Ja, sie koennen, jedenfalls wenn sie zu chinesischen Maedchen gehoeren... Hat uns 100 EUR gekostet. Wie das passieren konnte? Nun ja, nachdem wir den ganzen Tag bdraussen waren ist uns die Kaelte langsam ueberall hin gekrochen. Also wollten wir uns gerade nach einem warmen Plaetzchen umsehen. Da haben uns zwei unscheinbare Maedels angesprochen...where are you from...etc. Na ja, sie wollten gerade ins Teehaus ... da kommen wir doch einfach mit. Nach Ca 15 min Marsch an einem Optikerlade angekommen, im Laden eine Treppe nach oben...ja, es ist noch wasd frei...Zack sind wir im Einzelzimmer. Dann kommt ein nettes Fraeulein, zelebriert und erklaert etwas Tee, dann die naechste Sorte. Ich frage wie teuer das denn sei, ja, das wusste unsere Begleitung auch nicht. Noch etwas Tee...nach sechs Sorten ist Schuss und die Bedienung verschwindet. Kommt gleich wieder, mit Rechnung und jetzt auch Preisliste: Summe 178 EUR, das sind Ca 1,8 Monatsgehaelter!
Was tun in der Fremde im Separee? Ich rufe in unserem Hotel an...langer Talk...Ja, jedes Teehaus kann seine eigenen Preise festsetzen, ist aber etwas teuer... Die Bedienung verhandelt mit dem Chef, unsere Begleiterinnen zahlen etwas dazu...100 Euro bleiben an uns haengen. Nun, wo kriegt man schon so viel Lebenserfahrung fuer so wenig Geld? War doch ein gutes Geschaeft! Vor allem hat es uns an den weiteren Tagen geholfen...auf irgendwelche Fragen von egal wem haben wir nur noch mi NO! geantwortet. Da haben wir doch schon einen Teil des Geldes wieder drinnen.
So, nun zu Peking als Stadt: Haben Peking zu Fuss erkundet, Parks, und was fuer welche, Kaiserpalast und Garten. Alles Super. Ausser: siehe oben!
An Ute haben wir maechtig gedacht, als wir im Park waren. Da haben die Choere oeffentlich geuebt, Passanten sind dazugestossen und haben mitgesungen...sind dann wieder gegangen...eine tolle Atmosphaere!
Dann in die verbotene Stadt, den ehemaligen Kaiserpalast. Elektronischen Fuehrer gemietet, der automatisch die entsprechenden Sachen in deutsch vorstellt. Wirklich gut. Und der Palast ist extrem eindrucksvoll, wenn man sich vorstellt man waere ein fremder Landesfuerst und kommt das erste Mal hier herein...ein riesiger Platz nach dem anderen und noch immer nicht beim Kaiser angekommen...da wird man bestimmt ganz klein
Wir sind in Peking! Und was ist anders? Also, zunaechst einmal was gleich ist:
- Merry XMas ueberall
- Gluewein erhaeltlich
- Gutes Wetter
- Taxifahrer die gerne Geld moedgen
Was anders ist koennen wir noch nicht genau sagen, wir haben erst unseren ersten Gang hinter uns. Zugefrorene Seen, Schlittschuhlaeufer, Kneipen in jeder Schattierung und auch Touries, selbst 2 Tage vor Weihnachten. Unser Weihnachtsmenue haben wir schon bestellt: ein Ganzes Buffet rund um den Truthahn, mit Getraenken....fuer 9,80 EUR
Wolfgang
Heute morgen haben wir mit einer Shoppingtour gestartet. Nachdem die Kosten für die Digitalkamera vergessen sind (Kreditkarte machts möglich) haben wir meinen langersehnten Wunsch erfüllt ... wir haben einen neuen Klodeckel gekauft! Wer mich nicht kennt wird nun langsam an meinem Geisteszustand zweifeln ... wer mich kennt ist schon einen Schritt weiter!
Was soll denn das bloss?Sind die da vergoldet? Nein, wenn auch der Preis die Vermutung nahe legt. Es ist die Funktion ... Skozi kennt den Vorläufer ja schon, einige andere auch, aber nun haben wir wirklich das Edelteil. Also, der triviale Vorgang des "Stuhlgangs" hier im Vergleich:
konventionell fortschrittlich
Toilette betreten Toilette betreten
Klodeckel öffnen Klodeckel öffnet sich
setzen und Sitz anwärmen auf angewärmten Sitz setzen
Geschäft verrichten Geschäft verrichten
Popo "sauber"wischen Popo auf Knopfdruck waschen lassen
Popo "sauberer"wischen Popo auf Knopfdruck trocknen lassen
aufstehen, Klodeckel schließen aufstehen, Klodeckel schließt sich
spülen spülen
Hände waschen! Hände waschen?
