadtteil. Zunächst erkunden wir die Stadt für 2 Stunden auf eigene Faust. Dann gibt es ein Essen im 5 Sterne Taj Hotel... ich hätte den Tag dort beschließen können. Selten so lecker gegessen!

Nun wieder ein Sya-Programm: Böötchen fahren! Vom Anleger des Hotes geht es durch die Backwaters. Nach einer "Hafenrundfahrt" machen wir eine kurze Besichtigungstour. Eine Synagoge und ein alter Palast stehen auf dem Programm. Danach werden wir wieder "freigelassen".

Mit dem Boot und dann dem Bus geht es auf Heimatkurs... dann Zwischenstop: Martin hat ein paar Flaschen einheimischen Rum und amerikanische Cola besorgt. Passt gut zusammen! Die Stimmung im Bus wird noch ausgelassener... ja heute sind wir ausgeschlafen!

Zurück im Hotel plantschen wir noch etwas im Pool bevor wir schon wieder essen... meine Waage möge mir verzeihen!

Sonntag, 26. Oktober 2014

Müde!

Von w-scharfenberg, 21:02
Auf dem Dubai Airport treffen wir die Reisegruppe von Martin Cherian... nein, nein, keiun Zufall sondern geplant. Die nächsten 10 Tage werden wir gemeinsam verbringen. Der Flug ist unspektakulär, kurz nach dem Abflug, so gegen 4 Uhr Morgens gibt es ein warmes Frühstück... ich nehme einen Rotwein dazu... und so schlafe ich wie ein Stein. Dummerweise ist der Flug kurz und mitten im Tiefschlaf, sprich nach 2 Stunden, werden wir schon wieder geweckt. Das ist FOLTER!

Am Airport wartet Martin auf uns und wir fahren in das nur 5 Minuten entfernter Quality Airport Hotel. Auch hier wieder superliebe Menschen die sich um Betten gekümmert haben. Der Dritte Einschlafversuch innerhalb von 10 Stunden gelingt auf Anhieb. Wiederum 2 Stunden später gelingt meinem Handy der dritte Aufweckversuch innerhalb von 10 Stunden ebenfalls.... and the show goes on!

Wir fahren mit unserem Reisebus (Motto: jeder hat einen Fensterplatz) nach Fort Kochi... na ja, fast: die letzten 600 m mit einer "Fähre". Dort  sehen wir uns etwas um. Die Fischer benutzen "chinesische Netze", die sind an (Holz)-Gestellen aufgehängt, werden bei Strömung abgelassen und kurz danach wieder hochgeholt. Nun sollte die Strömung das gemacht haben, was sonst ein Boot mit Schleppnetz macht... und alles mit trockenen Füßen!



Danach besichtigen wir eine Kirche. Kirche, nicht Tempel? Ja, richtig gelesen. Hier in Kerala ist die größte Glaubensgemeinschaft chistlich, 45% Prozent Christen ist schon eine Hausnummer!

Bei der folgenden Veranstaltung, es ist ein religiöser hinduistischer Tanz, dürfen wir den Tänzern eine Stunde bei ihrem Makeup zusehen. Dann werden die einzelnen Emotionsdarstellungen vorgeführt und erklärt. Das war schon interessant... wenngleich jeder von uns zeitweise den verpassten Schlaf der letzten  Nacht etwas kompensiert hat

Im Hotel dann gleich zwei Überraschungen: Es ist Sonntag, und damit besteht Alkoholverbot!  Und: Martin hat herausgefunden, dass Alkoholverbot nicht in privaten Räumlichkeiten besteht! So gibt es vor dem Essen noch etwas "Kingfisher" Bier. Das Essen findet draußen beim Pool statt und ist Spitze! Eben sind wir im Bett da hören wir den prasselnden Monsunregen: Glück gehabt!

Samstag, 25. Oktober 2014

Dubai im Schnelldurchgang

Von w-scharfenberg, 23:59
Das war wieder einmal nach Wolfgangs Geschmack... na ja... vielleicht etwas zu hart!

Am Freitag noch gearbeitet... kurz nach Hause... den Rest gepackt... zum Flughafen gebracht worden (Danke Torsten!)...und da auch schon das erste Problem: Die EMIRATES Maschine ist überbucht und wir können einen Tag später fliegen und einen Gutschein für einen Freiflug nach Indien bekommen, jeder natürlich... wir entscheiden uns dagegen. Also sofort ab in den Süden... und wir bereuen es nach kurzem: Vor uns eine Mutter mit Säugling... und der schreit(wenn er nicht gerade kotzt)... dementsprechend sinkt die geplante Schlafmenge auf etwa Null.

