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RoundTheWorld

Bericht ueber unsere Weltreise 2005 und alles was so folgt...


Dienstag, 29. März 2016

Platz da!

Von w-scharfenberg, 22:56
Heute Morgen haben wir etwas gebummelt und uns dann entschlossen nach Siena, der schönsten Stadt der Toskana zu fahren. Über die Weinstraße Nr. 222 in Richtung Zentrum gefahren bis die Parkplätze knapp wurden und dann den Rest zu Fuß gegangen... Und dann war der Platz da! Il Campo!

Das ist schon ein Wahnsinn was die alten Römer,nein: Siener, da geschaffen haben. Und wir kriegen nicht einmal die Elbphilharmonie fertig...

Montag, 28. März 2016

Konzert in Radda

Von w-scharfenberg, 21:58
Es regnet! Da bringt Sightseeing keinen Spaß. Wir verzichten erneut auf eine Fahrt nach Pisa und fahren direkt nach Radda ins CdH Hotel Radda. Die Fahrt wäre eigentlich ein langweilige Regen- und Wolkenfahrt geworden... wäre da nicht meine neue Navisoftware in meinem neuen Windows 10 Smartphone. Es hat nicht viel gefehlt und das Teil wäre aus dem Autofenster geflogen!
Wie auch immer, wir sind angekommen und das Hotel macht einen guten Eindruck.

Nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf fahren wir nach Radda. Es ist ein kleines aber gemütliches Dorf. Aus der Kirche hören wir Gesang... und sind mitten in einem Konzert des Durham School of the Arts Chores. Dre Auftriite in Italien: Venedig San Marco, Rom Sant Agnese und hier im Dorf Radda! Sie sind fantastisch, Glück gehabt!

 Abends gehen wir im Hotel essen (so kann ich auch ein Schlückchen trinken). Das Essen ist gut und das Personal höflich... mehr kann man nicht wollen

Sonntag, 27. März 2016

Sonne, Meer und Berge, nur keine Parkplätze

Von w-scharfenberg, 22:08
Nach einem erneut wunderbaren Frühstück verabschieden wir uns von Ernesto, dem Chef des Agriresort le Porcine. Wir fahren zunächst nach Orbetello, einer Stadt auf dem mittleren der drei Landarme der Halbinsel Monte Argentario. Schon an den Autos sieht man deutlich: Hier leben die besser betuchten.

Dann geht es weiter zu einer Tour um die Halbinsel. Zwischenstops in den Orten sind mangels Parkplätzen nicht möglich. Eigentlich wollten wir noch Pisa als Zwischenstopp ansehen... Aber die Uhr überzeugt uns direkt nach San Gimignano zu fahren. Dies ist die Stadt mit den markanten Geschlechtertürmen. In einem davon habe ich ein Apartment gebucht, mit eigenem Parkplatz direkt am Haus. Schade nur,dass wir nicht hinkommen... die Stadt ist total überlaufen. So suchen wir eine Ecke für unser Auto und hoffen, dass es nicht abgeschleppt wird. Nach einem Kilometer Fussweg sind wir an der Unterkunft... Niemand wartet, niemand antwortet auf klingeln... wir telefonieren: nein, wir sollen Mauro anrufen, der kann englisch... Mauro schickt uns in ein Hotel und erklärt das Appartement sei nicht gut, wir bekommen ein besseres!??? Lange Geschichte... Schlussendlich bekommen wir ein Appartement, für eine Nacht wird es reichen. Ja, und einen Parkplatz nur 800 m vom Haus gibt es obendrauf, nach harten deutsch-italienisch-englischen Verhandlungen sogar gebührenfrei. Die Stadt selber ist ein Traum aus dem Mittelalter, gewürzt mit einer Überdosis Touristen nebst dem Zubehör für diese. Fotomotive ohne Ende an jeder Ecke.

Die Suche nach einem Bier führt uns in einen Lebensmittelladen. Wir bleiben hier hängen und bekommen ein wirklich leckeres italienisches Abendessen mit Wurst, Käse und eingelegtem Gemüse. Dazu ein Rotwein, was will man mehr?

Natürlich: Ein italienisches Eis! Das bekommen wir beim 2-maligen Eisweltmeister an der Piazza Cisterna!

Samstag, 26. März 2016

Zurück im Mittelalter

Von w-scharfenberg, 22:42
Frühstück in Italien kann man vergessen... Hab ich auch gedacht... Aber nicht in unserer Unterkunft. Von Säften über Joghurt, Rührei mit Speck, Brot bis Kuchen... Es ist alles da! Selbst das gute Wetter fehlt nicht.

Im Hotel hat man uns einen Ausflug nach Civita di Bagnoregio ans Herz gelegt: ein guter Tip! Hier kann man wirklich den Eindruck gewinnen man sei zurück im Mittelalter! In einmaliger Lage befindet sich dieser wunderschöne nur zu Fuß zu erreichende Ort.

Auf dem Rückweg sehen wir uns noch Orvieto aus der Ferne an. Die. Stadt ähnelt Civita ziemlich, ist nur viel größer und nicht ganz so malerisch. Zurück in Bolsena bummeln wir ein wenig am Strand, genießen das erste Eis und kaufen ein bißchen ein. Nachdem wir im Hotel relaxt haben geht es in ein Steakhaus. Mein Steak ist riesig... und von Sylvias Filet bekomme ich auch noch ca 180 gr ab... Das geht nur mit Verdauerlie...

