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RoundTheWorld

Bericht ueber unsere Weltreise 2005 und alles was so folgt...


Freitag, 10. August 2012

Die trauen sich was!

Von w-scharfenberg, 18:25
Freitag Morgen um 9 Uhr... keine Sekunde zu früh... erscheinen Mona und Torsten beim Standesamt...


In einer Zeremonie mit Belehrungen aus dem wahren Leben geben sich beide dann das Jawort... zur Zufriedenheit aller Anwesenden. Der Auszug aus dem Standesamt wird Ihnen jedoch ver(feuer)wehrt! Zunächst wird geprüft ob die beiden auch zusammenhalten. Torsten muss den Schlauch fest halten... und Mona geht ihm mit der Säge gekonnt zuleibe. Der Einzug ins Eheleben ist besiegelt!


Aber die Feuerwehr Ohlendorf hat mehr getan! Aus dem ehrwürdigen Schloss Scharfenberg hat sie die Mona zugehörige Schatzkiste geborgen und übergibt sie den neuen Besitzern.

Nun gehen wir mit einer kleinen Gruppe endlich frühstücken. Dann noch ein Fotoshooting mit allen erdenklichen Paarungen... hier ein Bild von dem Paar mit ihren Trauzeugen

Mittwoch, 08. August 2012

Heute hat es mächtig gescheppert

Von w-scharfenberg, 23:58
Der Tag fing ruhig und bedeckt an. Eigentlich ein ganz normaler Tag. Gegen 17:00 Uhr klärte sich dann der Himmel über Ramelsloh auf. Kurz danach konnte man dann das erste Geschepper hören... es wurde immer mehr und immer lauter, ab und an auch schon ein richtiges Krachen. Das waren zumeist die Klobecken oder Waschtische...

Polterabend im Lindenhof! Unsere Tochter und ihr Freund Torsten wollen wirklich heiraten! Wir können nicht genau sagen wie viele Freunde und Verwandte gekommen sind aber 200 waren es ganz bestimmt. Denen sei hier nochmals gedankt!

Kurz vor Mitternacht ist es dann soweit: damit die beiden nicht mehr weglaufen können werden ortsübliche, geeignete Maßnahmen eingeleitet: Monas schuhe werden kurzerhand festgenagelt!


Torsten wird seine Hose ausgezogen und angezündet! Nachdem die Junggesellen des Ortes sie ausgepinkelt haben (ja, wirklich) werden die Reste vergraben. Am ersten Hochzeitstag oder wenn das erste Kind da ist werden diese wieder ausgegraben und bei einem feinen Gelage endgültig beseitigt.

Mittwoch, 25. Juli 2012

Nun kommt die Wahrheit ans Licht!

Von w-scharfenberg, 23:11

Das Wetter ist unschlagbar! Fast durchgängig blauer Himmel und Temperaturen um 25°. Wären nicht die Tiraden des Mückenkönigs Piekst-du-mir wäre es allerbest. So aber haben wir die Möglichkeit Mittel und Wege zu finden die Übermacht zu bekämpfen.

Verteidigung ist wichtig... wir installieren Mückengitter um den Eingang. Nun können wir draußen sitzen, entspannt dem Sirren lauschen und ... Angriff ist die beste Verteidigung... die wenigen Eindringlinge mittels der elektrischen Insektenklatsche bekämpfen. Ein leises Knistern, der Duft nach verbranntem Chitin und ein breites Grinsen im Gesicht! Das ist Urlaub mit Abenteuertouch!

Nachmittags kommt Peter, unser Hustomt. Bei Kaffee und Kuchen (nun auf dem Rasen) erzählt er von der großen Flut. Um uns nicht in den Herzinfarkt zu treiben hat er das bis jetzt vermieden... Das Wasser ist nicht nur vom Fluss gekommen sondern auch aus dem Wald und von der Straße. Wir hatten also Zeitweise ein Seegrundstück. Zum Glück ist der Boden sehr Felsig und daher hat die Durchweichung nicht zu einem absinken der Gebäude geführt.

Den Abend beschließen wir in unserem Eingangsbereich, geschützt und behütet. Es gibt Cocktails als Sundowner und wir sinken in die Betten.

Freitag, 20. Juli 2012

Land in Sicht!

Von w-scharfenberg, 21:44

Wir sind wieder einmal in Schweden. Dieses Mal hatten wir aber schon vor der Anreise ein mulmiges Gefühl: selbst in unserer Heimatzeitung waren schon Bilder von unterspülten Häusern in Lönneberga zu sehen. Der Wasserstand in Flüssen und Seen war bis 1,5 m über dem normalem Wasserstand. Und unser Haus steht direkt neben einem Fluss, nur 15 km von Lönneberga entfernt!

Als wir ankommen sieht alles toll aus. Peter hat den Rasen gemäht, alles ist grün, nur das Haus rot und der Himmel blau: ein Idyll! Beim Näherkommen gibt es dann nasse Füße... der Boden ist durchweicht, in den Senken steht das Wasser. An den Spuren sieht man, dass unser Haus zeitweise eher eine Insel war. Der Fluss ist immer noch nicht ganz in sein Bett zurückgekehrt...


Donnerstag, 03. Mai 2012

Zwangsurlaub

Von w-scharfenberg, 16:25
Ich hatte mir fest vorgenommen diesen Urlaub nichts zu tun außer zu relaxen... und habe es wieder nicht geschafft. Hier ein Bäumchen kappen, da etwas aufräumen, dort Äste wegsammeln... Und dann kam dieses kleine Insekt... stach mich kurz ins Bein... Entzündung folgt auf dem Fuß... und nun habe ich Zwangsurlaub! Liege in der Hängematte, lese und surfe! Ja, richtig: ich habe es endlich geschafft und habe WLAN!

Die Hängematte ist übrigens ein Eigenimport aus Brasilien... sieht etwas unbequem aus... ist aber Klasse! Wenn man drinnen liegt klappt man einfach die Seitlichen Netze oben zu und schon kommen keine Insekten herein. Der Platz ist groß genug zum lesen, einfach dösen geht natürlich auch, brasilianische Lebensart in Schweden!

