Das vorgesehene Programm aus Museum- und Pagodenbesuchen haben wir abgewandelt. Es soll original vietnamesisch werden. So geht es zuerst in eine Stadt, die nur von Keramiken lebt Gegen die Erwartung ist es recht spannend!
Nun geht es über Kilometer auf einem Deich entlang des Red Rivers. Ziel ist ein Dorf, das von Papierprodukten lebt. Seit über 20 Generationen werden hier Drucke in Naturfarben hergestellt. Die meisten Motive sind für uns schwer zu durchschauen... sie erzählen Geschichten die wir eben nicht kennen. Aber wir finden auch wirklich schönes... und das Reisegapäck wird größer. Diese Kunst wird aber nur noch von zwei Familien weitergeführt. Der Rest des Dorfes hat sich neuen Geschäften zugewandt: es wird einfach alles hergestellt! Autos, Häuser, Schuhe, Frauen, HiFi-Anlagen... aus Papier! Was soll denn das nun wieder? Ganz einfach: auch die Verstorbenen haben dort wo sie jetzt sind Bedürfnisse. Und wenn Vietnamese ihnen etwas schenken möchte kauft er das eben in Papierform und verbrennt es... es wird schon richtig ankommen.

Mittag essen wir in einer Garküche... eine Erfahrung der besonderen Art. Wir kommen alle zu dem Schluss, dass die Suppe Spitze war... Das Ambiente allerdings auch!

Danach kommt ein Tempelbesuch... mal was Anderes? Ja, dieser ist wirklich anders, 700 Jahre alt, eine kleine hübsche Anlage.
Auf den Reisfeldern ist ordentlich Betrieb. Es ist zwar Sonntag, aber die Bauern und Arbeiter sind sehr fleißig (übrigens eine vietnamesische Tugend). Sie ernten die vor Wochen ausgesäten Setzlinge und vereinzeln sie dann auf Pflanzabstand. Eine Arbeiterin schafft so etwa 200 m² am Tag... wir wollen da nicht konkurieren. Auf jeden Fall werden wir den Reis in Zukunft mit mehr Achtung essen.
Auf eigene Faust erkunden wir noch einmal Hanoi. Besonders interessant ist ein Hochzeitsempfang bit Trommlern und kämpfenden Drachen.

Das Einchecken bei LOT ist eine Schau! Zuerst ist die Bodenstewardess nur unfreundlich zu uns... dann quält sie den Gepäckschilddrucker und es kommen Mengen von Schildern heraus, die sie alle wieder wegschmeißt. Auch unsere Bordkarten landen im Papierkorb. Doch schon nach 20 Minuten halten wir dann die Bordkarten in den Händen. Der Flug wurde von 0:10 auf 23:55 vorverlegt... also musste eine Umbuchung gemacht werden.
Nun eine unendlich lange Schlange an der Gepäckkontrolle... na ja, da brauchen wir wenigstens nicht so viel in der Lounge konsumieren...
Mittlerweile ist es kurz vor Mitternacht. Wir sitzen in der LOT Lounge und warten auf den Flieger. Wein gibt es hier nicht, der ist leider aus. Sekt oder Schnaps auch nicht...
An Bord merken wir dann, dass unsere vorgebuchten Plätz umgebucht wurden... wild durcheinander. Na toll! Aber die Fluggäste sind dann in der Lage einen vernünftigen Sitzplan zu erstellen und dem Personal mitzuteilen.
Bis bald
Heute ist bei uns Ruhetag: frühstücken, Angkor von oben bewundern, am Pool entspannen..

Um 16:00 werden wir zum Flughafen gefahren...