Sonntag, 13. März 2016

Bratpfannenpizza

Von w-scharfenberg, 19:22
Um 8:00 Uhr bin ich wieder wach, lege mich noch einmal hin um 12 Stunden Schlaf vollzukriegen (soll ja schön machen) aber mein Körper sagt nein, es reicht (bin wohl schön genug?)
So gibt es ein kleines Frühstück und ich puttele ein wenig am Haus und auf dem Grundstück herum.
Zum Mittag soll es den Rest der Pizza geben, schnell mal Freund Google gefragt wie ich das am besten mache (hab hier ja weder Mikrowelle noch Backofen). Aus zwei Vorschlägen mache ich eine Lösung: Pfanne ohne Fett heiß anheizen, Pizza rein, Alufolie drüber, Hitze runterdrehen, ca. 5 Minuten warten bis Käse läuft, fertig! Und es stimmt: die Pizza ist tendenziel sogar besser als am Vortag!
Nun gibt es einen Verdauungsspaziergang mit leichter Klettertour (Sylvia, bitte ab nächstem Absatz weiterlesen) auf vereistem Abhang. Zurück nach oben geht nicht mehr... aber ich schaffe es ohne Verletzungen.

Dann wird das Grundstück aufgeräumt, der Zugang zum Fluss verbessert und als es dunkel wird gibt es Kaffee und Kekse draußen am gerade aufgeräumten Flussufer.

Samstag, 12. März 2016

Sonnenschein und Kälte... dicht beieinander

Von w-scharfenberg, 21:27
Ich wache um 8:00 Uhr auf. Draußen scheint die Sonne, der Himmel ist wolkenlos, im Haus wird es langsam wärmer, so um die 15 °C sind es schon.
Der Gang zum Klo bringt dann die Wahrheit an den Tag: Sonnenschein und Kälte sind heute gemeinsam hier. Den ganzen Tag lang bleibt das so, über 5 °C sind nicht drin.
Am Fluss liegt noch eine geschlossene Schneedecke:

Der  Rasen (oder eigentlich das Moos) kommt Stellenweise aber schon ans Licht

Ich mache eine kleine Wanderung zum See und den Fluss hinauf: nichts Neues. Kein Nachbar weit und breit und eine ohrenbetäubende Stille. Ich denke, die Tage werde ich schön relaxen.
Abends fahre ich ins Dorf und bestelle eine "Pizza Italia", essen kann ich aber nur eine halbe, sie ist rieseig!
Um 9:30 gehe ich schlafen (ach übrigens: ein Mittagsschläfchen hatte ich auch)

Freitag, 11. März 2016

Die Sehnsucht war zu groß

Von w-scharfenberg, 23:59
Seit einem halben Jahr war ich nicht mehr in Schweden... das geht einfach garnicht! Also habe ich mir ein verlängertes Wochenende gegönnt und fliege gleich nach der Arbeit los. Von Hamburg aus geht es direkt nach Stockholm. Leider fliegt Germanwings nach Arlanda... das sind für mich locker 100 km mehr als Skavsta, der Flughafen den RyanAir benutzt.

Ein Mietwagen wartet schon auf mich. Zunächst fahre ich entspannt los, die Navi von meinem Steinzeit-Handy funktioniert zwar aus undurchschaubaren Gründen nicht aber der Weg ist einfach zu finden.Und dann passiert was ich schon geahnt hatte: die Müdigkeit übermannt mich total! Die ersten 200 km sind kein Problem aber dann werden die Abstände zwischen den nötigen Pausen immer kürzer: den letzten Zwischenstop mit Nickerchen mache ich 10 km (!) vor dem Ziel. Um 2 Uhr morgens bin ich da... und zum Glückgibt es hier keine Probleme. Peter hat am frühen Morgen den Ofen angeheizt und Frühstück sowie 4 Dosen Bier bereitgestellt... da bin ich wieder munter!

Samstag, 10. Oktober 2015

Abschied vom Meer aber nicht vom Wasser

Von w-scharfenberg, 22:29
Heute heißt es Abschied zu nehmen vom Boot und seiner Crew. Nach dem Frühstück ist Putzstunde. Ich Übernehmer die Toiletten freiwillig um dann etwas eher zum Flughafen zu kommen. Am Flughafen wartet bei Goldcar ein Fort Fiesta auf mich. Darüber später mehr (wenn ich mich wieder beruhigt habe). Schon morgens bin ich bei Regen aufgewacht aber nun wird es immer schlimmer. In der Pousada Palazio Estoi angekommen muss ich schon im Laufschritt vom Auto zum Hotel. Danach steigert sich das Ganze, an einen geplanten Ausflug ist nicht zu denken und so hänge ich einfach nur im Hotel ab. Das Essen ist teuer und kommt nicht an das heran was die einfachen Restaurants der letzten Woche zu bieten hatte.

Donnerstag, 08. Oktober 2015

Nix als Sonne

Von w-scharfenberg, 13:55
Strahlend blauer Himmel, Palmen, Strandpromenade...was für ein Urlaubstraum! Der Wind ist ganz passabel abgesagt. Nur leider weiss der Wind nichts davon und macht eine lange Mittagspause.