Dienstag, 01. Mai 2012

Der 1. Mai Tai

Von w-scharfenberg, 12:46

Seit drei Tagen sind wir wieder in Schweden. Mit uns erschien auch das gute Wetter und wir können schön entspannen. Der Himmel ist strahlend blau, die Temperaturen um 20 °C, und heute ist der 1.Mai. Was machen wir da bloß? Arbeiten ist heute ja nicht angesagt... eine Demo auf unserem Grundstück eher nicht spektakulär... da setzen wir uns doch an den Fluß, genießen die Sonne... und den 1. Mai Tai!

Es ist zwar ein Fertig-Cocktail aber er läuft genauso lecker die Kehle herunter wie unser Fluß durch sein Bett.


Montag, 12. März 2012

Schau-schau : Warschau

Von w-scharfenberg, 16:21
Ankomme 6:00 Uhr, frühstücken und dann kommt auch schon unser Tourguide um uns abzuholen. Warschau abseits der ausgetreten Pfade heißt das Konzept und so ist es wirklich. Näheres später...wir sind wieder im Flughafen, trinken noch einen Rotwein und werden gleich in Hamburg abgeholt...

Sonntag, 11. März 2012

Vietnamesisch... in der Garküche

Von w-scharfenberg, 14:56

Das vorgesehene Programm aus Museum- und Pagodenbesuchen haben wir abgewandelt. Es soll original vietnamesisch werden. So geht es zuerst in eine Stadt, die nur von Keramiken lebt Gegen die Erwartung ist es recht spannend!

Nun geht es über Kilometer auf einem Deich entlang des Red Rivers. Ziel ist ein Dorf, das von Papierprodukten lebt. Seit über 20 Generationen werden hier Drucke in Naturfarben hergestellt. Die meisten Motive sind für uns schwer zu durchschauen... sie erzählen Geschichten die wir eben nicht kennen. Aber wir finden auch wirklich schönes... und das Reisegapäck wird größer. Diese Kunst wird aber nur noch von zwei Familien weitergeführt. Der Rest des Dorfes hat sich neuen Geschäften zugewandt: es wird einfach alles hergestellt! Autos, Häuser, Schuhe, Frauen, HiFi-Anlagen... aus Papier! Was soll denn das nun wieder? Ganz einfach: auch die Verstorbenen haben dort wo sie jetzt sind Bedürfnisse. Und wenn Vietnamese ihnen etwas schenken möchte kauft er das eben in Papierform und verbrennt es... es wird schon richtig ankommen.

Mittag essen wir in einer Garküche... eine Erfahrung der besonderen Art. Wir kommen alle zu dem Schluss, dass die Suppe Spitze war... Das Ambiente allerdings auch!

Danach kommt ein Tempelbesuch... mal was Anderes? Ja, dieser ist wirklich anders, 700 Jahre alt, eine kleine hübsche Anlage.

Auf den Reisfeldern ist ordentlich Betrieb. Es ist zwar Sonntag, aber die Bauern und Arbeiter sind sehr fleißig (übrigens eine vietnamesische Tugend). Sie ernten die vor Wochen ausgesäten Setzlinge und vereinzeln sie dann auf Pflanzabstand. Eine Arbeiterin schafft so etwa 200 m² am Tag... wir wollen da nicht konkurieren. Auf jeden Fall werden wir den Reis in Zukunft mit mehr Achtung essen.

Auf eigene Faust erkunden wir noch einmal Hanoi. Besonders interessant ist ein Hochzeitsempfang bit Trommlern und kämpfenden Drachen.

Das Einchecken bei LOT ist eine Schau! Zuerst ist die Bodenstewardess nur unfreundlich zu uns... dann quält sie den Gepäckschilddrucker und es kommen Mengen von Schildern heraus, die sie alle wieder wegschmeißt. Auch unsere Bordkarten landen im Papierkorb. Doch schon nach 20 Minuten halten wir dann die Bordkarten in den Händen. Der Flug wurde von 0:10 auf 23:55 vorverlegt... also musste eine Umbuchung gemacht werden.

Nun eine unendlich lange Schlange an der Gepäckkontrolle... na ja, da brauchen wir wenigstens nicht so viel in der Lounge konsumieren...

Mittlerweile ist es kurz vor Mitternacht. Wir sitzen in der LOT Lounge und warten auf den Flieger. Wein gibt es hier nicht, der ist leider aus. Sekt oder Schnaps auch nicht...

An Bord merken wir dann, dass unsere vorgebuchten Plätz umgebucht wurden... wild durcheinander. Na toll! Aber die Fluggäste sind dann in der Lage einen vernünftigen Sitzplan zu erstellen und dem Personal mitzuteilen.

Bis bald

Samstag, 10. März 2012

Auch das noch: zu Schluss wird relaxed!

Von w-scharfenberg, 09:42

Heute ist bei uns Ruhetag: frühstücken, Angkor von oben bewundern, am Pool entspannen..

Um 16:00 werden wir zum Flughafen gefahren...

Alles klappt wie am Schnürchen und wir sind um 21:00 im Hotel in Hanoi... mit einem Temperatursturz von locke 20 °C! Wir holen die Jacken raus. Die brauchen wir dann auch sicher noch für übermorgen... da haben wir noch einen Tag in Warschau!

 

Freitag, 09. März 2012

Tuktuk, Tempel, tolle Tage

Von w-scharfenberg, 08:26

Das Tuktuk holt uns heute später ab, erst um 7:30. Eine gute Zeit um in die Tempeöstadt von Angkor Wat zu kommen, die Ersten sind schon drinnen. die Nächsten Frühstücken noch. Heute ist Ta Prom an der Reihe, den Meisten aus Tomb Raider bekannt. Parallel mit uns kommen zwei Ladungen Asiaten an...waren wir doch zu spät? na ja, wo wir scjhon mal hier sind gehen wir trotzdem rein... und staunen wie effektiv die Chinesen und Koreaner im Abarbeiten von Tempeln sind. Wir sind langsamer und genießen die stillen Ecken in Ta Prom.