Auf einige allgemein bekannte Zwischenschritte habe ich in der Beschreibung mutwillig verzichtet...man möge mir verzeihen. Also, Spaß beiseite, ich bin der Meinung dass es kaum hygienischer geht...und so etwas gibt es in unserem sauberen Deutschland nach meinem Wissen nicht....
Danach kam das Problem des Transportes...also schnell in den Keller des 10-stöckigen Technischen Kaufhauses, in die Versandabteilung. Auch hier möchte ich auf die Schilderung der Zwischenschritte verzichten und direkt zum Ergebniss kommen: Nach 90 Minuten ist der Klodeckel auf den Weg gebracht...und wir sind nur dafür um 110€ ärmer...
So, nun aber endlich Sightseeing. Als nächstes sind wir mit der Metro nach Asakusa, einem älteren Stadtteil mit kleinen Häusern und Tempeln. Dort rumgetrottet und anschließend per Boot und Bahn wieder ins Hotel, frisch gemacht und ins gleiche Restaurant wie gestern. Ein schöner, teurer Tag!
Nun noch schnell die Koffer gepackt denn morgen geht es ja weiter nach Peking. Hoffentlich haben wir da auch Internet im Zimmer oder zumindest irgendwo...
Wenn der Anstrich nicht wäre könnte man wirklich glauben man wäre in der falschen Stadt: der Tokyo-Tower ist der japanische Abklatsch des Eiffelturms ... gebaut 1959 ist man stolz darauf das er etwas höher ist als das Original und dennoch etwas weniger wiegt ... na ja.
Da das Wetter sehr schön ist sind wir also raufgefahren. Zuerst auf 150 m und dann noch weiter bis auf 250 m, Fahrstuhl aus Glas, da haben wir irgendwie an Rosi denken müssen...
Trotz der guten Fernsicht konnten wir die Grenzen Tokyos nicht sehen. Eine wirklich riesige Stadt, wenn man alles mitrechnet was gefühlsmäßig dazugehört. In Wirklichkeit sind es allerdings viele Städte die miteinander verschmolzen sind
.
Nun sind wir zu Fuß zu Kaisers Grundstück gelaufen...leider hat er uns nicht zum Tee eingeladen. So mußten wir dann auf dem Vorplatz ein Verschnäuferli einlegen. Aber er hat wirklich ein nettes Grundstück...ist größer als der gesammte Innenstadtbereich von Tokyo, da könnten wir uns nicht einmal das Benzin für die Rasenmäher leisten 

Nach all den Mühen haben wir dann abends Herrn Wakita getroffen. Er war hier in Japan immer für mich zuständig wenn ich auf Diensreisen war. Und diesesmal war er so nett und hat uns die Hotels ausgesucht und gebucht. Gleich neben unserem Hotel sind wir dann in ein "Familienrestaurant" gegangen. Familien haben wir da zwar nicht gesehen, aber es ging alles ziemlich locker und familiär zu. Und das Essen war günstig und wirklich Spitze. Wie ich schon vor unserem Urlaub prophezeit hatte, hat Sylvia natürlich alles gegessen, auch rohen Fisch ... und ... ist begeistert!
...wir sind früh aufgewacht und entscheiden, uns zu beeilen um schnell nach Tokyo(ca. 500 km-Fahrt) zu kommen, damit wir Tokyo noch im Hellen erleben können. Beim Kauf der Tickets, meint die freundliche Dame, dass der Zug Verspätung haben könnte wegen des Schnees. Wir sagen: "NEIN, dies kann nicht sein, es handelt sich schließlich um den Shinkansen, der hat nie Verspätung".
Aber.....wir fahren durch eine wunderschöne japanische Winterlandschaft. Der Schnee wird immer mehr. Auf der Autobahen ist der Verkehr zum Erliegen gekommen. Sicherlich schauen die Autofahrer jetzt neidisch auf unseren fahrenden, warmen Shinkansen, der Tokio mit einer 1 Std. Verspätung erreicht. In Tokio liegt aber kein Schnee. Während der Fahrt konnten wir noch den Mount Fuji (3776 m) bestaunen.