Alles klappt wie am Schnürchen und wir sind um 21:00 im Hotel in Hanoi... mit einem Temperatursturz von locke 20 °C! Wir holen die Jacken raus. Die brauchen wir dann auch sicher noch für übermorgen... da haben wir noch einen Tag in Warschau!
Das Tuktuk holt uns heute später ab, erst um 7:30. Eine gute Zeit um in die Tempeöstadt von Angkor Wat zu kommen, die Ersten sind schon drinnen. die Nächsten Frühstücken noch. Heute ist Ta Prom an der Reihe, den Meisten aus Tomb Raider bekannt. Parallel mit uns kommen zwei Ladungen Asiaten an...waren wir doch zu spät? na ja, wo wir scjhon mal hier sind gehen wir trotzdem rein... und staunen wie effektiv die Chinesen und Koreaner im Abarbeiten von Tempeln sind. Wir sind langsamer und genießen die stillen Ecken in Ta Prom.
Nach zwei Stunden haben auch wir alles gesehen und dürfen uns eine Kokosnuss und ein paar Getränke gönnen. Dann wollen wir uns einen der nicht so beliebten Tempel ansehen. Wegen der kurzen Distanz wählen wir Banteay Kdei. Er wird im Reiseführer verrissen als verfallen und verworren. Wir finden ihn sehr schön. Wenige Touristen, schöne Fotomotive, auch hier ein Riesenbaum der sich über das Gemäuer hermacht und ganz passabel im Zustand. Unsere Vermutung: der Autor möchte diesen Tempel für sich persönlich retten 
Nun ist aber schon Schluss mit Sightseeing. Wir lassen uns ins Hotel bringen und geniessen die Mittagshitze am Pool bei Alsterwasser und Salaten
Ja, es ist wahr! Wir waren zum Sonnenaufgang am Angkor Wat. Das heißt um 4:30 aufstehen und um 5:00 geht es mit dem Tuktuk los.

Vom Hotel haben wir Frühstückspäckchen mitbekommen. Damit hat es auch seinen ersten Minuspunkt ergattert! Wir geben sie direkt an einige einheimische Kinder weiter. Hoffentlich werden wir nicht wegen Misshandlung angezeigt...
Wer denn denkt wir sind die einzigen...der täuscht sich. Es ist schon richtig was los. Sollte irgend eines meiner Bilder etwas anderes suggerieren... dürft ihr dem Fotografen gratulieren.
Wir sind drei Stunden in diesem größten Tempel der Welt...und haben natürlich nur ein Bruchteil gesehen.
Von hier fahren wir weiter zu Anlage von Angkor Thom. Nun sind wir mitten im Touristentrubel. Trotzdem ist es schön, besonders der Bayon. Er ist durch seine Türme mit den vier Gesichtern in vier Himmelsrichtungen berühmt geworden. Nach dem Stil sind übrigens auch unsere Hotelzimmer ausgerichtet
Anschließend, wir haben nun 6 Stunden Tour hinter uns, geht es heimwärts. Ich bleibe im Zimmer und habe überhaupt keine Lust mehr auf Sonne, die Anderen treiben sich am Pool rum und versuchen, teils vergeblich, Sonnenbrand zu vermeiden.
Same same, but different. Wie Gestern werden wir um 8:30 abgeholt, Heute haben wir aber einen Minibus. Es geht ja auch ein Stückchen weiter: nach Siem Reap, vielen als Angkor Wat bekannt. Auf der Strecke halten wir in Skuon, Nebenname "Spider City". Hier gibt es einen Überfall auf unseren Michael... den der aber standhaft abwehrt. Ute ist von deinem Aussehen nicht begeistert!

Auf dem Markt gibt es außer Spinnen auch viele andere Insekten, Frösche, Obst und ein wenig Gemüse, alles fertig zubereitet und zum direkten Verzehr geeignet (nicht bei jedem, wie ich annehme). Da unser Speisezettel Vorgestern schon von Spinnen verziert war nehmen wir dieses Mal nur Obst...

Nach einem leckeren Mittagessen machen wir einen Abstecher zu den Tempeln von Samborprey Kuk. Laut Reiseführer kommen hier im Durchschnitt nur 10 Touristen am Tag hin. Die letzten 8 km zeigen uns auch warum: Sandpiste mit Schlaglöchern... der Wagen leidet und wir sind sicher: wir haben keine Nierensteine! Bei der Strecke hätten sie sich sonst bemerkbar gemacht.
Die Anlage von Samborprey Kuk ist wirklich einsam... bis auf die Kinder der Einheimischen! Die erhoffte Ruhe finden wir nicht wirklich, denn 5 von ihnen begleiten uns. Wunderbar! Hinweise wie "Vorsicht Stein", "Vorsicht Wurzel", "Löwentempe, ein Tempel, zwei Löwen" und "Bombenkrater B52" sind hier unsere Wegbegleiter. Zuerst sind wir "not amused" aber wir gewöhnen uns daran. Am Ende der Tour kaufen wir jedem einen Schal für 1 USD ab in der Meinung ein wenig geholfen zu haben ohne gleich alles für andere Touristen kaputt zu machen. Die Kinder haben es nötig, das sieht man ihnen an. Eine ist immerzu am hüsteln... was Sylvia und mich sehr an die HIV-Kranke Hauptdarstellerin von "Same same, but different" erinnert. Ein tief gehender Film den wir sehr empfehlen.
Der Weg zurück zur Hauptstraße wird vom Fahrer umgestaltet. Er hat genug von der Buckelpist und nimmt eine andere, längere Strecke. Für uns eine interessante Fahrt in das wahre Kambodscha, für den Wagen eine Tortour und für den Fahrer die Erfahrung dass alles auch noch viel schlimmer kommen kann
Um 18:30 kommen wir im Hotel Terrasse des Elephantes an... Und wieder bin ich begeistert! Es ist seit meinem Aufenthalt vor 15 Monaten mein persönliches Lieblingshotel... und meine Begleiter sind, wie damals Ralf, Michael und Dieter ebenfalls begeistert.