Nach zwei Stunden haben auch wir alles gesehen und dürfen uns eine Kokosnuss und ein paar Getränke gönnen. Dann wollen wir uns einen der nicht so beliebten Tempel ansehen. Wegen der kurzen Distanz wählen wir Banteay  Kdei. Er wird im Reiseführer verrissen als verfallen und  verworren. Wir finden ihn sehr schön. Wenige Touristen, schöne Fotomotive, auch hier ein Riesenbaum der sich über das Gemäuer hermacht und ganz passabel im Zustand. Unsere Vermutung: der Autor möchte diesen Tempel für sich persönlich retten

Nun ist aber schon Schluss mit Sightseeing. Wir lassen uns ins Hotel bringen und geniessen die Mittagshitze am Pool bei Alsterwasser und Salaten

 

Donnerstag, 08. März 2012

Sonnenaufgang über Angkor Wat

Von w-scharfenberg, 12:40

Ja, es ist wahr! Wir waren zum Sonnenaufgang am Angkor Wat. Das heißt um 4:30 aufstehen und um 5:00 geht es mit dem Tuktuk los.

Vom Hotel haben wir Frühstückspäckchen mitbekommen. Damit hat es auch seinen ersten Minuspunkt ergattert! Wir geben sie direkt an einige einheimische Kinder weiter. Hoffentlich werden wir nicht wegen Misshandlung angezeigt...

Wer denn denkt wir sind die einzigen...der täuscht sich. Es ist schon richtig was los. Sollte irgend eines meiner Bilder etwas anderes suggerieren... dürft ihr dem Fotografen gratulieren.

Wir sind drei Stunden in diesem größten Tempel der Welt...und haben natürlich nur ein Bruchteil gesehen. 

Von hier fahren wir weiter zu Anlage von Angkor Thom. Nun sind wir mitten im Touristentrubel. Trotzdem ist es schön, besonders der Bayon. Er ist durch seine Türme mit den vier Gesichtern in vier Himmelsrichtungen berühmt geworden. Nach dem Stil sind übrigens auch unsere Hotelzimmer ausgerichtet

Anschließend, wir haben nun 6 Stunden Tour hinter uns, geht es heimwärts. Ich bleibe im Zimmer und habe überhaupt keine Lust mehr auf Sonne, die Anderen treiben sich am Pool rum und versuchen, teils vergeblich, Sonnenbrand zu vermeiden.

Mittwoch, 07. März 2012

Terrasse des Elephantes

Von w-scharfenberg, 21:23

Same same, but different. Wie Gestern werden wir um 8:30 abgeholt, Heute haben wir aber einen Minibus. Es geht ja auch ein Stückchen weiter: nach Siem Reap, vielen als Angkor Wat bekannt. Auf der Strecke halten wir in Skuon, Nebenname "Spider City". Hier gibt es einen Überfall auf unseren Michael... den der aber standhaft abwehrt. Ute ist von deinem Aussehen nicht begeistert!

Auf dem Markt gibt es außer Spinnen auch viele andere Insekten, Frösche, Obst und ein wenig Gemüse, alles fertig zubereitet und zum direkten Verzehr geeignet (nicht bei jedem, wie ich annehme). Da unser Speisezettel Vorgestern schon von Spinnen verziert war nehmen wir dieses Mal nur Obst...

Nach einem leckeren Mittagessen machen wir einen Abstecher zu den Tempeln von Samborprey Kuk. Laut Reiseführer kommen hier im Durchschnitt nur 10 Touristen am Tag hin. Die letzten 8 km zeigen uns auch warum: Sandpiste mit Schlaglöchern... der Wagen leidet und wir sind sicher: wir haben keine Nierensteine! Bei der Strecke hätten sie sich sonst bemerkbar gemacht.

Die Anlage von Samborprey Kuk ist wirklich einsam... bis auf die Kinder der Einheimischen! Die erhoffte Ruhe finden wir nicht wirklich, denn 5 von ihnen begleiten uns. Wunderbar! Hinweise wie "Vorsicht Stein", "Vorsicht Wurzel", "Löwentempe, ein Tempel, zwei Löwen" und "Bombenkrater B52" sind hier unsere Wegbegleiter. Zuerst sind wir "not amused" aber wir gewöhnen uns daran. Am Ende der Tour kaufen wir jedem einen Schal für 1 USD ab in der Meinung ein wenig geholfen zu haben ohne gleich alles für andere Touristen kaputt zu machen. Die Kinder haben es nötig, das sieht man ihnen an. Eine ist immerzu am hüsteln... was Sylvia und mich sehr an die HIV-Kranke Hauptdarstellerin von "Same same, but different" erinnert. Ein tief gehender Film den wir sehr empfehlen.

Der Weg zurück zur Hauptstraße wird vom Fahrer umgestaltet. Er hat genug von der Buckelpist und nimmt eine andere, längere Strecke. Für uns eine interessante Fahrt in das wahre Kambodscha, für den Wagen eine Tortour und für den Fahrer die Erfahrung dass alles auch noch viel schlimmer kommen kann

Um 18:30 kommen wir im Hotel Terrasse des Elephantes an... Und wieder bin ich begeistert! Es ist seit meinem Aufenthalt vor 15 Monaten mein persönliches Lieblingshotel... und meine Begleiter sind, wie damals Ralf, Michael und Dieter ebenfalls begeistert.

Zum Abschluss noch ein einen Cocktail. Motto "One cocktail 3 Dollar, second Cocktail free". Wir kommen ins Gespräch... und... da gibt es noch schnell eine Nackenmassage für unsere Mädels... free... wie auch das Popcorn

Dienstag, 06. März 2012

Kontrastprogramm : Killing Fields und Königspalast

Von w-scharfenberg, 18:47

Unser Tuktuk-Fahrer von Gestern erschien sympatisch und konnte gut English... da haben wir ihn heute gleich wieder engagiert. Um 8:30 steht er vor dem Hotel und bringt uns zu den Killing Fields und anschließend zu S21, der Verhör-Zentrale des Pol Pot Regimes. In S21 wurden die "Verhöre" mit Foltermassnahmen durchgeführt. Nach dem jeweils erwünschten Geständniss wurden die Opfer zum Killing Field gefahren und direkt ermordet, in Massengräber geworfen und zur Sicherheit  mit DDT bestreut... Bilder hiervon halte ich für diesen Blog nicht angebracht.

Nachmittags besuchen wir den Königspalast mit der Silberpagode. Im Prinzip dem Thailändischen Königspalast sehr ähnlich... aber doch anders ( same same, but different)

 

Wir beschließen den Abend im gleichen Restaurant wie gestern, dem Romdeng, und sind wiederum sehr zufrieden!