In Tokyo haben wir ein Zimmer im Akihabara Washington Hotel gebucht. Ein vernünftiges Hotel mit kleinen Zimmern mitten in ...AKIHABARA !!! Da schlägt das Herz eines jeden Technik-Fredies höher ... ein absolutes Muß für jeden HWH-ler. Ca. 1 km² nur Elektronik...vom normalen Elektroladen über Spezialgeschäfte für Überwachungstechnik, Roboter oder 5 Stockwerke DVDs bis zu Bastlerbuden mit Bauelementen, Shops für gebrauchte PCs oder zerlegte Laptops. Defekte Laptops ab 17€ ... Displays 14" ab 20€ und und und.
Nach zwei Stunden konnten wir uns dort wieder losreißen und sind dann weiter nach Ginza, dem edlen Einkaufsparadies von Tokyo. Aber auch von Prada-Moden und deutscher Marmelade für 12 € das Glas haben wir uns dann getrennt und sind, ich mag es kaum zugeben, in der Sapporo-Beer-Hall gelandet. Am Nachbartisch versuchte ein Inder Sauerkraut und Würstchen mit Chopsticks zu essen, die japanische Bedienung lief mit Dirndl rum...ich versprechs: das tu ich die nächsten zwei Wochen nicht wieder!
Heute morgen gab es eine Überraschung: die Stadt ist mit einer Schneedecke zugedeckt worden! Sehr hübsch aber leider auch ... wieder einmal ... sehr kalt. Wir ziehen uns noch etwas wärmer an.
Heute gehen wir unsere Entdeckungstour etwas professioneller an. Im Stadtplan kennzeichnen wir die Top10-Ziele laut unserem neuen Reiseführer. Einige schließen wir aus, da sie zu weit abseits liegen. Dann gehen wir als erstes zum kaiserlichen Palast mit Park. Der ist allerdings ziemlich langweilig. In den Palast kommt man nur mit vorher beantragtem Permit. von außen ist er langweilig-glatt, der Park einfach nur groß und ebenfalls langweilig

Wir marschieren dann weiter zum Kurodani-Tempel und anschließend zum Heian-Shrine. Letzterer ist besonders wegen seinem großen und hübschen Garten bekannt. Die Gartenwanderung muß mit 4 EUR bezahlt werden. Ist aber 1000 mal schöner als der Park vom Kaiser...

Dann holt uns die Kälte wieder ein. Wir nehmen ein Taxi ins Hotel ... nur etwas ausruhen. Na ja, noch kurz ins Internet, Blog bearbeiten, ein kleiner Chat mit Karnda aus Thailand, etwas schlafen, puh sind wir fertig...und schon ist es 20:00 Uhr. Also essen gehen und das wars!
Kyoto war früher die Kaiserstadt Japans. Daher ist sie angefüllt mit Tempelanlagen und Gärten. Ein Muß für jeden Japanreisenden.
Daher auch ein Muß, endlich eine neue Kamera zu kaufen. Also sind wir erst einmal losgezogen einen Elektronik-und Fotoladen zu suchen. Haben wir auch ... und da war sie ... die Sony T9 für nur 300 Euro! Aber der Verkäufer winkt ab ... ist ein reines Japanmodel: Exportmodelle führt er nicht
Ob es die überhaupt irgendwo in Kyoto gibt weiss er nicht. Also weiter, in den Laden den ich von meinem ersten Besuch hier noch kannte. Der liegt in der Teramachi, im nicht überdachten Teil der Straße. Dort im 6.ten Stock ist endlich auch das Exportmodel. Kostet als Dutyfree 330 Euro, mit 1 GB Speicher bin ich dann auf 400 Euro.
Im gleichen Geschäft kaufen wir auch einen neuen Reiseführer, da ich unseren im Zug gelassen habe. Der erweist sich aber als grottenschlecht.
Endlich los zum entdecken der Stadt. Da es in der Stadt angeblich über 2000 Tempel gibt, fällt es nicht schwer ein paar hübsche zu finden. Zuerst sind wir am Yasaka-Shrine. Dann laufen wir etwas weiter und landen schließlich am Kiyomizu Tempel, wohl einer der schönsten Anlagen. Unser neuer Reiseführer hat wenig Info zu bieten und so bleibt uns nur das Ansehen und staunen
Langsam wird es später und damit auch kälter. Wir suchen uns ein Restaurant und bestellen Kaffee und Kuchen. So schaffen wir es uns wieder etwas aufzuwärmen.