Zum Abschluss noch ein einen Cocktail. Motto "One cocktail 3 Dollar, second Cocktail free". Wir kommen ins Gespräch... und... da gibt es noch schnell eine Nackenmassage für unsere Mädels... free... wie auch das Popcorn

Unser Tuktuk-Fahrer von Gestern erschien sympatisch und konnte gut English... da haben wir ihn heute gleich wieder engagiert. Um 8:30 steht er vor dem Hotel und bringt uns zu den Killing Fields und anschließend zu S21, der Verhör-Zentrale des Pol Pot Regimes. In S21 wurden die "Verhöre" mit Foltermassnahmen durchgeführt. Nach dem jeweils erwünschten Geständniss wurden die Opfer zum Killing Field gefahren und direkt ermordet, in Massengräber geworfen und zur Sicherheit mit DDT bestreut... Bilder hiervon halte ich für diesen Blog nicht angebracht.
Nachmittags besuchen wir den Königspalast mit der Silberpagode. Im Prinzip dem Thailändischen Königspalast sehr ähnlich... aber doch anders ( same same, but different)

Wir beschließen den Abend im gleichen Restaurant wie gestern, dem Romdeng, und sind wiederum sehr zufrieden!
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Am Morgen sehen wir, warum die Dragon Eyes gestern Abend so lange gefahren ist: wir sind schon in Chau Doc, der Endstation. Frühstücken tun wir mitten im Schwimmenden Markt auf unserem Schiff.