Mittwoch, 07. Oktober 2015

85 Meilen Traumsegeln

Von w-scharfenberg, 22:13
Um 5:00 Uhr morgens legen wir ab, denn es ist ein langer Törn bis Lagos an der Algarve geplant. Zunächst unter Motor durch die Dunkelheit. Dann geht die Sonne auf und die Wolken werde zunächst kleiner bis sie schließlich verschwunden sind. Gleichzeitig briest der Wind auf und wir können die Maschine abstellen. Zum Schluss müssen wir sogar treffen. Abgesehen vom Sonnenbrand ein schöner Tag. Wir finden das Restaurant Reis wo wir wirklich gut gegessen haben.

Montag, 05. Oktober 2015

Regenpause

Von w-scharfenberg, 15:08
Das Wetter soll heute wieder so werden wie Gestern und der Skipper entscheidet: Heute Ruhetag! Reparatur des Tages: Batterien prüfen und Anlasserproblem checken. Batterien sind gut und derAnlasser funktioniert auch wieder nachdem wir die Elektrischen Abschüsse wider festgeschraubt haben Abends geht es ins Fischrestaurant

Sonntag, 04. Oktober 2015

Höllenritt auf dem Atlantik

Von w-scharfenberg, 22:43
Nach einem ausgiebigen Frühstück inkl. Reisetabletten geht es mit der Santa Marie raus aus dem Hafen von Lissabon. Draußen werden die Segel gesetzt. auf Grund der Wettervohersage aber gleich gerefft... und das ist gut so!Es wird recht Windig, Windstärke 8, dazu kommt in der Mündug DRS Tejoablaufended Wasser mit Gegenwind. Die Situation bewegt mich nach 2 Stunden dazu mit dem Kotzen anzufangen. Das halte ich dann auch 8 Stunden so durch. Um nicht das Boot zu beschmutzen bleibe ich draußen im Cockpit. Es regnet und stürmt und zu gesellt sich hin und wieder eine einsame Welle zu uns ins Cockpit die läuft dann lustig in meinen Nacken, hält sich in meiner Unterwäsche auf und verläßt mich durch die Schuhe. An Land angekommen geht es mir augenblicklich wieder gut... Bis ich meine Koje sehe. Es fehlte der Stopfen gegen Wassereinbruch. So schlafe ich dann auf den Sitzkissen des Salons

Samstag, 03. Oktober 2015

Vor dem aufwachen

Von w-scharfenberg, 05:41
Um 3:00 Uhr, also deutlich vor dem aufwachen, klingeln mehrere Wecker. Ablauf im Schnelldurchlauf: Zähne putzen, rasieren, duschen, Kaffee trinken und Schokolade essen 3:30 Abfahrt nach Harburg, Fußmarsch zum Bahnhof, Ticket ziehen 4:00 S-Bahn kommt, umsteigen Jungfernstieg, es gibt nur noch Stehplätze 5:00 Am Check In, klappt gerade nochSchter schließt direkt nach mir 5:10 warum bloß die langen Schlangen an den anderen Check Ins? Halt, die stehen ja an der Kontrolle an! Ich an allen vorbei und vom Terminal 1 aus neuer Versuch. Viel besser! 5:20 Kontrolle hinter mir, der freundliche Kontrolleur erzählt, 2 Stunden sein Samstag normal 5:30 am Gate 5:45 an Bord Und Tschüss!!! 8:10 (Ortszeit) ich bin in Lissabon! Nun erst einmal eine SIM gekauft um günstig zu surfen... Und die funktioniert auf Anhieb nicht... Die apn ist falsch voreingestellt. Dank der Hilfe der Vodafone Leute geht es aber dann doch 10:00 an Bord der Sy Santa Maria angekommen. Nach einem Frühstück die Lenzpumpe und den Motorabsteller repariert. Ja was soll ich sagen...wer arbeitet darf auch Bier trinken... Dann noch in die Stadt und etwas ungesehen. Nun Sitze ich an Bord (alleine) trinke noch einen Wein und gleich geht's in die Koje

Montag, 25. Mai 2015

Was ist eigentlich eine "Rolltreppe"?

Von w-scharfenberg, 23:25
Es ist langsam Zeit heimzukehren! Dementsprechend ist heute Packtag. Ich säge noch die letzten Reste, Sense ebenfalls noch die letzten Reste und fange an zu packen. Sylvia macht das Haus "klar Schiff". Als ich ins Haus komme rappelt sich Sylvia gerade wieder auf: sie ist beim Treppe putzen ausgerutscht und von oben bis unten runtergekullert... Haben wir nun also eine Rolltreppe? Abends ist noch eine Veranstaltung direkt bei uns am Fluss: Peter Johansson vom Emåförbundet zeigt wie die Wasserqualität wirklich festgestellt werden kann: durch die darin lebenden Tiere. Mittels Elektrofischens holt er unter anderen auch eine Forelle heraus. Ich verstehe zwar nicht alles aber interessant sind die Informationen allemal. Auf jeden Fall ist unser Fluss einer der lebendigsten überhaupt.

Freitag, 22. Mai 2015

Neues "Haustier" bekommen

Von w-scharfenberg, 20:13
Wie gestern schon befürchtet habe ich heute mein Haustier bekommen: einen riesigen Muskelkater! Sämtliche Arbeiten werden eingestellt und ich begehe den Tag mit Tätigkeiten wie essen, lesen und schlafen. Nach dem Mittagsschlaf schaffen wir dann sogar wieder eine Wanderung. Am Abend bin ich soweit wieder hergestellt, dass ich sogar den Generator repariere und das Steak grillen kann.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Winsch dir was!