Danach noch ein Rundgang durch den überdachten Teramachi-Markt. Hier könnten einige Einkaufstraßen, zum Beispiel die Fußgängerzone in Harburg lernen. Man nehme eine Fußgängerzone, überdache sie regenfest und fertig ist eine Einkaufsmeile in der sich günstige Läden ansiedeln können. Damit lässt sich dann auch Einkaufsparadiesen wie dem Phoenix-Center Paroli bieten.
Im Hotel angekommen entscheiden wir uns, das wir zum essen zu müde sind und gehen schlafen...chrrrrr
...um 7:45 werden wir vor dem Hotel abgeholt
...um 11:30 geht unserer Flieger von New York nach Japan
...nach 13,5 Stunden Flugzeit kommen wir in Japan an.
Hier ist es jetzt Fr. 16.12.05; 15:00 Uhr. Wir sind jetzt Deutschland um 6 Stunden im Voraus. Und haben einen Tag in unserem Leben weniger, da wir die Datumsgrenze überschritten haben. Langsam kommen wir auch mit den Zeitzonen durcheinander
... wir müssen jetzt noch vom Flughafen unsere Reise nach Kyoto organisieren. Wir entscheiden uns für die Bahn; Shinkhansen.
...um 21:00 Uhr (also nach einer 20-Stunden-Reise) kommen wir in dem tollen Hotel "Kyoto-Kokusai-Hotel" an
...wir sind zu müde um noch Essen zu gehen; stattdessen füllen wir unser liebes Internet-Tagebuch mit den noch fehlenden Einträgen !!!!!!
Gut geschlafen dank dem Gutenachttrunk von Gestern. In der Mikrowelle Kaffeee gekocht. Erster Versuch mit Pappbecher war nich so gut: der hat geschmort. Plastikbecher gingen dann. Dazu Weihnachtskekse aus Harmstorf vom Basar von Frau Petersen.
Heute ziehe ich mich wärmer an, setze Mütze mit Ohrenklappen auf und ... friere kaum mehr. Temperatur bis 20° (F), gefühlte Temperatur laut Wetterbericht ca. -17°C.
Nochmal in den Fotoladen, haben uns überlegt, dass wir uns nicht wegen 50 EUR anstellen wollen. Nein, T9 gibts nicht! Doch, war doch gestern nachmittag da! Ne, die war reserviert! Also wie ich schon dachte stimmte der Preis nicht.
Heuet Mammutprogramm erledigt:
- Rockefeller-Center : nicht so schön wie gedacht
- St.Patrick Cathedral : wirkt zwischen den Wolkenkratzern klein, ist aber reisig und sehenswert (und gut geheizt)
- Chrysler-Building : von weitem ganz hübsch
- EmpireStateBuilding (381m) : gut dass es kalt ist. Wir sind schnell hoch gekommen. Aber Vorbereitungen für riesige Schlangen vor den Kassen. Dahinter noch viel mehr vor dem Lift zum 80.ten. Dort erneut Absperrungen vor dem Fotografen. Lassen sich nicht umgehen. Schließlich vor dem Lift zum 86 ten nochmals. Dort erträgliche Fülle. Tolle Sicht.
- MadisonSquare Garden : Schon von oben gesehen
- Flatiron Building : Schon von oben gesehen
- Woolworth Building : von außen uninterressant, von innen hübsch...und gleich rausgeworfen worden
St.Pauls Chapel(am Ground Zero) : Sehr bewegend, total auf 9-11 fixiert. - CentralPark : leider ist es schon dunkel und kalt. Nur kurz da gewesen. Auch abends noch high life: Spaziergänger, Schlittschuhläufer. Bestimmt schön
- Bloominggdales Kaufhaus : groß, elegant, teuer. Nicht zum kaufen für uns ... Und das KdW ist interessanter!
Danach wieder in die nette Kneipe von gestern. Hier die Adresse:
fahre mit der Linie 1 bis "Housten Street"; wenn Du die Station verlässt, links gehen, nach ca. 80m die Kneipe:
BROTHERSs-BAR-B-QUE
225 Varick Street, Corner of Clarkson Street
Früh in New York angekommen. Die Koffer aus Mexiko warten schon auf uns, der neue kommt kurz danach. Dann aus dem Flughafen heraus und gleich ins Taxi. Um die Zeit kommt man noch schnell durch. Kosten: 45 USD + 4 USD Brückengebühr. Draußen ist es bitterkalt. Im Hotel erwartet uns ein dickes Mädel, die ist genau so freundlich wie es draußen warm ist. Zimmer ist um 15 Uhr fertig. Koffer kommen in die Rumpelkammer.