Die Dragon Eyes II ist nach letzten Recherchen das schönsten Schiff mit Schlafgelegenheit für bis zu vier Personen im ganzen Mekongdelta. Es gibt hier wirklich nur sechs Schiffe mit 2 Kabinen und in 2 Wochen kommt noch eines mit einer Kabine hinzu. Auf unserer Fahrt haben wir sie alle gesehen und so ist dieses Urteil durchaus begründet.
Gleich nach dem Frühstück fahren wir zu einem schwimmenden Dorf mit Fischzuchtstation unter den Häusern. Wenn das nicht praktisch ist! Kein Arbeitsweg, kein Frischwasserproblem und bei Niedrigwasser oder Ärger mit dem bösen Nachbarn wir das Ganze einfach um ein paar Meter verlegt..
Ich mag es schon fast nicht mehr sagen... aber schon um 11:00 gibt es Mittagessen! Der Koch will uns bestimmt umbringen! Seafoodsalat... na ja, wenigstens nicht so kalorienreich.
Wir werden von einem kleinen Boot abgeholt und die ganze Mannschaft winkt uns hinterher... wir natürlich zurück... es war eine schöne wenn auch kurze Zeit an Bord! Am Hafen setzt uns Son Ga in zwei Taxis nachdem sie uns alle noch einmal herzlich in die Arme genommen hat... Danke besonders auch ihr!
Chau Doc tobt um uns, lärmender Verkehr, lautes Marktgetümmel, unser Mittelklassehotel mittendrin.
Ein leichtes Missverständniss und ich spiele den maulenden Rentner... und wer mich kennt weiss: das kann ich gut!
Dann der Kampf mit den ATMs, den Geldautomaten... Fünf verschieden Automaten nebeneinander: Nur einer funzt und der gibt gerade einmal 2 Mio Dong heraus, 75 €. Also wird weitergesucht, 4 ATMs, wieder nur einer mit 2 Mio, einer mit 350000 Dong, als 12 €. Da sehen wir eine ATM der Agribank! Die sind Klasse, auch hier gibt er 5 Mio bei nur 0,4 % Gebühren. Große Empfehlung für alle Vietnamreisenden!
Besonders nett aber ist der Abschied dann am Abend: Milliarden von fliegen haben sich auf den Weg nach Chau Doc gemacht um uns noch ein mal persoenlich "Good Bye" zu sagen. Es ist unglaublich, sie sind ueberall! Wir koennen nur noch ins Hotel fluechten. Waehrend ich dieses schreibe vervierfacht sich ihre Anzahl in der Lobby... ich fliehe!!!!
Nein, kein autogenes Training, einfach nur Realität. Die Motoren werde um 6 Uhr früh gestartet, pünktlich wie die Reichsbahn. Zum Frühstück gibt es alles was das Herz begehrt. Schon um 8 Uhr stoppen wir wieder. Wir werden ausgebootet und fahren über den angeblich größten schwimmenden Markt im Mekongdelta. Vermutlich ist die Größe auf den Warenumschlag und nicht die Anzahl der Boote gegründet. Es ist ein Großmarkt auf dem pro Deal eher 200 kg als 2 kg umgesetzt werden.
Nun wird noch eine Reisnudelfabrik besichtigt. Hier werden die Reisnudeln noch von Hand hergestellt... eine ziemliche Arbeit! Zuerst den Reis mahlen, dann unter Zugabe von Wasser und Maniokamehl eine Pampe herstellen und rühren, daraus Pfannkuchen backen, diese trocknen, dann schneiden... fertig ist die Nudel!
Ein Gang über den Markt ist, wie fast immer so auch hier, interessant. Und schon geht es weiter. Endlich wieder etwas zu essen! Mastgänse sind im Vergleich zu uns Hungerleider! Wir werden hier vom feinsten verwöhnt. Und die deutsche "Tugend" des alles aufessens ist eindeutig ausgeschlossen.
Ein weiterer Stop und wir werden per Boot in ein privates Vogelschutzgebiet gebracht. Sinnvollerweise haben sowohl Michael wie auch ich keine Teleobjektive mitgenommen...
Loben muss ich an dieser Stelle die Firma Mekonk Eyes: sie bezahlt alle Ausgaben inklusive Trinkgeldern und sorgt so dafür, dass die Menschen die wir besuchen nicht vom Geld verdorben werden.
Heute beginnt ein neuer Abschnitt unserer Reise. Den ersten Teil hatten wir von der Fa. PA Tours organisieren lassen. Nun übernimmt Mekong Eyes. Sie sollen uns Morgens um 8 Uhr abholen. Wir rufen an ob alles klappt und erfahren dabei dass sich der Termin auf 9:30 verschoben hat... Danke für die Info.
Um 9:15 steht unsere Abholerin dann vor der Tür... mit einem Motorroller! Zum Glück lotst sie uns dann aber doch zu einem Minibus. Der hat schon 2 Passagiere mit viel Gepäck, unsere Begeisterung sinkt etwas. Als dann auch noch der freundliche Polizist kommt um uns ein Knöllchen zu überreichen wird's gemütlich. Der Fahrer legt einen Schein in den Pass... und das bringt dem Polizisten keinen Spass! Es gibt einen kleinen Polizistenauflauf. Nach 20 Min geht es weiter. Es steigen noch zwei Passagiere mit Rucksack zu, schön eng ist es. Wenn das so weiter geht...
Nach 2 Stunden Fahrt sind wir in Cai Be am Hafen angekommen. Hier läuft nun alles wie am Schnürchen. Wir werden aus der Menge gepickt und auf die Dragon Eyes II gefahren, netter Empfang, tolle Kabine! Innerhalb weniger Minuten legt unser Schiff ab und wir können relaxen. Schon wird das Mittagessen serviert. Wir sind begeistert! Nach dem Trubel in Saigon ist die Ruhe hier auf dem Mekong einfach herrlich.
Einen Zwischenstop machen wir in einem kleinen Dorf mitten im Nichts. Keine Verkäufer! Die Leute sind einfach nur freundlich. Wir sehen diverse Obstarten "in Echt", Kinder schenken uns kleine selbstgebastelte Teile und Obst und erwarten keine Gegenleistung... alles ungekünstelt. Danach geht es weiter, teils auf den Hauptarmen des Mekong, teils auf Verbindungsarmen.
Bald nach dem Sundowner gibt es ein wiederum leckeres Abendessen. Um 8 Uhr wird geankert. Neben uns die Schwesterschiffe Mekong Eyes und Dragon Eyes I. Wir fallen früh in die Betten und in einen langen Tiefschlaf.
Heute ist Autofahren angesagt. Um 9 Uhr werden wir abgeholt und fahren 110 km hinaus ins Land. Fünf Minuten vor 12, direkt vor Torschluss, sind wir am Ziel angekommen. Es ist der Zentraltempel der Cao Lai. Ein praktischer Glaube, vor ca. 80 Jahren ist ein schlauer Mensch auf die Idee gekommen Buddhismus, Taoismus und Islam zusammenzufassen. Diesem Glauben fröhnen hier ca. 300.000 Anhänger. Beeindruckender Tempel aber eine Musik... ich würde mir keine CD davon kaufen
Nach dem Mittagessen geht es ins Tunnelsystem der Vietkong. Zuerst erklärt unser Guide einige Details auf der Fahrt dorthin. Entgegen den ursprünglichen Plänen bringt er uns in ein Tunnelsystem welches abgelegen ist und nur in kleinen Teilen auf "Langnasenmaß" erweitert wurde. Zuerst begehen wir ein enen erweiterten Tunnel. 15 m reichen für einen Eindruck darüber wie früher hier 20.000 Menschen in 214 km Tunnel gelebt haben. Bis zu 30 Jahre haben einige hier verbracht... es ist unglaublich und ein Erlebniss das kein Vietnamreisender auslassen sollte.
Anschließend darf ich alleine in einen Originaleingang abtauchen und am nächsten Schacht wieder auftauchen... puh, nichts für Ängstliche.