Von w-scharfenberg, 23:13
>Ein Urlaub in Schweden hat bei uns auch immer etwas mit Arbeit zu tun... aber wir haben es uns ja nicht anders gewünscht.
Einer der Punkte in diesem Jahr heißt Birke. Birke fällen genauer gesagt. Sie ist mir seit Jahren ein Dorn im Auge, da der Stamm gespalten ist und unser Haus deutlich in ihrer "Reichweite" steht.
Um 10 Uhr ist Peter da um mir zu helfen. Ein weiterer Helfer ist meine neue Winsch. Hab' sie gestern bei Biltema erworben, Heute Morgen beim auspacken durfte ich dann feststellen, dass die Batterie für die Fernbedienung extra gekauft werden muss. Die Zeit und die 84 km habe ich leider nicht, muss also auch so gehem. Und es geht! Die Winsch hat eine Mordspower und zieht die Bäume locker in die richtige Richtung. Ich brauche dann nur noch ein "bisschen" sägen und schon kippt der Baum wohin er soll (die meisten Bäume jedenfalls)
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  
Um 19 Uhr haben wir dann sieben Bäume gefällt und filletiert. Morgen früh hab' ich garantiert Muskelkater!

Donnerstag, 14. Mai 2015

Himmelfahtskommando

Von w-scharfenberg, 18:13
Urlaub ... und der Wecker klingelt um 7:00 Uhr! Wir wollen an Christi Himmelfahrt zum Gottesdienst nach Ryd. Ryd... wo ist das denn? Na, zum Glück gibt es einen Wegweiser. Der Ort ist mit seinen geschätzt 7 Häusern auch wirlich nicht zu groß. So finden wir das Missionshus dann auch leicht. Mehr oder weniger "Just in Time" erwischen wir die letzten 2 Plätze. Die Predigt ist nicht zu lang und handelt von...?! dazu reicht mein schwedisch leider nicht !? Die Lieder sind schön, die Melodien bekannt und alle (außer uns) singen mit.
Nach dem Gottesdienst werden die Bänke vor die Tür getragen und die Körbe mit Kaffee und Kuchen herausgeholt. Wir sind leider schlecht vorbereitet... bekommen aber auch etwas ab (christlich geteilt)

Es ergenben sich viele Gespräche, die Schweden sind sehr lieb, neugierig und auch mitteilsam.
Das kann schon als Tipp gelte: willst du jemanden in Schweden kennenlernen, geh in die Kirche und insbesondere zum Kirchkaffee danach!
Im Anschluss haben wir dann noch die Gegend erkundet die hier wirklich wunderschön ist.

Montag, 06. April 2015

Sonnenplatz am Flughafen

Von w-scharfenberg, 13:42
Es kommt wie es kommen muss: auch der Urlaub hat einmal ein Ende.Der Flug geht erst nachmittags also lassen wir es ruhig angehen. Nachdem aber dann alles gepackt ist stellt sich die Frage: watt nu? Antwort: ein letztes Eis in Riposto und dann zum Flughafen. In Gegenrichtung ist alles voller Stau, in unserer Richtung flutscht es. So sind wir dreieinhalb Stunden vor Abflug am Flughafen. Wir erobern eine nette Bank, Mona besorgt Pizza und wir haben ein feines Picknick

Samstag, 04. April 2015

Kultur-Tour

Von w-scharfenberg, 23:59
Es treibt uns weiter in den Süden... zunächst wieder nach Acireale, wie gestern. Naiv wie wir so sind denken wir, heute haben die Sizilianer nun aber wirklich Ostern... nichts da... sie sind geschäftig wie immer. In der Stadt gibt es keine Parkplätze, außer man rechnet den durchgehenden Stau dazu. Also wieder raus aus dem Gewühl, geparkt und zu Fuß zurück.
Zunächst sehen wir uns die Kirche San Sebastiano an. Wie zu erwarten sehr groß un schön und wie die meisten Kirchen hier recht hell. Von außen betrachtet ist sie noch viel angenehmer: bei einem Caffe Corretto und Pistazien Granite bleiben wir etwas länger.

Weiter treibt es uns zum Domplatz mit Dom (toll was?) und San Peter and Paul Kirche. In ersteren kommen wir nicht rein, in letzterem finden wir die Jesus-Statue der Prozession wieder, bewacht von mehren Herren mit Dornenkranz

Nun tingeln wir, vorbei an Schweinehälften,  zurück zum Auto. Weiter geht es nach Acicastello... mit Kastel!
Nach einem Päuschen auf der Piaza öffnet es auch und wir erklimmen ungezählte Stufen. Uns zu Ehren (?) zünden sie im Park dann auch noch ein paar Palmen an.
Rückfahrt mit Stop in Acitrezza. Der Parkscheinautomat wird gefüttert, denn die Politessen sind ausgeschwärmt.
Abends haben wir Maria, Alkfredo und Andrea zum Essen eingeladen. Nach 2 Stunden, wir sind erst bis zur Primi Piatta gekommen muss Alfredo in den Dom, er singt im Chor. Wir entscheiden uns kurzerhand mitzukommen... eine Entscheidung mit Nachwirkunge: die Messe ist ganz anders als normal und auch etwas länger... 2,5 Stunden.
Ob wir wohl müde in die Betten fallen?
 