Ankunft in Dubai um 5:30. Nun haben wir Glück, die Metro startet ihren Betrieb und wir kommen ziemlich einfach, schnell und günstig (Tagesticket 16 AED = 3,50 EUR) zum Hotel. Das Glück geht weiter: im Savoy-Central-Apartment -Hotel machen sie uns innerhalb von 20 Minuten ein Apartment fertig und wir können ein wenig Schlaf nachholen.

Um 10:00 Uhr beginnt die Dubai-Tour. Wir wollen strikt nach Reiseführer verfahren, Kapitel: Dubai in 24 Stunden. Bei Punkt eins scheitern wir... wir finden das Frühstücksrestaurant mangels ausgeschilderter Hausnummern nicht. Na gut, an Stelle von strikt nach Reiseführer geht es ja auch frei nach Reiseführer! Nach einer Wanderung durch die verschiedenen Souks (Gold, Seide...) geht es per Fussgängerfähre über den Creek, Wir bummeln entlang des Creeks mit seinen Stückgutschiffen, durch die Gassen mit Läden für fast alles bis hin zur Metro.

Nun geht es per Metro (Hamburg, hier kannst du etwas lernen!) bis in die Nähe der künstlichen Palmeninselgruppe. Wir planen einen Fußmarsch bis zur Monorail die zum Hotel Atlantis fährt. Guter Plan / schlechte Realisierung: plötzlich sind wir inmitten einer Großbaustelle. Der Sicherheitsbeauftragte läßt uns nicht weiter: hier brauchen sie eine Sicherheitsweste, sonst müssen sie hier entlang! Und so beginnt eine Abenteuerwanderung über eine Großbaustelle... eigentlich gut denn Großbaustellen sind wirklich typisch für Dubai. Es gelingt uns zu überleben... und mehr noch: wir kommen an der Monorail an. Und so sehen wir nach kurzem das Hotel Atlantis sich näherm. Sicherlich eines der Märchenhaftesten Hotels dieser Welt. Sylvia geht auch in die Aquarienlandschaft... die ist der Wahnsinn! Ich bleibe draußen, denn der Preis ist mit 25 EUR schon recht hoch und ich hab's ja schließlich schon gesehen.



Nächstes Ziel per Taxe: Madinat Jumeihra: eine Shopping Mall mit vielen kleinen Kunstgeschäften, Restaurants, Lagunenlandschaft, Ausblick auf den Burj al Arab... wunderschön!

Nun treibt es uns zurück zum Hotel, kurzer Zwischenstop in der Emirates Mall mit integrierter Skipiste  und wir fallen in ein einstündiges Schlafkoma im Hotel. Der Wecker schafft es mit Mühe seinen angstammten Dienst zu verrichten. So steigen wir um Mitternacht ins Taxi und fahren endlich wieder zum Flughafen...

Freitag, 24. Oktober 2014

Rabeneltern!

Von w-scharfenberg, 06:24
Ja, ich muss mich outen: wir sind Rabeneltern! Lassen einfach unsere Kinder zu Hause (irgendjemand muss schließlich das Laub wegharken) und fliegen in die Sonne!

Heute abend, gleich nach der Arbeit, geht's nach Dubai. Allerdings nur für einen Tag. Morgen Abend dann weiter nach... erzäl' ich euch später...

Jetzt muss ich schnell frühstücken und dann los zur Arbeit...Tschaui!

Dienstag, 14. Oktober 2014

Visa-Antrag für Sri Lanka fehlgeschlagen

Von w-scharfenberg, 07:34
Ich hatte hier vor kurzem einen ganz anderen Text stehen... sehr böse... und nun gelöscht! Warum? Ich hatte den Antrag im Internet gestellt... und beim Bezahlvorgang wurde er jedes Mal abgebrochen... unter Verlust sämtlicher eingegebener Daten. Wenn man das dann über 20 Mal in den verschiedensten Spielarten (Browser, Daten, Zeiten, Kreditkarte von mir oder Sylvia usw) durch hat ist man ziemlich genervt.

Hier aber nun die Lösung vom Bezahlproblem beim Sri lanka Visum: Die Bank akzeptiert keine sogenannten "Firmenkreditkarten" wie zum Beispiel die Business plus Kreditkarten von Lufthansa. Also einfach eine billig-Karte nehmen und alles geht wie von selbst!