 

 

Montag, 05. März 2012

(Nicht nur) Mit dem Speedboat nach Phnom Penh

Von w-scharfenberg, 23:49
Der erste Blick am Morgen gilt den Fliegen: sie sind wie von den Einheimischen vorausgesagt tot. Überall auf Straßen, Balkone Dächern etc. liegt eine Schicht von Eintagsfliegen!
Nach dem Frühstück sollen vier Fahrradrickschas uns und unsere Gepäckberge abholen... eine kommt, für das Gepäck. Wir trotten im Schweinsgalopp hinterher. Zum Glück ist der Anleger nur 300m entfernt
.
Nachdem alle gebuchten Gäste eingechecked haben geht es sofort los. Wir fahren noch eine weitere Haltestelle an bevor es Flussaufwärts geht. Nach 1,5 Stunden haben wir die Grenze nach Kambodscha erreicht und halten für 20 Minuten für die Ausreiseformalitäten... so die Ansage, real werden es 60 Minuten, andere Boote sind deutlich schneller. Nach 500 m nächster Stop, Einreis Kambodscha, 20 Minuten, so die Ansage, real wieder 60 Minuten. Dieses Mal erfahren wor auch warum: ein Franzose an Bord hat kein Foto für das Visum, dabei... Kurz bevor der marode Landungssteg zusammenbricht sind wir wieder auf dem Schiff und es geht mit richtig Speed weiter.
In Phnom Penh angekommen nehmen wir 2 Tuktuks um ins Hotel zu kommen. Dort relaxen und essen wir erst einmal bevor wir in glühender Nachmittagshitze unsere erste Erkundungstour beginnen. Die Unterschiede sind deutlich: es ist sauberer, das Verhältniss Mopeds / Autos ist deutlich in Richtung Autos verschoben und die Menschen haben mehr Ruhe. Auf öffentlichen Plätzen wird Ball gespielt und unter dröhnenden Rhytmen wird Gymnastik gemacht. Man verzeihe mir meine ungebildetheit aber ich kann nicht sehen ob es Tai Chi, Chi Gong oder heiliger Sarong ist
Abends gehen wir im Romdeng essen, eine wieder einmal gute Empfehlung des Buches "Reise Know How". Jugendlichen aus untersten Schichten wird hier beigebracht zu kochen, zu servieren und was sonst noch im Restaurant getan werden muss. Wer da durch ist hat eine begehrte Ausbildung und kann vielleicht einmal seine Eltern im Alter unterstütze. Es werden nur einheimische Spezialitäten servier... und wir essen unter anderem diese:

Sonntag, 04. März 2012

Netter Abschied

Von w-scharfenberg, 10:27

Am Morgen sehen wir, warum die Dragon Eyes gestern Abend so lange gefahren ist: wir sind schon in Chau Doc, der Endstation. Frühstücken tun wir mitten im Schwimmenden Markt auf unserem Schiff.

Die Dragon Eyes II ist nach letzten Recherchen das schönsten Schiff mit Schlafgelegenheit für bis zu vier Personen im ganzen Mekongdelta. Es gibt hier wirklich nur sechs Schiffe mit 2 Kabinen und in 2 Wochen kommt noch eines mit einer Kabine hinzu. Auf unserer Fahrt haben wir sie alle gesehen und so ist dieses Urteil durchaus begründet.

Gleich nach dem Frühstück fahren wir zu einem schwimmenden Dorf mit Fischzuchtstation unter den Häusern. Wenn das nicht praktisch ist! Kein Arbeitsweg, kein Frischwasserproblem und bei Niedrigwasser oder Ärger mit dem bösen Nachbarn wir das Ganze einfach um ein paar Meter verlegt..

Ich mag es schon fast nicht mehr sagen... aber schon um 11:00 gibt es Mittagessen! Der Koch will uns bestimmt umbringen! Seafoodsalat... na ja, wenigstens nicht so kalorienreich.

Wir werden von einem kleinen Boot abgeholt und die ganze Mannschaft winkt uns hinterher... wir natürlich zurück... es war eine schöne wenn auch kurze Zeit an Bord! Am Hafen setzt uns Son Ga in zwei Taxis nachdem sie uns alle noch einmal herzlich in die Arme genommen hat... Danke besonders auch ihr!

Chau Doc tobt um uns, lärmender Verkehr, lautes Marktgetümmel, unser Mittelklassehotel mittendrin.

Ein leichtes Missverständniss und ich spiele den maulenden Rentner... und wer mich kennt weiss: das kann ich gut!

Dann der Kampf mit den ATMs, den Geldautomaten... Fünf verschieden Automaten nebeneinander: Nur einer funzt und der gibt gerade einmal 2 Mio Dong heraus, 75 €. Also wird weitergesucht, 4 ATMs, wieder nur einer mit 2 Mio, einer mit 350000 Dong, als 12 €. Da sehen wir eine ATM der Agribank! Die sind Klasse, auch hier gibt er 5 Mio bei nur 0,4 % Gebühren. Große Empfehlung für alle Vietnamreisenden!

Besonders nett aber ist der Abschied dann am Abend: Milliarden von fliegen haben sich auf den Weg nach Chau Doc gemacht um uns noch ein mal persoenlich "Good Bye" zu sagen. Es ist unglaublich, sie sind ueberall! Wir koennen nur noch ins Hotel fluechten. Waehrend ich dieses schreibe vervierfacht sich ihre Anzahl in der Lobby... ich fliehe!!!!

 

Samstag, 03. März 2012

Ruhe und Entspannung tuen uns wohl

Von w-scharfenberg, 22:52

Nein, kein autogenes Training, einfach nur Realität. Die Motoren werde um 6 Uhr früh gestartet, pünktlich wie die Reichsbahn. Zum Frühstück gibt es alles was das Herz begehrt. Schon um 8 Uhr stoppen wir wieder. Wir werden ausgebootet und fahren über den angeblich größten schwimmenden Markt im Mekongdelta. Vermutlich ist die Größe auf den Warenumschlag und nicht die Anzahl der Boote gegründet. Es ist ein Großmarkt auf dem pro Deal eher 200 kg als 2 kg umgesetzt werden.