Freitag, 03. April 2015

Taormina

Von w-scharfenberg, 22:42
Das Wetter ist wieder gut... gut für einen Ausflug nach Taormina. Vor Jahren schon einmal dagewesen haben wir dennoch vieles vergessen. Wir nemen die Landstraße und staunen unterwegs etwas. Es ist Karfreitag und wir hatten erwartet, dass außer in den Kirchen nicht viel los ist. Falsch gedacht, alle Geschäfte haben geöffnet und die Straßen sind genauso voll wie immer.
Um nach Taormina auf den Berg zu kommen wählen wir die Seilbahn (3 € pro Einzelfahrt, Parken 1 € die Stunde) an Stelle der Auffahrt mit dem Wagen (15 € parken). Leider sind die Scheiben so schmutzig, dass wir garnicht erst probieren Fotos zu machen. Schön ist es trotzdem.
Unser erstes Ziel ist natürlich das griechische Amphitheater. Es hat eine wahnsinnig schöne Lage. Leider haben die Römer 500 Jahre nach dem Bau den Blick auf die Landschaft zugemauert, da konnten sich die Besucher dann am Stück ergötzen und mussten sich von Landschaft nicht so ablenken lassen.

Anschließend sind wir durch die Stadt geschlendert, haben Gelsti und frisch gepressten O-Saft genossen... und natürlich die Stadt als solche. Fünf Stunden sind übrigens viel zu wenig, man sollte mindestens einmal übernachten.
Nach einem Mittagsschlaf sind wir dann nach Acireale gefahren. Heute gibt es an vielen Orten die Karfreitagsprozessionen. Allerdings sind uns die dafür bekanntesten Orte zu weit weg und wir entscheiden uns für den Mittelweg, eben Acireale.
Wir kommen gerade an, als die Kreuzwegprozession startet. Allerdings sind nur etwa 150 Personen hier, was uns stutzig macht. Ich recherchiere noch ein wenig... wir sind im falschen Ort, in Guardia gleich hinter der Provinzgrenze... Es ist zwar eine schöne Stimmung hier... aber eben nicht was wir wollten...
Also zurück zum Auto, neues Ziel programmiert. In Acireale stecken wir dann auch bald im Stau fest. Also aus der Not eine Tugend gemacht, Auto auf dem wohl letzten freien Platz abgestellt und 200 m zu Fuß. Schon sind wir an der Przessionstrecke. Wir wählen einen Punkt unter einem Balkon in einer Mauernische... prophylaktischer Schutz gegen Regen und Menschenmassen.
Als hätten die Gläubigen nur auf uns gewartet kommt die Prozession auch schon bei uns an. Hintereinander so ziemlich jeder Verein der Stadt mit einer Abordnung. Ich traue mich kaum zu fotografieren, denn diese Menschen handeln aus tiefem Glauben und sind an Touristen nicht gewöhnt. Wir schätzen die Prozessionsteinemer auf ca. 100 Personen und die Zuschauer so weit wir sie von unserem Platz sehen konnten auf ca. 3000 Personen. Auf dem Domplatz waren sicher noch viele mehr. Es ist ein nicht zu beschreibendes Erlebnis das wir sicher lange erinnern werden.

Donnerstag, 02. April 2015

Sizilianisches Konzert

Von w-scharfenberg, 18:26
Nicht, dass wir davon wach geworden wären... aber schon gleich nach dem wachwerden ist es allgegenwärtig: das Sizilianische Konzert! Die Hauptstimmen sind das eher hochfrquente kläffen der meist kleinen besten Freunde des Menschen (kann man reunde abwählen?) in Kombination mit den eher monotonen Klängen der Alarmanlagen. Die letzteren haben einen Grundrhytmus von 30 s jodeln und 5 s Besinnungspause.
Das Wetter ist schön und wir bummeln erneut durch Riposto. Zunächst gehen wir zum Fischmarkt. Ich hab' die Stände nicht gezählt aber es müssen ungefähr drei sein. Der anschließende Obst und Gemüsemarkt war noch größer, geschätzte vier Stände. Dafür ist aber alles Megafrisch und -lecker und preiswert!
Um 13:00 Uhr sind wir bei Maria und Alfredo zum Mittag eingeladen... ein Traum! Es wäre schwierig einen "Italiener" zu finden der besser ist. Nach 5 Gängen sind wir mit der Welt im Reinen.
Überlegungen noch nach Caltanisetta zu den legendären Gründonnerstags-Prozessionen zu gehen lassen wir fallen, schließlich soll dieses ein ruhiger Urlaub werden. So gehen wir nach einem Mittagsschläfchen nach... Riposto... in die Messe. Für mich ein Novum, für Sylvia bekannt dreht sich die Messe um die Fußwaschung der 12 Jünger, die der Priester rituell an 12 "Aposteln" vollzieht.
 

Mittwoch, 01. April 2015

Rund um den Ätna

Von w-scharfenberg, 23:03
Das Wetter ist klar... und damit ist auch klar was wir tun: wir umrunden den Ätna. Zuerst hatten wir geplant die Schmalspurbahn zu nehmen. Sicher eine sehr entspannte Tour. Nur zum fotografieren nicht so geeignet, da bei den doch noch niedrigen Temperaturen die Fenster geschlossen sind. Und Zwischenstops sind auch nur eingeschränkt möglich. So entscheiden wir uns für das Auto.

Da ich nicht sicher bin ob Ramona wieder ganz fit ist fahre ich sehr vorsichtig. Wäre da nicht meine 6 Jahre alte Garmin-Navi wäre es wirklich entspannt gewesen. Die Navi allerdings ist der Meinung, sie müsste uns in jedem Ort eine Führung durch die Innenstadt mit allen Gassen zukommen lassen... zum Glück kommt es dabei zu keinen Schäden. Lediglich eine ganz leichte Spiegel-Berührung ist zu verzeichnen.