Um dem Ganzen noch die Spitze aufzusetzen kriechen Michael und ich dem Guide über eine Distanz von 50 m in einem Òriginaltunnel hinterher. Kopf angeschlagen... Atem wird knapp... Klamotten versaut... die Beinmuskulatur überanstrengt tauchen wir völlig verschwitzt wieder auf... ohne auch nur den geringsten Wunsch zu hegen wieder in die Tunnel herabzusteigen.
Nach einer Mineralwasserdusche geht es heimwärts. Wir wollen noch einen Sundowner auf dem Rex-Hotel zu uns nehmen... aber wir sind so verschwitzt, dass wir doch ins Hotel zurückfahren. Kurzerhand benennen wir unser Hotel in "Minirex" um und trinken auf der Dachterasse den ersehnten Sundowner.
Ach ja... Morgen geht es auf den Mekong.... kein WiFi, kein Blog, wir tauchen unter!
Um 5 Uhr klingelt der Wecker...heute mal etwas besonderes... wir müssen packen und werden um 6 Uhr abgeholt. An Stelle eines Buffet-Frühstücks gibt es ein Fresspaket und an Stelle einer Zugfahrt gibt es dieses Mal einen Flug... nach Ho Chi Minh City (Saigon).
Um 9 Uhr sind wir da und haben schon 28°C... und die steigern sich tagsüber auf 34°C.
Der erste Stop ist am Kriegsmuseum. Hauptsächlich eine Sammlung von Dokumenten und Fotos, dazwischen und draußen auch Kriegsmaterial. Greueltaten der Amerikaner die ich so gebündelt noch nicht gesehen habe und die schwer zu verkraften sind. Auf Kopien dieser Fotos verzichte ich an dieser Stelle bewusst. Die aktive Rolle der Vietnamesen kommt in diesem Museum etwas kurz.
Ansonsten sehen wir nichts ganz besonderes hier... außer vielleicht die Motorräder. Es sollen etwa 7 Mio bei 11 Mio Einwohnern sein. Wir gewöhnen uns daran einfach mitten durch die fahrenden Massen zu gehen. Es öffnet sich eine Lücke im Strom der Motorräderwenn man losmarschiert... man ist umrundet von ihnen und darf dennoch nicht stehenbleiben und irgendwann istr man auf der anderen Strassenseite angekommen.
Mittags essen wir auf Empfehlung unseres Guides sehr gepflegt für 1,8 Mio Dong, abends sehr einfach für 0,4 Mio Dong... beides ist lecker.