Nun wird noch eine Reisnudelfabrik besichtigt. Hier werden die Reisnudeln noch von Hand hergestellt... eine ziemliche Arbeit! Zuerst den Reis mahlen, dann unter Zugabe von Wasser und Maniokamehl eine Pampe herstellen und rühren, daraus Pfannkuchen backen, diese trocknen, dann schneiden... fertig ist die Nudel!

Ein Gang über den Markt ist, wie fast immer so auch hier, interessant. Und schon geht es weiter. Endlich wieder etwas zu essen! Mastgänse sind im Vergleich zu uns Hungerleider! Wir werden hier vom feinsten verwöhnt. Und die deutsche "Tugend" des alles aufessens ist eindeutig ausgeschlossen.

Ein weiterer Stop und wir werden per Boot in ein privates Vogelschutzgebiet gebracht. Sinnvollerweise haben sowohl Michael wie auch ich keine Teleobjektive mitgenommen...

Loben muss ich an dieser Stelle die Firma Mekonk Eyes: sie bezahlt alle Ausgaben inklusive Trinkgeldern und sorgt so dafür, dass die Menschen die wir besuchen nicht vom Geld verdorben werden.

 

Freitag, 02. März 2012

Schlechtes Omen... erfüllt sich nicht!

Von w-scharfenberg, 23:42

Heute beginnt ein neuer Abschnitt unserer Reise. Den ersten Teil hatten wir von der Fa. PA Tours organisieren lassen. Nun übernimmt Mekong Eyes. Sie sollen uns Morgens um 8 Uhr abholen. Wir rufen an ob alles klappt und erfahren dabei dass sich der Termin auf 9:30 verschoben hat... Danke für die Info.

Um 9:15 steht unsere Abholerin dann vor der Tür... mit einem Motorroller! Zum Glück lotst sie uns dann aber doch zu einem Minibus. Der hat schon 2 Passagiere mit viel Gepäck, unsere Begeisterung sinkt etwas. Als dann auch noch der freundliche Polizist kommt um uns ein Knöllchen zu überreichen wird's gemütlich. Der Fahrer legt einen Schein in den Pass... und das bringt dem Polizisten keinen Spass! Es gibt einen kleinen Polizistenauflauf. Nach 20 Min geht es weiter. Es steigen noch zwei Passagiere mit Rucksack zu, schön eng ist es. Wenn das so weiter geht...

Nach 2 Stunden Fahrt sind wir in Cai Be am Hafen angekommen. Hier läuft nun alles wie am Schnürchen. Wir werden aus der Menge gepickt und auf die Dragon Eyes II gefahren, netter Empfang, tolle Kabine! Innerhalb weniger Minuten legt unser Schiff ab und wir können relaxen. Schon wird das Mittagessen serviert. Wir sind begeistert! Nach dem Trubel in Saigon ist die Ruhe hier auf dem Mekong einfach herrlich.

Einen Zwischenstop machen wir in einem kleinen Dorf mitten im Nichts. Keine Verkäufer! Die Leute sind einfach nur freundlich. Wir sehen diverse Obstarten "in Echt", Kinder schenken uns kleine selbstgebastelte Teile und Obst und erwarten keine Gegenleistung... alles ungekünstelt. Danach geht es weiter, teils auf den Hauptarmen des Mekong, teils auf Verbindungsarmen.

Bald nach dem Sundowner gibt es ein wiederum leckeres Abendessen. Um 8 Uhr wird geankert. Neben uns die Schwesterschiffe Mekong Eyes und Dragon Eyes I. Wir fallen früh in die Betten und in einen langen Tiefschlaf.

Donnerstag, 01. März 2012

Wir tauchen unter

Von w-scharfenberg, 17:19

Heute ist Autofahren angesagt. Um 9 Uhr werden wir abgeholt und fahren 110 km hinaus ins Land. Fünf Minuten vor 12, direkt vor Torschluss, sind wir am Ziel angekommen. Es ist der Zentraltempel der Cao Lai. Ein praktischer Glaube, vor ca. 80 Jahren ist ein schlauer Mensch auf die Idee gekommen Buddhismus, Taoismus und Islam zusammenzufassen. Diesem Glauben fröhnen hier ca. 300.000 Anhänger. Beeindruckender Tempel aber eine Musik... ich würde mir keine CD davon kaufen

Nach dem Mittagessen geht es ins Tunnelsystem der Vietkong. Zuerst erklärt unser Guide einige Details auf der Fahrt dorthin. Entgegen den ursprünglichen Plänen bringt er uns in ein Tunnelsystem welches abgelegen ist und nur in kleinen Teilen auf "Langnasenmaß" erweitert wurde. Zuerst begehen wir ein enen erweiterten Tunnel. 15 m reichen für einen Eindruck darüber wie früher hier 20.000 Menschen in 214 km Tunnel gelebt haben. Bis zu 30 Jahre haben einige hier verbracht... es ist unglaublich und ein Erlebniss das kein Vietnamreisender auslassen sollte.

Anschließend darf ich alleine in einen Originaleingang abtauchen und am nächsten Schacht wieder auftauchen... puh, nichts für Ängstliche.

Um dem Ganzen noch die Spitze aufzusetzen kriechen Michael und ich dem Guide über eine Distanz von 50 m in einem Òriginaltunnel hinterher. Kopf angeschlagen... Atem wird knapp... Klamotten versaut... die Beinmuskulatur überanstrengt tauchen wir völlig verschwitzt wieder auf... ohne auch nur den geringsten Wunsch zu hegen wieder in die Tunnel herabzusteigen.

Nach einer Mineralwasserdusche geht es heimwärts. Wir wollen noch einen Sundowner auf dem Rex-Hotel zu uns nehmen... aber wir sind so verschwitzt, dass wir doch ins Hotel zurückfahren. Kurzerhand benennen wir unser Hotel in "Minirex" um und trinken auf der Dachterasse den ersehnten Sundowner.

Ach ja... Morgen geht es auf den Mekong.... kein WiFi, kein Blog, wir tauchen unter!

 

 

Nun wird's heiß

Von w-scharfenberg, 01:23

Um 5 Uhr klingelt der Wecker...heute mal etwas besonderes... wir müssen packen und werden um 6 Uhr abgeholt. An Stelle eines Buffet-Frühstücks gibt es ein Fresspaket und an Stelle einer Zugfahrt gibt es dieses Mal einen Flug... nach Ho Chi Minh City (Saigon).