Sya hat dank Zwiebeltechnik halbwegs warme Klamotten und ein Stirnband. Ich komme ja mit weniger Wärme aus... aber hier ist es eindeutig zu kalt! Also wenden wir die Wechselbadmethode an: nach ein paar Metern immer wieder irgendwie ins Warme (Frühstück, Geschäft, Cafe, Kirche...). Gelegenheit nach einer neuen Kamera Ausschau zu halten. Am Times Square sind dann 2 Fotogeschäfte. SONY T5 für 349. Aber es gibt schon die T9: 6 MPIX, höhere Lichtempfindlichkeit und technick gegen verwackeln...699...zu teuer :-( . Nächster Laden: T5=399, T9=399=nicht vorrätig...darfs denn vielleicht die Minolta sein? Ne! Na gut, wir besorgen die T9 bis heute nachmittag.
Wir als weiter quer durch Manhattan bis zum Battery Park. Dann per Schiff zur Freiheitsstatue, einmal drumrum, knipsknips, und schnell zurück aufs warme Schiff.
Anschließend zum Ground Zero. Wenn man nicht wüsste was dort einmal war würde man denken es ist nur eine der vielen Baustellen. Ich kann mich noch gut an das World Trade Center erinnern...war vor Jahren selbst einmal oben...und es ist für mich immer noch ein Wunder, dass es nicht viel mehr Opfer gab
Am Times Square ist die T9 angekommen, aber 499 und amerikanische Version. Wir verzichten.
Auf der Suche nach einer Gaststätte überzeugt uns die Kälte nicht lange zu wählen. Und das ist gut so.
Am Sonnabend war wieder einmal großer Reisetag. Aber der Reihe nach:
Erst einmal gefrühstückt ... Selbstbedienung, Kaffee aus Tonkrug schöpfen(bisher der Beste!), Brötchen, Tubenmarmelade, Früchte. Braucht man mehr?
Anschließend noch ein kurzer Bummel durch Oaxaca bei Tag, Eine wirklich schöne Stadt.
Und dann auf die Piste, natürlich nicht Autobahn sondern über die "Panamerikana", eine Landstraße ganz nach Wolfgangs Geschmack (Dirk, Claudius und Brummi wissen was ich meine). Heute habe ich Susi total vermisst ... da hätte ich bestimmt 6 Stunden "Dauerquieken" gehabt. Aber Sylvia ist ganz ruhig geblieben. Und...wir haben überlebt!
In Mexiko City angekommen haben wir dazugelernt: Vorher geplant wie wir fahren, bei Problemen angehalten und neu orientiert, und so haben wir es geschafft vernünftig durch das Nachtleben der größten Stadt der Welt zu kommen.
Am Sonntag morgen dann die Trennung von unserem Hyundai: wir haben ihn unbeschadet wieder abgegeben!
Anschließend durch die Stadt gelaufen/U-Bahn gefahren. Stichwortartige Zusammenfassung: Straßen=ein einziger Markt, U-Bahnen=dito, Kirchen=viele und riesig und immer was los, Zocalo(zentraler Platz)=Kinderfest=laut=gedränge=nichts wie weg, Museen=gut und teilweise (Franz Mayer Museum) erholsam, Weihnachtsbäume=viele, aber meist nicht Tannenbäume

Am Montag dann um 4:30 aufgestanden, Taxifahrer war nicht da aber Taxen gibt es zum Glück genügend in Mexiko, und Hasta luego!
Heute sind wir weiter nach Oaxaca. Auf 3200m Hoehe mit Hemd bekleidet draussen gefruehstueckt. Danach eine unspektakulaere Fahrt.
Hier in Oaxaca gleich als erstes nach Monte Alban gefahren. Dieses ist eine Tempelanlage die zwischen 500 v.Ch. und 1599 n.Ch unter diversen Voelkern, hauptsaechlich den Zapoteken, entstand. Ein riesiger Komplex auf einer kuenstlichen Bergkuppe.Einfach unbeschreiblich. Heute habe ich meine noch nicht ersetzte Kamera wirklich vermisst. Obwohl man die Eindruecke eh nicht fotografieren kann...