Abends fahren wir nach Riposto um den Hafen bei Dunkelheit zu sehen... und stellen mit Erstaunen fest, dass es dort doch ganz nett ist und auch ein paar Restaurants vorhanden sind

Dienstag, 31. März 2015

Wandertag

Von w-scharfenberg, 23:29
Monas Ohren geht es besser... Glück gehabt! Wir entscheiden uns, den Tag dennoch ruhig angehen zu lassen. Das Auto bleibt stehen und wir laufen Richtung Stadt. Zugegeben, so eine richtige Innenstadt wie gehofft finden wir nicht.
Die Anziehungskraft läßt uns die Straßen Richtung Meer nehmen und nach einigen Zwischenstops in Cafes kommen wir dann am Hafen von Riposto an. Kein Strand! Was tun? Nach links und dann so weit bis wir am Strand sind... haben wir ja schließlich vom Balkon aus gesehen.
Es ist eine ganz schön lange Strecke, leider ohne Restaurants. Hätten schon gerne etwas gegessen, Na ja, dann eben nicht.
Der Strand ist unspektakulär, die Füße müde, die Mägen leer: wir drehen um.
So ernähren wir uns weiter von Espresso und kleinen Küchlein. Erschöpft kommen wir nach einigen Stunden wieder in der Wohnung an und ruhen etwas. Um 19:30 starten wir, wieder zu Fuß, zum von Maria empfohlenen Restaurant Novecento, nur 500 m entfernt, Es ist hell erleuchtet... aber geschlossen. Die Navi zeigt ein weiteres Restaurant ganz in der Nähe... wir gehen hin: nicht mehr vorhanden! Sylvia fragt und man schickt uns Richtung Innenstadt nach weitern 800 m kommen wir an: geschlossen. Was bleibt? wWir laufen auf:s gratewohl weiter: nichts! Wir fragen erneut: fragende Blicke zurück... ach ja, da gibt es eines, sollen wir euch fahren? Wir lehnen ab, da das zu weit weg ist. Also zurück zum Auto, telefonisch ein geöffnetes Restaurant ausgemacht hingefahren: Volltreffer! Das "La Spiga" ist groß, geöffnet und gut!

Montag, 30. März 2015

Mit Schallgeschwindigkeit in die Sonne

Von w-scharfenberg, 22:51
...na ja, in die Sonne würde auch bei der Geschwindigkeit zu lange brauchen... aber nach Sizilien, wo seit gestern die Sonne scheint. Aber nun der Reihe nach: heute Morgen sind wir, zusammen mit Ramona, zum Flughafen. Zuerst einmal nach Köln, umsteigen in den Flieger nach Catania und... warten. Der Zubringer aus Berlin hat Verspätung (was für Berlin ja typisch ist) aber de Pilot verspricht trotz 30 Minuten Verspätung eine pünktliche Landung. Es gibt einen Luftstrom in unsere Richtung mit 300 km/h. Und so fliegen wir dann mit seiner Unterstützung mit 1200 km/h (Schallgeschwindigkeit) über Grund der Sonne entgegen. Nur der Aufsprung und der Absprung auf diesen Luftstrom ist etwas rappelig!

Auf Sizilien wartet ein brandneuer Clio auf uns (hoffentlich bleibt er heil) und  mit dem geht es nach Giarre, einer Stadt am Fuß des Ätna. Zu meiner Überraschung ist er nicht aktiv... so kenne ich ihn nicht. Leider ist der Flug Mona auf die Ohren geschlagen und so besuchen wir Abends noch die Apotheke. Hoffentlich ist es morgen besser!

Ich hoffe, Carsten hat in unserem Garten nicht zu viel zu tun, denn in Deutschland ist ja Unwetter angesagt. Wie gut, dass ich mich verkrümelt habe...

Sonntag, 16. November 2014

Wir machen den Abflug

Von w-scharfenberg, 22:27
Um 4:00 reißt uns der Wecker aus dem Schlaf, eine Stunde später sitzen wir im Auto. Auch um diese Zeit am Sonntagmorgen ist hier schon etwas los, wiederum eine Stunde später ist es hell und die Orte voll erwacht. Gut in der Zeit erreichen wir den Flughafen, der Check-In läuft reibungslos und wir sitzen nun am Abfluggate.

Erste Etappe geschafft, dieses Mal ohne Schrei- und  Kotzkinder... In Dubai schnell die Uhr umgestellt, Zeitversatz kenne ich noch vom Hinflug. Dann vertreiben wir uns die Zeit mit Ladenbummeln, Kaffeetrinken und... ja eigentlich wollten wir dann noch ganz in Ruhe auf den Topf als Sylvia fragt welche Zeit wir wirklich haben... ein Blick auf die Flughafenuhr... verdammt! Die Ruhe ist vorbei, Gate-Schließung war vor einer Minute! Laufschritt marsch und wir erreichen als letzte das Flugzeug... puh, das war knapp!

Im Flieger treffen wir dann Erik, unseren Schwager... die Welt ist klein.