Um 9 Uhr sind wir da und haben schon 28°C... und die steigern sich tagsüber auf 34°C.

Der erste Stop ist am Kriegsmuseum. Hauptsächlich eine Sammlung von Dokumenten und Fotos, dazwischen und draußen auch Kriegsmaterial. Greueltaten der Amerikaner die ich so gebündelt noch nicht gesehen habe und die schwer zu verkraften sind. Auf Kopien dieser Fotos verzichte ich an dieser Stelle bewusst. Die aktive Rolle der Vietnamesen kommt in diesem Museum etwas kurz.

Ansonsten sehen wir nichts ganz besonderes hier... außer vielleicht die Motorräder. Es sollen etwa 7 Mio bei 11 Mio Einwohnern sein. Wir gewöhnen uns daran einfach mitten durch die fahrenden Massen zu gehen. Es öffnet sich eine Lücke im Strom  der Motorräderwenn man losmarschiert... man ist umrundet von ihnen und darf dennoch nicht stehenbleiben und irgendwann istr man auf der anderen Strassenseite angekommen.

Mittags essen wir auf Empfehlung unseres Guides sehr gepflegt für 1,8 Mio Dong, abends sehr einfach für 0,4 Mio Dong... beides ist lecker.

Dienstag, 28. Februar 2012

My Son

Von w-scharfenberg, 23:04

Nein, nein! Ich habe hier keinen Sohn! My Son ist ein Tempel der Cham. Dieses Volk hat vor über 1000 Jahren hier gewohnt und unter anderem diese Tempelanlage in hübscher Umgebung (My=hübsch, Son=Berg) angelegt. Diese kleine Anlage haben wir heute besichtigt. Es ist ein guter Einstieg für die Tempel in Kambodscha, die ja noch vor uns liegen.

Den Nachmittag haben wir zu einem Spaziergang an den Strand genutzt.. Nicht so stark bevölkert... aber die Wellen sind hoch. Wir haben auch keine Badesachen dabei.

Anschließend per Taxi nach Hoi An. Gucken hier, fotografieren da, ein Stück Superoberleckerkuchen dort.

Nach der guten Erfahrung von Gestern essen wir noch einmal im Hotel... und es ist nicht zu unserem Schaden ;-)

 

Montag, 27. Februar 2012

Über den Wolken-Pass

Von w-scharfenberg, 16:23

Nach Hue geht es heute früh nach Da Nang und Hoi An. Der Weg führt über den Wolkenpass. Es ist schon verblüffend: kurz vor Erreichen des Passes stecken wir plötzlich in einer Wolke... und wenige Meter dahinter sind wir wieder heraus. Hier werden die Wolken der einen Seite wirklich über den Pass geschoben und fallen auf der Anderen Seite ins Tal.

Die Gegend ist gespickt mit Soldatenfriedhöfen. Die genaue Anzahl der Gefallenen kann uns auch unsere Führerin nicht nennen.

In Hoi An gehen wir zunächst Essen. Da Michael nicht richtig auf dem Damm ist checken wir zunächst im Hoi An Riverside Resort ein.Das ist ein Tip von Herrn Isenberg... und der Tip ist gut. Nach einer Erkundung der Altstadt sind wir schnell zurück im Resort. Wir nehmen ein Bad im Pool, trinken auf der Terrasse ein Gläschen Wein und essen Logan-Früchte. Anschließend wird im Resort-Restaurant gegessen. Zunächst sind wir von den Preisen nicht so angetan. Aber die Qualität ist gut auch die Menge. Fazit: Gute Qualität braucht ihren Preis!

Die Kapelle spielt dezent und gut. Meine Befürchtung, dass alles Playback ist wird wiederlegt... die singen wirklich so gut.

 

 

 

Sonntag, 26. Februar 2012

Hue... ohne Hott

Von w-scharfenberg, 12:18

gegen 7 Uhr sind wir alle wieder wach. Das Fruehstuck ist dieses Mal etwas ganz besonderes: Wasser, Mandarinen, ein Keks, Erdnusskraecker und... CHAMPAGNER! Per SMS haben wir heute Morgen eine Nachricht erhalten die gefeiert werden muss... Santez!

Am Bahnhof von Hue, der alten Koenigstadt, steht dieses Mal niemand mit einem Schild fuer uns... wir bleiben ruhig und das ist gut so. Nach wenigen Minuten erscheint eine Dame und outet sich als unser Guide... sie hat das Schild vergessen. Im Camellia Hotel fruehstuecken wir bevor zwei Zimmer fertig sind. Die Zimmer sind Klasse und nachdem wir nun noch schnell geduscht haben fuehlen wir uns als waeren wir nie zuggeschaedigt gewesen.

Es gibt hier sieben Grabstaetten der unterschiedlichen Koenige... wir besichtigen die vom 2ten. Huebsches 13 HA Plaetzchen. eigentlich zu schade um da nur tot rumzuliegen.

Der Koenigspalast wurde im Krieg fast voellig verwuestet. Vieles ist aber mit UNESCO-Hilfe wieder aufgebaut. Wenn ich ehrlich bin: ich finde es gut! Dresden ist ja auch wieder aufgebaut worden und alle finden es schoen.



Nachdem wir dann noch die schoenste Pagode Vietnams besichtigt haben geht es mit einem Boot zurueck zum Hotel. Puh, reicht auch fuer heute!

Samstag, 25. Februar 2012

Wo viel Sonne, da viel Schatten...

Von w-scharfenberg, 22:48
Um 5:45 bin ich an Deck um den Sonnenaufgang mitzubekommen... das war wohl nichts. Es wird einfach nur hell, Sonne ist nicht zu sehen. Sylvia macht beim Tai Chi mit, dann gibt es ein kleines Fruehstueck. Die Victory Star faehrt zur Sung Sot Hoehle. Ich habe schon viele Hoehlen gesehen... aber diese ist immer noch sehenswert. Sie ist riesig, sehr schoen beleuchtet und in einigen Details ganz anders.