Dienstag, 29. April 2014

Hochzeitsreise per Fahrrad?

Von w-scharfenberg, 21:49
Ja... vor 31 Jahren haben wir das wirklich getan... Die Fahrräder per Bahn nach Sizilien geschickt... und ein paar Tage später sind wir hinterhergefahren. In Syracus am Bahnhof trotz aller Unkenrufe haben wir sie unversehrt in Empfang genommen. Dann per Schiff nach Malta und dort haben wir dann die Inselgruppe mit dem Fahrrad erkundet.

Heute sind wir nur um den "Stora Hammarsjön" in Schweden unterwegs. Das Wetter ist mindestens so gut wie damals auf Malta: herrlicher Sonnenschein und 23 °C

Abends wird gegrillt, es gibt leckeren Rotwein und KEINE Mücken. Wirklich, Schweden ist im Frühjahr und dann wieder im Oktober am allerschönsten.

Montag, 10. Februar 2014

Willkommen Leonard!

Von w-scharfenberg, 06:03
Herzlich willkommen Leonard! Du kannst zwar noch nicht lesen, dauert wohl noch sechs Jahre, aber wir wollen dir dennoch auf diesem Wege mitteilen wie sehr wir uns freuen, dass du in unsere Familie gekommen bist!

Persönlich durften wir uns zwar noch nicht begrüßen, aber das wird schon noch in den nächsten Tagen passieren. Freuen uns schon!

Montag, 13. Januar 2014

Weine nicht wenn der Regen fällt...

Von w-scharfenberg, 23:56
Es waren nur ein paar Tage... aber es kommt uns schon recht lange vor. Und nun ist es fast vorbei. Das Frühstück geniessen wir wie jeden Morgen, Sylvia nimmt pochierte Eier, ich ein Omlett. Den Sekt lassen wir wieder stehen (nächstes mal fahre ich nicht!) und dann verabschieden wir uns vom Hotel und seiner ausgezeichneten Mannschaft.

Palma ist unser Hauptziel. Parkplatz finden sei aussichtslos steht in unserem Reiseführer. Also geht es in das erstbeste Parkhaus. Bei "Bosch" trinken wir einen Carrillo, die Kathedrale ist ein Muss, weiter über die Stadtmauer zur Strandpromenade, rüber zum Hafen...oh, die sehen ja appetitlich aus! Orangen! Keiner hats geseh'n, wir pflückten sie im geh'n. Damit man uns nichts nachweisen kann wird die Orange sofort gegessen! ? ? Ihh, wie scmeckt die denn? Ist ja bitterer und saurer als alles was wir kennen. Schnell weg mit dem Rest!



Wir bummeln weiter Richtung Westen... was die Aussicht nicht besser macht un drehen bei. Zurück durch viele Gässchen zum Auto. Nun wollen wir auch den Rest noch sehen: Platja de Palme und, zum Ende Arenal. Arenal wirkt heruntergekommen, das Publikum passt hier her und: es ist belebt! Wir finden nicht einmal einen Parkplatz. Und dann beginnt es auch noch zu regnen! So fällt der Abschied leicht und wir fahren zum Flughafen.



Unseren treuen Lesern sei gesagt, dass nun erst einmal Ruhe ist... weitere Reisen sind vor April nicht angedacht. Bilder folgen in Kürze!

Sonntag, 12. Januar 2014

Und zum Schluß sind wir doch ganz oben!

Von w-scharfenberg, 22:34
` Die Tour von gestern wird fortgesetzt: es geht weiter bei Kloster Lluc. Schon der Parkplatz ist ganz anders... nein, ich meine nicht die 6 € Gebühr, ich meine die Picknick- und Grillplätze. Toll angelegt und stark frequentiert, zum kopieren geeignet! Von hier kann man auch ins angrenzende Naturschutzgebiet wandern...was wir mangels Zeit nicht geschafft haben.



Nun fahren wir weiter nach Pollenca, eine nette Stadt ohne Parkplätze., wir können es beschwören. Schließlich finden wir dorch ein Plätzchen für unser Auto und steigen die 365 Stufen hinauf zur Kirche.. Zur Stärkung gibt es nach unserer Rückkehr zum Marktplatz mallorquinischen Mandelkuchen. Pollenca gefällt uns mit seinen alten Gassen und den vielen echten Mallorquinern.