Hamburg erreichen wir wieder problemlos, auf das Gepäck brauchen wir nicht lange zu warten... weil wir das schon vorher an der Passkontrolle tun durften

Mit Mona telefoniert, sie holt uns in Harburg ab. Bis dahin kommen wir Dank HVV ja zügig... dachten wir. Die Realität holt uns schnell ein. Erste Hürde: der Fahrkartenautomat. Obwohl ich ja Hamburger bin ist mir nicht automatisch klar was der Unterschied zwischen Kurzstrecke, Nahbereich, Großbereich und Gesamtnetz ist. Ich wähle Nahbereich und entscheide mich danach doch die Tickets für Großbereich (o.Ä.) zu nehmen. Dann den Zug geentert und es geht auch bald los. Ein paar Stationen danach die Ansage, dass der Zug auf Grund von Bauarbeiten endet und ein Schienenersatzverkehr eingerichtet ist. Auch die U3 könne man nehmen. Das ganze natürlich nur in deutsch, ist ja nur der Airport-Express (sollte man ihn doch Flughafen Schnellbahn nennen?). Gut, wir steigen gezwungenerweise aus. Rolltreppe? Fehlanzeige! Also alle Gäste mit Gepäck am schleppen, toll! In der U3 versuche ich den optimalen Umsteigebahnhof per Internet zu finden... erneut Fehlanzeige: keine Info über bereits fahrende Züge. So steigen wir dann am offiziellen Umsteigebahnhof um: Hauptbahnhof.  Rolltreppe: außer Betrieb! Nächstes Gleis... Rolltreppe Fehlanzeige... wieder schleppen... runter in die Katakomben, natürlich keine Rolltreppe... hoch zum Gleis... erneut schleppen... ich nehme mir vor: die nächsten zwei Jahre werde ich den HVV nicht mehr nutzen. Es ist wirklich ein Scheißladen! Meine Empfehlung: Dienstreise der HVV-Verantwortlichen nach Shanghai, der Partnerstadt von Hamburg. Da dann aber bitte nicht saufen und fressen sondern Bahnfahren, lernen und nachmachen. Was die Chinesen früher gemacht haben sollten wir nun nachmachen.

Nach eineinhalb Stunden sind wir schon in Harburg und genießen den Luxus die letzten Kilometer mit dem Auto gebracht zu werden

Samstag, 15. November 2014

Doppelsuperessen

Von w-scharfenberg, 23:28
Der Morgen beginnt völlig entspannt. Sya nimmt noch vor dem Frühstück ein Bad im Pool, ich erst im Anschluss. Das Frühstück wird uns im Pavillon im See gereicht, ein wunderschöner Platz. An Stelle von gepresstem Saft gibt es eine Kokosnuss in Form einer Maus.

Das für 10:00 Uhr angegkündigte Krokodil sehen wir leider nicht da wir wieder auf Tour gehen. Und dann werden wir zu einer Familie zum Essen eingeladen! So ändert sich de Plan... Eigentlich wollten wir nur eine Bootstour auf dem Fluss machen und dann im Hotel Lotus Paradise den paradiesischen Gärten genießen. Nun fügen wir nach der Bootstour ein paar Pausenfüller ein: Schildkrötenfarm, Strand, Ingwerbier... Und landen später in einem hübschen Garten zwischen spielenden Kindern und der ganzen Familie. Hier spielen die Kinder wirklich noch mit dem was sie finden und setzen ihre Phantasie ein. Das Essen ist toll! Vom Prinzip das Gleiche wie in den Restaurants aber einfach noch etwas individueller gewürzt. Dass wir natürlich wieder mit den Fingern essen brauche ich hier wohl nicht zu erwähnen... Kurz nach 18 Uhr sind wir dann im Hotel... Immer noch allein. Der Pool wartet auf uns und wir wollen ihnauch nicht zu lange warten lassen. Um 20:00 Uhr dann erwartet uns noch etwas: das angekündigte besonder Sri lankisches Essen! Und der Koch hat sich wirklich etwas einfallen lassen: außer dem Reis alles Schalen mit Gerichten die wir bisher noch nicht hatten: Jackfrucht, panierte gefüllte Pepperonie, Thunfischcurry... Wir Sind begeistert! Kein Besteck eingedeckt...  soll ja original sein! Ein letztes Bier im Seepaviion, packen, schlafen ....

Freitag, 14. November 2014

Sylvia und Wolfgang allein im Hotel

Von w-scharfenberg, 22:30
Nachdem gestern 12 Gäste von Chamaelion Reisen hier angekommen sind, also ca. 400% mehr Gäste im Hotel sind reisen wir ab und warten was der Tag so bringt. Zunächst bringt er einen Platten Reifen. Das bemerkt Wasanthe aber noch im Hotel und wechselt ihn eben aus. Dann bringt er uns viele Ausblicke auf den indischen Ozean, einfache Unterkünfte ab 3 €, tolle Hotels ab 300 €... und überall Ruinen als Überbleibsel des Tsunami. In Unawatuna machen wir einen Stop, wandern den teilweise stark frequentierten Strand entlang und trinken ein Ingwerbier, lecker und erfrischend! Der Ort ist in russischer Hand und für ruhesuchende Urlauber nicht zu empfehlen. Weiter geht es nach Galle, der größten Stadt weit und breit. Wir Zotteln durch die Altstadt in der Festung, nett, touristisch und sicher nichts für einen langen Urlaub. Weiter die Küste entlang, Mittagessen in einem einfachen Restaurant, An einem Denkmal für die Tsunami Opfer machen wir Halt. In einem kleinen Ort sind 249 Einwohner gestorben, dazu noch 1200 Fahrgäste eines vorbeifahrenden Zuges.