Nach der Rueckkehr an Bord geht es noch ein letztes Mal in die Kabine, duschen und packen ist angesagt. Danach ist Brunch! Das Schiff laeuft nun auf direktem Kurs zurueck zum Hafen. Abheuern und Guide treffen... zurueck nach Ha Noi... Essen Gehen und Wein fuer die Nacht... Bahnhof... Zug... Schlafwagen entern... Schock! Die betten sind nicht neu bezogen... die Abteile dreckig... aber welche Chance haben wir? Aus weiser Voraussicht haben wir Seidenschlafsaecke dabei. Die benutzen wir nun gerne, um etwas Abstand zwischen uns und unsere Umwelt zu bringen.

Der Wein war teuer... und das zahlt sich aus: Balsam fuer unsere Seelen und Schlafmittel fuer unsere Koerper. Trotz der Umstaende schlafen wir gut....

Freitag, 24. Februar 2012

Ha Long im Sonnenlicht

Von w-scharfenberg, 22:22

Wir haben gut geschlafen... kommen aber schon um 5 Uhr in Ha Noi an. Unser neuer Guide erwartet uns direkt am Gleis und so faellt die Ankunft problemlos aus. Nach halber Strecke halten wir zum Fruehstuecken an. Es ist kein Restaurant sondern eine riesige Verkaufstelle fuer Handarbeitsprodukte, angefangen bei Schmuck, ueber K\Textilien und Holzarbeiten bis hin zu riesigen Marmorskulpturen. Alles durch die Bank weg schoen und preiswert. Es faellt schwer... aber wir kaufen nichts.

Dann geht es weiter zur Ha Long Bucht. Unser Schiff ist die Victory Star. Sie liegt, anders als die meisten Schiffe, in Hon Gai. Wir muessen noch etwas warten bevor das Schiff fertig zum boarden ist. Aber das Warten hat sich gelohnt! Die Kabine ist Klasse! Wir nutzen die Gelegenheit zum duschen. Auch das nach kurzem aufgetischte Lunch ist sehr gut.



Die Befuerchtung, die Halong-Bucht sei ueberfuellt bewahrheitet sich zum Glueck nicht. Und so ist es auch mit der Befuerchtung, das es hier eigentlich immer neblig oder regnerisch ist. Das Wetter ist wunderbar, laut Conferencier haben wir 35 C.

Wir werden an einem schwimmenden Dorf namens Vung Vieng ausgebootet und dann mt Ruderbooten weitergefahren. Zuerst wollen wir gar nicht mit... aber dann ist es doch recht schoen anzusehen.


Abends gibt es einen Kochkursus und anschliessend ein Leckeres "ich weiss nicht wie viele Gaenge Menue". Mit kurzen Aermeln bekleidet geniessen wir den Abend an Deck

Donnerstag, 23. Februar 2012

Es geht auch einsam

Von w-scharfenberg, 22:08
Nachdem wir Gestern mit Hunderten von Touristen gewandert sind haben wir heute die andere Seite gesehen. Die erste Wanderung hat uns ueber einsame Pfade durch Landschaft und Zivilisation gefuehrt. Ein Touristenpaerchen haben wir auf Entfernung gesehen, einige Einheimische (nicht in traditioneller Tracht) die uns nicht beachtet haben und uns auch nichts verkaufen wollten, himmlische Ruhe, ein Gebirgsbach der zum Motorradwaschen eingeladen hat... einfach nett.

So, nun noch schnell ein anderes Dorf. Anders ist wahr! Unser Auto wird bei Ankunft lautstark von einem Dutzend Frauen umlagert. Der Guide fragt ob wir etwas kaufen wollen... wir verneinen... er versucht es zu erklaeren... und bis auf eine verstehen die Frauen das. Die Eine begleitet uns noch einen Kilometer bis sie versteht.

Danach geht es mit dem Minibus zurueck nach Lao Cai zur Bahnstation. Wir essen etwas und dann ist auch schon der Nachtzug nach Ha Noi da.

Mittwoch, 22. Februar 2012

How Matsch?

Von w-scharfenberg, 23:31

Das Wetter hat sich gravierend geändert. Wir nehmen aus Angst noch Jacken mit... reiner Ballast! Die Sonne brennt uns auf den Pelz. Trecking ist heute angesagt. Wir haben zwar gedacht dass wir durchaus nicht alleine sind... und hatten Unrecht! Wir sind 4 von etwa 1000! Hier gewinnt das Wort Trecking eine ganz andere Bedeutung.

Schon beim losgehen kurz hinter dem Hotel werden uns 4  einheimischeDamen zugeteilt. Diese begleiten uns die nächsten Stunden. Fragen wie: Were are you from und what's your name beantwortet Sylvia nur noch mit "I don't know"... und wer sie kennt weiss, das bedeutet sie ist "not amused"

Alle Anderen haben gleiche Begleitung: pro Touri ein Einheimischer. Wir überlegen ob wir uns so etwas überhaupt antun sollen. Mit den Begleitern sind also etwa 2000 Menschen auf dem 13 km lange Treck. Egal, bezahlt ist bezahlt und wir müssen da jetzt durch!

Im Laufe des Weges freunden wir uns dann doch an. Der Weg wird nä#mlich richtig matscig und die Vier nehme unsere beiden Frauen zwischen sich und bugsieren sie heil über die Bergpfade Zwischendurch machen wir Picknick mit Hühnerbein und Tiger-Bier. Endlich kommen wir im Haus der Damen an, trinken frisch gebrannten Reisschnaps und kaufen Ihnen als Dank für die Hilfe Kissen und Taschen ab

Nach Sapa zurückgekehrt entscheiden wir uns dazu, dass eine Massage angebracht wäre. Gesagt, getan. Zunächst weichen wir uns in einem Bottich mit allerlei kräutern und viel Wasser ein. Dann werden wir eine Stunde lang geknetet und geschlagen. Ob´s geholfen hat werden wir morgen wissen.

Abends wollen wir mal richtig gut essen. Wir finden ein Restaurant, dass wirklich edel ist. Problem: wir hätten 2 Stunden vorbestellen müssen. Abflug und weitersuchen. Nächstes Restaurant, nettes Ambiente, gute Speisekarte, Preise etwas hoch aber noch OK. Wir bestellen, die Vorspeise kommt...  zwei Teller fehlen... bevor die kommen kommen die Hauptspeisen... eine fehlt, Teller fehlen...die gegrillte Entenbrust ist geschreddertes Fleisch aus der Pfanne... es reicht und wir verlassen das Restaurant

Wir gehen in die Bäckerei, bestellen Kuchen und Kaffee und danach noch ein Bier. Nette Bedienung, günstige Preise: ja, so geht es auch!