Wie kommt man nach ??? ? Die Frage kann ich bis heute nicht genau beantworten... obwohl wir da waren. Aber nun der Reihe nach:
Von San Luis Potosi sind wir erstmal in die Geisterstadt Cerro de San Pedro gefahren. Zuerst Richtung Rio Verde, dann nach ca 12 km links nach Les Gomez, nach einer scharfen Rechtskurfe steht dann ein umgeknicktes Schild nach CSP. Es folgen zwei Kilometer Sand- und Buckelpiste. Dann ist man wieder auf einer Strasse. Wohin? Nach Einsatz aller meiner Spanischkenntnisse herausgefunden: nach rechts, 12 km. Ja, und da war sie wirklich die Geisterstadt.
Allerdings haben mittlerweile schon einige Menschen den Reiz einer Geisterstadt herausgefunden. So ist sie nun wieder besiedelt und viele fleissige Geister sind am renovieren. War gar nicht so einfach, ein paar "tote" Bilder zu machem.
Nun weiter Richtung Sueden. Wir haben uns entschieden nach Taxco zu fahren, da das innerhalb der Zeit gut zu erreichen ist. Nun, das war die Theorie. In Toluca sollte die Autobahn weiter in unsere Richtung gehen, tut sie sicher auch, nur wir waren zu bl... sie zu finden. In der Stadt verirrt, Meander gezoge, von Baustellen heimgesucht nach fast zwei Stunden die Entscheidung fuer ein neues Etappenziel: Richtung Puebla und kurz hinter Mexiko City ein Quartier suchen. Das war um 18 Uhr. Um 24 Uhr hatten wir die gut 100 km geschafft und es realisiert, wo auch immer wir waren. Und was haben wir gelernt? Niemals bei Nacht durch Mexiko City. Und vor allem nicht nach Gefuehl!
Wir waren nun zwei Tage in San Luis Potosi ... ja, wo ist denn das nun schon wieder? Auch im Hochland von Mexiko, 400 km noerdlich von Mexiko City. Ebenfalls eine Kolonialstadt mit einem schoenen Zentrum. Aber auch wieder ganz anders als die bisher besuchten Orte: Diese Stadt ist nicht vom Tourismus erfasst sondern eine durchaus lebendige Stadt in der man als Deutscher noch auffaellt. Richtige Geschaefte, kein Andenkenshop neben dem Anderen. Und ringsum jede Menge Industrie.
Die ist auch der Grund, dass ich SLP kenne. Habe hier vor ca. 10 Jahren eine Schweissmaschine in Betrieb genommen. Dabei habe ich Felix kennengelernt, in der Firma nur " El Ingeniero" genannt. Felix hat uns maechtig bei der gesammten Planung fuer die Mexiko-Tour geholfen ... dafuer an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank! Untergebracht hat er uns im Hotel Panorama, mitten im Zentrum. Der Name ist Programm ... sehr zu empfehlen!
Heute morgen (2005-12-05) noch einmamal San Miguel angesehen. Dazu Abstieg zu Fuss vorbei an der Kirche El Chorro und durch den Park B. Juarez. Ein recht unbekannter Weg, da die Schar der Touries sich in der Downtown rumtreibt... Hier auch jede Menge malerische Motive (fuer Margaret?) auf Bits gebannt. 
Anschliessend wollten wir dann weiter nach Guanajuato, kurz die Stadt ansehen und dann weiter(hotel schon gebucht). Aber die Wege dauern manchmal laenger als gedacht. Somit schlafen wir nun in Guanajuato. Eine wiederum malerische Stadt mitten zwischen den Bergen. Die Hauptstrasse laeuft unterirdisch. Dort parkt man auch und klettert anschliessend die Stufen hoch ans Tageslicht ...

Eine echte Ueberraschung wartet oben: Viel bunt, viel Huegel, viel auf und viel ab. Natuerlich auch viel laut, denn das lieben die Mexikaner
Jetlag, das Problem das die Zeitverschiebung zwischen Abflugsort und Ankunftsort mit sich bringt, ist eine unangenehme Erscheinung. Viele Menschen kämpfen tagelang damit herum. Auf Dienstreisen wie ich sie mache ein schlechter Zustand. Also habe ich mir so meine eigenen Gedanken dazu gemacht. Weit ab von wissenschaftlichen Erkenntnissen, Reihenuntersuchungen und Ernährungsphilosophien. Aber praxistauglich!