Dann noch eine Massage im vorbeifahren (Yoga gab es leider nicht) und ab ins Hotel. Da wartet die Mannschaft schon gespannt, wer denn die einzigen Gäste des Tages sind. Gut gegessen und mit dem Küchenchef gesprochen. Er bereitet uns morgen ein besonderes Sri lankisches Essen. Wir sind gespannt

Mittwoch, 12. November 2014

Jetzt wird es heiß

Von w-scharfenberg, 21:47
Die Nacht ist überlebt. Dass es hier so kalt sein kann hatten wir gelesen aber nicht ganz geglaubt. Das Frühstück ist OK. Dann resen wir entspannt ab.

Zunächst geht es durch das Hochland mit seinen Teeplantagen. Hier wird der Tee, im Gegensatz zu Indien, noch gepflückt und nicht geschnitten. Ob das einen Qualitätsunterschied gibt? Keine Ahnung! Ab und an hält Wasanthe und ich kann ein paar Bildchen machen. In Ella trinken wir einen Tee und dann geht es langsam aus dem Gebirge herunter an die Küste. Wir schlagen vor, einen kleinen Essenstop einzulegen... und Wasanthe braucht bestimmt eine Stunde bis er das passende findet. Aber die Wahl ist gut: ähnlich wie in den Hotels gibt es ein Buffet. Dieses ist noch angereichert mit zusätzlichen Gerichten, für die man aber bezahlen muss. Echt lecker... und kostet gerade einmal 3 € pro Person. Nun geht es weiter, nach einiger Zeit passieren wir den Nationalpark Uda Walawe. Hier wollten wir ursprünglich hin. Aber nachdem wir in Kaudulla gewesen sind verzichten wir. Wasanthe hält Ausschau nach Elephanten... und wird schließlich fündig: am Staudam des Uda Walawe Sees ist einer direkt hinter dem Zaun, so dass wir ganz nahe daran sind! Bald kommen wir an die Küste... leider versperren Hotels die Sicht auf das Wasser und die Strände. Alles ist touristisch erschlossen und wir sind noch nicht wirklich begeistert. So geht die Zeit ins Land. Bei Ahangama fährt Wasanthe zielstrebig ein Hotel an, das Garton's Cape Hotel. Wir nehmen das schönste Zimmer, riesiger Balkon mit eigenen Liegestühlen, ein Whirlpool im Bad... und fast die einzigen Gäste (wie fast immer). Das Abendessen wird auf der Dachterasse serviert... Isa würde sagen: Ein Träumchen!

Dienstag, 11. November 2014

Wenn man ganz unten ist kann es ja nur bergauf gehen

Von w-scharfenberg, 19:17
5:30 kurz vor dem Weckerklingeln wache ich auf. Wir müssen um 7:00 los damit wir um 12:25 den Zug nach Nuwara Eliya bekommen. Die Zugfahrt ist ein Touri -Muss, aber alle Tickets sind reserviert. Es gibt nur direkt vor der Abfart am Bahnhof welche. Wir sind gut in der Zeit unx es reicht sogar für ein Päuschen. Um 11:25 sind wir am Bahnhof...dumm nur,dass sich die Abfahrt geändert hat... auf 11:10 ... gut aber, dass der Zug Verspätung hat. Also schnell ein Ticket gekauft... m Mist, die Fotoausrüstung ist noch im Auto... kleiner Spurt... Tasche gegrifffen... Surt zurück... Fahrkartencheck... Spurt zum Zug... reinspringen... und dann die Erkenntnis: wir hätten una gar nicht so beeilen müssen - der Zug fährt erst nach 20 Sekunden los.

Die Fahrt ist wirklich schön und wir sehen das Touri-Muss ein. Es geht durch Täler, über Brücken und Bergrücken, vorbei an Villen und Arbeitersiedlungen ruckelnd und zuckelnd bis Nanu Oya. Dort ist Wasanthe gerade eingetroffen und holt uns vom Zug ab Nach einigen Kilometern sind wir in Nuwara Eliya, einer Stadt die scheinbar mehr Hotels als Einfamilienhäuser hat.


Der Stadtbummel wird etwas erschwert durch den einsetzenden Regen. Wir laufen ein bischen hier und ein bischen da. Nichts wirklich aufregendes. 

Das Grand Hotel ist ein Highlight. Alt englisch, toller Garten... wir haben da ein eher einfaches Hotel oben am Berg. Aber die Aussicht ist schön und das Essen OK. Leider wird es aber recht kalt. Ich versuche nachts den Heizlüfter in Betrieb zu nehmen. Leider sind Stecker und Kabel völlig ruiniert und so begnügen wir uns mit Zusatzdecken und Socken...

Montag, 10. November 2014

Nun geht es erst einmal bergab...

Von w-scharfenberg, 21:21
Heute verlassen wir das Elephant Corridor und fahren runter an die Ostküste, nach Triconmalee. Hotel ist noch nicht gebucht, mal sehen was Wasanthe uns aussucht. Dort ist dann schnorcheln angesagt... ob das als Brillenträger gut geht?Nein natürlich nicht. Und wenn man ehrlich ist gibt es hier auch nicht viel mehr zu tun. Wir fahren ein wenig durch die Gegend sehen uns einen H indutempel an ... umfahren den zweitgrößten Naturhafen der Welt... alles recht unspektakulär