Den Abend schließen wir auf der Dachterasse zwischen unseren Zimmern ab...

Dienstag, 21. Februar 2012

Nachtzug nach Sa Pa

Von w-scharfenberg, 22:22

Die Nacht ist für uns alle besser verlaufen als befürchtet. Kurz nach 5 Uhr klingelt mein fleißiger Wecker unüberhörbar. Innerhalb von wenigen Minuten sind wir alle aufgestanden und haben die notwendigste Morgentoilette hinter uns gebracht. Und da kommen doch wirklich zwei Zugbegleiterinnen mit Kaffee und Tee etc. vorbei.

Vor dem Bahnhof von Lao Cai wartet unser neuer Guide. Wir werden nach Sa Pa auf ca. 1600m hochgefahren. Einchecken im Hotel noch nicht möglich, also nzunächst frühstücken. Das Lokal wird mit Feuerschalen mit Holzkohle beheizt. Heizung ist hier oben auch wirklich nötig.

Nach dem einchecken gehen wir dann nach CatCat-Village.Ein Einheimischendorf ,dass sich dem Tourismus bestens angepasst hat. Hier wird alles Mögliche und Unmögliche verkauft. Wenn man nicht bei dem ersten Kontakt deutlich "NO" sagt hat man auch schon verspielt

Eine kleine Schau wird aufgeführt... und die verblüfft poaitiv. wir sehen uns die Stadt an, trinken original vietnamesischen Kaffee (lecker, geht runter wie Öl) und zum Abendessen dann Hotpot. Auf einem traditionellen Induktionskochfeld heizen wir am Tisch eine Brühe auf und geben alle möglichen Zutaten, also Gemüse, Fleisch und Seafood; dazu. Unser Guide hilft, da im Restaurant niemand "auswärts" sprechen kann.

Montag, 20. Februar 2012

Halong Bucht trocken!

Von w-scharfenberg, 23:46

Es fällt schwer... aber kurz nach 6 Uhr klingelt der Wecker. Aufstehen, Körperpflege, packen und frühstücken stehen an. Um 8 Uhr kommt Toni und lädt uns samt Gepäck in den Minibus.

Nach zwei weniger aufregenden Tempeln geht es in die trockene Halong Bucht bei Ninh Bhin. Sylvia und ich besteigen eines der 1300 Boote, Ute und Michael ein zweites. Nun lassen wir uns wildromantisch durch die trockene Halong Bucht rudern. So trocken ist sie also doch nicht. Der Fluß windet sich durch Gesteinsformationen wie in der Halong Bucht. Daneben Reisfelder mit unermüdlich schaffenden Bauern. Ebenso unermüdlich sind die Touristenjäger. Am Umkehrpunkt der Fahrt warten schwimmende Händler auf uns. Da wir nichts möchten wird uns aufgenötigt den Bootsfahrern etwas zu spendieren und das wird schnell ausgehändigt und aufgerissen. Der Preis ist dann natürlich auch etwas überhöht. Gut, die machen das ca. 4000 Mal am Tag und sind dementsprechend geübt. Auf der Rückfahrt sollen wir noch etwas kaufen... um ehrlich zu sein: ES NERVT!

Trotz allem eine schöne Fahrt...

Abends besteigen wir den Nachtzug. Das Abteil, 4 Bett Matratze mit Klimaanlage, ist OK... aber auch nicht mehr, Wir schlafen aber gut, auch Dank des Weines den wir uns noch besorgt haben.

 

Sonntag, 19. Februar 2012

Fliegen in der Vergangenheit

Von w-scharfenberg, 22:01

In Warschau haben wir die Maschine in Richtung Hanoi bestiegen. Für einen sensationell günstigen Preis hatten wir unser Business-Class-Ticket ergattert. Vorher nach den Bewertungen von LOT geschaut... da sah alles gut aus, etwas besser als Lufthansa. Nun wird uns der Preis langsam klar: die LOT hat Business-Revival-Sitze an Bord. Die Schlafposition ist mit eingebauter Rutsche ausgestattet... man rutschl langsam nach unten und darf sich dann wieder hocharbeiten. In-Seat-Video gibt es nicht... wer möchte kann ein Akkubetriebenes Videogerät bekommen. Ist zwar nicht die schlechteste Lösung aberauch nicht wirklich State of the Art.

Pünktlich landen wir um 15:00 Uhr in Hanoi. Auf das Visum warten wir ca. 30 Minuten. Der Tourguide wartet am Ausgang und so geht es gleich ins Hotel. Das ist sehr schön. Auch die Lage ist Spitze... mitten in der Altstadt.

Um 18:00 Uhr kommt Do Ha in die Lobby. Das ist der Ansprechpartner von PA-Tours. Bei und mit ihm haben wir die größten Teile der Reise gebucht. Er ist sehr sympatisch und kompetent.

Um 21:00 Uhr ist das Wasserpuppentheater gebucht... und das ist gut so: Tickets ausverkauft bis 21.02! Wir essen vorher noch etwas. Dann rein ins Theater. Wider Erwarten ist es in einem Haus im 2. Stock. Es ist recht nett, muss man wohl gesehen haben. Lediglich die Bestuhlung ist nicht Europäer-kompatibel. Wer lange Beine hat sollte auf jeden Fall am Rand sitzen!

Nach einem Abschlußbier fallen wir übermüdet in die Betten.

Samstag, 18. Februar 2012

Abflug Richtung Warschau

Von w-scharfenberg, 23:43

um 17:00 Uhr geht es endlich wieder einmal los: Wir fliegen mit LOT nach Warschau... und dann weiter. Vietnam und Kambodscha sind die Ziele. Wie üblich lassen wir unsere Kinder in der Kälte zurück... aber dieses Mal sind wir nicht allein, Ute und Michael begleiten uns. Gemeinsam haben wir in den letzten Monaten die Details festgelegt und nun kommt nach der ganzen Theorie der Praxistest.

Leider ist Ute nicht wirklich auf dem Damm... und ich habe mir in den letzten Stunden auch noch eine Erkältung aufgesackt...

Nun wird aber erst einmal versucht zu schlafen...