Bevor ich auf eine Interkontinentalreise gehe mache ich schon mal eine kurze Überschlagsrechnung wann ich schlafen muß. Und das Ergebniss wird dann realisiert. Das geht ungefähr so --> Beispiel New York
1 Wie groß ist der Zeitunterschied? Dieses findet man zum Beispiel im Flugplan --> 6 Stunden
2 Wie groß ist der Schlafunterschied? Das ist ca. ein Drittel des Zeitunterschiedes. --> 2 Stunden
3 Muß ich mehr oder weniger schlafen? Wenn die Reise gen Westen geht wird mein Tag/Nacht länger. Also muß ich mehr schlafen. Ansonsten umgekehrt. Im Fall New York ist also Extraschlaf angesagt. -->mehr Schlaf da westwärts
4 Wann schlafe ich? Möglichst so wie am Ankunftsort. Also stelle ich meine Uhr schon vor dem Abflug um. Im Flugzeug versuche ich dann den berechneten Schlaf einzuhalten. Fliege ich also um 12:00 los ist es in New York 6:00 morgens. Also gleich am Anfang schlafen. Zum Essen nehme ich als "Einschlafhilfe" eine Dosis von ca. 0,2l Rotwein. Der macht müde ohne unnötigen Harndrang zu provozieren. Soviel essen, dass der Hunger weg ist, aber bitte nicht zu viel... Da man nun im Flugzeug nicht so gut schläft kann man das durch ein paar "Überminuten" kompensieren. Aber spätestens um 16:00 würde ich wieder in den Wachzustand zurückkehren. In New York haben wir 10:00...eine gute Zeit zum aufwachen. Anschließend halte ich mich wach, egal was kommt. Das gilt auch für die Zeit nach der Ankunft. Lege ich mich dann um ca. 23:00 ins Bett ist am nächsten morgen alles OK.
Die gleiche Methode funktioniert auch bei Nachtflügen und Flügen Richtung Osten. Nur muß man sich daran halte. Und selbst wenn das Schlafen nicht klappt...dann ruht man eben, Augen zu, Kopfhöhrer auf...das wirkt praktisch genauso gut, braucht nur etwas mehr Zeit.
Hier möchte ich mal ein paar Erfahrungen mit dem Lufthansa Miles and More Programm weitergeben. Mittlerweile bin ich zum selbsternannten "Experten wider Willen" geworden...
Statusmeilen
Statusmeilen gibt's nur beim fliegen (mit StarAlliance). Ab 50000 Meilen pro Kalenderjahr wird man zum "FrequentFlyer", ab 150000 zum "Senator" und ab 500000 zum "HON". Nun, ich fliege beruflich seit über 20 Jahren und habe vor zwei Jahren das erste Mal meinen "FrequentFlyer" erreicht... Was gibts dafür? Mehr Freigepäck und Zutritt zur Lounge. Beides sehr angenehm. Ausserdem für die Zukunft 25% mehr Meilen bei bestimmten Flügen.Dann sind noch ein paar andere Vorteile, aber die sind so minimal, dass es hier nicht erwähnt werden muss.
Senator und HON sind sehr viel besser, aber wer so viel fliegt, der weiss das sicherlich alles.
Prämienmeilen
Prämienmeilen gibt's immer 1:1 zu den Statusmeilen dazu. Aber auch für viele andere Dinge im Leben gibt es sie. Ich bin mittlerweile zum "Meilenjunkie" geworden. Egal ob ich tanke (1,5 Meilen pro Euro über den Umweg Roadmiles), mir einen Rasenmäher kaufe(1-1,5 Meilen pro Euro plus ggf. Zusatzmeilen über den Umweg Payback), Essen gehe (über die Miles and More Kreditkarte) oder...ja, fast alles bringt Meilen, nur die Einkommensteuer (noch) nicht. Ein ganz besonderer Special ist das Werben von Abonnenten für die verschiedenensten Zeitschriften. Prämienmeilen verfallen nach drei Jahren, es sei denn man hat eine Miles and More Kreditkarte. Dann bleiben sie erhalten. Und nach Kündigung der Kreditkarte fangen die 3 Jahre erneut an zu zählen... Und was gibt's für Prämienmeilen? Prämien natürlich!