Beim Versuch ein paar idyllische Aufnahmen in einer halbverfallenen Fabrik zu machen trifft es mich dann doch... oder besser gesagt ich treffe es... die Hundekacke. Ganz ehrlich: Hundebesitzer die ihre Liebsten in die Gegend kacken lassen und die Haufen dann den Mitmenschen überlassen mag ich, ganz besonders in diesem Moment, nicht!

Weiter geht es nach Port de Pollenca, ein hübscher Ort in der Bucht von Pollenca. Kleine Hotels und Bungalows, ein schöner verbreiteter Strand und eine wunderbare Scenerie mit Bergen und  Meer und Bergen hinter dem Meer... das ist einfach mehr!

Die Zeit wird schon wieder knapp und so fahren wir an Alcudia nur vorbei. Scheint aber mit seiner Lage zwischen zwei Buchten und alter Innenstadt ganz nett zu sein.

Auf zur Hauptatraktion des Tages: Castel de Alaro. Unser Nachbar Bernd hat uns alles erklärt und so fahren wir die holprige Serpentinenstrecke hinauf bis zum Restaurant "Es Verger". Wir glauben kaum was hier los ist: die zahlreichen Parkplätze sind belegt, selbst die Freiräume dazwischen verdienen diese Bezeichnung nicht mehr. Unser Glück: uns kamen auf dem schmalen Weg ein paar Fahrzeuge entgegen... und somit finden wir ein passendes Plätzchen.
Ein Blick auf die Uhr verrät: in 90 Minuten wird es dunkel... ein Blick auf den Wgweiser verrät: bis zum Castel sind es 60 Minuten... die Zeit ist knapp und so beeilen wir uns. Da wir Taschenlampen dabei haben und auch den Weg nun kennen gehen wir bis zum Castel... und werden mit herrlichen Ausblicken belohnt. Wir sind zum Schluss doch ganz oben!  Der Weitermarsch bis zur Eremitage liegt aber nicht mehr im Rahmen des machbaren.

Das Handy klingelt... unser Sohn... wie bekommt man die Heizung wärmer?...Tja, die Probleme haben wir hier nicht! Alles Gute nach Deutschland!

Samstag, 11. Januar 2014

Hilfe... die Zeit reicht nicht!

Von w-scharfenberg, 20:21
Diese kleine Insel ist einfach zu gross für sechs Tage! Es gibt unendlich vieles zu sehen und dank der vielen Serpentinen braucht man teilweise doch recht lange um von A nach B zu gelangen. Heute Morgen waren wir zuerst in Deia, einem sogenannten Künstlerort nahe Valldemossa. Recht nett zum anschauen... aber wohnen möchte ich hier nicht. Es ist einfach zu hügelig und ich weiss auch nicht was es hier sonst noch zu tun gibt...



Weiter ging es nach Soller. Zu dieser Zeit ein echter Ort mit echten Menschen. Echte Menschen sind ffür mich diejenigen, die nicht primär am Tourismus beteiligt sind und sich somit echt verhalten. Eigentlich wollten wir mit der pitoresken Straßenbahn nach Port de Soller fahren... ist uns aber vor der Nase weggefahren. Eigentlich wollten wir in den Markt, wurde uns aber vor der Nase geschlossen. Eigentlich wollten wir am Kiosk der Eisfabrik ein Eis essen...zuerst aber nicht gefunden, obwohl er direkt vor unserer Nase war...aber geschlossen. Nun reichts... wir fahren weiter!



Fornalutx heißt da nächste Ziel, mehrfach gekürt zu schönsten Dorf Spaniens. Nicht zu Unrecht, wie wir meinen. Allles ist topgepflegt (lediglich Hundekacke ist auch hier zu Dekozwecken auf allen Wegen ausgelegt) . Nun kommt ein etwas beschwerlicher Teil: wir fahren herunter nach sa Calobra. Serpentinenfahrer kommen hier voll auf ihre Kosten. 12 km, 7% Steigung, das bringt Spass!



Unten geht es dann in das Tal Torrent de Pareis (man kann auch zu Fuß die 900 Höhenmeter bewältigen, es gibt aber keine Überlebensgarantie).Der Weg dorthin und erst recht das Tal ist überwältigend! Wer das nicht kennt hat Mallorca verpennt!



Zurück auf der Küstenstraße ist es 17:30, Zeit nach Hause ins Hotel zu fahren Übrigens... Fotos gibt es später, Laptop ist kaputt