Und nun ein sehr ernster Tip: für Prämienmeilen nimmt man nur Flugprämien! Alles Andere ist verschenktes Geld. Und die möglichst auf höherwertigen Flügen, also Ziele die von Billigfliegern nicht erschlossen sind und/oder Businessklasse. Oder bei kurz entschlossenen Reisen, da fliegt man bei Billigfliegern nämlich teuer und mit "FlySmart" unschlagbar günstig. Oder natürlich ein RTW-TICKET!
Hier ist der Plan!
Datum Abflug Ankunft Flug
Sa 3 Dez 11:05 Hamburg 12:15 Frankfurt LH013
Sa 3 Dez 13:40 Frankfurt 18:50 Mexiko Stadt LH498
Mo 12 Dez 07:09 Mexiko Stadt 09:14 Los Angeles UA976
Mo 12 Dez 22:10 Los Angeles 06:14+1 New York UA014
Do 15 Dez 11:30 New York 15:40+1 Tokyo UA801
Do 22 Dez 10:35 Tokyo 13:35 Peking NH905
Mo 26 Dez 23:55 Peking 06:25+1 Singapur SQ821
Di 27 Dez 09:50 Singapur 20:45 Sydney GF148
Mi 4 Jan 22:15 Sydney 03:45+1 Singapur GF149
Do 5 Jan 21:00 Singapur 22:20 Bangkok TG410
Sa 7 Jan 07:10 Bangkok 12:45 Siem Reap PG930
Mo 9 Jan 13:10 Siem Reap 14:20 Bangkok PG933
Mi 18 Jan 10:55 Bangkok 12:45 Madras TG521
So 22 Jan 01:50 Madras 07:15 Frankfurt LH759
So 22 Jan 09:00 Frankfurt 10:00 Hamburg LH010
+1 Ankunft am nächsten Tag
Zugegeben ein recht enger Plan, denn wir wollen ja nicht nur in den angeflogenen Städten bleiben. In Mexiko und Australien werden wir uns Leihwagen nehmen, In Thailand, Kambodscha und Indien haben wir private Rundreisen (also mit eigenem Führer) gebucht. In Japan geht's natürlich mit dem Shinkhanse Superexpress nach Kyoto, vorbei am Mount Fuji. Wenn jemand noch Tips zu Unterkünften, Zielen, Essen oder ähnlichem hat ... die sind gerne gesehen!
Ja, irgendwann im letzten Jahr, also 2004, haben sich Sylvia und ich entschieden eine Weltreise zu machen. Ich hatte durch meine Dienstreisen fast genug "Meilen" bei Lufthansas Miles and More Programm zusammen um meine Frau kostenneutral einmal um die Welt zu bringen. Und mein Ticket kaufen wir dann einfach...schon geht es los!
Nun, das war 2004 ... mittlerweile ist 2005 schon fast durch, die Reise geht in 11 Tagen los ... und es ist immer noch nicht alles geklärt. Wieso erzähl' ich später, denn jetzt ist es 1 Uhr morgens und in 5 Stunden muß ich wieder aufstehen.
Sind fast puenktlich in Mexiko gelandet. Danach brav wie von Eingeweihten empfohlen ein Miettaxi zum "Hotel San Marino Suites" genommen. Das Hotel kann ichh uneingeschraenkt weiterempfehlen! Riesige Appartments, sauber, freundlich und wenn ueber www.hotel.de gebucht richtig guenstig. Dabei noch das Fruehstueck inklusive ... und was fuer eins! Koennte das beste in meinem Leben gewesen sein. Ich freue mich schon auf die Rueckreise, denn dann werde ich dort nochmals 2 Naechte einkehren.
Am naechsten morgen den Mietwagen abgeholt... per Zufall nur 300m entfernt bei EUROPCAR. Supergenaues Personal, neuer Wagen, Glueck gehabt.
Als erstes nach Queretaro gefahren, ca. 200 km von Mex. entfernt. Eine wirklich schoene Stadt in der man locker ein paar Tage zubringen koennte. 
Aber mangels Zeit dann abends noch weiter nach San Miguel de Allende, der einzigen Stadt Mexikos mit einem denkmalgeschuetzten Stadtkern. Wir haben erst einmal ein Hotel gesucht und gefunden: das Vista Real hoch ueber der Stadt. Sieht aus wie ein liebevoll umgebautes Kloster. Toller Ausblick ueber die Stadt nur der Preis war mit 100 EUR exkl. Fruehstueck etwas hoeher als geplant. Spaeter dann, nach dem Abstieg in die "downtown" noch viele andere Hotels gefunden, bis zu 35 EUR runter...